Druck
auf Mateo steigt
Die Opposition im Rathaus von Torrevieja lässt im Verfahren
um den dubiosen Grundstücksdeal von Bürgermeister Mateo nicht
locken. Die PSOE beantragt bei Gericht die Vernehmung weiterer Personen,
darunter die Ehefrau Mateos, sein Parteikollege und Bürgermeister
Hurtado von Almoradi, seinen Berater und Ex-Stadtrat Antonio Rebollo und
die Geschäftsführer der beteiligten Firmen, die die Grundstücke
verkauft, bzw. nach drei Jahren und 5 Millionen teurer, von Mateo gekauft
haben. Mateo kann hingegen bis heute keinen Beleg über die erste
Kaufrate von 90.000.- Euro vorlegen. (30.12.05)
Druck
auf Medina sinkt
Der erste Umsturzversuch gegen den Bürgermeisters von Orihuela,
Jose Manuel Medina, ist an der Uneinigkeit der Beteiligten des Misstrauensvotums
bereits im Ansatz gescheitert. Die erforderliche Mehrheit für ein
Misstrauensvotum ist derzeit nicht mehr zu erreichen, nachdem der abgesetzte
Küstenstadtrat Aniorte und der Liberalensprecher (CL) Ferrandez sich
nicht darüber einig sind, ob und wer den nun den Sturz Medinas erwogen
habe. Selbst die PSOE erteilt dem Vorhaben eine Absage und begründet
dies mit der legitimierten Stimmenmehrheit für die PP bei den letzten
Wahlen. Medina kann mit dem Ergebnis der Uneinigkeit gestärkt ins
neue Jahr gehen. (30.12.05)
Neues
Musik-Highlight in Torrevieja - Depeche Mode
Nach dem spektakulären Konzert der Rockband R.E.M. in diesem
Jahr kündigte der Kulturstadtrat Eduardo Dulon ein neues internationales
Highlight aus der Musikszene für Torrevieja an. Am 25. Juli wird
die erfolgreichste Synthesizer-Pop-Band der 80 Jahre auf der Bühne
im Park Antonio Soria ein Konzert geben. Torrevieja ist nach der neuen
Welttournee damit die dritte Station der Gruppe in Spanien nach Madrid
und Barcelona. Die 4 Konzerte in den Metropolen sind bereits ausgebucht.
In Torrevieja werden wieder mehr als 20.000 Besucher erwartet. Karten
gibt es noch bei Servicam,
Bancaja, Corte Ingles, ticktackticket
und am Eras de la Sal in Torrevieja. (23.12.05)
Immobilienbetrug
vor Gericht
Der wohl dickste Fisch im Immobilienbetrug an der Costa Blanca wird
derzeit vor dem Gericht in Torrevieja verhandelt. Die 46 jährige
Britin Audrey Dixon wickelte Immobiliengeschäfte auf ihre Weise ab
und unterschlug dabei 2,5 Millionen Euros von Anzahlungen auf Ferienhäuser.
Zum Verkauf kam es jedoch nicht. Dixon war bereits seit Monaten auf Grund
mehrerer Strafanzeigen vor Gericht gebeten worden, erschien jedoch nie.
(23.12.05)
Gullydeckelbande
verhaftet
Mit Hilfe der Spezialeinheit ECO (Equipo Contra el Crimen Organizado)
wurde eine Bande festgenommen, die in den vergangenen Wochen in mehreren
Orten der Vega Baja die Schaufensterscheiben von Geschäften mit Gullydeckeln
eingeworfen hat. Dabei gingen der Polizei 7 Rumänen ins Netz, die
auch in anderen Gemeinden der Provinz Alicante und Murcia mehrere Raubüberfälle
verübt haben sollen. Auch in 2 Wohnungen in Torrevieja und Alicante
waren die Spezialeinsatzkräfte fündig. Einbruchswerkzeuge, Handschuhe
und Gesichtsmasken, die bei Einbrüchen in Geschäfte benutzt
wurden, konnten sicher gestellt werden.
Die Spezialeinheit ECO wurde erst vor wenigen Monaten im Rahmen der Bekämpfung
der organisierten Bandenkriminalität an der Costa del Sol und der
Costa Blanca ins Leben gerufen und hat sich bereits durch eine Vielzahl
von aufgeklärten Delikten einen Namen gemacht. (22.12.05)
Proteste
gegen Bauwut
Die Proteste gegen die in der Vega Baja praktizierte Bauwut nehmen
zu. Während das Land Valencia im Zusammenhang mit dem umstrittenen
Baugesetz
LRAU von der EU-Kommission verurteilt und zur Abänderung gezwungen
wurde, demonstrierten am vergangenen Sonntag rund 500 Bürger in Almoradi
gegen die ungebremste Bebauung des Hinterlandes der Vega Baja. Die Bürgerinitiative
forderte einen Baustopp vor allem in den ländlichen Gebieten als
Schutz zum Erhalt des traditionellen Orangen- und Gemüseanbaus. Allein
zwischen den Plantagen von Catral und Dolores befinden sich ca. 1.500
illegal errichtete Häuser. Die jüngst vom Gemeinderat in Almoradi
verabschiedete Bebauungsplanung sieht 50.000 neue Wohnungen vor, ohne
eine ausreichende Infrastruktur zu garantieren. (22.12.05)
"Verbrecher-Image"
abschütteln
Der in Torrevieja ansässige Verband der Immobilienmakler und
Bauunternehmer "Procosta" will den Ruf der Baubranche aufpolieren.
Der Vorsitzende des Verbandes Aurelio Murcia gesteht ein, dass die Branche
mittlerweile dem "Verbrecher-Milieu" angesiedelt wird. Der Verband
will verschärft kontrollieren, dass die Mitglieder von Procosta die
geltenden Baugesetze einhalten. Wer dagegen verstößt, soll
aus dem Verband ausgeschlossen werden. Zusammen mit anderen Immobilienverbänden
will Procosta so ein Qualitätssiegel schaffen. Zusätzlich soll
ein neues Büro eingerichtet werden, wohin sich Immobilienkunden mit
Problemen am Bau wenden können. Ein neuer Schwerpunkt soll auf den
Bereich Service und Kundenfreundlichkeit gelegt werden. (22.12.05)
Kicken
auf Kunstrasen
Nicht nur in Deutschland wird zur Fußball-WM aufgerüstet.
Auch wenn sich der FC Torrevieja eher im Mittelfeld auf der Liste der
Regional-Liga befindet, sollen in Torrevieja 2 neue Fußballplätze
mit Kunstrasen im Sportzentrum Infanta Cristina entstehen. Die Arbeiten
sollen in Kürze beginnen und ca. 1.3 Millionen Euro kosten. Der Trainer
Juan Manuel Riquelme, welcher die Mannschaft noch im Frühjahr zum
Aufstieg auf Platz 2 durch die Regional-Liga verhalf, wurde Mitte Dezember
von der Clubführung entlassen. Der FC Torrevieja steht mit Platz
11 eher im Abwärtstrend. Weiter
Infos zum FC-Torrevieja (20.12.05)
Legionellenherd
klar identifiziert - jedoch schwammig zitiert - eventueller Todesfall
Der Ursprung der Legionellenerkrankungen im Raum Torrevieja sei klar
ermittelt, doch klar nennen tun ihn niemand. In einem Einkaufsareal an
der Ausfallstraße nach Crevillente sei der Infektionsherd ermittelt
und zwischenzeitlich versiegelt. Das Habaneras Shopping Center wird hierbei
als Ursprungsherd namentlich nicht mehr erwähnt. Stets ist die Rede
von "Einkaufszentren". Auch Carrefour und andere namenhafte
Supermärkte befinden sich auf dem genannten Einkaufsareal. Insgesamt
waren rund 70 Techniker mit über 450 Kontrollen in Torrevieja und
Orihuela beschäftigt. Von den 27 inzwischen bestätigten Infektionsfällen
sind alle Patienten auf dem Weg der Besserung - bis auf eine Ausnahme.
Am 6.12. starb ein Holländer an der Legionärskrankheit in einem
Krankenhaus in der Stadt Ede bei Arnheim. Zehn Tage vor seinem Tod hatte
er noch Weihnachtsgeschenke in "einem Einkaufszentrum" von Torrevieja
eingekauft. Ob ein Zusammenhang besteht ist bisher unklar. (15.12.05)
Großes
Weihnachtssingen in Torrevieja
Am Freitag Abend ab 18 Uhr findet das große Weihnachtssingen
britischer und internationaler Chöre auf dem Rathausplatz statt.
Die international besetzten Orchester bieten dem Publikum klassische Weihnachtslieder.
Wie in jedem Jahr dürfen die Besucher bei diesem Ereignis mitsingen.
Die englischen Liedertexte werden auf Handzetteln verteilt. In den Jahren
zuvor versammelten sich zu diesem Weihnachtssingen jeweils bis zu 3.000
Besucher. Im Anschluss an das Platzkonzert findet in der Kirche Inmaculada
ab ca. 19.30 Uhr eine internationale Messe statt. (15.12.05)
Avenida
Habaneras ist zu laut
In der Avenida Habaneras ist es nachts zu laut. Dies entschied jetzt
das Oberlandesgericht in Valencia und verurteilte die Stadt Torrevieja,
den Anwohnern knapp 10.000.- Euro an Entschädigung zu zahlen. Geklagt
hatten Anwohner eines neuen Wohnblockes in der Kneipenmeile von Torrevieja.
Die Diskotheken haben dort bis in die frühen Morgenstunden geöffnet.
Die Stadt habe sich zu wenig darum gekümmert, dass die Lärmschutzvorschriften
eingehalten werden und die Pflicht vernachlässigt, dafür zu
sorgen, den Genuss von alkoholischen Getränken auf der Straße
zu unterbinden. Drei Kläger erhalten jeweils 3.000.- Euro Schmerzensgeld,
ein Kläger 700.- Euro Schadensersatz für eine zerstörte
Schließanlage. Das Berufungsgesuch der Stadt wurde vom Oberlandesgericht
abgelehnt. (13.12.05)
Legionellen
kommen aus dem Habaneras Shopping Center
Nach neusten Meldungen aus der Stadtverwaltung von Torrevieja ist
der Ursprung der Legionellenerkrankung im Raum Torrevieja ermittelt. Danach
kommen die Bakterien aus dem Habaneras Shopping Center. Die Verursacher
der Lungenentzündung hatten sich dort in den Kühltürmen
eingenistet und bei mittlerweile 19 Menschen eine Lungenentzündung
ausgelöst. Die Kühltürme seien mittlerweile außer
Betrieb gesetzt und desinfiziert worden und die Situation "unter
Kontrolle", bestätigt ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Jedoch
sollten Besucher des Einkaufszentrums, die in den letzten 2 Wochen sich
dort aufgehalten haben und nun unter Beschwerden wie starke Kopfschmerzen,
Fieber, Durchfall, Gliederschmerzen, Husten mit Auswurf und Schmerzen
beim Atmen litten, unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen. Die Inkubationszeit
der Legionärskrankheit betrage 10 bis 12 Tage. Weitere Infos zu Legionellen.
(09.12.05)
Legionellen
in Torrevieja
In Torrevieja und Orihuela Costa sind mehrere Fälle der Legionärskrankheit
aufgetreten. Bereits am vergangenen Wochenende wurde überwiegend
ausländische Residenten, darunter auch 4 Deutsche ins Krankenhaus
San Jaime eingewiesen. Alle Betroffenen wiesen eindeutige Symptome der
bakteriellen Infektion auf. Inzwischen befinden sich ca. 17 Menschen zwischen
Guardamar und Pilar de la Horadada in Behandlung. Fast alle Betroffenen
sind über 50 Jahre und stammen aus Nordeuropa. In Torrevieja und
Umgebung wurden vorsorglich alle öffentlichen Brunnen und Sprinkleranlagen
zur Bewässerung abgestellt. Legionellen werden nicht von Mensch zu
Mensch sondern durch feinen Nebel von Wassertröpfchen, z.B. in Klimaanlagen
oder Luftbefeuchter (Aerosole) übertragen. Lebensgefahr besteht keine.
Der Infektionsherd selbst ist noch nicht näher bekannt. Weitere Infos
zu Legionellen.
(09.12.05)

Widerstand
gegen Bürgermeister Medina wächst
Bürgermeister Medina aus Orihuela steht immer weiter und immer isolierter
mit dem Rücken an der Wand. Dem seit 1995 mit absoluter Mehrheit
verwöhnte BM bläst dabei der Wind seiner eigenen Parteifreunde
immer kräftiger ins Gesicht. Selbst der Vorschlag zur Neustrukturierung
des Stadtrates scheiterte an den Stimmen seiner eigenen Partei. Die von
Medina zuvor abgesetzten Mitarbeiter sollten auf unwichtige Resorts verschoben
werden oder auf ihre Gehälter verzichten. Hiergegen laufen durch
die Bürger bereits mehrere organisierte Unterschriftenaktionen. Hunderte
von Residenten, Geschäftsleuten und die Vereinigung "Nachbarn
arbeiten zusammen", Crisol und ACCTOR fordern die Aufklärung
der Misstände im Rathaus von Orihuela. Die Liste soll auch der Landesregierung
in Valencia sowie dem nationalen Parteichef der PP zugestellt werden.
Medina war zuvor vom Parteivorsitz in Alicante aufgefordert worden, auf
seine Partei zuhören und den Konsens im Rathaus wieder herzustellen.
(05.12.05)
Tod
auf der Landstraße
In der Nacht von Samstag auf Sonntag starb auf der Nationalstraße
332 bei Cabo Roig ein schwedisches Ehepaar, welches die Straße überqueren
wollte. Erst wurde die 75-jährige Frau aus noch ungeklärter
Ursache überfahren. Als ihr Mann ihr zu Hilfe eilte, wurde auch er
von einem Geländewagen erfasst. Beide starben noch am Unfallort.
Der erst Fahrer beging Fahrerflucht, wurde jedoch von der Guardia Civil
inzwischen festgenommen, da er an den Unfallort zurück kehrte. Nach
dem zweiten Fahrer wird noch gesucht. (05.12.05)
Parkgebühren
im Shoppingcenter
Wer
im Shoppingcenter Habaneras sein Auto abstellen will, muss gegebenenfalls
auch ein paar Groschen für den Parkautomat einplanen. Ab diese Woche
werden in den beiden Etagen der Tiefgarage Parkgebühren verlangt.
Schnelle Einkäufer kommen kostenlos davon. Die erste Stunde ist frei.
Wer etwas länger für eine ausgedehnte Einkaufstour braucht,
wird im Abstand von 15 Minuten jeweils 20 Cent mehr am Automaten zahlen
müssen. Die Parkstunde kostet damit 80 Cent. Ob es für Käufer
eventuell einen Bonus gibt, ist noch abzuwarten. Nachdem zuerst beim angrenzenden
Lidl Schranken für die Parkkunden errichtet wurden, geht der Kampf
um Langzeitparkplätze im Raum Carrefour damit in die nächste
Runde. Ob diese Maßnahme eine Auswirkung auf den Besucherandrang
im HCC haben wird, bleibt abzuwarten. (30.11.05)
Leiche
im Kleiderschrank
Nach dem sich die Lebenspartnerin der gemeinsamen Wohnung seit einigen
Tagen nicht mehr sehen ließ, wurde die Freundin unruhig und ging
zur Polizei um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Die besorgte Freundin
gab der Guardia Civil den Tipp, dass sich die verschwundene Frau eventuell
mit ihrem Ex-Partner getroffen habe. Bei der darauf folgenden Hausdurchsuchung
in der Wohnung des Mannes entdeckten die Beamten die junge Frau erstochen
im Kleiderschrank. Der mutmaßliche Täter, ein junger Nordafrikaner,
wurde unter dem Verdacht festgenommen, seine Ex-Freundin mit dem Messer
erstochen zu haben. (30.11.05)
Feuerwehr
zum Hausbrand
Am 21. November musste die Feuerwehr einen Hausbrand in Lago Jardin
löschen. Ein Brite hatte dort nach einem Streit mit seiner Ehefrau
sein Haus angezündet, weil er offensichtlich von ihr vor die Tür
gesetzt wurde. Am Eingang des ausgebrannten Hauses wurden 3 Koffer mit
Männerkleidung gefunden. Der 62-jährige Brandstifter wurde vorläufig
festgenommen.
Nur eine Woche später, am 28.11., wurde die Feuerwehr von Nachbarn
einer Reihenhaussiedlung nach La Siesta gerufen. Ein 5-jähriger Junge
und ein Mädchen im Alter von 15 Jahren wurden von der Feuerwehr aus
dem brennenden Haus gerettet. Zwei ältere Personen wurden mit leichten
Rauchvergiftungen ins Krankenhaus der Vega Baja eingeliefert. Als Brandursache
wird in diesem Fall vermutet, dass der Junge mit einem Feuerzeug gespielt
hatte. (30.11.05)

Die
eiserne Faust eines Diktators
Bürgermeister Medina regiert in seinem Rathaus in Orihuela-Stadt
wie ein gnadenloser Diktator mit eiserner Faust. Gegner und ehemalige
Parteigenossen werden rücksichtslos ihrer Ämter enthoben. Selbst
unter schweren Korruptionsvorwurf stehend, schlägt Medina wie ein
angeschlagener Preisboxer blind um sich. Den Ruf seiner eigenen Parteiführung
nach Mäßigung hat der Stadtherrscher selbstherrlich ignoriert.
Der für Orihuela Costa zuständige und besonders unter den Ausländern
beliebte Küstenstadtrat Aniorte wurde nun, wie von vielen befürchtet,
seines Amtes enthoben. Aniorte zählte laut Medina zu den "Abtrünnigen",
da er seine parteiinterne Widersacherin Monica Lorente zum Parteivorsitz
verhalf. Lorente fiel unlängst in Ungnade, weil sie gegen einen illegalen
Bebauungsplan von Medina stimmte. Neben Monica Lorente wurde auch die
Stadträtin Maite Valero, die regelmäßig das internationale
Stadtfest organisierte, aus ihrem Amt entlassen. Besonders Aniorte war
an der Küste sehr beliebt, da er sich für die Belange und Probleme
der dortigen Einwohner aktiv einsetzte, jedoch von Medina stets behindert
wurde. Ein Widerstand gegen die Entlassung Aniortes ist daher zu erwarten.
Medina selbst kam durch einen Veruntreuungsskandal seines Vorgängers
an die Macht. An politischem Profil und demokratischer Einsicht fehlt
es ihm bis heute. (28.11.05)
Residentenpartei
GRIP nun mit eigenem Büro
Der hohe Ausländeranteil in den Urbanisationen Quesada, Doña
Pepa, Pueblo Bravo, Lo Pepin u.a. führte bei den letzten Wahlen zum
Regierungswechsel im Rathaus von Rojales. Die PP regierte dort seit 27
Jahren. Das Wahl-Manifest der PSOE klang wie Balsam in den Ohren der dort
Wohnhaften. Doch nach dem verholfenen Regierungswechsel tat sich für
die Wahlunterstützer nur wenig. Enttäuschung blieb zurück.
Um selbst mehr Einfluss im Stadtrat auszuüben, wurde GRIP gegründet,
die Grupo Independiente De Rojales. Zur ersten Infoveranstaltung
erschienen 600 Interessenten. Ab 2007 möchte GRIP im Stadtrat vertreten
sein. Das neue Parteibüro, ein Holzhäuschen als Spende eines
anonymen Bürgers, wurde nun in der Avenida Costa Azul eröffnet.
Von 10 bis 13 Uhr beantworten dort Parteimitglieder Fragen zu GRIP und
nehmen Mitgliedsanträge an. Die Partei zählt bisher mehr als
1.600 Mitglieder. Weitere Infos unter www.girojales.com.
(28.11.05)
Al-Qaida-Sympathisanten
festgenommen
Die Guardia Civil ist in Torrevieja mutmaßlichen Al-Qaida-Sympathisanten
auf der Spur. Am frühen Morgen des 23.11. wurde in der Nähe
der Playa del Cura 3 Männer festgenommen. Die verhafteten sind algerischer
Herkunft und sollen der Gruppe der Salafisten angehören. Bei den
gleichzeitigen Einsätzen in Alicante, Murcia und Granada brauchte
die Guardia Civil nicht immer eine große Anfahrt in Kauf nehmen.
Ein in Alicante festgenommener Algerier wohnte direkt gegenüber der
Guardia-Civil-Kommandantur im Zentrum von Alicante. (28.11.05)
Erneut
Jugendbande zerschlagen
Die Guardia Civil ist weiterhin aktiv und erfolgreich bei der Aufspürung
von Mitgliedern von Jugendbanden im Raum Torrevieja. Nachdem erst im September
d.J. 11 Jugendliche der Bande Latin King festgenommen wurden ist am 16.11.
eine weitere Bande ins Netz gegangen. Mehr als 20 Jungendliche aus lateinamerikanischen
Ländern wurde gegen 22 Uhr auf dem Plaza de Europa festgenommen.
Sie gehörten der Bande "Lions Blacks" an, welche engen
Kontakt zur Gruppe der Latin Kings hatte. Den Mitgliedern beider Banden
wird Raub, Handel mit Drogen und Erpressung von Schülern vorgeworfen.
(19.11.05)
Fälscherring
zerschlagen
Der Guardia Civil ist in der vergangenen Woche in Torrevieja ein groß
organisierter Fälscherring von Kreditkarten ins Netz gegangen. Dabei
wurden 8 rumänische Staatsbürger festgenommen, die die Daten
gestohlene Kreditkarten aus anderen europäischen Ländern auf
einfache Plastikkarten mit Magnetstreifen überspielten. Durch Verwendung
spezieller Software konnten die Täter an die Daten der echten Karten
gelangen. So konnte die Bande in mehreren europäischen Staaten gleichzeitig
Geld von einem einzigen Konto abbuchen. Der Betrug war aufgeflogen, nachdem
mehrere dieser Karten in den Bankautomaten auf Grund von Kontosperrungen
oder anderer Überprüfungsroutinen eingezogen wurden. (19.11.05)
Zuhälterring
zerschlagen
Die Guardia Civil hat bei einer Razzia in der Wohnsiedlung Los Altos einen
Zuhälterring aufgespürt und 10 Personen festgenommen. Die Zuhälter
sollen einer Organisation angehören, die Frauen mit falschen Versprechungen
nach Torrevieja lockten, um sie zur Prostitution zu zwingen. Die Opfer
mussten in verschiedenen Clubs der Vega Baja arbeiten. Den Frauen wurden
die Ausweise abgenommen und in den Wohnungen in Los Altos untergebracht.
(14.11.05)
Schulschwänzer
gefasst
Schulschwänzern in Torrevieja wird seit dem 16. September das schwänzen
erschwert. An diesem Tag hat die Stadt Torrevieja eine Schülerüberwachungseinheit
der Polizei eingerichtet, welche schulpflichtige Kinder in der schulüblichen
Zeit aufspürt und sie dort hin bringt, wo sie eigentlich sein sollten
- in die Schule. Bis zum heutigen Tag wurden so 57 Schulschwänzer
im Alter zwischen 10 und 17 Jahren im Stadtgebiet beim schwänzen
erwischt und in ihre Schulen gebracht. Die Statistik der Schwänzer
weist folgende Nationalitäten auf: 37 spanische Kinder, 5 marokkanische,
3 kolumbianische und 2 bulgarische. (14.11.05)

Medinas
Bauplan außer Kraft
Die Korruptionsvorwürfe von BM Medina aus Orihuela schlagen weitere
Wellen. Das Valencianische Landesgericht hat jetzt den Bauplan für
die Siedlung "La Chismosa" für ungültig erklärt.
Der Chef der betroffenen Baufirma hatte Medina einen Audi A8 im Wert von
ca. 90.000.- Euro zur Verfügung gestellt und dafür knapp 30
Hektar Bauland im Umkreis der Stadt Orihuela geschenkt bekommen. Neben
dem Fall der Korruption hat das Gericht festgestellt, dass die Pläne
für La Chismosa nicht den Vorschriften entsprechen. Die geplanten
Grünzonen, Straßen und Parkplätze erfüllen nicht
die gesetzlichen Mindestauflagen. Gegen Medina bestehen weitere Korruptionsvorwürfe.
Auch seine 800.000.- Euro teure Villa und sein Rolls Royce laufen auf
den Namen einer lokalen Baufirma. (14.11.05)
Hohe
Strafe für Schwimmbad an Promenade
Der Bau des Meeresschwimmbades im Jahre 1999 an der Strandpromenade von
Torrevieja kostet der Stadt nun 800.000.- Euro zusätzlich. Zur Zahlung
dieser Summe verurteilte das Küstenamt nun die Stadt, weil das Schwimmbad
ohne Umweltgutachen und Bauantrag errichtet wurde. In den Felsen des Freibades
ereigneten sich bereits 2 tödlich Unfälle.
Auch am Wellnessbad am Rande des Salzsees wird still und heimlich weiter
gebaut. Das Umweltministerium forderte erst im Februar d.J. eine Strafzahlung
von ca. 300.000.- Euro auf Grund eines schweren Vergehens gegen das Küstenschutzgesetz.
Der Erlass des Ministeriums verfügt weiterhin den unmittelbaren Baustopp.
(11.11.05)
Mateo
vor dem Antikorruptionsgericht
"Alles nur politischer Lynchmord der oppositionellen Partei".
So zumindest betrachtet Bürgermeister Mateo die gegen ihn erhobenen
Vorwürfe wegen Vorteilsnahme und Korruption. Am 28.10. musste sich
der BM den Fragen des Richters in seiner eigenen Heimatstadt bezüglich
seines Immobiliendeals bei Almoradi stellen. Mateo hatte bei diesem Deal
ca. 5 Millionen Euro Gewinn erzielt. In der Anhörung machte Mateo
klar, beim Kauf im Jahre 2000 nichts von einer Umwandlung der erworbenen
Fincas in Bauland gewusst zu haben. Die Vorladung vor Gericht hatte in
der ganzen spanischen Presse für Aufsehen gesorgt, zumal Mateo erst
am Tag zuvor zum Parteivorsitz der PP bestätigt wurde. (04.11.05)
Personal
für neues Krankenhaus sollte sich jetzt bewerben
Im neuen Krankenhaus von Los Balcones, welches im Frühjahr 2006 seinen
Betrieb aufnehmen soll, werden insgesamt 216 Ärzte verschiedenster
Disziplinen, 213 Krankenschwestern, 176 Techniker, 45 Verwaltungsangestellte
und 8 Physiotherapeuten gesucht. Die ausgewählten Bewerber erhalten
vom ersten Tag an einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit 2 Monaten Probezeit.
Die Bewerbungsfrist dauert bis zum April des nächsten Jahres. Spanische
Sprachkenntnisse sind zwingend erforderlich. Weitere Infos unter www.hospital-torrevieja.com.
(27.10.05)
Tourismus-Schule
nimmt ihren Betrieb auf
Der erwartete hohe Besuch zu Einweihung der neuen Tourismus-Schule in
Torrevieja, "Centro de Desarollo Touristico" (CTD), gegenüber
McDonalds, ist am Mittwoch, den 26.10., endlich eingetroffen. Der Valencianische
Ministerpräsident Camps übergab damit das Fortbildungszentrum
für Gastronomie, Hotelgewerbe und den Einzelhandel offiziell seiner
Bestimmung. Bislang war das CTD im Untergeschoss eines Wohnblockes in
der Ramon Gallud untergebracht, wo auch der Gaststättenverband seinen
Sitz hatte. Seit der Eröffnung im Jahr 2000 fanden dort 332 Kurse
statt, an denen fast 5.000 Schüler teilgenommen haben. Die neue Schule
an der Crtr. Crevillente beherbergt auf knapp 8.000 m2 18 Klassenräume,
2 Küchen und einen Computerraum. (27.10.05)
Ostern
steht vor der Tür
Bis Ostern ist es nicht mehr weit und schon jetzt werden wieder kräftige
Träger gesucht, welche wie beim diesjährigen Osterfest die größten
Jesusbilder der Prozession durch die Straßen von Torrevieja tragen.
Die Internationale Brüderschaft der "Costaleros" mit mehr
als hundert englischen, norwegischen und deutschen Trägern hatte
durch seine bisherige Einmaligkeit landesweit für Aufsehen gesorgt.
Zum ersten Mal in der Geschichte Spaniens wurde ein Bild bei der traditionellen
Osterprozession ausschließlich von Nicht-Spaniern getragen. Wer
sich für die kommende Osterprozession stark genug fühlt, kann
sich beim Organisator David McLaghlan auch auf Deutsch anmelden unter
davidmac@mailinspain.com. (27.10.05)
Hippie-Markt
nur noch am Wochenende
Der
bei vielen Besuchern beliebte Hippie-Markt auf dem Paseo de la Libertad
soll nur noch an Wochenenden und Feiertagen öffnen - zumindest nach
der neuen Verordnung des Stadtrates. In den Monaten November bis Mai soll
der Markt ganz verschwinden. Der Stadtrat begründet die Regelung
damit, dass die Mieter oft ihre Buden weiter vermietet hätten. Dies
sei gegen die Vereinbarung. Nur wer eine Lizenz habe und die monatlichen
300.- Euro Gebühr zahle, dürfen seinen Stand aufbauen. In den
Monaten Juni bis Oktober können die Betreiber ihre Waren interessierten
Kunden anbieten, aber nur nach 16 Uhr. Torrevieja verliert somit zumindest
zeitweise eine seiner beliebtesten Touristenattraktionen. (25.10.05)
Job-Chancen
im Gesundheitswesen
Mehr als 500 Personen werden für den Betrieb des neuen Krankenhaus
in Los Balcones benötigt und derzeit gesucht. Auf einer Informationsveranstaltung
im Kulturzentrum Virgen del Carmen wurde unter Federführung von Bürgermeister
Mateo das Einstellungsprogramm für die bis zu 900 Beschäftigten
für Interessenten vorgestellt. Auf der Webseite www.hospital-torrevieja.com
können sich Interessierte über die Vorgehensweise der Bewerbung
informieren. Perfekte Spanischkenntnisse sind für einen Job im neuen
Krankenhaus jedoch unumgänglich. Das Krankenhaus soll im Frühjahr
2006 seinen Betrieb aufnehmen. Die Grüne Partei "Izquierda Unida"
wirft Meteo bereits Einflussnahme auf die Auswahl der zukünftigen
Angestellten vor. Mateo wolle nur "ihm wohlgesinntes Personal"
auf der Angestelltenliste sehen. (24.10.05)
Guardia
Civil verlässt Torrevieja
Die Guardia Civil wird Torrevieja verlassen, weil die Stadt in Zukunft
in die Zuständigkeit der Nationalpolizei fällt. Laut spanischer
Gesetzgebung dürfen Einheiten von Guardia Civil und Nationalpolizei
nicht im selben Gebiet auf Streife gehen. Zuletzt sind mitunter nur noch
2 Streifenwagen im Einsatz gewesen. Polizeichef Valero hat die Zahl nächtlichen
Patrouillen der Lokalpolizei wieder auf sechs erhöht. (24.10.05)
Korruption
ohne Grenzen
Den
92.000.- Euro Audi auf den Namen des Autohaus, dessen Inhaber auch im
Immobilienbereich Bauprojekte durch den Stadtrat genehmigt bekommt. Die
800.000.- Euro teure Luxus-Villa gehört einem Bauunternehmer, welcher
durch Genehmigungsverfahren ebenfalls von der Stadtverwaltung profitiert.
Genutzt wird beides von Bürgermeister Medina aus Orihuela, welcher
in Zusammenhang mit Korruptionsermittlungen im Rathaus der Bischofsstadt
immer mehr in Erklärungsnotstand gerät. Laut Medina habe er
beides ehrlich gekauft, konnte bisher jedoch nicht den vollen Preis zahlen.
Eine Ummeldung des Audi A8 konnte er bisher aus zeitlichen Gründen
nicht vornehmen. Medina wurde zwischenzeitlich als Mitglied des Provinz-Parteivorstandes
der PP Alicante abgesetzt. Der eigene Parteivorstand ermittelt gegen Medina
und 5 weitere verbliebene Anhänger des Stadtrats. (21.10.05)
Salzschiffe
gestohlen
Was machen Diebe mit kunstvoll gestalteten Salzschiffen des Modellbauers
Antonio Ros? Diese Frage wird sich die Polizei von Torrevieja jetzt stellen
müssen. Zweimal seien die Diebe innerhalb einer Woche in die Werkstatt
des 80 jährigen Künstlers eingestiegen und haben dabei 10 Salzschiffe
im Wert von ca. 10.000.- Euro mitgehen lassen. Die Salzschiffe von Antonio
Ros sind alle handgefertigt und nach alter Tradition in Salz getaucht
worden, damit sie die typische Salzschicht auf Rumpf und Segel erhalten.
Sie dienen häufig als Geschenk für Ehrengäste der Stadt.
(03.10.05)
Antike
Buchmesse in Torrevieja
Vom 1. bis zum 16. Oktober findet am Paseo de Vista Alegre die zweite
antike Buchmesse von Torrevieja statt. Den Besuchern bietet sich die Gelegenheit
an verschiedenen Verkaufsständen neue und antike Bücher zu besichtigen
und zu kaufen. Geöffnet ist der Markt vormittags von 10 bis 14 Uhr
und nachmittags von 17 bis 22 Uhr. Die Buchmesse fand im vergangenen Jahr
großen Anklang und wird daher in diesem Jahr fortgesetzt. (03.10.05)
Verfinsterung
in Torrevieja
Wenn es kühl und dunkel wird, Tiere geheimnisvoll verstummen, Menschen
kollektiv durch seltsam schwarze Brillen in den Himmel schauen, dann ist
Sonnenfinsternis. Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit stehen
an der Costa Blanca Sonne, Mond und Erde in einer einheitlichen Konstellation.
Um 9:42 "berührt" der Mond die Sonnenscheibe und schiebt
sich langsam weiter in den Kern der Sonne vor. Um 11:02 wird die Sonne
bis zu 90,6% vom Mond verdeckt sein und die Umgebung in gelblich-unwirkliches
Licht tauchen. Ein ringförmiger Strahlenkranz um den Mond herum wird
für wenige Sekunden sichtbar. Erst gegen 12:30 hat sich die Sonne
dann wieder vollständig vom Mond "befreit". Wer dieses
Ereignis in Spanien verpasst, wird bis 2028 auf die nächste Verfinsterung
warten müssen. (30.09.05)
Erleuchtung
in Orihuela
Der für den 5.10. angedrohte Streik der Müllarbeiter ist laut
Betriebsrat vorerst abgesagt. Die Gemeinde hat angekündigt, innerhalb
der nächsten 2 Monate 7 Millionen Euro "Altschulden" an
Nesco für die zurückliegende Entsorgung von Sondermüll
zu zahlen. Die Anerkennung dieser Schuld hat die Gemeinde Orihuela lange
verweigert. Der Betriebsrat geht nun davon aus, dass das Unternehmen die
eingehender Gelder an die Arbeiter weiter leiten wird. (30.09.05)
Autodieb
niedergeschossen
Der Versuch, ein Auto von einem Gebrauchtwagengelände nahe der ITV-Station
in Torrevieja zu stehlen, endete für den Täter mit einem Bauchschuss
schwerverletzt im Krankenhaus. Der Firmenchef griff zu seinem Gewehr und
schoss den Dieb nieder. Der Schütze und Eigentümer des Geschäftes
verließ jedoch angesichts der Tat der Mut und flüchtete, wurde
jedoch bei einer Routinekontrolle der Polizei gestoppt und festgenommen.
Der angeschossene schwebt weiterhin in Lebensgefahr. (30.09.05)
Eierwerfer
vor Gericht
Seitdem in dem ehemaligen Restaurant "Picasso" in der Urbanisation
Lomas de Don Juan in Orihuela Costa die "Finca de Eduardo" mit
englisch geprägtem Unterhaltungs- und Showprogramm eingezogen ist,
gibt es Nachbarschaftsstreit. Streitpunkt ist überwiegend die in
der Nachbarschaft der Finca verursachte Lärmbelästigung durch
Live Musik. Einem Anwohner wurden die schrillen Töne zu viel und
antwortete mit einem gezielten Eierwurf in Richtung Finca. Das Ei verfehlte
sein Ziel nicht und verletzte einen Gast. Obwohl der mutmaßliche
Eierwerfer nicht eindeutig als Täter bei dem nun stattfindenden Gerichtstermin
am 26.09. identifiziert werden konnte, wurde der angeklagte Mann dennoch
für schuldig gesprochen und zu einer Geldbuße von 750.- Euro
verurteilt. Der verurteilte Eierwerfer, der die "heimtückische
Tat" bestreitet, kündigt Berufung an. (30.09.05)
Jugendbande
zerschlagen
Die Guardia Civil hat am 21. und 22.09. in Torrevieja eine Jugendbande
der Latin Kings zerschlagen, die sich in der Stadt niedergelassen hatte.
Zehn der insgesamt elf festgenommenen Personen sind im Alter zwischen
20 und 25 Jahren und stammen aus unterschiedlichen Ländern Lateinamerikas,
vor allem aus der Dominikanischen Republik und Ecuador. Ein weiterer Verhafteter
ist noch minderjährig und wurde dem Jugendrichter vorgeführt.
Die Verdächtigen stehen unter der Anklage der Zugehörigkeit
einer ungesetzlichen Organisation, Nötigung, Erpressung und Bedrohung
und 2 der Festgenommenen wird zusätzlich ein Tötungsdelikt vorgeworden.
Die Operation begann in den Morgenstunden im Innenstadtbereich mit zahlreichen
Hausdurchsuchungen in den Straßen Calle Caballero de Rodas, Calle
Fuensanta, Bazán, Calle Júcar, Calle Las Mimosas und der
Avenida Libertad. Mehrere Broschüren, Handwaffen und Messer wurden
sichergestellt. (30.09.05)
Orihuela
droht Streik der Müllabfuhr
Was Torrevieja im Juli schon hinter sich hat, droht jetzt der Gemeinde
Orihuela. Die Belegschaft der Firma Nesco droht mit einem unbefristeten
Streik für den 5. Oktober. Nach Auskunft der Gewerkschafter habe
Nesco noch nicht einmal den Tarifvertrag für 2004 unterschrieben
und zahle immer noch nach dem Abschluss von 2003. Seitens Nesco stehen
jedoch Forderungen in Höhe von 4 bis 8 Millionen Euro von der Stadt
Orihuela entgegen. Schuld sei die Veruntreuung öffentlicher Gelder.
Der Stadtrat habe die Müllgebühren über Jahre hinweg systematisch
für andere Zwecke umgeleitet, so der Vorwurf. (23.09.05)
Korruption
im Rathaus von Orihuela ?
Als der Stadtkämmerer des Rathauses von Orihuela 30.000.- Euro aus
dem Gemeindesäckel veruntreute und sich daraufhin selbst anzeigte,
belastete er weitere Mitglieder der Gemeindeverwaltung. Eine eigens gebildete
Bürgerinitiative forderte daraufhin mehr Transparenz über den
Haushalt der Gemeinde und die Aufnahme der Ermittlungen wegen Untreue
und Korruption. Die Staatsanwaltschaft von Alicante hat die Ermittlungen
jetzt aufgenommen und 6 Monate Zeit, kriminelle Straftatbestände
im Rathaus von Orihuela aufzudecken. Sollten sie fündig werden, gehe
der Fall weiter an das Gericht von Orihuela. (23.09.05)
Containerschule
kann nicht rechtzeitig öffnen
Offensichtlich weil die Verantwortlichen im Rathaus von Torrevieja den
Schulbeginn verschlafen haben, kann die Containerschule Nummer 5 "IES
Libertas" erst Ende September den Schulbetrieb aufnehmen. Das Mobiliar
stand in Valencia bereit und konnte nicht rechtzeitig installiert werden.
Die Schule aus vorgefertigten Klassenzimmern stand ein Jahr lang leer
und wurde von der Stadt nicht ausreichend für den Schulbeginn renoviert.
(23.09.05)
Rote
Kreuz rettete 534 Schwimmer
Das sie nicht nur auf dem hohen Thron sitzen, belegen die Zahlen der diesjährigen
Sommerbilanz. Ganze 534 mal mussten die Rettungsschwimmer vom Roten Kreuz
an den Stränden von Torrevieja in diesem Sommer ins Wasser steigen
und Schwimmende vor dem Ertrinken retten. Während der Aufsichtszeit
von 11:30 bis 19 Uhr starb nur eine Person. Drei Personen ertranken außerhalb
der Dienstzeit. In der gesamten Provinz Alicante starben jedoch über
15 Personen an den Stränden oder durch Unfälle an der Küste.
(23.09.05)
Kursbeginn
in Seniorenuniversität
Wer auch jenseits der 55 seinen Geist fit halten möchte, kann dies
ab 17. Oktober in der Seniorenuniversität von Torrevieja, ein Projekt
der Universität Miguel Hernandez (EMH) aus Elche. Ziel ist es, die
Integration und Aktivität der Senioren zu erhöhen. Die Vorlesungen
finden 2 mal in der Woche im Kulturzentrum Virgen del Carmen statt. Geboten
werden die Fächer Recht, Geschichte, Kunstgeschichte, Literatur,
Philosophie, Englisch und Informatik. Die Einschreibung für Senioren
ab 55 finden statt in der letzten Septemberwoche und den ersten beiden
Oktoberwochen. Die Gebühr beträgt 90.- Euro pro Jahr. Auch ein
Stipendium ist möglich. Informationen unter 966 706 838 (Torrevieja)
und 966 749 825 (Orihuela). (13.09.05)
Größte
Meerwasser-Entsalzungsanlage für Torrevieja
Die anfängliche Ablehnung zum Bau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage
in Torrevieja ist bei Bürgermeister Mateo schnell gewichen. Offensichtlich
in der Erkenntnis eines neuen Prestigeobjektes machte sich Mateo nun unlängst
stark für die Umsetzung des 200.- Millionen teuren Projektes, welches
pro Jahr 80 Kubikhektometer Meerwasser in Trinkwasser für Haushalte
und Landwirtschaft umwandeln soll. Mit den Bauarbeiten soll 2006 an der
Lagune von Torrevieja begonnen werden. Im Jahr 2008 soll dann das entsalzene
Wasser aus der größten Meerwasser-Entsalzungsanlage Europas
in den Stausee von La Pedrera und den Kanal Campo de Cartagena geleitet
werden. Ob die dabei entstehenden Entsalzungsabfälle in den Salinen
weiter verarbeitet werden können und beide Unternehmen somit eine
umweltverträgliche Symbiose eingehen, wird derzeit noch geprüft.
Meerwasser-Entsalzungsanlage sind auf Grund der durch die Entsalzung entstehenden
Rückstände ökologisch umstritten. Im Norden von Alicante
wurde bereits mehrere Bauvorhaben von den Bürgermeistern auf Grund
ökologischer Bedenken abgelehnt. (11.09.05)
Schulbeginn
in Containern
Obwohl der Unterricht in Baracken in Torrevieja bald der Vergangenheit
angehören soll, beginnt für viele Schüler das neue Schuljahr
wieder in Containern. Eine neue Schule in El Limonar soll eine großen
Teil der Containerklassen ersetzen. Die Ausschreibungen an interessierte
Bauunternehmen laufen bis zum 26.09.05 Die Bauzeit wird etwa 15 Monate
betragen. Das neue Schuljahr für die Schüler der Grundschulen
beginnt am 9.09. und für die Schüler der Sekundarstufe am 16.09.
Allein die Schule "Nummer 12", mit mehr als 1.000 Schülern,
besteht ausschließlich aus Containern. Containerschulen sind jedoch
kein typischen Problem aus Torrevieja. In der gesamten Provinz Alicante
werden derzeit 12 Schulen neu gebaut, die zum Schulbeginn jedoch nicht
fertig gestellt sein werden. (09.09.05) 
Engländer
treibt leblos im Meer
Die Leiche eines etwa 70 Jahre alten Engländers wurde gestern morgen
gegen 11.30 Uhr aus dem Meer vor Cabo Cervera in La Mata geborgen. Ein
Badegast hatte den leblosen Körper des Mannes in den Wellen entdeckt
und die Guardia Civil verständigt. Als Todesursache vermutet die
Polizei einen Sturz von den Klippen, da der Mann noch Turnschuhe trug.
Die Leiche wurde zur Autopsie nach Alicante überführt. Insgesamt
sieben Menschen sind diese Sommersaison an den Stränden der Vega
Baja tödlich verunglückt. (06.09.05) 
Großer
Ansturm auf Liegeplätze im neuen Sportboothafen von Torrevieja
Obwohl erst zum Beginn des American Cups im Jahr 2007 die ersten Sportboote
im neuen Hafen von Torrevieja anlegen können, ist der Verkauf der
Liegeplätze für den Bootshafen "Marina Salinas" in
vollem Gange. Knapp 100 Plätze wurden bereits
in den ersten 2 Wochen verkauft. Angeboten werden von der Baufirma "Aldesa"
Liegeplätze für Boote in der Größenordnung von 8
bis 35 Meter Länge. Wer mit einem kleinen Liegeplatz für ein
bescheidenes Boot zufrieden ist, braucht in der untersten Kategorie nur
27.600 Euro zu zahlen. Wer dagegen an ein neues Zuhause für seine
35 Meter Luxusyacht denkt, wird mit 490.000.- Euro etwas tiefer in seinen
Tresor greifen müssen. Bis zum Jahr 2035 ist der Käufer dann
Eigentümer seiner Anlegestelle im modernsten Hafen am Mittelmeer.
Zur Ausstattung gehören dann nicht nur Strom, Wasser und Telefon-,
Internet- und Fernsehanschluss, sondern auch abgesperrte Parkplätze
mit Videoüberwachung für die Luxuslimousinen, Restaurants, Geschäfte,
Reparatur- und Sanitäranlagen. Nicht alle der 713 (ursprüngliche
Mitteilung 813) Stellplätze werden verkauft. Es werden auch Plätze
zur Miete angeboten. mehr
Infos --->>> (06.09.05) 

Park
"Molino del Aqua" als schützenswert eingestuft
Der Dünenpark "Molino del Aqua" in der Nähe des
Strandes von La Mata wurde von der Landesregierung Valencia als schützenswert
eingestuft und zum "Parque Natural Municipal" ernannt. Auf der
knapp 500.000 Quadratmeter großen Fläche befinden sich teilweise
seltene Pflanzen und Bäume. Die Parkanlage gilt neben den Salinas
von La Mata als einer der beliebtesten Naherholungsgebiete von Torrevieja.
(05.09.05) 
Livebilder
aus den Salinen
Auf zwei Bildschirmen können die Besucher im Museum "Centro
de Interpretacion de la Industria Salinera" am Ende der Avenida de
la Estacion Bilder aus der Laguna von La Mata und Torrevieja sehen. Die
Bilder werden von 2 schwenkbaren Kameras live in das Museum übertragen.
Die Kameras können dabei von den Besuchern selbst gesteuert werden.
Den Besuchern soll damit die Flora und Fauna des Naturparks als auch die
Salzindustrie näher gebracht werden, so Bürgermeister Mateo.
Die Aufnahmen seien derart detailliert, dass man genau beobachten kann,
was die Salinenarbeiter gerade machen. Die Stadt hat hier für 60.000.-
Euro investiert. Vorgesehen ist ebenfalls die Bilder ins Internet zu stellen.
--->>>
(02.09.05) 
Neuer
Hafen "Marina Salinas" für Torrevieja
Im Monat September sollen die Arbeiten zum Ausbau des neuen Hafenbeckens
in Torrevieja beginnen. Die Arbeiten wurden von der Stadtverwaltung an
die Firma Aldesa übertragen. Das ehrgeizige Projekt ist mit mehr
als 25 Millionen Euro veranschlagt. 813 neue Liegeplätze für
Yachten bis zu 35 Meter Kiellängen werden entstehen, dazu Reparaturwerften,
Überwinterungsmöglichkeiten, eine neue Segelschule und 300 Parkplätze.
Neben Ladengeschäften und Restaurants wird eine Hafenbehörde
und eine Lagerhalle auf dem Gelände, dass den gesamten Bereich zwischen
dem Levantedamm und Ponientedamm umfasst, erstellt. Torrevieja wird damit
einen der größten Sporthäfen an der spanischen Mittelmeerküste
haben. Auch die Fischereiflotte wird verlegt und ausgebaut. Auf 20.000
qm soll einer der modernsten Fischereihäfen Spaniens mit neuer Fischhalle,
Eisfabrik und Gefriertunnel entstehen. --->>>
(28.08.05) 
Immobiliendeal
mit Vorauszahlung
Bereits zwei Jahre vor der Genehmigung des Bebauungsplanes für
ein Baugebiet zwischen Los Balcones und der Lagune sollen die neuen Inhaber
der Nachfolgefirma von "Altos del Eden" bereits 10 Prozent des
voraussichtlichen Erlöses aus der baulichen Nutzung an die Stadtverwaltung
überwiesen haben. In der jüngsten Stadtratsitzung vom 21.07.
wurde dem eingereichten Bebauungsplan von 1999 zugestimmt. Altos del Eden
hatte den selben Geschäftsführer, wie die Firma, die im Jahre
2002 in Almoradi 18 Hektar Land von Bürgermeister Mateo für
5,4 Millionen Euro abkaufte. Wegen des privaten Gewinnes von über
5 Millionen Euro für den Bürgermeister ermittelt derzeit die
Antikorruptionsbehörde in Alicante. (28.08.05) 

Im
Juli 651 Falschparker abgeschleppt
Die Abschleppfahrzeuge der Stadt Torrevieja waren im Monat Juli gut
beschäftigt. Insgesamt 651 falsch geparkte Fahrzeuge wurden auf den
Haken genommen und abgeschleppt. Dies sind pro Arbeitstag ca. 32 Fahrzeuge,
welche die sieben im Einsatz befindlichen Grúa-Abschlepper im Stadtgebiet
von Torrevieja bewältigten. Mehr als die Hälfte der abgeschleppten
Autos hat dabei vor privaten Hauseinfahrten mit Halteverboten geparkt.
Je nach Gewicht des Fahrzeuges werden dafür zwischen 36 und 42 Euro
berechnet. Das dazu verhängte Bußgeld könnte jedoch etwas
höher und vom Gewicht unabhängig ausfallen. (28.08.05) 
Lotterieglück
in Rocio del Mar
Sie
gehören zum Straßenbild von Torrevieja, die Losverkäufer
der ONCE-Lotterie, die in ganz Spanien zu Gunsten des Blindenverbandes
ausgetragen wird. Nun hat das Glück bei der Auslosung die Salzstadt
Torrevieja erreicht. Bei der Ziehung am 15.08. fielen 375.000 Euro auf
diejenigen Loskäufer, die in der Bar Élite in der Urbanisation
Rocío del Mar ein Los mit der Glücksnummer 39185 aus der Serie
124 gekauft haben. Insgesamt 150 Losscheine gingen an die Gewinner. Neben
Einheimischen zählen auch Touristen aus Madrid und Sevilla, sowie
zahlreiche Ausländer zu den Glücklichen. Pro Los werden immerhin
2.500 Euro ausgezahlt. (22.08.05) 
Ausbau
der Busverbindungen in Torrevieja
Am 11. August wurde mit der Linie 8 eine neue Buslinie zwischen La
Mata und Torrevieja eingerichtet. Bis zum Ende des Jahres soll auch der
Busverkehr in der Innenstadt weiter ausgebaut werden. Die geplante Linie
9 wird mit 3 Elektrobussen im Zentrum verkehren. Das Unternehmen Costa
Azul S.A. hat ermittelt, dass eine große Nachfrage nach Busverbindungen
innerhalb der Innenstadt besteht. Das Transportunternehmen unterhält
im Auftrag der Gemeinde 16 vollklimatisierte moderne Omnibusse. 13 verkehren
davon in den Wintermonaten. Im vergangenen Jahr wurden 3,3 Millionen Fahrgäste
transportiert.
Einzigartig in Spanien ist das seit 6 Jahren etablierte System der kostenlosen
Benutzung des Nahverkehrssystems für im Rathaus registrierte Einwohner
von Torrevieja. 45.000 Residenten nutzen derzeit diesen Service. Die Mehrzahl
davon, 60 Prozent, sind Ausländer. (22.08.05) 
Am
Strand lauert der Tod
Drei Tote innerhalb einer Woche. Dies ist die tragische Bilanz von
Badeunfällen an den Stränden von Torrevieja und Orihuela Costa.
Am 15.08. ertrank ein Brite in der Bucht von Lo Ferris. Um 16.30 Uhr ging
beim Roten Kreuz ein Alarm ein. Nachfolgende Reanimationsversuche konnten
aber das Leben des Mannes nicht mehr retten. Am 16.08. ist ein 74-jähriger
Italiener am Strand von Mil Palmeras ertrunken. Als Todesursache schließen
die Rettungskräfte einen Herzinfarkt nicht aus. Am 19.08. starb am
Strand von El Cura ein 62-jähriger Mann aus Alicante. Die Rettungskräfte
gehen ebenfalls von einem Herzinfarkt als Todesursache aus. Wiederbelebungsmaßnahmen
zeigten auch hier keinen Erfolg. Das Opfer war bereits tot. Damit erhöht
sich die Statistik der Badetoten in der Provinz Alicante auf 15 Todesopfer.
(22.08.05) 
Hohe
Strafen für Verkehrssünder
Am 9. August diesen Jahres ist ein neuer Strafenkatalog in Spanien
in Kraft getreten. Wer am Steuer seines Autos mit einem Handy erwischt
wird, muss mit einer Strafe von bis zu 300 Euro und einem Führerscheinentzug
für 3 Monate rechnen. Das Fahren ohne Sicherheitsgurt wird ebenfalls
mit bis zu 300.- Euro geahndet. Gleiches gilt für Moped- und Motoradfahrer
ohne Helm. Auch das Fahren mit abgelaufener TÜV-Plakette wird als
schweres Vergehen eingestuft und bis zu 300.- Euro bestraft. Wer mehr
als 50% der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf seinem Tacho zulässt,
begeht ein sehr schweres Vergehen und muss mit maximal 1.500.- Euro und
einer 2 jährigen Führerscheinsperre rechnen. Gleiches gilt für
das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. (14.08.05) 
Hohe
Strafen für Strandverschmutzer
Nach einem Beschluss der Gemeindeverwaltung von Guardamar, welcher
ab dem 19.08. in Kraft tritt, drohen Besuchern der Strände, welche
Abfälle, Dosen, Zigarettenkippen und Speisereste am Strand oder im
Wasser zurück lassen, Geldstrafen bis zu 3.000 Euro. Einfache Verstöße
können mit 300 Euro geahndet werden. Bei mehrfachen schweren Verstößen
droht ein Bußgeld von 3.000 Euro. Auch für das Angeln gelten
in der Gemeinde von Guardamar neue und strengere Auflagen. (14.08.05)

600
herrenlose Autos aus der Stadt entfernt
Offensichtlich um die Entsorgungskosten zu sparen, lassen viele Autobesitzer
ihre ausgedienten Fahrzeuge einfach am Straßenrand stehen und verrotten.
Außer dem Parkplatzproblem erhöht sich dadurch auch die Umwelt-
und Unfallgefahr, die von kaputten Autos am Straßenrand ausgehen.
In den vergangenen 12 Monaten mussten daher mehr als 600 "herrenlose"
Autowracks aus den Straßen von Torrevieja abgeschleppt werden. Besonders
in den Monaten Juni, Juli und August würden viele Fahrzeuge einfach
an den Straßenrändern ausgesetzt. Die Stadt geht der Klage
von Bürgern nach, welche sich in letzter Zeit häuften. Zuständig
für das Aufspüren ausrangierter Autos sei die Umweltpatrouille
der Ortspolizei. (14.08.05) 
Urlaub
mit tödlichen Folgen
In der vergangene Woche kam es zu mehreren Todesfällen in der
Vega Baja. Ein 70-jähriger Fußgänger wurde beim Überqueren
der N-332 in der Höhe des Trödelmarktes El Fogon in Guardamar
von einem Peugeot erfasst und auf der Stelle getötet. Der Fahrer
hatte keine Chance zu bremsen oder auszuweichen. In Crevillente ist ein
Motorradfahrer auf der Straße nach Aspe mit einem PKW kollidiert
und tödlich verunglückt. In Villena starb eine Frau nach der
Kollision mit einem BMW. Zwischen Catral und San Isidrio starb ein Motorradfahrer,
nach dem er wegen zu hoher Geschwindigkeit in eine Schlucht stürzte.
In Benidorm sind zwei 65 Jahre alte Britinnen von einem Schrankbett erdrückt
worden. Das Bett hatte sich aus der Wand gelöst und die beiden Schwestern
so eingeklemmt, dass sie offensichtlich erstickten.
Am Strand von El Rebollo in La Marina ertrank eine Deutsche mit ihrem
Sohn, denen offensichtlich durch plötzlich auftretende Strömungen
unterhalb der Wasseroberfläche die Kräfte versagten. Als der
Ehemann von seiner Strandlektüre aufschaute, war sein Sohn verschwunden.
Seine Frau trieb regungslos wenige Meter vor der Küste. Sofortige
Rettungsversuche blieben erfolglos. Zur Zeit des Unglücks wehte die
gelbe "Vorsicht-Flagge". (14.08.05)
Immobiliendeal
geht in die nächste Runde
Nachdem
der Staatsanwalt für Korruptionsdelikte in Alicante, Felipe Briones,
eine Untersuchung der Immobiliengeschäfte von Torreviejas Bürgermeister
Mateo angeordnet hat, eröffnet nun auch die spanische Staatsanwaltschaft
in Madrid ein Ermittlungsverfahren gegen den Bürgermeister von Torrevieja
Hernández Mateo. Dem Bürgermeister wird vorgeworfen, Informationen,
die nur ihm zugänglich waren, für Immobiliengeschäfte ausgenutzt
zu haben. Mateo hatte ein ländliches Grundstück im Jahre 2000
für 180.000 Euro gekauft und zwei Jahre später für 5,4
Millionen Euro an einen lokalen Bauträger als Bauland verkauft.
Auch die Gemeindeverwaltung von Orihuela ist wegen Unregelmäßigkeiten
in der Buchhaltung in das Visier der Staatsanwälte geraten. Torreviejas
Bürgermeister und Orihuelas Rathaus waren von Bürgern der jeweiligen
Gemeinden angezeigt worden. (09.08.05)
Forschungsschulschiff
"La Morena" im Hafen von Torrevieja
Der
zweimastige Gaffelschoner lief 1951 auf der Boddenwerft im vorpommerschen
Damgarten vom Stapel. Der Umweltschützer und heutige Eigner José
Juan Miranzo entdeckte das Schiff 2001 für die Kulturstiftung der
CAM-Bank und segelt mit der "La Morena" seitdem mit seiner 5
Mann starken Besatzung die spanische Mittelmeerküste entlang, um
die Meeresflora und -fauna zu erkunden.
Um die gewonnenen Erkenntnisse weitergeben zu können, wurde an Bord
eine Ausstellung geschaffen. Diese soll den Besucher unter dem Slogan
"Abre los ojos al mar" (öffne die Augen für das Meer)
den Lebensraum unterhalb der Meeresoberfläche näher bringen.
So haben bereits 22.000 Besucher einen Einblick in den einzigarteigen
Lebensraum unter Wasser nehmen können. Die "La Morena"
soll noch bis zum 15.08. neben dem U-Boot vor Anker liegen. Die Ausstellung
soll von 19 bis 22 Uhr geöffnet sein. (Angaben widersprüchlich)
Der Eintritt ist frei. mehr Infos --->>>
(08.08.05)
Torrevieja,
die gefährlichste Stadt Spaniens ?
Seit der letzten Untersuchung der spanischen Justizbehörde vom
Juli 2004 gilt Torrevieja als die gefährlichste Stadt Spaniens. Doch
die Statistiker haben eines übersehen, den Boom der letzen Jahre.
Bei einer zu Grunde gelegten Einwohnerzahl von 80.000 gemeldeten Bürgern
aus dem Jahre 2002 und 2003 ergibt sich auf die Anzahl der Straftaten
projiziert die höchste Verbrechensrate in ganz Spanien. Pro 10.000
Einwohner wurden 325 Straftaten registriert (Vergleich: Düsseldorf
1.469, Köln 1.367, Essen 942 pro 10.000 Einwohner
Quelle WDR --->>> ). Die Durchschnittliche Einwohnerzahl
von Torrevieja beträgt jedoch ca. 350.000 Einwohner. Im Juli und
August halten sich sogar bis zu 550.000 Menschen in Torrevieja auf. Selbst
im November sind es noch ca. 150.000 Einwohner, so Pedro Valero Mazon,
Stadtrat für die Polizei in Torrevieja. Ausführliches Interview
von Michael Allhoff in der Onlineausgabe der CB Rundschau --->>>.
(01.08.05)
Krankenhausbau
nicht im Zeitplan
Der für das Frühjahr 2006 anvisierte Zeitpunkt für
die Eröffnung des neuen Krankenhauses in Los Balcones kann nicht
eingehalten werden. Zwar gehen die Bauarbeiten zügig voran, der Rohbau
steht bereits, doch die Baugemeinschaft Nesco und Ortiz bestätigen,
dass mit einer Fertigstellung vor dem Sommer 2006 nicht zu rechnen ist.
Dann soll jedoch erst das Hauptgebäude fertig sein. Die Stadtverwaltung
Torrevieja geht frühestens Ende 2006 davon aus, die ersten Patienten
im Hospital aufnehmen zu können. (01.08.05)
Torrevieja
im Zweiviertel-Takt
Wer
in diesen Tagen durch die Innenstadt schreitet und gefühlvoll von
seichten Gitarren und lieblichen Lauten begleitete Rhythmen im Zweivierteltakt
bis an das Ohr dringen, ist nicht weit vom diesjährigen Habaneras
Chorwettbewerb entfernt. Bei dem zum 51. Mal stattfindenden Wettbewerb
nehmen 24 Chöre aus 17 Ländern und 3 Kontinenten teil. Über
2.000 Sänger werden bei dem größten Chorwettbewerb der
Welt abends ab 23 Uhr an der alten Salzverladung um die Siegerprämien
ihre Gesangsstücke vortragen.
Torrevieja tritt allein mit 4 Chören und 300 Mitgliedern an. Gesungen
werden von diesen Chören die traditionellen Habaneraslieder, die
in weichen sentimentalen Klängen von den Seefahrern des 19. und 20.
Jahrhunderts überliefert wurden und von Sehnsucht nach Torrevieja,
Liebe zu ihren Frauen und von langer Einsamkeit auf den Handelsschiffen
auf den Weg in die neue Welt nach Mexiko und Cuba zeugen. Wer selbst Zeuge
dieser weltweit einzigartigen Chörgesänge werden möchte
hat dazu noch bis zum 30.07. Gelegenheit. Tickets gibt's für jeweils
7 Euro an der Kasse im Eras de la Sal. Die Gala- und Schlusskonzerte kosten
14 Euro. Das komplette Programm --->>>.
und von der Webseite des Rathauses --->>>
(25.07.05)
Gnadenstoß
für die Siesta
Was
den Nordeuropäer verwundert und der Spanier oft mit Lebensqualität
übersetzt, ist von einer europäischen Expertenkommission ins
Fadenkreuz und somit auf der Abschussliste der spanischen Geflogenheiten
geraten. Lebensqualität? Leergefegte Städte, geschlossene Geschäfte
zur besten Einkaufszeit, verschlossene Türen bei Ämtern und
Behörden, längste Arbeitszeiten in ganz Europa mit der geringsten
Produktivitätsrate, wenig Zeit für die Familie, Sex nach einem
unendlich langen Arbeitstag, 40 Minuten weniger Schlaf als in Nordeuropa,
geringste Geburtenrate, höchste Anzahl Übergewichtiger in ganz
Europa durch ungesunde Lebensweise. Lebensqualität wird sicher anders
definiert. Zu diesem Schluss kommt auch die Nationale Kommission für
die Rationalisierung der Arbeitszeit. weiter
--->>>. (25.07.05)
Torrevieja
ausgebucht
In diesem Jahr werden nach Schätzung des Stadtrates für
Tourismus 8 bis 10 Prozent mehr Touristen in Torrevieja Urlaub machen
als im Jahr zuvor. In den ersten beiden Wochen im Juli hat sich die Zahl
der Einwohner auf 300.000 erhöht. Im August werden es 500.000 sein.
Die Hotels seien bis zu 80 Prozent ausgebucht und werden im August voll
belegt sein. (22.07.05)
Händler
mit Plagiaten festgenommen
Wer am Paseo Maritimo, dem Hippimarkt, eine Rolex für 20.- Euro
angeboten bekommt, sollte äußerst misstrauisch sein. Die Gardia
Civil hat auf dem Paseo in Torrevieja 10 marokkanische Straßenhändler
festgenommen, die gefälschte Markenwaren verkauften. Es wurden Plagiate
im Wert von 70.000 Euro sichergestellt, darunter goldene Uhren, Brillen,
Baseball-Mützen und Brillenetuis. Die Artikel trugen die Markenlabels
von Adidas, Nike, Rolex und Gucci. (18.07.05)
Obdachloser
stirbt an Hitze
Wieder stirbt ein obdachloser Ukrainer an den extremen Wetterverhältnissen.
Der ukrainische Bettler wurde gestern vormittag Tod auf einem verlassenen
Grundstück im Industriegebiet von Torrevieja aufgefunden. Nach Polizeiangaben
starb der 44 jährige Mann, weil er stundenlang regungslos in der
Sonne gelegen hatte und sein Körper völlig dehydriert war. Die
Körperstarre des Leichnams weist darauf hin, dass der Tod vermutlich
in der Zeit der extremsten Hitze am späten Nachmittag eingetreten
ist. Als sicherste Hypothese der Todesursache gilt, dass der Mann einen
Schwächeanfall erlitten hatte und sich nicht mehr erheben konnte,
um Wasser zu sich zu nehmen, was eine komplette Austrocknung des Organismus
verursachte.
Am 27. Mai d.J. wurde ein obdachloser Ukrainer in der Nähe des Habaneras
Einkaufscenter gefunden, welcher an Lungenentzündung gestorben war.
(18.07.05) 
Bus-Unfallbilanz
nach einer Woche
Auch eine Woche nach dem schweren Busunglück in der Nähe
des Parque de las Naciones in Torrevieja, bei dem ein Reisebus mit 48
Schulkindern und 5 Betreuern verwickelt war, ist noch nicht genau geklärt,
wie es zu dem Unfall kam. Nach ersten Ergebnissen war ein PKW mit britischem
Kennzeichen auf die Gegenfahrbahn geraten und kollidierte mit dem Bus.
Der Busfahrer verlor durch das Fehlverhalten des PKW-Fahrers die Kontrolle
über sein Fahrzeug und stieß bei dichtem Verkehr auf der N-332
mit 2 weiteren PKWs zusammen. Dadurch durchbrach er die Leitplanke der
Gegenfahrbahn und stürzte eine 7 Meter tiefe Böschung hinunter
und riss einen der beteiligten PKWs mit sich. Der Unfallverursacher stand
offensichtlich unter Alkoholeinfluss. Bei dem Unfall starben 3 britische
Staatsbürger. Zwei der Opfer saßen in einem der beteiligten
Autos. In dem zweiten Auto befand sich ein Mann und eine schwangere Frau.
Der Mann starb noch am Unfallort, die Frau lag tagelang im Koma. Bei den
Businsassen gab es 6 verletzte. Ein 15 jähriges Mädchen erlitt
ein Schädeltrauma und wurde mit dem Helikopter nach Alicante geflogen.
Alle Schwerverletzten sind derzeit außer Lebensgefahr. (15.07.05)
Wettschwimmen
von Tabarca nach Santa Pola
Wer schon immer mal auf die Insel Tabarca wollte, aber Geld nur für
ein One-Way-Ticket ausgeben will, sollte am kommenden Sonntag, den 17.07.,
am traditionellen Wettschwimmen von der Insel Tabarca nach Santa Pola
teilnehmen - und vielleicht noch einen Preis gewinnen. Mehr als 400 durchtrainierte
Sportler werden Sie dabei in diesem Jahr bei diesem Wettkampf begleiten.
Start wird um 7.30 Uhr auf der Insel Tabarca sein. Für die 5,7 Kilometer
lange Strecke bis zum Festland ist eine maximale Zeit von dreieinhalb
Stunden vorgegeben. (14.07.05)
Spezialeinheit
"Greco" nun auch in Orihuela
Während der Sommermonate wird die Polizeipräsenz an der
Costa Blanca erheblich verstärkt und Spezialeinheiten zur Bekämpfung
der organisierten Kriminalität in die Provinzen Alicante und Murcia
entsendet. In Orihuela werden Spezialisten der neuen Einheit Greco
stationiert. Greco ist eine Spezialeinheit zur Bekämpfung der organisierten
Kriminalität, zu der Sondereinheiten gehören, die für die
Ermittlung gegen organisierte Banden ausgebildet wurden. Dank des Einsatzes
dieser internationalen Gruppe konnten bereits 15 Banden unschädlich
gemacht werden. Erklärtes Ziel der Regierung sei, die Bandenkriminalität
an der spanischen Küste gänzlich auszurotten. (10.07.05)
Intensive
Polizeiarbeit zeigt immer mehr Erfolge
Dank der intensiven Polizeiarbeit haben es kriminelle Banden an der
Costa Blanca immer schwerer. Eine hochrangige Verbrecherbande nach der
anderen geht der Polizei ins Netz. Im März wurde von der Spezialeinheit
Greco in Malaga ein riesiger Geldwäschering aufgedeckt, bei dem 300
Polizisten beteiligt waren. 41 Personen, darunter 3 renommierte Anwälte,
konnten verhaftet werden. Bei Razzien gegen Mafia-Banden aus Osteuropa
hat die spanische Polizei u.a. in Zusammenarbeit mit dem deutschen BKA
im Juni 22 mutmaßliche hochrangige Gangsterbosse festnehmen können.
Unter der Operation "Luna Llena" haben Polizisten der Guardia
Civil eine Bande gefährlicher Krimineller aufgerieben, die in Alicante,
Murcia und Valencia ihr Unwesen trieben und zahlreiche Raubüberfälle
begingen. In Zusammenarbeit mit dem BKA wurde von den span. Drogenfahndern
eine Bande von Kokainschmugglern, darunter 6 Deutsche und ein Österreicher,
festgenommen. In der vergangenen Woche wurde im Norden der Costa Blanca
2 Mitglieder einer Einbrecherbande verhaftet, die für eine Reihe
Einbrüche in der Marina Alta verantwortlich sein sollen. (10.07.05)
Boot
der vermissten Sportfischer geborgen
Das Boot der beiden Sportfischer, welche am 28.12.2003 den Hafen von
Torrevieja verließen und nicht zurück kehrten, wurde jetzt
im Hafen von Torrevieja an Land gehoben. Die 6 Meter lange Carmina I verfing
sich bei einem Fischerboot aus Santa Pola im Schleppnetz. Das Sportboot
verschwand vor anderthalb Jahren an der Küste zwischen Cabo Roig
und San Pedro del Pinatar. Einen Monat später fanden Taucher eines
Bergungsschiffes ca. 6 Meilen vor Cabo Roig in 58 Meter Tiefe das Wrack,
welches jedoch nicht geborgen wurde. Die beiden Hobbyfischer an Bord des
Bootes wurden bisher nie gefunden. Aufwendige Suchaktionen der Wasserschutzpolizei
mit Einsatzbooten und Hubschrauber wurden im Januar 2004 ergebnislos abgebrochen.
(wie berichtet) (10.07.05)
Salz
für Nigeria
In den kommenden Tagen wird in Torrevieja eines der größten
Frachtschiffe, welches jemals im Hafen angelegt hat, erwartet. Der etwa
160 Meter lange Frachter wird 20.000 Tonnen Salz laden und nach Nigeria
verschiffen. Für die erforderlichen Manöver im Hafen wird eigens
ein stark motorisiertes Schlepperschiff nötig sein. Bisher haben
in diesem Jahr 57 Frachtschiffe im Hafen von Torrevieja angelegt, 14%
mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Hauptabnehmer des Salzes
aus den Salinen bleibt jedoch Norwegen. (10.07.05)
Kulturprogramm
für den Sommer
Am vergangenen Dienstag wurde vom Kuturstadtrat von Torrevieja, Eduardo
Dulon, das Kulturprogramm für den Sommer 2005 vorgestellt. Rund 470.000.-
Euro wird die Stadt in über 150 Veranstaltungen zwischen Juli und
September investieren. Der Höhepunkt wird der Auftritt von Joan
Manuel Serrat darstellen, welcher am 25. August auf der Bühne
in Torrevieja stehen wird. Weitere stehen Interpreten wie Carlinhos
Brown, Michel
Camilo, Hombres
G, El Canto
del Loco, Andy
& Lucas und David
de Maria auf dem Programm. Der Habaneras
Chorwettbewerb wird in diesem Jahr vom 22. bis 30. Juli ausgetragen.
(08.07.05)
Drei
Tote bei Busunfall auf der N-332
Am gestrigen Abend, dem 07.07.05, ereignete sich gegen 18:30 Uhr ein
schwerer Verkehrsunfall auf der N-332 in Höhe des Parque de las Naciones,
bei dem 3 Menschen zu Tode kamen und mehrere zum Teil schwer verletzt
wurden. Bei diesem Unfall durchbrach aus bisher ungeklärter Ursache
ein Linienbus der Firma Vidal S.L. de Cartagena in Richtung Cartagene
fahrend die Leitplanke wenige Meter hinter dem Parque de las Naciones
und stürzte 7 Meter die Böschung hinunter. Mehrere weitere Fahrzeuge
waren an dem Unfall beteiligt. In dem Bus befanden sich 48 Kinder und
5 Erwachsene aus der Region Castilla-La Mancha, die von einem Ausflug
in den Aquaparque zum Mar Menor zurück kehrten. Ein Kind musste im
Hospital San Jaime operiert werden, ein 15jähriger musste auf Grund
von Schädelverletzungen mit dem Hubschrauber ins Hospital nach Alicante
geflogen werden. Zur Vorsorge wurden alle Minderjährigen ins Hospital
San Jaime gebracht, wo sie ihre Eltern erwarten.
Nachtrag: nach ersten Angaben verursachte ein PKW mit britischem
Kennzeichen, welches auf der in GB gewohnten Fahrbahnseite fuhr, den Unfall.
(08.07.05)
Streik
der Müllabfuhr
Der für den 4. Juli angedrohte Streik von Arbeitern der Müllabfuhr
und Straßenreinigung hinterlässt seine Spuren in der Stadt.
Bis zu 200 Tonnen Abfall türmen sich in den Straßen um die
Müllcontainer. Der Streik eskalierte, als der Notdienst von 200 Arbeitern
und Familienangehörigen den eingesetzten Notdienst die Ausfahrt der
Müllfahrzeuge behinderte. Wenige Tage zuvor hatte das Reinigungsunternehmen
Nesco-Generala fast ein Drittel der Belegschaft fristlos gekündigt.
Die Kündigungen wurden zwischenzeitlich wieder zurück genommen.
Hintergrund des Streikes waren Lohnzuzahlungen, die das Unternehmen bereits
vor 2 Jahren in Aussicht stellte, aber bisher nie verwirklicht hat. Zwischenzeitlich
ist der Müll in großen Teilen der Stadt abtransportiert worden.
Die Parteien einigten sich am gestrigen Abend gegen 22 Uhr. Den 71 Arbeitern
wurde eine Lohnerhöhung zugesagt, so dass die Müllwagen ihre
Tour pünktlich um 23.00 Uhr beginnen konnten. (07.07.05)
Sonnenfinsternis
in Torrevieja
Liebhaber der Astronomie sollten sich den 3. Oktober, den Tag der
Deutschen Einheit, in Ihren Kalender notieren und ggf. Fluglinien nach
günstigen Flügen in Richtung Alicante absuchen. An diesem Tag
wird es eine ringförmige Sonnenfinsternis in Spanien geben, welche
im Norden von Santiago de Campostela über Salamanca, Madrid und Alicante
verlaufen wird. Gegen 11 Uhr morgens wird der Mondschatten auch in Torrevieja
die Sonner kurzzeitig verschwinden lassen. Der Mond steht jedoch zu weit
von der Erde entfernt um die Sonne ganz zu verdecken. Es kommt zu einer
ringförmigen Sonnenfinsternis. Die Sonne wird zu maximal 90,4% verdeckt.
In Nordeuropa ist die Finsternis abhängig vom Standort nur partiell
sichtbar. (02.07.05)
Bryan
Adams aus Programmplan wieder verschwunden
Der noch vor zwei Tagen für Torrevieja im Programmplan der Music
Community angekündigte Superstar Bryan
Adams scheint ersatzlos gestrichen. Bryan Adams sollte laut dortiger
Ankündigung am 10. September 2005 im Parque Antonio Soria auftreten.
Stattdessen werden jedoch unter www.ticktacktickets.com
und www.seabreezeproduction.com
Eintrittkarten für ein Konzert in Malaga für den 11. September
verkauft. Tickets für Konzerte, Freizeitparks und andere kulturelle
Veranstaltungen nicht nur aus Torrevieja können direkt über
den Servicebereich der CAM-Bank
gekauft werden. (30.06.05)
Bryan
Adams und Carlinhos Brown in Torrevieja
Im Programmplan der Music
Community für das Land Valencia wird nach der legendären
Rockgruppe R.E.M. mit Bryan
Adams ein weiteres Highlight der Musikszene für Torrevieja angekündigt.
Am 10. September 2005 soll der Kanadier, welcher in über 30 Ländern
der Welt Nr. 1-Platzierungen mit seinen Werken erreichte, auf der Bühne
im Parque Antonio Soria auftreten. Schon mehr als zwei Jahrzehnte begeistert
Bryan Adams Millionen Fans weltweit nonstop mit Bestseller-Songs und vehementen
Live-Auftritten. Bereits am 18.08. wird der Superstar der brasilianischen
Musik Carlinhos
Brown seine Fans mit afrikanischer und brasilianischer Musik begeistern.
Carlinhos Brown ist als Komponist, Sänger und Schlagzeuger eine Schlüsselperson
der Musikszene aus Bahia, Brasilien. Er hat Projekte ins Leben gerufen
wie Timbalada und Tribalistas, die weltweit zu Kassenschlagern wurden.
Seine Kreativität ist grenzenlos. (28.06.05)
Erstes
Jazzfestival in Torrevieja
Vom 7. bis 9. Juli
findet in Torrevieja das erste Jazzfestival statt. Bei diesem Festival
werden einige der bekanntesten Jazzmusiker der Welt auftreten. Beginnen
wird das Festival am 7.07. um 22:45 mit dem dominikanischen Pianisten
Michel Camilo,
welcher karibische Rhythmen mit ursprünglichem Jazz harmonisiert.
Fortgeführt wird das Festival am Freitag mit dem Count
Basie Orchestra, dem Prototyp der Swing Big Bands, dessen Ursprung
im Jazzmusiker Count
Basie als Begleitmusiker von Frank Sinatra und Ella Fitzgerald zu
Weltrum erlangte. Zum Abschluss des Festivals wird Bill
Bruford auf der Bühne stehen. Der Trommler spielte in Bands wie
Yes und Genesis und ist durch seinen kraftvollen, überaus präzisen,
polyrhythmischen Spielstil und als prominente Person der Progressive Rock
Bewegung der späten 1960er und 1970er Jahre bekannt. (28.06.05)
Erste
internationale Tanzwoche in Torrevieja
Vom 27. Juni bis 2.
Juli wird in Torrevieja zum ersten Mal eine internationale Tanzwoche "Torrevieja-Danza"
statt finden. Die Festwoche startet am Montag mit einem Kurs zu klassischem
Tanz und Improvisation. Der Kurs dauert bis zum 1. Juli und kostet 30.-
Euro. Am Donnerstag, dem 30.06, geben Tänzer ab 18:30 Unterricht
in der städtischen Tanzschule. Am Freitag gibt es dann eine Vorstellung
der Extraklasse in der Eras del Sal mit erstklassigen internationalen
Tänzern. Die Feierlichkeiten enden am 02.06. mit dem Auftritt des
nationalen Tanzensembles. Beginn ist 23 Uhr in der Ears del Sal. Eintritt
10.- Euro. (24.06.05)
Erstes
Opfer im "Kampf der Zeitungen"
Vier
wöchentlich erscheinende deutschsprachige Zeitungen an der Costa
Blanca - das ist einfach zu viel. Durch geringe Berichterstattung aus
dem südlichen Teil der Costa Blanca fand die Costa Blanca Zeitung
im Raum Torrevieja und Orihuela Costa nur wenige Leser. Bereits in der
vergangenen Woche tauchte das bunte Wochenblatt an den Zeitungskiosken
nicht mehr auf. Der Vertrieb der CBZ, welche wie die CBN zur deutschen
Verlagsgruppe Ippen gehört, wurde an der gesamten Küste eingestellt.
Die Redakteure traf die Verlagsentscheidung "völlig überraschend".
(24.06.05) 
Handynetz
von Torrevieja droht hochsommerliche Überlastung
In den bevorstehenden Sommermonaten werden voraussichtlich 650.000 Urlauber
die Strände von Torrevieja bevölkern. Angesichts der damit verbundenen
hohen Zahl an Handynutzern haben die drei spanischen Telefongesellschaften
Movistar, Vodafone und Amena Befürchtungen für die Monate Juli,
August und September über eine Überlastung des Mobilfunknetzes
in Torrevieja ausgesprochen. Um den vollen Service des Mobilfunknetzes
auch in der Hochsaison zu garantieren, müssten an der ganzen spanischen
Küste 5.000 neue Basisstationen errichtet werden. (24.06.05) 
Raubüberfall
auf BBVA-Filiale
Die BBVA-Filiale in der Calle Madrid wurde am Montag, 20. Juni, von bewaffneten
Gangstern besucht. Gegen zehn Uhr morgens drangen zwei vermummte Gestalten,
einer mit Pistolen ausgerüstete, in die Bankfiliale ein, bedrohten
die Angestellten mit der Waffen und forderten die Herausgabe des Geldes.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur wenige Kunden in der Bank. Die Räuber
konnten anschließend unerkannt entkommen. Die Höhe der Beute
ist derzeit nicht bekannt. Nach Auskunft der Beamten habe es in der Provinz
Alicante in den vergangenen vier Monaten keinen derartigen Überfall
mehr gegeben. (24.06.05) 
Tierheim
von Torrevieja wird ausgebaut
Mit 20 neuen Boxen wird das städtische Tierheim von Torrevieja weiter
ausgebaut und eine Kampagne zur Impfung und Adoption der Tiere durchgeführt.
Bürgermeister Mateo und der Stadtrat für Gesundheitsversorgung
Hipólito Caro stellten am 21. Juni dem Stadtrat das Programm Für
ein sauberes Torrevieja" der Öffentlichkeit vor. Das Programm
soll helfen, das Problem der streunender Hunde und Katzen in Torrevieja
zu lösen. Allein in diesem Jahr seien bereits 322 Hunde aufgegriffen
worden. 122 Hunde konnten an neue Besitzer vermittelt werden. Zur Zeit
sind 35 Hunde im Tierheim untergebracht. (22.06.05) 
Neues
Parkhaus im Zentrum öffnet im Juli
Im Juli wird die neue Tiefgarage im Kulturzentrum "Virgen del Carmen"
in Torrevieja eröffnet. Auf drei Etagen wurden insgesamt 300 Parkplätze
errichtet, welche für Gäste des neuen Kulturzentrums und den
übrigen Stadtverkehr zur Verfügung stehen sollen. Das Kulturzentrum
mit dem unterirdischen Parkhaus befindet sich auf dem Gelände der
ehemaligen Schule Virgen del Carmen an der Calle Ramón Gallud,
Calle del Mar und Calle Pedro Lorca. Das Kulturzentrum selbst wird in
zwei Servicebereiche aufgeteilt. Ein Teil ist bestimmt für öffentliches
Publikum mit Ausstellungs- und Veranstaltungsräume für 320 Zuschauern
sowie ein Konferenzsaal. Der andere Teil bietet den städtischen Schulen
einen kulturellen Rahmen für Kurse und Veranstaltungen. (14.06.05)

Gericht
prüft Immobiliendeal von BM Mateo
Der Staatsanwalt für Korruptionsdelikte in Alicante, Felipe Briones,
hat eine Untersuchung der Immobiliengeschäfte von Torreviejas Bürgermeister
Mateo angeordnet. Das zuständige Gericht in Torrevieja soll nun untersuchen,
ob dem Bürgermeister beim Kauf und Verkauf einer Finca in Almoradi
Insider-Informationen zur Verfügung standen. Mateo hatte das ländliche
Grundstück im Jahre 2000 für 180.000 Euro gekauft und zwei Jahre
später für 5,4 Millionen Euro an einen lokalen Bauträger
als Bauland verkauft. (14.06.05) 
Costa
Blanca Rundschau nun Online
Die Costa Blanca Rundschau ist nun auch mit ihrer Onlineausgabe im Internet
gestartet. Unter der Adresse www.cbrundschau.com
finden sich tagesaktuelle Nachrichten von der Costa Blanca sowie aktuelle
Artikel aus der letzten Wochenausgabe. Mit vielen nützlichen Informationen
und Tipps kann sich der Leser nun auch im kalten Norden über aktuelle
Veranstaltungen und die kulturellen Highlights an der Küste informieren.
Ein kostenloser Markt für Kleinanzeigen, Informationen zu Clubs und
Vereinen sowie Wetter- und Webcaminfos vervollständigen den durchweg
gelungenen Onlineauftritt. Zum Einstieg ein Interview mit BM Mateo über
die Entwicklung Torreviejas --->>>
(14.06.05) 
Torreviejas
Taxis behindertengerecht
Die Stadtverwaltung von Torrevieja, die Blindenlotterie Once und das Arbeits-
und Sozialministerium subventionierten gemeinsam mit 24.000.- Euro die
Anschaffung für vier neue Taxis in Torrevieja. Die Fahrzeuge sind
speziell für den Transport von Behinderten Personen ausgerüstet.
In Anwesenheit von Bürgermeister Mateo wurden die "Eurotaxis"
am 06.06.05 in Betrieb genommen. (12.06.05) 
Blaue Flaggen der EU an den Stränden der CB
Die
Strände Los Locos, Los Naufragos, El Cura und La Mata können
sich in diesem Jahr wieder mit der Blauen Flagge der EU schmücken.
Ferner wird das Gütesiegel für sichere und saubere Strände
und Sporthäfen auch im Real Club Nautico und Marina International
wehen dürfen. Die Costa Blanca ist wieder die Region Spaniens mit
den meisten sauberen Stränden. Dies ist das Ergebnis einer Studie
der "Stiftung für Umwelterziehung" in Kopenhagen, die jedes
Jahr Badestellen und Sporthäfen in mehr als 40 Ländern bewertet.
An die Provinz Alicante konnten so 60 Blaue Flaggen vergeben werden. Neben
den Stränden in Torrevieja können in dieser Saison wieder die
Orte La Marina, Guardamar und Orihuela (Flamenca Beach, Cala Capitan,
Cabo Roig, Campoamor, Barranco Rubio) sowie Pilar de la Horadada mit der
Blauen Flagge der EU werben. (02.06.05) 
Neue Öffnungszeiten für Delfin S-61
Das
Kulturamt der Stadt Torrevieja hat neue Öffnungszeiten für das
im Hafen von Torrevieja befindliche Meeres- und Salzmuseum bekannt gegeben.
Danach ist ab dem 1. Juni für die folgenden Sommermonate das U-Boot
von Mi-So in der Zeit von 17 bis 22 Uhr für Publikum geöffnet.
Mo. und Di. ist geschlossen. Ferner gibt das Kulturamt die bisherigen
Besucherzahlen mit 121.320 an. Davon waren 82.821 spanische Landsleute,
38.499 waren ausländische Besucher. (02.06.05) 
R.E.M.-Tournee und Torreviejas Anschluss an die Metropolen der Welt
Johannesburg,
Melbourne, Tokio, Los Angeles, Chicago, London, Berlin, Paris, Madrid,
Torrevieja. So stand es auf dem Video-Spruchband und die Menge jubelte.
Mit dem Konzert der amerikanischen Erfolgsgruppe R.E.M. hat Torrevieja
den Anschluss an die Weltmetropolen eingeläutet. Rund 20.000 Zuschauer
aller Altersgruppen verfolgten 2 Stunden lang den ununterbrochenen Auftritt
der Rockband aus Athens, Georgia. Pünktlich um 22:30 startete die
Gruppe mit Songs aus dem neusten Album "Around the Sun". Der
Wechsel zwischen temporärem Rock und seichten Protestballaden mit
dem gewaltigen Stimmenpotential des Bandleaders Michael Stipe versetzte
die Zuschauermenge in Stimmung. Altsongs wie "Zither", "The
one I love"und "Man on the moon" ließ die begeisterten
Zuschauer jubeln. Kein Zeichen von Alterserscheinungen der 25 Jahre alten
Rockband. Im Gegenteil - der Liveauftritt klang überzeugender als
jeder Studiomitschnitt. Einfach nur gelungen, wird dieses große
Ereignis in der Geschichte von Torrevieja den Gästen lange in Erinnerung
bleiben. (28.05.05) 

3. Spanische Kitesurf-Meisterschaft in Santa Pola
In den Gewässern der Bucht von Santa Pola wird vom 26. bis 29. Mai
die 3. Spanische Kitesurf-Meisterschaft ausgetragen. Veranstaltet wird
sie vom Sportverein Club Deportivo Parrés Center, dem spanischen
Segelverband (Real Federación Española de Vela), dem Segelverband
des Landes Valencia (Federación de Vela de la Comunidad Valenciana),
dem spanischen Kitesurf-Verband (Asociación Española de
Kitesurf) und der Stadt Santa Pola. weitere Infos
--->>> (26.05.05) 
R.E.M.-Konzert voll in Vorbereitung
Nur 3 Tage vor dem spektakulären Auftritt der nordamerikanischen
Gruppe R.E.M. laufen die Vorbereitungen auf vollen Touren.
Insgesamt 14 LKWs und 7 Busse transportieren das Material für die
7 Meter hohe Bühne
und das Personal für den Aufbau. Mit ganzen 45 Gitarren, 14 Keyboard
(pianos, digital and analogical Synthesizers) erreicht die Gasamtanlage
ein Gewicht von 18.000 Kilogramm. 400.000 Watt sind alleine für die
Ablichtung notwendig, weitere 250.000 Watt für die Tonanlage. 5 Köcher
werden eigens aus Amerika mitgebracht. Ca. 250 Personen werden für
die Sicherheit zuständig sein, darunter freiwillige Zivilverteidiger,
Rote Kreuz und Lokalpolizei. 4 medizinische Anlaufstellen werden eingerichtet
mit Doktoren und Krankenwagen. Bis Freitag werden alle 20.000 Karten verkauft
sein, davon 40% in der Provinz Alicante, 25% nach Murcia, 15% im restlichen
Land Valencia und 15% im restlichen Spanien. Hotels melden volle Auslastung.
Die Tore zu diesem größten musikalischen Schauspiel in der
Geschichte von Torrevieja öffnen sich gegen 19:30, um 21:30 wird
die Gruppe Fable ein Vorspiel geben. Gegen 22:30 wird dann Michael Stipe
samt Gruppe, alias R.E.M. sein Bestes geben. (25.05.05) 
N.I.E.-Nummer nun auch in Torrevieja
Die technischen Probleme nach den Startschwierigkeiten im neuen Kommissariat
der Nationalpolizei scheinen überwunden zu sein. Die N.I.E.-Nummer
(Numero de Identidad de Extranjero) kann nun auch von Ausländern
beantragt werden, nachdem das neue Amt anfänglich nur für Spanier
zugänglich war. Die Dienststelle zur Beantragung der von allen Steuerzahlungspflichtigen
benötigten N.I.E.-Nummer befindet sich am Plaza del Molino an der
Ronda Ricardo Lafuente 16, Lokal 7 und ist montags bis freitags von 9
- 14 Uhr geöffnet. (25.05.05) 
Deutsches Radio bleibt stumm
Sloggy, der sich gerne mit großen Namen wie Marianne Rosenberg und
Jürgen Drews schmückt, scheint seine Hörer und Werbekunden
weiter zum Narren zu halten. Nach den ständigen Sendepausen in den
ersten Monaten des Jahres und dem entgültigen Aus des Deutschen Radiosenders
auf "Canal 40 Aleman Radio" vertröstet der umstrittene
Radiomacher immer wieder seine Fans und Geschäftspartner. Gegenüber
der CB-Rundschau: "Alle Kunden, die bezahlt haben, kommen am 15.
Mai ins Radio....". Zu hören war jedoch nichts. Auf seiner eigenen
Internetseite www.radioaleman.net (nach dieser Veröffentlichung wurde
die Seite entfernt und ist derzeit nicht mehr erreichbar, 25.5.05) kündigt
Heimo Draeger, alias Sloggy, nach dem Scheitern mit Radio Salero nun Sendeplatz
bei einem englischen Sender an und verspricht neue Informationen bis zum
Freitag, dem 20.05. Auch diese Versprechen wurden bisher nicht eingehalten.
Die Kunden, welche ihren Werbeplatz bereits im voraus bezahlt haben, werden
langsam ungeduldig. Eine ehemalige Geschäftspartnerin erwägt
bereits Anzeige bei der Guardia Civil. Angeblich habe der Moderator Unterschriften
gefälscht, um abgeschlossene Werbeverträge für eine neue
Gratiszeitung vorzutäuschen. Tatsächlich hätten die "Werbekunden"
davon jedoch nichts gewusst. Das Warten auf Sloggy und sein groß
angekündigtes "x-stream Radio" geht also weiter. (23.05.05)

Flughafen El Altet kurz vor dem Ausbau
Der Ausbau des Flughafens El Altet bei Alicante steht kurz bevor. Für
210 Millionen Euros soll ein neues Terminal mit 16 Flugsteigen entstehen.
Die Gesamtfläche des Flughafenbaus wird dadurch nahezu versiebenfacht.
Die Check-In-Schalter sollen von 38 auf 114 erweitert werden. Der Ankunftsbereich
wächst von bisher 1.000m2 auf fast 24.000m2. Die Zahl der Parkplätze
wird von 2.000 auf 6.139 steigen. Durch das hohe Passagieraufkommen ist
der Flughafen längst an seine Kapazitätsgrenze gestoßen.
Im Jahre 2004 wurden 8 Millionen Passagiere abgefertigt. Nach dem Ausbau
Ende 2008 wird die verfügbare Kapazität auf bis zu 22 Millionen
Passagiere steigen. (17.05.05) 
Hoffen auf Regen
In Cabra del Camp (Provinz Tarragona) gingen am ersten Maisonntag Hunderte
Menschen zu einer Prozession auf die Straße und beteten - für
Regen. Bei der Dürreperiode vor genau 100 Jahren - 1905 - wurde die
Gebete erhört. Es regnete 4 Tage später. Nur der Regen im Mai
kann noch helfen, so Meteorologen zur derzeitigen extremen Trockenheit
ich Spanien. Die Monate November bis März sind derzeit die Trockensten
seit 1947. Der Januar lag nur bei 16% der üblichen Regenmenge. Schuld
sei die zurückliegende Kältewelle mit winterlichen Hochwetterlagen
und die Hochdruckgebiete im Westen und Nordwesten Spaniens. Umweltministerin
Christina Narborna ist jedoch zuversichtlich und befürchtet keine
Engpässe in der Trinkwasserversorgung. (17.05.05) 
U-Boot im Auftrieb
Das
einst umstrittene U-Boot "Delfin" im Hafenbecken von Torrevieja,
welches heute das Meeres- und Salzmuseum beherbergt, hat sich als großer
Besuchermagnet entpuppt. Vor einem Jahr für Schaulistige eröffnet,
besichtigten bis jetzt bereits 120.000 Personen das etwas ungewöhnliche
Museum. Bürgermeister Meteo und Tourismusministerin Milagrosa Martinez
gehörten zu den Gratulanten anlässlich des einjährigen
Jubiläums. Das U-Boot war zuvor 29 Jahre im Dienst der spanischen
Marine und 2003 ausgemustert worden. Im Kriegseinsatz ist das U-Boot jedoch
nie gewesen. Derzeit ist es für Besucher geöffnet von Mi-So
9-14 Uhr, Mo. und Di. geschlossen. (13.05.05) 
Fiesta und schönes Wetter sorgen für Stress?
Die Samenqualität spanischer Männer lässt stark zu Wünschen
übrig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Tambre-Klinik in
Madrid, nach der 16.000 Spermaproben zwischen 1986-1996 und 1997-2004
verglichen wurden. Die Spermien wurden auf ihre Konzentration, Beweglichkeit
und Form hin untersucht. Demnach ist die Samenqualität um 25% gesunken.
Die genauen Ursachen für diese Entwicklung sind nicht bekannt, jedoch
vermuten die Forscher als mögliche Quelle des Qualitärsverlustes
Stress und falsche Ernährung. Verglichen mit einer internationalen
Studie aus den Jahren 1974 und 1999 sinkt die Samenqualität in anderen
Industrieländern nur um 1%. Bleibt zu hoffen, dass die Forscher aus
Madrid bei ihrer Studie nicht zu sehr unter Stress gelitten haben! (09.05.05)

Tod durch Lungenentzündung
Dass das Leben als Obdachloser auch an der Costa Blanca nicht gerade gesund
ist, bestätigt sich im Tod des 46 Jahre alt gewordenen Ukrainers,
welcher in den Morgenstunden des 27. April in der Nähe des Kreisverkehres
am Habaneras Einkaufscenter leblos aufgefunden wurde. Da der Mann auch
eine alte Wunde am Kopf hatte, wurde zunächst auch in Richtung Todschlag
ermittelt. Spuren von Gewalt wurden jedoch am Fundort der Leiche nicht
entdeckt. Nach eingehenden medizinischen Untersuchungen stellte sich als
Todesursache eine Lungenentzündung heraus. (06.05.05) 
Neues Ausländeramt für Ausländer geschlossen
Das von der Pressestelle des Rathauses groß angekündigte neue
Ausländeramt am Plaza del Molino existiert nicht - noch nicht. Die
neue Dienststelle der Nationalpolizei kann bisher nur von Spanien genutzt
werden, die ihren Ausweis aktualisieren lassen möchten. Ausländer
jedoch, welche nur eine NIE-Nummer beantragen möchten, müssen
weiterhin weite Wege in Kauf nehmen. Bürgermeister Mateo hatte die
Dienststelle der Nationalpolizei feierlich eröffnet. In einer Presseerklärung
des Rathauses wurde dann verkündet, dass auch NIE-Nummern an Ausländer
erteilt werden sollen. Wann dies jedoch sein wird, ließ sich bisher
nicht beantworten. (05.05.05) 
Tot in Steilküste
Offenbar zu nahe an den Klippen spazierte ein 45-jähriger Mann
in der Nähe des Playa de los Locos. Der Mann rutschte auf dem glitschigen
Untergrund aus und fiel 4 Meter in die Tiefe. Bei dem Sturz erlitt er
mehrere Knochenbrüche und konnte von der Lokalpolizei und Feuerwehr
gerettet werden.
Nicht so viel "Glück" hatte ein Mann mittleren Alters,
welcher am 2. Mai an der Playa Flamenca in Orihuela Costa aus dem Wasser
geborgen wurde. Der Mann ist aus bisher ungeklärten Umständen
von der Steilklippe am Cabo Peñas gestürzt und starb wahrscheinlich
an den schweren Verletzungen des Aufpralls. (05.05.05) 
Feria de Mayo - andalusisches Programm in Torrevieja
Am
4. Mai um 21 Uhr startet wieder die andalusische Fiesta im Hafengelände
von Torrevieja mit der Eröffnungsrede von Bürgermeister Mateo.
Ab 22 Uhr spielt dann auf der großen Festbühne die Band "Valderrama".
Am folgenden Tag sorgt die Gruppe "Los del Rio" und am Abend
des 6. Mai die Gruppe "Chiquete" für Unterhaltung. In vielen
mobilen Bars können die Besucher wieder Tapas und Wein genießen.
Richtig los geht's dann am Samstag mit Prozessionen und der großen
Pferdeschau. Ab 17:30 werden Dressurvorführungen gezeigt und später
am Abend Flamencoaufführungen. Der Sonntag steht wieder im Zeichen
diverser Reitwettbewerbe. gegen 22:30 wird dann wieder Bürgermeister
Mateo den offiziellen Teil beenden. Gefeiert und getanzt werden kann jedoch
wieder bis in den folgenden Morgen hinein. (03.05.05) 
Tod durch Lungenentzündung
Dass das Leben als Obdachloser auch an der Costa Blanca nicht gerade gesund
ist, bestätigt sich im Tod des 46 Jahre alt gewordenen Ukrainers,
welcher in den Morgenstunden des 27. April in der Nähe des Kreisverkehres
am Habaneras Einkaufscenter leblos aufgefunden wurde. Da der Mann auch
eine alte Wunde am Kopf hatte, wurde zunächst auch in Richtung Todschlag
ermittelt. Spuren von Gewalt wurden jedoch am Fundort der Leiche nicht
entdeckt. Nach eingehenden medizinischen Untersuchungen stellte sich als
Todesursache eine Lungenentzündung heraus. (06.05.05) 
Neues Ausländeramt für Ausländer geschlossen
Das von der Pressestelle des Rathauses groß angekündigte neue
Ausländeramt am Plaza del Molino existiert nicht - noch nicht. Die
neue Dienststelle der Nationalpolizei kann bisher nur von Spanien genutzt
werden, die ihren Ausweis aktualisieren lassen möchten. Ausländer
jedoch, welche nur eine NIE-Nummer beantragen möchten, müssen
weiterhin weite Wege in Kauf nehmen. Bürgermeister Mateo hatte die
Dienststelle der Nationalpolizei feierlich eröffnet. In einer Presseerklärung
des Rathauses wurde dann verkündet, dass auch NIE-Nummern an Ausländer
erteilt werden sollen. Wann dies jedoch sein wird, ließ sich bisher
nicht beantworten. (05.05.05) 
Tot in Steilküste
Offenbar zu nahe an den Klippen spazierte ein 45-jähriger Mann
in der Nähe des Playa de los Locos. Der Mann rutschte auf dem glitschigen
Untergrund aus und fiel 4 Meter in die Tiefe. Bei dem Sturz erlitt er
mehrere Knochenbrüche und konnte von der Lokalpolizei und Feuerwehr
gerettet werden.
Nicht so viel "Glück" hatte ein Mann mittleren Alters,
welcher am 2. Mai an der Playa Flamenca in Orihuela Costa aus dem Wasser
geborgen wurde. Der Mann ist aus bisher ungeklärten Umständen
von der Steilklippe am Cabo Peñas gestürzt und starb wahrscheinlich
an den schweren Verletzungen des Aufpralls. (05.05.05) 
Feria de Mayo - andalusisches Programm in Torrevieja
Am
4. Mai um 21 Uhr startet wieder die andalusische Fiesta im Hafengelände
von Torrevieja mit der Eröffnungsrede von Bürgermeister Mateo.
Ab 22 Uhr spielt dann auf der großen Festbühne die Band "Valderrama".
Am folgenden Tag sorgt die Gruppe "Los del Rio" und am Abend
des 6. Mai die Gruppe "Chiquete" für Unterhaltung. In vielen
mobilen Bars können die Besucher wieder Tapas und Wein genießen.
Richtig los geht's dann am Samstag mit Prozessionen und der großen
Pferdeschau. Ab 17:30 werden Dressurvorführungen gezeigt und später
am Abend Flamencoaufführungen. Der Sonntag steht wieder im Zeichen
diverser Reitwettbewerbe. gegen 22:30 wird dann wieder Bürgermeister
Mateo den offiziellen Teil beenden. Gefeiert und getanzt werden kann jedoch
wieder bis in den folgenden Morgen hinein. (03.05.05) 
Neues Ausländeramt in Torrevieja
In Torrevieja sind über 50% der gemeldeten Einwohner Ausländer.
Ein eigenes Ausländeramt ließ jedoch lange auf sich warten.
Dies wurde nun endlich auf der Plaza del Molino an der Ronda Ricardo Lafuente
16, Lokal 7 eröffnet. In Torrevieja wohnhafte Ausländer brauchen
nun nicht mehr für die Beantragung der N.I.E.-Nummer oder der Residencia
zur Nationalpolizei nach Elche oder bis nach Alicante fahren. (03.05.05)

Modelboote im Parque de las Naciones
Noch bis zum 8. Mai können im Parque de las Naciones im dortigen
Ausstellungsgebäude ca. 100 Modelboote besichtigt werden. Die Ausstellung
zeigt spanische Galeonen aus dem 17. und 18. Jahrhundert im Miniaturformat,
Nachbildungen ägyptischer Schiffe aus der Zeit der Pharaonen sowie
römische Galeeren und Windjammer. Die Boote können täglich
von 11 bis 13.30 Uhr und von 17 bis 20 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt
ist frei. Am Wochenende zwischen 11 und 12.30 Uhr fahren einige Boote
sogar funkgesteuert auf dem See. (29.04.05) 
Formel 1 kommt nach Torrevieja
Die
Formel 1 des Wassersports, die Powerboats, wollen vom 23. bis 25. September
vor der Küste von Torrevieja ihrer Meisterschaft ausfahren. In die
Veranstaltungskette der "World Powerboat Shampionship", der
größten Wassersportrennen der Welt, reiht sich nun nach Plymoth,
Trondheim, Doha (Qatar), Abu Dhabi und Dubai auch Torrevieja mit ein.
An dem Rennen werden 14 Teams aus Italien, Norwegen, England und Qatar
teilnehmen. Auch ein Deutscher wird mit Bernhard Bellmann am Steuer des
norwegischen Powerboats sitzen, welche mit ihren beiden jeweils 1.000
PS starken Motoren bis auf 260 kmh beschleunigen können. Testfahrten
wurden bereits unbemerkt von der Öffentlichkeit im April durchgeführt.
Die Piloten der schnellsten Boote der Welt zeigten sich von der Rennstrecke
begeistert. (28.04.05) 
Die Kugel rollt wieder im Kasino
Im
Spielkasino von Torrevieja rollt wieder die Roulettkugel. An Spielautomaten
und Black Jack Tischen können wieder Einsätze riskiert werden.
Die Pause wurde genutzt um das Kasino neu zu gestalten. Auch im Restaurant
gibt es wieder Preiswertes am Buffet. Das Kasino in der Nähe des
Habaneras Einkaufszentrum ist von 13 Uhr bis 4 Uhr morgens für Publikum
geöffnet. Grund für die Pause war eine Lizenzbeschränkung
auf 9 Monate pro Jahr. (21.04.05) 
Kulturprogramm für den Frühling
Rund 150 Veranstaltungen finden sich im neuen
Kulturprogramm der Stadt
Torrevieja für den Frühling 2005. Eine Zunahme von 61 Programmen
gegenüber dem Vorjahr. Rund 215.000.- Euro wurden dafür von
der Stadt bereit gestellt. Damit gehört Torrevieja zu den wenigen
Städten, welche den Kulturetat nicht gekürzt haben. Das soll
auch für die nächsten Jahre so bleiben, ist aus dem Rathaus
zu vernehmen. Höhepunkte in diesem Frühling werden wieder die
Feria de Mayo sein, welche vom 4. bis 8. Mai stattfinden wird, sowie das
Konzert der Gruppe REM am 27.Mai. Hierfür wurden bereits 15.000 Karten
im Vorverkauf abgesetzt. (12.04.05) 
Nationalstraße N-332 nun doch kurz vor dem Ausbau?
Immer wieder beabsichtigt, dementiert, neue Absichtserklärungen oder
doch nur ein Aprilscherz? Die Landesregierung und das Bauministerium unterzeichneten
nun eine Vereinbarung über den Ausbau der N-332 zwischen Guardamar
und Pilar de la Horardada. Davon wäre vor allem die Region um Torrevieja
betroffen. Die Bürgermeisterin von Guardamar zeigt sich optimistisch.
Noch in dieser Legislaturperiode soll das Nadelöhr ausgebaut werden.
Als mehrspurig Allee mit Palmen und Pflanzen an den Rändern und der
Fahrbahnmitte soll die N-332 im vorgesehenen Abschnitt für flüssigen
Verkehr sorgen. Unterführungen und Brücken sollen für einen
sicheren Weg zum Strand sorgen. Die ständigen Staus sollen somit
entgültig der Vergangenheit angehören. (02.04.05) 
Seltene Orchideenpracht im Naturpark La Mata
Pünktlich zum 1. April tauchen immer wieder Meldungen auf von Dingen,
die vorher nie gesehen wurden. So tauchten jetzt im Naturpark von La Mata
auf einer Fläche von 30m2 Orchideen auf, die zuvor dort nie entdeckt
wurden. Nach Aussage des zuständigen Biologen für die Mikroreservate,
Juan Perez, handelt es sich dabei um eine seltene Art, die vor allem im
Raum Murcia und im Norden der Provinz Alicante vorkommt. Die Orchideenart
hat rosa und weiße Blüten und Blätter von einer Größe
von 10cm. Um ein genaues Bild über die verschiedenen Arten der Wild-Orchideen
des Parks zu erhalten, soll nun ein Team zur Analysierung und Katalogisierung
eingesetzt werden. Ferner sollen sie nach weiteren Blumenfeldern suchen.
(02.04.05) 
Torrevieja boomt und boomt
Torrevieja ist besser als sein Ruf. Das merkten schon zu Anfang des Jahres
Hoteliers, Apartmentbesitzer, Gastronomiebetriebe und Autovermieter. Im
Gegensatz zu anderen Regionen in Spanien sind alle Tourismusbereiche mit
dem diesjährigen Einstieg in die Tourismussaison zufrieden. Innenstadt
und Urbanisationen waren voll besetzt mit Touristen und Kurzzeiturlaubern.
Die Tourismusministerin von Valencia, Milagrosa Martinez, bestätigt,
dass ca. 10% der Anfragen im Land Valencia den Raum Torrevieja betreffen.
Bürgermeister Mateo setzt dabei langfristig auf den Dauerurlauber,
welcher sich dann irgendwann in Torrevieja seine Zweitwohnung kauft. Dies
fördere langläufig die Wirtschaft vor Ort. Die Gastronomievereinigung
sieht dies jedoch mit anderen Augen und erwartet eher den Kurzzeiturlauber,
welcher mehr Geld in die Kassen bringt. (02.04.05) 
Millionenausgaben aus der Portokasse
Während die Taschen des Bürgermeisters Mateo durch "private"
Millionen-Immobiliendeals immer voller werden, werden die Kassen seiner
Stadt immer leerer. Zunehmend offenbart sich den städtischen Rechnungsprüfern
die geschönte Praxis der Rathausfinanziers (wie berichtet am 26.03.2004).
Rechnungen in Millionenhöhe wurden ohne Stadtratsbeschluss und Verträge
aus der Kasse für Notfälle bezahlt. 6 Millionen Euro fehlen
aus dieser Kasse seit Juli 2003. So wurden an die Reinigungsfirma NESCO
fast 4.000.- Euro gezahlt für die Reinigung der Stadtbibliothek und
des U-Bootes Delfin, obwohl nie ein Vertrag geschlossen wurde. Die Liste
derartiger Ausgaben sei lang, so die Oppositionspartei PSOE. Die Schulden
der Salzstadt belaufen sich auf knapp 110% des Haushaltes. Bei Überschreitung
dieser Grenze schaltet sich automatisch das Finanzministerium ein. Die
Stadtverwaltung lasse viele Rechnungen auf diese Art "unter den Tisch
fallen", so die PSOE, um unter der 110%-Grenze zu bleiben. (29.03.05)

Bürgermeister Mateo verdient 5,2 Millionen Euro mit Grundstücksdeal
Der
Bürgermeister von Torrevieja kommt aus den Negativschlagzeilen um
Grundstücksgeschäfte kaum heraus. Beim jüngst bekannt gewordenen
Deal verdiente Mateo mehr als 5,2 Millionen Euro - in die eigene Tasche,
so die Tageszeitung "Informacion" am vergangenen Dienstag. Im
Juli 2000 kaufte er mit seiner Frau 3 Fincas im Raum Almoradi für
180.000.- Euro und verkaufte diese nur zweieinhalb Jahre später für
über 5,4 Millionen Euro an einen lokalen Bauträger, welcher
auch bereits mehrere Hunderte Wohnungen in Torrevieja fertig stellte.
Die Baufirma erklärte auf den erworbenen Grundstücken derzeit
keine Bauvorhaben, es gebe aber "die klare Erwartung eines zukünftigen
städtebaulichen Wachstums". Mateo erkennt in diesem Deal keinen
Amtsmissbrauch und drohte Journalisten am Telefon ("Ich werde dich
fertig machen") bei Veröffentlichung des seiner Meinung rein
persönlichen Geschäftes. Die Journalistenvereinigung forderte
vom Rathaus eine Klarstellung auf Grund der Drohung gegen die Journalisten,
die Oppositionspartei PSOE fordern erneut den Rücktritt des Bürgermeisters.
(25.03.05) 
Drei neue Wachen der Policia Local eingerichtet
Wie bereits angekündigt, wurden drei neue Wachen der Policia Local
im Raum Torrevieja eingerichtet. Eine Wache befindet sich in Los Balcones
in der Calle Varsovia 324 (Tel 966 798 889), eine weitere in La Mata an
der Plaza Encarnacion Spuchol (neben der Kirche) (Tel 966 920 333) und
die dritte in La Siesta in der Calle Paganini (Tel 966 784 404). Die Wachen
sind jeweils von 8 bis 21.30 geöffnet, in Los Balcones bis 22 Uhr.
Nachts gilt nach wie vor der allgemeine Polizeinotruf Tel 092. (25.03.05)

Mittelalterlicher Markt - neuerlicher Anlauf
Der bereits 2 mal ausgefallene mittelalterliche Markt von Torrevieja soll
nun am 25.,26. und 27. März stattfinden. Geboten werden soll dem
Publikum in mehr als 60 Ständen handwerkliche Qualitätsarbeiten
aus Stein, Leder, Keramik, Glas, Holz und vieles mehr. Vorgeführt
werden alte Handwerkstechniken von der Schmiede über den Glasbläser,
Steinmetz, Weber und Papierschöpfer. Für das leibliche Wohl
sorgen hausgemachte Käse, Trockenfisch und Wurstwaren, traditionelle
Süßigkeiten und Getränke in mittelalterlicher Taverne
oder im arabischem Teezelt. Der Markt soll stattfinden an der alten Salzverladung
und ist von 11 bis 21 Uhr geöffnet. (21.03.05) 
Gerhard Wolpers, Gründer des Skipper Treffs verstorben
Gerhard Wolpers gründete im März 1992 den Skipper Treff Torrevieja
und machte diesen im Laufe der Jahre zum bedeutensten Club an der gesamten
Costa Blanca. Wolpers galt als großer Organisator und mit seinem
Fachwissen im Segel- und Motorsport immer als ein beliebter Ansprechpartner.
Kurz zuvor verfasste Wolpers einen Artikel für die deutschen Seiten
der Mitgliederzeitung des Real Club Nautico Torrevieja. In diesem Artikel
erinnerte er an die Anfänge des Clubs und berichtet über sein
Leben in Spanien. Am Sonntag, den 13.03. verstarb der Kommandore im Alter
von 74 Jahren völlig unerwartet. (20.03.05) 
Paseo Vista Alegro wird umgestaltet
Die Promenda gegenüber dem Jachthafen Real Club Nautico soll ein
völlig neues Gesicht bekommen. Die bereits bei vielen Spaziergängern
beliebte Flaniermeile wird nach dem vorliegenden Entwurf in eine grüne
Lunge mit Pflanzen, Blumenkästen, Palmen und Ruhezonen verwandelt.
Teile der Promenade werden durch eine futuristische Dachkonstruktion Schutz
vor Wind und Regen bieten und sich mit mediterranem Flair ins zunehmend
moderne Stadtbild einfügen. Das Projekt soll noch bis zum Jahre 2007
umgesetzt werden. (20.03.05) 
Habaneras
Einkaufszentrum termingerecht eröffnet
Einen Tag vor dem offiziellen Eröffnungstermin am 11.03. wurde das
neue Einkaufszentrum Habaneras in Torrevieja feierlich im Beisein vom
Präsidenten der Betreibergesellschaft Metrovacesa und Bürgermeister
Mateo eingeweiht. Das
Unternehmen Metrovacesa hat 40 Millionen Euro in das neue HCC investiert.
Bereits vor Einlass um 10 Uhr bildeten sich dann am 11.03. lange Schlangen
Neugieriger, welche die Ersten im neuen Konsumtempel sein wollten. Auf
24.000 qm Verkaufsfläche und in insgesamt 67 Geschäften erwarten
die Besucher Dutzende bekannter Modelabels wie Zara, Duti, Oysho, Stradivarius,
Punta Roma, H&M, C&A und Mango. Das Sportgeschäft Forum biete
als größtes Einzelunternehmen auf einer Fläche von 4.000
qm eine breite Palette von Sportbekleidung und -geräten von Markennamen
wie Adidas, Puma und Nike. Zur neuen Garderobe findet der Besucher in
Modebodiquen wie Bijou Brigitte und Parfümerien wie Douglas die passenden
Accessoars. Angebote von Elektronikartikeln (Master Cadena, telefonica
u.a.) Bücherwaren (Bookworld), Dekorationsartikel (Zara Home, AKI)
runden das Angebot ab. Bars, Cafes und Restaurants bilden Ruhezonen für
die kaufwilligen Besucher. Die Kinder vergnügen sich zwischenzeitlich
in Karussells und Hüpfburgen. Fotos vom 1. Tag --->>>
(12.03.05) 

"Corte" an die Küste
Das Unternehmen El Corte Ingles zieht es an die Küste. In der vergangenen
Woche wurde das Erste von einer Reihe geplanter Filialen des Supermarktes
"SuperCor" in Orihuela Costa im Beisein von Bürgermeister
Medina eröffnet. In dem Supermarkt zwischen Punta Prima und Playa
Flamenca werden auf 2.200 qm vor allem Lebensmittel angeboten. Weitere
Märkte sollen im Süden der Costa Blanca folgen. (12.03.05) 
Neuer Jachthafen kommt
Torrevieja soll neben den Jachthäfen Marina International und dem
Real Club Nautico einen dritten Sporthafen erhalten. Die Stadt hat dem
Bauunternehmen Aldesa den Zuschlag für den Bau der neuen 813 Anlegeplätze
erteilt. Das Unternehmen zahlt 10 Millionen Euro an Konzession und darf
im Gegenzug die Liegegebühren kassieren. Außerdem garantiert
Aldea einen neuen Gefriertunnel sowie den Neubau einer neuen, größeren
Fischhalle. Ebenfalls sollen im Hafenbereich weitere Parkmöglichkeiten
geschaffen werden. Die Arbeiten sollen bis zum Jahr 2007, dem Beginn des
America's Cup in Valencia, fertiggestellt sein. (08.03.05) 
Neues Kommissariat kommt nicht
....oder vielleicht doch? Opposition und Regierung im Rathaus sind sich
derzeit nicht einig, ob ein Budge für den Bau des bereits angekündigten
Kommissariats der Nationalpolizei im Haushalt überhaupt vorhanden
ist. Bürgermeister Mateo bestreitet dies zumindest. Dem Innenministerium
wurde von der Stadt ein Grundstück von 800m2 angeboten. Laut Mateo
will Madrid im Gegenzug einen Großteil der Kosten für die infrastrukturellen
Maßnahmen übernehmen. Der Sekretär der PSPV-PSOE Angel
Gimenez bezweifelt jedoch, dass es eine Abmachung dieser Art gibt. Demnach
wäre ein Bau des Kommissariates in naher Zukunft eher unwahrscheinlich.
(08.03.05) 
200 Millionen Euro für Torrevieja
Die Stadt Torrevieja wird in diesem Jahr 200 Millionen Euro vom Land Valencia
erhalten. Dieses Geld fließt vor allem im vom Land geförderten
Objekte. Darunter gehen 42 Millionen Euro in das Internationale Musikkonservatorium,
die selbe Summe in die Erweiterung der Kläranlage sowie 80 Millionen
in den Bau des neuen Krankenhauses. Das neue Stadttheater im Zentrum wird
vom Land mit 6 Millionen Euro gefördert. Den gesamten Hauhalt der
Stadt beziffert Mateo auf 90,8 Millionen Euro. Davon werden 70% für
soziale Ausgaben verwendet, wie z.B. in den kostenlosen Busservice für
Torreviejas Einwohner.(08.03.05) 
7 Millionen Euro für Orihuela Costa
Jahrelang floss das an der Küste im Tourismusbereich verdiente Geld
nur in die Bischofsstadt Orihuela. Jetzt soll es in die andere Richtung
fließen. Sieben Millionen Euro sind für die Verbesserung der
Infrastruktur in den Urbanisationen des Küstenbereichs vorgesehen.
Mit 180.000.- Euro soll der Straßenbau finanziert werden, 167.000.-
Euro will das Rathaus in Grünzonen, Spielplätze und Parkanlagen
in Campoamor, La Regia und Punta Prima stecken. Die Unterführung
der N-322 am Mercadona soll mit 180.000.- Euro repariert werden. In den
Ausbau des Busverkehrs zwischen den Urbanisationen werden 30.000.- Euro
investiert. Für 73.000.- Euro wird der Strand bei La Glea zugänglich
gemacht. Im Sommer leben bis zu 200.000 Menschen in der Küstenregion.
(08.03.05) 
Halbfertiges Wellnessbad am Salzsee
Was
derzeit am Punta de la Vibora wie eine riesige verfaulte Bananenschale
den Wellblechzaun überragt, soll der Stadt eine Strafzahlung von
298.441 Euro einbringen. Diese Summe fordert jetzt das Umweltministerium
auf Grund eines "schweren Vergehens" gegen das Küstenschutzgesetz.
Der Erlass des Ministeriums verfügt weiterhin den unmittelbaren Baustopp.
Damit eskaliert das Bauprojekt des japanischen Stararchitekten Ito, welcher
die erste freitragende helikoidale Dachstruktur entworfen hat. Bürgermeister
Mateo hingegen bemüht sich weiter, das prestigeträchtige Projekt
zu Ende zu bringen. Sein Ziel sei, die Stadt mit herausragenden Bauten
zu verschönern. Umweltschützer haben den Bau in der Randzone
der Salzlagune von Anfang an abgelehnt und fordern nun endlich, den Baustopp
durchzusetzen. (26.02.05) 
Halbmarathon in Torrevieja
Am Sonntag, den 27.02. findet in Torrevieja eines der wichtigsten sportlichen
Ereignisse statt. Um 10 Uhr fällt auf dem Paseo Vistalegre der Startschuss
zum 22. Internationalen Halbmarathon. Im vorigen Jahr nahmen 1.400 Läufer
teil. In diesem Jahr werden noch mehr Läufer erwartet. Die Teilnehmer
werden 2 mal einen Straßenrundkurs absolvieren und dabei 21 km und
97 Meter zurück legen. Das Ziel befindet sich vor dem Casino. Für
Kinder gibt es ein Programm mit Zauberern, Jongleuren, Flötenspielern
und Musikkapelle. (26.02.05) 
Drei neue Wachen der Policia Local für Torrevieja
Während der Bürgermeister von Altea zwischenzeitlich Spezialeinheiten
der Polizei aus Madrid anfordert, um die technisch und manuell überlegenen
Diebesbanden aus Osteuropa in der Marina Alta zu stoppen, reichen in Torrevieja
3 neue Polizeiwachen um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu
erhöhen. In der Woche vor Ostern wird eine Wache der Lokalpolizei
in Los Balcones eingerichtet, eine in der Urb. La Siesta und die dritte
in La Mata. Jeder Wache werden 6 Beamte zugeteilt. Ein vierter Standpunkt
ist am Playa de los Locos in Planung. (26.02.05) 
Habaneras Centro Comercial kurz vor Eröffnung
Nur
noch ganze 14 Tage bleiben den Bauarbeitern im "HCC", bis sich
die Geräusche von Bohrern und Hämmern, Schweiß- und Flexgeräten
mit denen der staunenden Kunden und klingelnden Kassen wechseln sollen.
Doch wenn sich am 10. März VIPs und Proms aus höchsten Politik-,
Architekten- und Bauteamkreisen zum kollektiven Schampus schlürfen
und gegenseitigem Schulter klopfen versammeln und in wulstigen Lobesreden
unter dem wohltuendem Presseblitzlichtgewitter die herausragende Bedeutung
des neuen Einkaufszentrums für Torrevieja beweihräuchern, müssen
sich die neugierigen und kaufbereiten Kunden noch 24 Stunden zurück
halten. Am 11. März um 10 Uhr kann auch das neugierige Publikum das
Innenleben kennen lernen. Doch torrevieja.de war mal wieder schneller
als BILD. Unser tv.de-Paparazie hat sich auf die Lauer gelegt und schon
mal heimlich einige Fotos aus dem Geheimnis umwogenen Inneren des Habaneras
geschossen. Derzeit reicht nur ein Wort zur Beschreibung: "Gigantisch".
Fotos vom 24.02.05 --->>>.
(24.02.05) 
Gangstertracks ziehen gen Norden
Wer vor einem Jahr noch mit dem Finger verächtlich auf Torrevieja
zeigte, sieht sich jetzt selbst mit den täglichen Problemen der Kriminalität
konfrontiert. Während die Einbruchs- und Diebstahlrate auf Grund
massiver Polizeiarbeit im südlichen Teil der Costa Blanca erheblich
zurück gegangen ist, treiben ganze Banden aus Osteuropa im Norden
ihr Unwesen und grasen die Urbanisationen nach Opfern systematisch ab.
Dabei hat sich vor allem die "Qualität" der Vorgehensweise
erheblich verändert. Die Täter werden dort zunehmend gewalttätiger.
Ziele sind nicht mehr kleine Reihenhaussiedlungen, sondern jüngst
die Villen von Bauunternehmer, Stadtrat oder Supermarktbesitzer. Raubüberfälle
auf Geldboten, Banken und Geschäfte häufen sich. Hochburgen
sind Benidorm und Denia. Private Wachdienste schützen ganze Wohnsiedlungen.
Die im Dezember gegründete Bürgerbewegung "Ya esta bien"
plant für den 26.02. einen Schweigemarsch in Altea. Die Veranstalter
rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmern. (18.02.05) 
Spaniens Frauen finden sich hässlich
Wenn Carmen, Lola oder Maria in den Spiegel schauen, sehen sie kaum etwas
was schön sein könnte. 75% aller spanischen Frauen finden sich
selbst nicht so hübsch wie andere Frauen. Nur bescheidene 1% würden
von sich behaupten, hübsch zu sein. Zu dieser ehrlichen Selbsteinschätzung
gelangte das Kosmetikunternehmen Dove in einer Umfrage von 300 Frauen.
Der Kosmetikkonzern hat eine Werbekampagne gestartet, um der gesellschaftliche
Auffassung, dass Schönheit gleich Makellosigkeit entspricht, zu widersprechen.
Dabei wurden Frauen gewählt, die weit über 60 Jahre alt sind,
graue Haare haben oder zu viel Pfunde auf die Waage bringen. Ob diese
Idee aus der Not an Mangel an hübschen spanischen Frauen geboren
wurde, bleibt offen. (15.02.05) 
Winterlandschaft in La Marina
Ein kräftiger Hagelschauer am Montag, den 7.02, sorgte im Raum La
Marina mit spiegelglatten Straßen und 10 cm hohem Schneematsch für
ein Verkehrschaos. Über eine Stunde lang hagelte es Eisbrocken vom
Himmel, welche die Region in eine weiße Winterlandschaft verwandelte.
In San Fulgencio kam der Verkehr zum erliegen. Das Wellblechdach eines
Parkplatzes brach unter der Last des Eises zusammen. Auf den Ausfallstraßen
nach Elche ging ebenfalls nichts mehr. Es bildete sich eine Hagelschicht
bis zu 50cm. Die Landwirte in der Region haben nach der Kältewelle
nun weitere Schäden an Mandelbäumen und Bodenpflanzen zu beklagen.
In Torrevieja wurde von dem winterlichen Eishagel nichts bemerkt. (10.02.05)


Gaffelschoner vor der Rettung
Der seit Jahren im Trockendock der Salzverladung vor sich dahin rottende
3 mastige gaffelgetakelte Schoner Pascual Flores soll nun für rund
3,5 Millionen Euros restauriert und zum Segelschulschiff ausgebaut werden.
Die Schiffswerft Vatasa aus Santa Pola macht das alte Handelsschiff, welche
ein halbes Jahrhundert Salz von den Salinen nach Cuba und Gewürze
aus Mexiko nach Europa transportierte, wieder hochseetauglich. Neben einem
Konferenzraum und 5 Kajüten für 10 Personen ist noch Platz für
eine 8 köpfige Besatzung geplant. Der erste große Auftritt
des dann stolzen Seglers soll der America's Cup in Valencia 2007 sein
und als kommunikativer Treffpunkt für Geschäftsleute und Politiker
dienen. (03.02.05) 
Kulturelle Highlights in Torrevieja
Johannesburg, Melbourn, Tokio, Los Angeles, London, Berlin, Paris, Madrid
und Barcelona. Weltweit ausverkaufte Konzerte. Torrevieja will kulturell
den Weltmetropolen
nacheifern. Mit der legendären Band R.E.M.
präsentiert das Kulturamt
der Stadt einen seiner Höhepunkte in diesem Jahr.
In den ersten 3 Monaten des Jahres wird die Stadt ca. 160.000 Euro für
insgesamt 105 kulturelle Events zur Verfügung stellen. Die Zahl der
geplanten Veranstaltungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.
Ob Rock- und Jazzkonzerte, hochkarätige Ausstellungen, Buchmesse,
Theateraufführungen, es vergeht kaum ein Tag, an dem das Kulturprogramm
von Torrevieja nichts zu bieten hat. (03.02.05) 
Pillentourismus verschafft Apothekern gute Umsätze
Voltaren statt Turon, Aspirin statt Jamón. Die Apotheken in den
Urlaubsregionen werden zunehmend zu Anlaufstellen für Souvenirjäger.
Die Umsatzzahlen sind in den Touristenregionen im Vergleich zum Landesdurchschnitt
erheblich gestiegen. Kein Wunder, kosten doch nichtverschreibungspflichtige
Medikamente zum Teil nur 1/4 des Preises wie in Deutschland. Der Hit unter
den Medikamenten ist auch die Antibabypille, welche ca. 10.- Euro pro
Monatsration billiger ist und es ohne Rezept gibt. So wird nicht selten
die Verhütung gleich für ein Jahr gesichert und der Gang zum
Arzt gespart. Gekauft werden sollten jedoch nur bekannte Medikamente.
Vor dem Kauf von potenzsteigernden Pillen wird hingegen dringend abgeraten.
Diese sind auch in Spanien rezeptpflichtig. (31.01.05) 
Kaltluft aus Sibirien bläst nach Iberien
Sibirische Kälte auf der iberischen Halbinsel sorgt derzeit für
Kälterekorde, Schneefall an den Stränden Mallorcas und Verkehrschaos
im Landesinneren. Bis zu 10 Grad unter Null sank das Thermometer im Hinterland
von Alicante, zuletzt 1985 gemessen. Am 24. Januar gegen 22:45 wurden
die Einwohnen im Zentrum von Torrevieja von einem Hagelschauer überrascht.
Die Temperaturen sanken schlagartig von 18 auf 6 Grad. Die Hagelkörner
waren mittelgroß und bedeckten die Dächer der Autos in der
Innenstadt. (27.01.05) 
Pelzmäntel begehrtes Diebesgut
Offensichtlich eine Vorahnung vor der herannahenden Kältefront hatten
Einbrecher in Alicante, welche sich am letzten Wochenende vorsorglich
mit einer großen Anzahl an Pelzmänteln eindeckten. Die Menge
der gestohlenen Waren im Wert von 250.000 Euro lässt jedoch darauf
schließen, dass es sich bei den Dieben nicht nur um die Abdeckung
von Eigenbedarf handelte. Um an die wärmenden Tierfelle der Marke
Don Piel zu kommen, wurde ein Loch in die Wand geschlagen, durch welches
nur ein Kind kriechen konnte. Die 500 Pelze wurde dann durch dieses Loch
gereicht. Es wird eine organisierte Bande vermutet. (27.01.05) 
Neue Wochenzeitung an der Costa Blanca
An den Zeitungsständen der Costa Blanca erschien Heute die erste
Ausgabe der "Costa Blanca Rundschau", einer neuen Wochenzeitschrift
der Verlagsgruppe Prensa Iberia. Im Jahr 2000 startete der Verlag mit
der "Mallorca Zeitung" seine erste Publikation in deutscher
Sprache und hat sich Dank der Qualität und Lesernähe mittlerweile
zur Nummer Eins unter den deutschen Printmedien auf der Insel entwickelt.
Dieses hohe Ziel hat sich das deutsche Redaktionsteam mit Büros in
Denia, Alicante und Torrevieja nun auch für die Costa Blanca gesteckt.
Die "CBR" wird jeden Donnerstag für 1,50 Euro auch mit
vielen interessanten Informationen aus Torrevieja und Umgebung erhältlich
sein. (27.01.05) 
Überfall vorgetäuscht
Offensichtlich in Erklärungsnotstand geriet ein Mann aus Torrevieja,
nachdem er 500.- Euro mit einer Freundin verprasst hatte. Der Mann erschien
daraufhin verletzt als angebliches Opfer eines Überfalls, Kidnapping
und den Missbrauch seiner Kreditkarte am 31.Dezember bei der Polizei um
Anzeige zu erstatten. Die Guardia Civil kam dem Simulanten jedoch jetzt
auf die Spur. Die Verletzungen hatte sich das angebliche Opfer selbst
zugefügt. (21.01.05) 
Rien ne va plus Nichts geht mehr
Im
Spielcasino von Torrevieja dreht sich derzeit nichts mehr. Bis zum April
müssen die Glücksspieler ihre Einsätze zurück halten.
Das Casino bleibt bis dahin geschlossen. Grund für die Pause ist
eine Lizenzbeschränkung auf 9 Monate pro Jahr. Die spielfreien Monate
sollen für Umbauten genutzt werden. (21.01.05) 
Mittelalter in Torrevieja
Das erste geplante Mittelalter in Torrevieja fand auf Grund starker Regenfälle
gar nicht statt. So war es zumindest um den mittelalterlichen Markt im
Dezember bestellt. Die Organisatoren sagten auf Grund häftiger Regenfälle
kurzfristig ab. Nun soll ein zweiter Versuch auf dem Gelände Eras
de la Sal, an der alten Salzverladung, gestartet werden. Das Mittelalter
dauert nun 3 Tage und findet statt vom 25. Januar bis zum 27. Januar.
(15.01.05) 
San Jaime für Krebskranke europaweit an der Spitze
Mit einer modernen, spanienweit einzigartigen Methode, kann das Privatkrankenhaus
San Jaime seine an Krebs erkrankten Patienten behandeln. Grundlage dieser
neuen Methode ist eine neue medizinische Apparatur, der Mobeton.
Dieses Hi-Tec-Gerät ermöglicht eine Radiotherapiebehandlung
innerhalb von nur 2 Minuten. Bisher waren dafür sehr intensive Behandlungsmethoden,
auf mehrere Wochen verteilt, nötig. Damit ist das San Jaime europaweit
führend in der Onkologie. Das Ärzteteam ist damit in der Lage,
eine größere Anzahl von Patienten mit Tumoren, insbesondere
mit Magen- Darm- und Brustkrebs zu behandeln. (15.01.05) 
Fußgängerzone
für Torrevieja
Noch in diesem Monat sollen die ersten Bauarbeiten für die verkehrsberuhigte
Zone in Torrevieja beginnen. Daher muss besonders in der ersten Jahreshälfte
mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Raum der Calle Ramon Gallud gerechnet
werden. Wie Bürgersmeister Mateo bestätigt, sollen Straßenlaternen
und ein breiter Bürgersteig einige Innenstadtbereiche fußgängerfreundlicher
machen. Die erste Phase wird ca. 2,3 Mill. Euro kosten. (13.01.05)
Polizeiarbeit zeigt Erfolge
Trotz erheblicher Unterbesetzung der Polizeiwachen in vielen Küstenorten
weist die Kriminalstatistik von Jan. bis Nov. 2004 verglichen zum Vorjahr
in der Provinz Alicante einen Rückgang von 3,4 % aus. Spitzenreiter
bei der Abnahme der Straftaten sind Torrevieja mit 20% und Benidorm mit
13%. In Alicante wurde hingegen ein plus von 1% vermeldet. Die Polizeigewerkschaft
bemängelt die massive Unterbesetzung der Polizei. Die aus der stetig
steigenden Bevölkerung erforderlichen Planstellen existieren lediglich
auf dem Papier. Im Gegenzug dazu steht die geplante Einrichtung der Nationalpolizei
in Torrevieja auf dem Programm. (13.01.05)
Bürgermeisters Zick-Zack um Lo Ferris
Alles
nur Lüge der Grünen Parteien, so der Pressesprecher des Rathauses,
Ramon Sanchez. Die idyllische Bucht von Lo Ferris sowie weitere 7 Gebiete
in TV sollen keinesfalls zur Bebauung frei gegeben werden, behauptet Bürgermeister
Mateo in der Stadtratssitzung Ende Dezember. Nur wenige Wochen zuvor,
sollte noch über den Bau von Hochhäusern bis zu 15 Stockwerken
auf dem 40.000 m2 Areal abgestimmt werden. Den Forderungen der Grünen,
die Bucht Lo Ferris zum Naturschutzgebiet zu erklären, kam der amtierende
Stadtrat nie nach. Hingegen liegen den Grünen konkrete Pläne
aus dem Jahr 2002 der Baufirma Urdemasa vor, die beim Stadtrat eingereicht,
bisher jedoch nicht eindeutig verabschiedet wurden. (07.01.05)
Die Einen frieren - die Anderen schwitzen
Die
in Spanien anhaltende Kältewelle treibt den Salzwerkern in den Salinen
von Torrevieja den Schweiß auf die Stirn. Es gibt kaum Ruhetage
auf Grund der hohen Nachfrage aus ganz Europa nach Streugut, so der Verkaufsleiter
Martin Ortega. Die Nachfrage sei gewaltig und trieb den Absatz bis Ende
2004 auf die Gesamtabsatzmarke des letzten Winters 03/04. Die LKW-Unternehmen
kommen mit der Lieferung nicht mehr nach. So fehlen bereits Erlöse
von 15.000 Tonnen Salz. Seit Mitte Dezember verließen 15 Containerschiffe
die Salzstadt. Ihre Ziele: Norwegen, Irland, England, Frankreich. (07.01.05)
Kreisel ohne Strapse
In den Kreisverkehren und anderen neuralgischen Punkten Torreviejas hat
der Verkehr erheblich abgenommen, zumindest der des horizontalen Gewerbes.
Dies ist das Ergebnis einiger Festnahmen im Zuhälter-Milieu. Bereits
Mitte Dezember wurden von der Gardia Civil aus Alicante und TV 4 Männer
und 3 Frauen aus verschiedenen Nationen festgenommen, welche einem internationalen
Ring der Straßenprostitution angehören. Das lange von den Ordnungshütern
geduldete Geschäft war zunehmend gewalttätiger geworden. Die
Frauen wurden teilweise unter Androhung von Tod zur Prostitution gezwungen,
die Pässe und sämtliche Einnahmen wurden abgenommen. (04.01.05)
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