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Leider
kann nicht genug gewarnt werden
"Peruaner-Bande"
macht Autobahn A 7 unsicher
Die "Peruaner-Bande"
hat sich besonders auf Touristen spezialisiert.
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Der
überraschte Autobahn-Dieb versuchte sein Gesicht mit der
Zeitung zu verdecken, als er von CBN-Leser Günter D. fotografiert
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Genau
811 mal haben sie 1999 zugeschlagen. Fast immer auf demselben
Autobahnabschnitt nahe Barcelona: Eine Gruppe von Südamerikanern
hat sich darauf spezialisiert, ausländische Pkws zu überfallen.
Ihre "Raubzüge" auf der Autobahn laufen in der Regel gewaltlos
ab.
Die "Banda de los Peruanos" ist darauf bedacht, kein Blut
zu vergießen. "Alles was über einen einfachen Diebstahl hinausgeht,
ist normalerweise für sie tabu", so die Guardia Civil in Barcelona.
Normalerweise.
Aber nicht so an jenem Tag, als Redakteure der CBN die Guardia
Civil bei ihrem täglichen Kampf gegen die Bande begleiteten.
Kaum hat der Zivilfahnder gesagt, daß die "Peruanos" Waffen
verpönten, wird wie zum Hohn via Funk durchgegeben, daß soeben
auf der Gegenfahrbahn auf einen Polizisten geschossen wurde.
Die Täter: Mitglieder der peruanischen Bande, die von dem
Beamten auf frischer Tat ertappt wurden.
Bei der anschließenden Verfolgungsjagd war die CBN live dabei.
Ausführlicher
Bericht
Quelle
CBN 12. Mai 2000
Vorsicht
auf der A7
Wo
viele Touristen sind, gibt es bekanntlich viele Ganoven. Zum
Beispiel auf der von Urlaubern viel befahrenen Mittelmeerautobahn
A7. Auf freier Strecke und an den Raststätten ist stets
Vorsicht geboten.
Autobahntäter
bevorzugen gebührenfreie Großstadtumgehungen, weil
dort ohne Zahlstellen schrankenlose Fluchtmöglichkeiten
bestehen. Ihre Masche:
Aus fahrenden
Autos werden Touristen auf vermeidliche Fahrzeugpannen aufmerksam
gemacht, mit Handzeichen und Zurufen zum Halten auf der Standspur
veranlaßt, dort mit vorgetäuschter Hilfsbereitschaft
abgelenkt und ausgeraubt. Um spätere Überfälle
auf offener Straße zu verüben, wurden zu deren
Vorbereitung bereits wiederholt an Tankstellen und Raststätten
Reifen von Touristen angestochen oder mit ätzender Flüssigkeit
bespritzt. Die Täter der spanischen Ostküstenautobahn
A7 haben es vorzugsweise auf Autos mit ausländischen
Kennzeichen abgesehen. Sie selbst sind in Fahrzeugen mit spanischen
und ausländischen Kennzeichen unterwegs. Auch auf Raststätte
ist Vorsicht geboten, da dort immer wieder geparkte Fahrzeuge
aufgebrochen werden.
Vor
Reisantritt bzw. Rückreise
Es ist daher vor Reiseantritt bzw. Rückreise ratsam,
die Notfall-Telefonnummer von Polizei (112); Konsulat (Deutsches
Generalkonsulat in Barcelona 932 921 000, Schweizer Generalkonsulat
in Barcelona 933 309 211, Österreichisches Konsulat in
Valencia 963 522 212, Deutsches Honorarkonsulat in Alicante
965 217 060), Banken sowie Sperrnummern
für Kreditkarten und ähnliches zu notieren.
Mit den Worten "Autopista" und "Robo"
sowie Angabe des Standortes kann man unter der Notrufnummer
112 polizeiliche Hilfe anfordern. An der Grenze, vielen Zahlstellen,
an Tankstellen und auf Rastplätzen liegen an der Autobahn
A7 mehrsprachige Informationsbroschüren zum Thema "Autobahnkriminalität"
aus. Die Polizei bewacht die A7 in Dienstautos und Zivilfahrzeugen.
In den meisten Polizeidienststellen liegen deutschsprachige
Formulare für Strafanzeigen (Diebstahlprotokolle) vor.
Für eventuelle Rückfragen oder Erstattungen von
sichergestelltem Diebesgut sollte man bei der betreffenden
Polizeidienststelle Ferienadresse und/oder Telefonnummer hinterlassen
und umgekehrt, Telefonnummer und Adresse der Dienststelle
notieren. Anträge auf Erstattung gestohlener Gegenstände
sind schriftlich in spanischer Sprache an die betreffende
Polizeidienststelle zu richten. Eine Fotokopie der vor Ort
unmittelbar nach dem Überfall oder Diebstahl erstatteten
polizeilichen Anzeige und eine sehr genaue und möglichst
ausführliche Beschreibung des Diebesgutes sind auf spanisch
erforderlich.
Hilfe
zur Selbsthilfe
Ist die Urlaubskasse oder gar das Auto komplett gestohlen,
geben die Konsulate "Hilfe zur Selbsthilfe".
Dazu gehören Tips, wie man gestohlene Kreditkarten umgehend
sperren läßt und möglichst schnell an Geld
vom Konto seiner Bank in der Heimat kommt.
Der ADAC in Barcelona hat die Telefonnummer 934 787 878. Er
bietet seinen Mitgliedern, die im Ausland Opfer eines Verbrechens
wurden, telefonische Übersetzungshilfe bei Behörden,
Unterstützung bei der Sperrung von Schecks und Kreditkarten
sowie Bargeldservice (Notfallkredit).
Quelle
"Costa Blanca Nachrichten"
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