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Auch Flugreisende sind vor Tricks der Ganoven nicht sicher.

Fluggäste sollten beim Sicherheits-Check stets ein Auge auf ihr Handgepäck haben. Die Trickdiebe treten hier meist zu zweit auf. Der erste geht durch die sogenannte Torbogensonde, sein Komplize hat soviel Metall in den Taschen, dass er vom Personal zeitaufwendig überprüft werden muss. Der nächste Fluggast, der sein Handgepäck längst auf's Förderband gelegt hat, muss warten. Ganove Nummer eins kann sich nun dessen Handgepäck schnappen und verschwinden.
Tipp: Handgepäck erst aufs Band legen, wenn die Sonde frei ist.


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Touristnapping

Leider kann nicht genug gewarnt werden

"Peruaner-Bande" macht Autobahn A 7 unsicher

Die "Peruaner-Bande" hat sich besonders auf Touristen spezialisiert.

Der überraschte Autobahn-Dieb versuchte sein Gesicht mit der Zeitung zu verdecken, als er von CBN-Leser Günter D. fotografiert wurde

Genau 811 mal haben sie 1999 zugeschlagen. Fast immer auf demselben Autobahnabschnitt nahe Barcelona: Eine Gruppe von Südamerikanern hat sich darauf spezialisiert, ausländische Pkws zu überfallen. Ihre "Raubzüge" auf der Autobahn laufen in der Regel gewaltlos ab.
Die "Banda de los Peruanos" ist darauf bedacht, kein Blut zu vergießen. "Alles was über einen einfachen Diebstahl hinausgeht, ist normalerweise für sie tabu", so die Guardia Civil in Barcelona. Normalerweise.
Aber nicht so an jenem Tag, als Redakteure der CBN die Guardia Civil bei ihrem täglichen Kampf gegen die Bande begleiteten. Kaum hat der Zivilfahnder gesagt, daß die "Peruanos" Waffen verpönten, wird wie zum Hohn via Funk durchgegeben, daß soeben auf der Gegenfahrbahn auf einen Polizisten geschossen wurde. Die Täter: Mitglieder der peruanischen Bande, die von dem Beamten auf frischer Tat ertappt wurden.
Bei der anschließenden Verfolgungsjagd war die CBN live dabei.

Ausführlicher Bericht

Quelle CBN 12. Mai 2000


Vorsicht auf der A7

Wo viele Touristen sind, gibt es bekanntlich viele Ganoven. Zum Beispiel auf der von Urlaubern viel befahrenen Mittelmeerautobahn A7. Auf freier Strecke und an den Raststätten ist stets Vorsicht geboten.

Autobahntäter bevorzugen gebührenfreie Großstadtumgehungen, weil dort ohne Zahlstellen schrankenlose Fluchtmöglichkeiten bestehen. Ihre Masche:

Aus fahrenden Autos werden Touristen auf vermeidliche Fahrzeugpannen aufmerksam gemacht, mit Handzeichen und Zurufen zum Halten auf der Standspur veranlaßt, dort mit vorgetäuschter Hilfsbereitschaft abgelenkt und ausgeraubt. Um spätere Überfälle auf offener Straße zu verüben, wurden zu deren Vorbereitung bereits wiederholt an Tankstellen und Raststätten Reifen von Touristen angestochen oder mit ätzender Flüssigkeit bespritzt. Die Täter der spanischen Ostküstenautobahn A7 haben es vorzugsweise auf Autos mit ausländischen Kennzeichen abgesehen. Sie selbst sind in Fahrzeugen mit spanischen und ausländischen Kennzeichen unterwegs. Auch auf Raststätte ist Vorsicht geboten, da dort immer wieder geparkte Fahrzeuge aufgebrochen werden.

Vor Reisantritt bzw. Rückreise
Es ist daher vor Reiseantritt bzw. Rückreise ratsam, die Notfall-Telefonnummer von Polizei (112); Konsulat (Deutsches Generalkonsulat in Barcelona 932 921 000, Schweizer Generalkonsulat in Barcelona 933 309 211, Österreichisches Konsulat in Valencia 963 522 212, Deutsches Honorarkonsulat in Alicante 965 217 060), Banken sowie Sperrnummern für Kreditkarten und ähnliches zu notieren.
Mit den Worten "Autopista" und "Robo" sowie Angabe des Standortes kann man unter der Notrufnummer 112 polizeiliche Hilfe anfordern. An der Grenze, vielen Zahlstellen, an Tankstellen und auf Rastplätzen liegen an der Autobahn A7 mehrsprachige Informationsbroschüren zum Thema "Autobahnkriminalität" aus. Die Polizei bewacht die A7 in Dienstautos und Zivilfahrzeugen. In den meisten Polizeidienststellen liegen deutschsprachige Formulare für Strafanzeigen (Diebstahlprotokolle) vor. Für eventuelle Rückfragen oder Erstattungen von sichergestelltem Diebesgut sollte man bei der betreffenden Polizeidienststelle Ferienadresse und/oder Telefonnummer hinterlassen und umgekehrt, Telefonnummer und Adresse der Dienststelle notieren. Anträge auf Erstattung gestohlener Gegenstände sind schriftlich in spanischer Sprache an die betreffende Polizeidienststelle zu richten. Eine Fotokopie der vor Ort unmittelbar nach dem Überfall oder Diebstahl erstatteten polizeilichen Anzeige und eine sehr genaue und möglichst ausführliche Beschreibung des Diebesgutes sind auf spanisch erforderlich.

Hilfe zur Selbsthilfe
Ist die Urlaubskasse oder gar das Auto komplett gestohlen, geben die Konsulate "Hilfe zur Selbsthilfe
". Dazu gehören Tips, wie man gestohlene Kreditkarten umgehend sperren läßt und möglichst schnell an Geld vom Konto seiner Bank in der Heimat kommt.
Der ADAC in Barcelona hat die Telefonnummer 934 787 878. Er bietet seinen Mitgliedern, die im Ausland Opfer eines Verbrechens wurden, telefonische Übersetzungshilfe bei Behörden, Unterstützung bei der Sperrung von Schecks und Kreditkarten sowie Bargeldservice (Notfallkredit).

Quelle "Costa Blanca Nachrichten"

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