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Entlang
der Playa Lisa geht es heute in den Bars und Cafes von Santa
Pola lebhaft zu. Früher war das idyllische Fischerstädtchen
ein wichtiger römischer Hafen. In der Burg aus dem 16.
Jahrhundert ist das Archäologische Museum und ein
Aquarium untergebracht. Das Schloss wurde im Auftrag von König
Philipp II. erbaut, um die Angriffe der aus dem Norden Afrikas
kommenden Piraten abzuwehren. Vom Schloss aus schlängeln
sich kleine Straßen voller mediterranem Charme bis ins
Stadtzentrum.
Die
Salinen von Santa Pola
Wenn Sie vom Flughafen in Richtung Torrevieja die N-332 nehmen,
fahren Sie am charakteristischen Turm Tamarit vorbei quer
durch die Salinen von Santa Pola. Auf einer Fläche von
2.470 Hektar erstreckt sich das seit 1988 geschützte
Gebiet. In der klimatisch extrem trocknen Gegend fallen Durchschnittlich
nur 317 Millimeter Niederschlag im Jahr. Die leichte Rosafärbung
des Wassers wird verursacht durch Massen von halophilen Bakterien,
die sich hier eingenistet haben.
Eingenistet
haben sich auch viele Vogelarten, die hier ideale Brutbedingungen
finden. Allen
voran stolziert der rosa Flamingo durch die Salzseen und sucht
nach Nahrung.
Auch Säbelschnäbler, Brachvogel, Strandläufer,
Regenpfeifer, verschiedene Möven- und Entenarten fühlen
sich hier wohl. Verschieden Käferarten, Reptilien und
Karpfen teilen sich das Revier der Salzseen.
So reich wie die Tierwelt gedeiht auch die Vegetation der
Salinas de Santa Pola. Gänsefußgewächs, Strandgräser
und verschiedenste Wasserpflanzen lassen sich in der salzhaltigen
Lagune finden.
Mehrere Salzgewinnungsanlagen befinden sich noch bis zum heutigen
Tage innerhalb des Parks in Betrieb und liefern tausende von
Tonnen Salz in alle Welt.
Empfehlenswert
ist ein Besuch im Informationszentrum direkt an der Hauptstraße.
Dort liegen Informationen und Übersichtskarten bereit.
Die Besichtigung mit einem Führer beginnt in den Salzfeldern
und endet in den Dünen von Pinet. Infotelefon 966 693
546
Das
Kap von Santa Pola und der Leuchtturm
Mit
einer Höhe von 140 Metern beheerscht das Kap von Santa
Pola das südliche alicantinische Küstengebiet und
schützt die zu seinen Füßen gelegene Stadt
gegen die Ostwinde.
Das Kap ist einen Ausflug wert. Es geht von der N 332 in Richtung
Alicante vorbei an Santa Pola. An der höchsten Stelle
der N 332 geht es nach rechts zum Cabo del Faro de Santa Pola.
Sie fahren 4 Kilometer durch unberührte Naturlandschaft.
Der Leuchturm ist eingezäunt, doch der Abstecher von
der Nationalstraße wird belohnt mit einem traumhaften
Ausblick auf die Küste und die langgezogene Insel
Tabarca.
Das
Wahrzeichen von Santa Pola
Der
im 16. Jahrhundert erbaute Wachturm Torre de Tamarit, der
inmitten der Salzlagune steht, droht einzufallen. Bauexperten
haben jetzt der Gemeinde ein Sanierungskonzept vorgelegt.
150.000 Euros hat die Gemeinde Santa Pola für die Restaurierung
ihres Wahrzeichens bereitgestellt.
Webseite
der Gemeinde von Santa Pola unter www.santapola.infoville.net
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