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Auf
Tabarca ist eigentlich alles verboten, Zelten, Wasserski und
eigentlich auch Bauen. Täglich stürmen in den Sommermonaten
Hunderte von Ausflüglern auf die 1800 m lange, 400 m
breite und mit 40 Einwohnern einzige bewohnte Insel der Region.
Wer's
etwas ruhiger mag und den Touristentrubel meiden will, sollte
außerhalb der Sommermonate Tabarca besuchen. Dann zeigt
die Insel mehr ihr tatsächliches Gesicht der Beschaulichkeit
und Ruhe.
Die
Insel teilt sich auf in zwei Zonen. Die nördliche Zone
bildet einen Naturpark mit traumhafter Kulisse, Leuchtturm,
Bunker und Friedhof. Die südliche Zone bildet den Wohnbereich,
welcher trotz des Bauverbots eher an eine Großbaustelle
erinnert. Viele alte Häuser sind verlassen und dem Verfall
ausgesetzt. Andere werden liebevoll restauriert.
Die
beiden Zonen werden getrennt durch den einzigen Strand und
den Hafenbereich.
Die
Insel wird seit dem 18. Jahrhundert Nuevo Tabarca genannt.
König Karl III. beschloss, die Insel mit Familien aus
Genua neu zu besieden, die bisher auf Tabarka, einer Halbinsel
an der Grenze zwischen Tunesien und Algerien, gefangen gehalten
wurden. Die Insel wurde befestigt und auch die afrikanischen
Berber fanden auf ihr einen festen Wohnsitz.
Von
einem schmalem Fußweg aus, der die Insel umgibt, ergibt
sich ein herrlicher Ausblick auf die Küste. Die Unterwasserwelt
steht seit 1986 unter Naturschutz und ist bei den Sporttauchern
sehr beliebt. Der Meeresboden gleicht einem Wiesengrund, weshalb
er auch Posidonia Oceanica genannt wird. In diesem Schutzgebiet
ist der Unterwasserfischfang mit Sauerstofflaschen ohne vorherige
Erlaubnis und das Ankern von Schiffen verboten.
Die
Stadtmauer die das Dorf umgibt, hat drei Tore. Einige schmale
Straßen führen zum Kirchplatz.
Der bemerkenswerteste Bau ist das Haus des Stadthalters, in
dem sich heute ein Hotel befindet. Das Casa
del Gobernador hat 14 Zimmer in der Kategorie 3 (ab 60.-
€, Tarife 2005). Außerhalb der Mauern steht der
Turm San José und am anderen Ende der Insel befindet
sich der Leuchtturm und der Friedhof.
Zur
Insel kommen Sie am besten mit der Fähre (Katamaran)
von Santa Pola (Erw. 12 €, Kinder 8-12 9 €, Fahrzeit
25 Min.) oder etwas teurer mit dem Katamaran
von Torrevieja.
(Stand Mai 2005)
Unterkunft:
Hotel
Casa del Gobernador, Tel: 96 596 08 86, Fax 96 596 12
72.
Hotel
La Trancada, Tel: 630503500 / 965961185, eMail: info@latrancada.com
Einen
Ausflug ist die Insel schon Wert wegen der hervorragenden
Fischlokale und der traumhaften Aussicht auf das Festland.
Außerhalb der Saison sind jedoch fast alle Lokale und
Hotels geschlossen.
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