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Immer noch Bauarbeiten im neuen Krankenhaus
Circa 150 Neugeborene erblickten im neuen Krankenhaus von Torrevieja vom Eröffnungszeitpunkt bis Mitte Dezember das Licht der Welt (gemeldet am 22.12.). Doch wie jetzt bekannt wurde ist die Neugeborenen- und Kinderabteilung noch gar nicht eröffnet. Ein ganzer Flügel des dritten Stockwerkes ist noch nicht in Betrieb, da die Bauarbeiten noch andauern. Dort sollte eigentlich die Neugeborenenabteilung untergebracht werden. Dies kam zu Tage, nachdem sich Ärzte über die Arbeitsbedingungen im Hospital beschwerten. Über die Weihnachtsfeiertage sei es zu erheblichen Lieferschwierigkeiten von Medikamenten und Sanitärmaterial gekommen. (29.12.06)

Neuer Kommerztempel statt Schule
Wenn es um die Bevorzugung kommerzieller Privatinteressen geht und viele Millionen Euro im Spiel sind, ist Bürgermeister Mateo von Torrevieja stets der beste Ansprechpartner. So war das Grundstück hinter der Guardia Civil ursprünglich für eine neuen Schule vorgesehen. Dies deckte die Partei "Vereinige Linke" jetzt auf. In Torrevieja herrscht hoher Schulmangel. Hunderte von Schülern gehen in provisorischen Containernschulen in den Unterricht. Auf dem Grundstück wird nun jedoch ein großes Einkaufszentrum mit Hotel und Wohnungen gebaut.
Der zwielichtige Deal zwischen dem Bürgermeister und dem Bauunternehmen "Complejo Habaneras S.L." kam 2005 zustande. Das Unternehmen hatte sich erst kurz davor eigens für dieses Bauvorhaben gegründet und erwarb die Fläche für 14,7 Millionen Euro von den privaten Eigentümern. BM Mateo setzt damit seinen Antischulenkurs weiter fort. (28.12.06)

Fischerhafen wird verlegt
Die bunten Fischerboote im Hafen von Torrevieja müssen dem neuen Sportboothafen Marina Salinas weichen. Sie werden zukünftig an der Salzmole von Torrevieja anlegen. Die Baggerarbeiten für den genügenden Tiefgang haben bereits begonnen. Mit dem Aushub wird der Kai an der Salzmole erweitert, um den Booten mehr Schutz vor Unwettern zu bieten. Vorgesehen ist dort auf 20.000 qm einer der modernsten Fischereihäfen Spaniens mit neuer Fischhalle, Eisfabrik und Gefriertunnel zu errichten. (28.12.06)

Kultur satt
Kulturfreunde können in diesem Winter wieder auf ein volles Programm zurück greifen. Die Stadt hat ihr Kulturprogramm für die Monate Januar bis März 2007 vorgestellt. 147 Veranstaltungen stehen im Veranstaltungskalender, darunter 30 Theateraufführungen, 31 Kinoveranstaltungen, 20 Konzerte und 15 Vorträge. Das neue Theaterjahr startet am 20. Januar mit dem Stück "Amor y otros pecados". Ausführliche Informationen zum Programm liegen in den Tourismusbüros der Stadt aus. (28.12.06)

Krankenhaus von Torrevieja ein Ort der Fruchtbarkeit
Durchschnittlich 3 Babies erblicken seit der Eröffnung des neuen Krankenhauses täglich das Licht der Welt im neuen Hospital. Damit kommt die Geburtsstation auf ca. 150 Neugeborene, wovon der Mädchenanteil mit 51% knapp vor den Buben dominiert. Auch ein Zwillingspaar war unter den Neubürgern. Circa 27 Kindern musste mit einem Kaiserschnitt der Einstieg ins Leben erleichtert werden. Wie nicht anders zu erwarten, hat die überwiegende Anzahl der Neugeborenen ausländische Eltern. Die meisten Mütter kommen aus Lateinamerika, Nordafrika und Osteuropa. Auch Säuglinge englischer Abstammung ließen ihren ersten Schrei im Kreissaal ertönen. Deutsche Neugeborene halten sich hingegen noch etwas zurück. (22.12.06)

La Mata mit Autos unter der Erde
Um die Parksituation in La Mata zu verbessern, sollen die Autos zukünftig unter der Erde parken. Dafür soll eine Tiefgarage mit 160 Parkplätzen unter der Plaza Mayor gebaut werden. Die Stadt Torrevieja hat die Baumaßnahmen bisher nicht öffentlich gemacht, jedoch soll mit dem Bau der öffentlichen Garage bereits am 6. Januar 2007 begonnen werden. Eine weitere Tiefgarage soll unter der Plaza de Oriente in der Nähe des Paseo Maritimo entstehen, wie Bürgermeister Mateo in diesem Zusammenhang nun mitteilte. (22.12.06)

Letzte Lücke in Orihuela Costa zur Bebauung
Kein Fleck an der Küste soll frei bleiben. So zumindest stellt es sich der Bauunternehmer Gomendio und die Stadt Orihuela vor. Diesmal steht das Sahnestück zwischen Punta Prima und der Cala Mosca auf dem Plan. Dieser Plan sieht 1.000 Wohneinheiten auf einer Fläche von 263.000 Quadratmetern an dem einzigen freien Küstenstreifen gegenüber dem Lidl an der N-332 vor. 200.000 Quadratmeter sollen unbebaut bleiben. Außerdem ist ein Sportboothafen geplant. Mit einem Projekt in Punta Prima ist die Firma bereits am Küstenamt gescheitert. Gomendio hat bereits mehrere Projekte zwischen Torrevieja und Punta Prima mit dem Segen von Bürgermeister Medina verwirklicht. Gegen Medina ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft in diversen Korruptionsfällen in Zusammenhang mit Baufirmen. (22.12.06)

Weihnachtsmarkt des Tierschutzvereins
Der Flohmarkt des Tierschutzvereins SAT von Torrevieja steht am 17.12. im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Neben Weihnachtsartikeln gibt es Glühwein, Rostbratwurst und Kartoffelsalat. Der Weihnachtsmarkt findet statt von 9 bis 12.30 Uhr auf dem Gelände zwischen Los Balcones und San Miguel. Nach der Weihnachtspause findet der erste Flohmarkt wieder am 07.01.2007 statt. (14.12.06)

Krankenhausbilanz nach 50 Tagen
Das neue Krankenhaus von Torrevieja mit dem offiziellen Namen "Dr. Manuel García Gea" ist nun seit 50 Tagen in Betrieb. In dieser Zeit wurden bereits 20.000 Patienten behandelt, darunter 7.000 Notfälle. Circa Eintausend Patienten wurden stationär aufgenommen. Die Zahl der Ärzte und Krankenpfleger in der Notaufnahme soll von 18 auf 32 erhöht werden.
Die Wartezeiten im Krankenhaus Vega Baja haben sich dadurch drastisch verkürzt. Statt 300 Patienten müssen jetzt dort nur noch 180 Patienten täglich behandelt werden. Es waren dort sogar vereinzelt wieder Einzelzimmer verfügbar, wo zuvor die Patientien aus Platzmangel in den Fluren untergebracht wurden.
Das modernste Krankenhaus Spaniens verfügt ferner über eine neue Methode der Brustkrebsdiagnose. Mit dem erstmals in der Provinz verwendeten Gerät wird der bei Biopsien notwendige chirurgische Eingriff überflüssig. (08.12.06)

Torrevieja vom Dorf zur Stadt
Im Jahre 1931 hatte der damalige spanische König Alfons XIII, der Großvater des heutigen Monarchen, Torrevieja zur Stadt erhoben. Im Rahmen des 75jährigen Jubiläums findet im Ausstellungssaal Vista Alegre am gleichnamigen Paseo gegenüber dem Clubhaus Náutico eine Fotoausstellung statt unter dem Titel "Torrevieja, vom Dorf zur Stadt". Die am 7.12. eröffnete Ausstellung zeigt rund 100 historische Fotos aus der Zeit zwischen 1925 und 1935, welche das gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Leben dieser Epoche offenbaren. Sie geben einen Einblick in Freizeitgestaltung, Familie und Heim, Erziehung und Schule, Kirche, Arbeit sowie Industrie und Handel. Der Eintritt ist frei. (08.12.06)

Weihnachtskrippe eröffnet
Am Samstag, dem 2.12., fand um 20.30 Uhr auf dem Rathausplatz die feierliche Eröffnung der diesjährigen Krippenlandschaft statt. Auf einer Fläche von 24 mal 9 Metern wurden insgesamt 800 Figuren verteilt, die teilweise beweglich animiert wurden. Wie in jedem Jahr bilden die biblische Motive stets einen Bezug zur heimischen Kultur der Salzstadt. So wurde der Salzabbau und -transport nachgebildet und heimische Kultureinrichtungen integriert. Bis Mitte Januar 2007 werden wieder Tausende Besucher die unter Leitung von José Antonio Torre Navarro erstellte Krippe besichtigen können. (04.12.06)

Salzmuseum im Hafen
Dass Salz und das Meer eine große Bedeutung in der Geschichte und Gegenwart der Stadt Torrevieja haben, ist unbestritten. So soll Anfang des Jahres mit dem Neubau des Museo del Mar y de la Sal an der alten Salzverladestelle Eras de la Sal begonnen werden. Das ehrgeizige Projekt mit einem Investitionsvolumen von 3 Millionen Euro wird auf 1.000 Quadratmeter Fläche neben der Schule für Lateinsegeln errichtet und vom Kulturministerium des Landes Valencia gefördert. Das Museum in Torrevieja ist damit das zumindest einzige Meeresmuseum an der Levante-Küste. (28.11.06)

Krankenhaus nun offiziell eröffnet
Das neue Krankenhaus von Torrevieja wurde nun auch mit amtlichen Segen in dieser Woche offiziell eröffnet. Am 21. November stattete der valencianische Ministerpräsident Camps dem Hospital einen Besuch ab und bezeichnete die neue Gesundheitseinrichtung am Salzsee als das "modernste in ganz Spanien, wenn nicht sogar in ganz Europa". Das Krankenhaus bietet mit seinen 250 Betten rund 330.000 Einwohnern der Vega Baja medizinische Versorgung und ist zuständig für die Einzugsbereiche Guardamar, San Fulgencio, Formentera, Rojales, Benijofar, Orihuela Costa, Pilar de la Horadada, Los Montesinos und San Miguel. Für viele Patienten entfallen damit lange Anfahrwege ins Hospital der Vega Baja in Orihuela, welches nun spürbar entlastet wird. Bis zum Anfang des kommenden Jahres werden auch die letzten 40 Ärzte der insgesamt 216 ausgeschriebenen Stellen ihren Dienst im Rahmen der Gesundheit aufnehmen. (27.11.06)

Weinmuseum in der Salzstadt
In Torrevieja wird nicht nur Salz abgebaut, sondern auf 66 Hektar auch Wein geerntet. Die diesjährige Traubenernte ist für die Dutzend Weinbauern aus La Mata ein erfolgreiches Jahr. Zum ersten mal wurden 6.000 Flaschen Weißwein unter dem Namen "Humedal" abgefüllt und stehen in einigen bevorzugten Restaurants auf der Getränkekarte. Im kommenden Jahr soll der Wein dann offiziell in den Vertrieb gelangen, der bisher nur für den Selbstverzehr reichte oder in den eigenen Bodegas in Kanistern verkauft wurde. Das ehrgeizige Weinprojekt wird von der Naturparkverwaltung La Mata unterstütz. Zusammen mit dem valencianischen Ministerium für Tourismus sind im Naturpark ein Weinkeller und ein Weinmuseum geplant. Das Klima in La Mata begünstigt den Wachstumsprozess der Trauben. Mit 300 Millimetern Niederschlag im Jahr ist es im Feuchtgebiet der Lagune trockener als in mancher Region von Afrika. (26.11.06)

Breitspurig angekündigt - schmalspurig aufgeschoben
Der Ausbau der N-332 zwischen Guardamar und Pilar de la Horadada als 4 spurige Parkallee wurde im Sommer von Politikern groß angekündigt. Mit dem Bau sollte noch in diesem Jahr begonnen werden. Doch 6 Wochen vor Jahresende ist noch kein einziger Bagger angerückt. Das Projekt wird derzeit von der valenzianischen PP-Regierung blockiert, die den Bebauungsplan für die notwendigen Grundstücke in der PSOE-regierten Gemeinde Guardamar blockiert. Der Ausbau der unfallträchtigen N-332 wird somit zum politischen Tauziehen zwischen der PSOE-Zentralregierung und der PP-Landesregierung. Ob nun mit dem Baubeginn noch vor den Kommunalwahlen im Mai 2007 zu rechnen ist, bleibt offen.(18.11.06)

Grundsteuersenkung in Torrevieja
Mitunter führen massive Bürgerproteste gegen die Vorhaben der Stadthäupter sogar zum Erfolg. Ende September demonstrierten ca. 5.000 Anwohner gegen die geplante Steuererhöhung IBI. Nun hat der Stadtrat den Druck der Bürger nachgegeben und gab bekannt, die Grundsteuer von 0,8 auf 0,68 Prozent zu senken. Für kinderreiche Familien hat die Stadt sogar Vergünstigungen in Höhe von bis zu 50% beschlossen. Die Sozialisten im Rathaus fordern hingegen, die Steuersenkungen rückwirkend für das ganze Jahr umzusetzen. (13.11.06)

Postchaos in Orihuela gefährdet Kommunalwahlen
Das chaotische Adressen- und Postsystem in Orihuela Costa kann das Wahlergebnis bei den kommenden Kommunalwahlen im Mai 2007 erheblich beeinflussen, wenn ein Großteil der berechtigten Wähler nicht an der Wahl teilnehmen kann. Zur Teilnahme an der Wahl wurden an die Wähler ca. 18.000 Wahlbenachrichtigungen versandt. Davon kamen jedoch nur ein Viertel in den Urbanisationen bei den Empfängern an. Etwa 11.000 Briefe gingen als "unzustellbar" an das Wahlamt in Alicante zurück. Die Registrierung als Wähler ist damit erheblich erschwert. (13.11.06)

Zwei neue Schulen in Planung
Der Schulnotstand in Torrevieja verringert sich durch die Planung zwei neuer Schulen im Stadtgebiet. Der Stadtrat von Torrevieja hat hierfür das Bauland zugewiesen. Danach soll die Schule mit der Bezeichnung Nr. 10 auf 13.500 Quadratmeter Land in einer Parallelstraße der Delfina Viudes entstehen. Die Schule Nr. 11 wird auf der gleichgroßen Fläche bei der alten Stierkampfarena in La Mata vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen Anfang kommenden Jahres beginnen und zu Beginn des Schuljahres 2007/08 den Betrieb aufnehmen. (12.11.06)

Müllarbeiterstreik von kurzer Dauer
Es dauerte nur 23 Stunden, bis die Arbeitsniederlegung von Orihuelas Müllarbeitern den erwünschten Erfolg brachte. Der Stadtrat zahlte dem Müllabfuhr- und Straßenreinigungsunternehmen Acciona eine Vorauszahlung von 800.000.- Euro. Diesen Betrag schuldete das Unternehmen seinen 70 Mitarbeitern in Form ausstehender Gehaltszahlungen. Laut Beschluss des Stadtrates soll der nachfolgende Inhaber der Mülllizenz das zinslose Darlehen an die Stadt zurückzahlen. Das befürchtete Müllchaos mit der Anhäufung von 180 Tonnen Müll in Orihuela und den Urbanisationen und die damit verbundene Gefährdung der Gesundheit ist damit abgewendet worden. (12.11.06)

russischer Klippenspringer tot aufgefunden
Torrevieja ist nicht Acapulco und bei hohen Wellengang sollte man nicht von den Klippen am Playa de los Locos (die Verrückten) springen, außer man ist verrückt. Diese Erfahrung machte ein 35 jähriger Russe am frühen Sonntagmorgen den 5.11. - und bezahlte diesen Leichtsinn mit dem Leben. Einsatzkräfte der Polizei und Küstenwacht suchten den ganzen Tag und die anschließende Nacht nach dem vermissten Mann. Einen Tag später entdeckte eine Spaziergängerin die Leiche zwölf Kilometer südlicher am Strand von Playa Flamenca. Nach ersten Erkenntnissen wollte der Russe ein Bad nehmen und dabei von den Klippen springen. Als er an der Klippe der Steilküste stand, wurde er von einer Welle erfasst und in Meer gerissen. (09.11.06)

Baby statt Bares
Stellen Sie sich vor Sie wollen Bares vom Bancomaten holen und kehren stattdessen mit einem Baby zurück! Dies zumindest passierte einem Belgier am späten Montagabend in seiner CAM-Filiale in Playa Flamenca. Der Kunde wollte gerade das Geld herausziehen, als er das Bündel mit dem Neugeborenen entdeckte. Das Findelkind war gut angezogen, gegen die Kälte geschützt und wurde im Krankenhaus von Torrevieja untersucht. Die Polizei sucht indessen nach der Mutter des Kindes. Ob die Überwachungskamera der Bankfiliale dabei behilflich sein kann, wird derzeit ausgewertet. (09.11.06)

Müllarbeiterstreik in Orihuela
Anfang Oktober 2005 konnte ein angekündigter Streik der Müllarbeiter noch in letzter Minute nach Zugeständnissen der Gemeinde verhindert werden. Sieben Millionen Euro "Altschulden" sollten von der Stadt Orihuela an Nesco für die zurückliegende Entsorgung von Sondermüll gezahlt werden. Der Betriebsrat ging davon aus, dass das Unternehmen die eingehenden Gelder an die Arbeiter weiter leiten würde. Doch 8 bis 12.000 Euro ausstehende Löhne haben sich pro Müllarbeiter auf Grund 2 Jahre fälliger Lohnerhöhungen angesammelt, insgesamt 800.000.- Euro. Zwar hat der Stadtrat mit Wirkung zum 1. 11. 2006 das Budget um 1,2 auf 4,2 Millionen Euro angehoben, doch dass das Geld die Arbeiter tatsächlich erreicht, ist auf Grund auslaufender Verträge mit der Müllfirma Nesco (Acciona) für Insider eher unwahrscheinlich. (03.11.06)

Müllversteck in Orihuela
Den Müll einfach verstecken, anstatt ihn zu entsorgen - und das ausgerechnet von Umweltstadtrat David Costa (PP). Das dies keine saubere Sache ist, empfinden auch die Grünen von Orihuela und erstatteten Anzeige gegen Costa und einen Techniker der Stadtverwaltung. Diese sollen einen Bericht gefälscht haben um vorzutäuschen, dass eine illegale Mülldeponie in Orihuela Costa geräumt worden sei. Tatsächlich wurde jedoch nur Sand über die Deponie gestreut. (03.11.06)

Tote Fische an den Stränden
Tausende von toten Fischen an den Stadtstränden von Torrevieja sorgten am 30.10. für Aufregung unter besorgten Anwohnern und Spaziergängern. Chemische Kontermination, biologische Umweltkatastrophe oder welches andere Denkmodel steht als Ursachen des kollektiven Massensterbens an der Mittelmeerküste? Der Stadtrat für Fischerei Gil Rebollo brachte nun Klärung in die großflächige Anschwemmung der verendeten Schuppentiere. Danach seien die Fische in die Treibnetze von Fischerbooten geraten. Diese hätten ihren wenig lukrativen Fang wieder ins Meer entsorgt. Meeresströmungen hätten die Fischkadaver in die Richtung von Torrevieja getrieben. (03.11.06)

Krankenhaus eröffnet schrittweise
Wer öfters was eröffnet, hat öfters was zu feiern. Das denken sich offensichtlich die Betreiber des neuen Krankenhauses von Torrevieja. Bereits am 16. Oktober wurde das neue Fachärztezentrum eröffnet. Am 25. Oktober folgte die Notaufnahme. Innerhalb der kommenden Tage sollen nun schrittweise auch die übrigen Stationen wie Chirurgie und Intensivstation ihren Betrieb aufnehmen. Das neue Krankenhaus mit 250 Einzelzimmern, elf Operationssälen, eine Ambulanz mit 32 Ärzten erweitert die Gesundheitsversorgung für über 300.000 Einwohner in der Vega Baja. (27.10.06)

Verdacht der Misshandlung durch Ortspolizei
Hat die Ortspolizei von Torrevieja doch ein bisschen kräftiger zugetreten als angemessen, nach dem sie einen Einbrecher aus Guatelama im Hause eines Polizisten auf frischer Tat ertappt haben? Dies erhärtet sich zumindest aus den Untersuchungsergebnissen, die die zuständige Richterin jetzt bekannt gab. Der erwischte Einbrecher, der sich nun in seinen Menschenrechten verletzt sieht, sei ferner mit einer Pistole auf der Wache und der Drohung ihn umzubringen, erschreckt worden. (27.10.06)

Salzernte erbringt 800.000 Tonnen
Gemessen an der weltweiten Salzproduktion von 200 Millionen Tonnen ist die Produktion in Torrevieja mit 0,4 Prozent der Weltproduktion fast vernachlässigbar gering. Trotzdem liefen in der größten Salzproduktionsstätte Europas 800.000 Tonnen des weißen Pulvers in der zurückliegenden Saison über die Förderbänder zur Salzverladestelle im Hafen. Die Betreiber der französischen Firma NCAST Salinas sind durchaus zufrieden. Rund 75% der produzierten Menge werden exportiert nach Nordeuropa und den Vereinigten Staaten. Dort wird es vor allem als Streusalz auf winterlichen Straßen sowie in der pharmazeutischen und chemischen Industrie verwendet. Nur eine winzige Menge der riesigen Salzhügel landet nach einem aufwendigen "Veredlungsprozess" auf dem Frühstücksei. Mehr zur Salzproduktion im spanien-abc. (27.10.06)

Eintrag ins Wahlregister
In Torrevieja registrierte EU-Bürger sollten aktiv an der kommenden Kommunalwahlen im Mai 2007 teilnehmen. Dafür werden per Post Vordrucke für die Eintragung ins Wahlregister verschickt. Die Stadt Torrevieja eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, im alten Einwohnermeldeamt von Torrevieja eine Eintragung ins Wahlregister vorzunehmen. Dafür sind Sonderöffnungszeiten eingerichtet von montags bis donnerstags in der Zeit von 17 bis 20 Uhr. EU-Bürger, die schon bei den Kommunalwahlen 2003 wählen konnten und weiterhin gemeldet sind, bleiben automatisch als Wähler registriert. Wer die Vordrucke nicht bekommt, kann sich auch an seine Gemeinde oder das Wahlbüro unter Telefon 901 101 900 wenden (21.10.06)

Deutsche Woche bei Carrefour
Mal wieder richtig Deutsch essen und trinken, Sauerkraut mit Eisbein, Frankfurter mit Löwensenf und danach ein Paulaner Weißbier mit Hengstenberg Sticksi. Das Ganze und viel mehr der süßen und herben Köstlichkeiten ist zu bekommen bei der ersten Deutschen Woche im Carrefour an der Straße nach Crevillente, die vom 16. bis zum 28. Oktober andauert. Ob edle Wurstwaren, deftiger Käse oder liebliche Weine, schmackhafte Kuchen oder süße Schokoladen - alle kulinarischen Leckereien werden direkt aus Deutschland importiert. (13.10.06)

Tierisches Drama in El Limonar
Unzählige Tiere, darunter teure Papageien, Leguane, Hunderte von Fischen, Hamster, Kanarienvögel und andere Haustiere wie Hunde und Katzen starben auf grauenvolle Weise, als am Morgen des 5. Oktobers die Tierhandlung Centrocan, an der Straße von Torrevieja nach Crevillente auf der Höhe der Urbanisation Altos del Limonar, in Flammen stand. Der Polizeichef von Torrevieja und die Kollegen von Feuerwehr und Zivilschutz waren entsetzt über das Ausmaß der Katastrophe. Der Brand breitete sich so schnell aus, dass keine Chance zum Löschen bestand. Die Hitzeendwicklung war so groß, dass Mauern und das Dach einstürzten. Das Gebäude brannte komplett aus. Lediglich 10 Hunde und Katzen konnten gerettet werden, die sich zur Zeit des Brandes im selben Gebäude im Bereich der Tierklinik befanden. (06.10.06)

Krankenhaus von Torrevieja eröffnet seine Pforten
Am 16. Oktober ist es endlich soweit. Das neue hochmoderne Hospital von Torrevieja mit dem Namen Manuel Garcia Gea wird offiziell eröffnet werden. Wer unbedingt der erste Patient sein will, sollte sich beeilen. Das Krankenhaus ist bereits telefonisch erreichbar unter 965 721 200. Für Behandlungstermine ist die Nummer 965 721 400 freigeschaltet. In 40 Fachbereichen, darunter Kardiologie, Radiologie und Urologie können sich die zukünftigen Patienten behandelt lassen. Wer jedoch noch keinen Grund zur Behandlung findet, geht auf der Webseite www.torrevieja-salud.com auf eine virtuelle Tour durch Torreviejas neuen Gesundheitstempel. (06.10.06)

Vertrauen für Ortspolizei
Die Ortspolizei von Torrevieja steckt in der Krise, an der Spitze Bürgermeister Mateo. Das Stadtoberhaupt sprach am Montag, 2.10.06, anlässlich zur Feier des Schutzheiligen der Polizei, San Felipe Neri, vor der gesamten Mannschaft von insgesamt 176 Polizisten sein Vertrauen aus. Anlass ist die landesweite "Medienhetze" gegen die Ortspolizei. Mateo sicherte der Polizei seine volle Unterstützung zu und betonte, dass es eigentlich um seinen Kopf ginge, auf Kosten einzelner Polizisten. Auch Polizei-Stadtrat Valero sprach von "politischer Hetzjagd" und unterstützte sein Urteil mit der "besten Polizei von Spanien".
Gegen 13 Ortspolizisten wird derzeit noch ermittelt. Sie sollen im Dienst gefangene Tatverdächtige geschlagen und misshandelt haben. (06.10.06)

Demonstration gegen Steuererhöhung
Über 5.000 Bürger demonstrierten am 29.09. vor dem Rathaus von Torrevieja gegen die geplante Steuererhöhung IBI und ließen ihren Volkszorn über die Politiker freien Lauf. Plakate wie "Herr Bürgermeister, zahlen Sie Ihre Spinnereien mit den Millionen Ihrer Fincas" zielten auf die millionenschwere Verschwendung von Wellnessbad-Ruine und verfaulter Prunkschiff-Skelette. "Hebt nicht die Steuern, um eure Korruption zu bezahlen" und " Marbella ist schon hier", lautete die Parolen der aufgebrachten Menge. Zur Demonstration hatten der Nachbarschaftsverband und die Oppositionsparteien Vereinigte Linke, Grüne, PSOE und die Gewerkschaften aufgerufen. Die Grundsteuer IBI war in diesem Jahr fast verdoppelt worden. Bis zum Jahr 2013 sollen schrittweise weitere Erhöhungen folgen. (06.10.06)

1,2 Millionen Euro auf der Müllhalde gestrandet
Die verfaulten Überreste des einst als Prunkschiff und Stolz von Bürgermeister Mateo angepriesenen Segelschulschiffes der neuen landeseigenen Segelschule von Torrevieja wurden bereits auf Müllhalden der Umgebung ausfindig gemacht. Das Schiff, welches im Jahre 1918 in Torrevieja vom Stapel lief, wurde 1999 für 1,2 Millionen Euro vom britischen Eigner zurück gekauft und der Rumpf in einer Halle der Salzverladung jahrelang gelagert. Dort moderte es vor sich hin.
Inoffiziell sind die Pläne von BM Mateo jedoch nicht ganz begraben. Wie das Rathaus bestätigt, soll bereits mit dem Neubau des Gaffelschoners begonnen worden sein. Das neue Holz für Kiel, Spanten und Planken sei vergangene Woche auf der Salzmole abgelagert worden. Mit der kompletten Rekonstruktion sei bereits eine Firma beauftragt. Das Segelschiff soll als künftiges Wahrzeichen Torreviejas bis 2007 seetauglich gemacht werden. (29.09.06)

Foltervorwürfe gegen Ortspolizei nur reiner Racheakt?
Sind die Vorwürfe der Misshandlungen von Festgenommen durch die Policia Local von Torrevieja nur ein reiner Racheakt eines Kompetenzgerangels zwischen Guardia Civil und der Ortspolizei? Zu dieser Erkenntnis kommt nun die Gewerkschaft der Ortspolizei, die die Untersuchungen durch die Staatsanwaltschaft als unbegründet bezeichnet und es als gerecht betrachtet, dass die Ermittlungen nun eingestellt würden. Danach habe ein Inspektor der Ortspolizei in einem Drogenfall ermittelt, was jedoch in den Kompetenzbereich der Guardia Civil fällt (siehe hierzu "Die drei Augen des Gesetzes"). Der Guardia Civil Beamte habe darauf hin den Verdacht der Misshandlung geäußert und das Abhören der Telefonleitungen beantragt, was überraschend von der zuständigen Richterin genehmigt wurde. Die Verletzungen des angeblich Misshandelten seien durch einen Treppensturz beim Fluchtversuch am Tatort entstanden.
Im Gegenzug dazu tauchen jedoch Vorwürfe auf, nachdem Beamte die Aufnahmen der automatischen Kameras auf der Wache zu zerstören versuchten. Darauf sollen Misshandlungen zu sehen seien, die Polizisten dem guatemaltekischen Gefangenen zugefügt haben sollen.
Bürgermeister Mateo behauptet gegenüber der Tageszeitung "Informacion" im Rahmen der Untersuchungen von Beamten der Guardia Civil vor Zeugen bedroht worden zu sein und schließt eine Anzeige nicht aus. Mateo als Chef der Ortspolizei sieht hinter der ganzen Aktion ein Verschwörung der Zentralregierung, der Guardia Civil und der örtlichen Opposition. (29.09.06)

Medinas gibt endlich auf
Die Tage vom korruptionsgeplagten Bürgermeister Medina aus Orihuela sind endlich gezählt. Medina wird bei den Kommunalwahlen im Mai 2007 nicht mehr kandidieren. Als Grund nannte er die Ankündigung des zuständigen Staatsanwaltes Briones, die 16 Verfahren gegen Medina auch über den Wahltermin hinaus aufrecht zu erhalten. Wie Medina selbst behauptet, müsse er seine Kraft dafür aufwenden, den "Mülle zu beseitigen", der über ihn ausgeschüttet würde.
Zum Schrecken seiner Partei hatte Medina noch zuvor eine erneute Kandidatur angedeutet, die PP-Spitze jedoch die Notbremse gezogen. Ministerpräsident Camps hatte Medina schon längst das Vertrauen entzogen. Gegen den Bürgermeister von Orihuela wird in 16 Verfahren wegen Bestechlichkeit, Urkundenfälschung und Missbrauch im Amt ermittelt. (29.09.06)

Spaniens größte Seniorendisko
Das vor ca. 3 Jahren eröffnete Centro Municipal de Ocio, kurz CMO, an der N-332 hat sich zur größten Seniorendisko Spaniens entwickelt. Bis heute haben bereits 7.000 Mitglieder einen kostenlosen Eintrittspass erhalten, rund ein Drittel aller Pensionäre Torreviejas. Jeden Abend ab 18 Uhr treffen sich die Oldtimer im CMO. Bei Tango, Sevillanas, Salsa oder lateinamerikanische Rhythmen sind Rheuma, Gicht und Parkinson schnell vergessen. Tagsüber bietet das CMO Tanzkurse. Drei weitere Freizeitzentren für Pensionäre befinden sich in de Cale Pedro Lorca/San Pascula, in El Acequion und La Mata. Jede Wochen finden so insgesamt 16 Tanzabende in Torrevieja statt. Der Pass wird kostenlos für alle Interessierte im Alter von über 60 Jahren im CMO gegen Vorlage von Ausweis, Passfoto und Meldebescheinigung ausgegeben. (25.09.06)

Doppelschlag gegen Verbrecherbanden
Innerhalb von 2 Tagen ist der Polizei in Orihuela und Torrevieja ein Doppelschlag gegen das Verbrechen gelungen. In Orihuela nahmen Beamte der Nationalpolizei am 18. September 19 Personen fest, die sich auf Raub von Autos, Einbrüche und bewaffnete Überfälle spezialisiert hatten. Die Einbrüche verübten sie überwiegend in der Vega Baja und am Mar Menor.
In Torrevieja verhaftete die Polizei nur einen Tag später einen Zuhälter, der Frauen und minderjährige Mädchen aus Rumänien nach Orihuela einschleuste. In einem Nightclub zwang er sie zur Prostitution. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. (25.09.06)

1. Outlet-Messe in Torrevieja
In der Zeit vom 21.09. bis 24.09. findet in Torrevieja die erste Outlet-Messe statt. Insgesamt 17 Geschäfte aus Torrevieja bieten auf dem Paseo Vistalegre jeweils ab 11 Uhr Waren der vergangenen Saison zum günstigen Preis an. Das Angebot umfasst nicht nur Kleidung sondern auch Bücher, Schuhe und andere Auslaufprodukte. Second-Hand-Ware wird nicht angeboten. Während die Eltern mit dem Einkaufen beschäftigt sind, können die Kinder sich z.B. mit Schminken vergnügen. (14.09.06)

Sommerfest vom Tierschutzverein
Bratwurst vom Grill und hausgebackenen Kuchen gibt's beim diesjährigen Sommerfest am 17.09. des Tierschutzvereins SAT auf dem Stammplatz zwischen Los Balcones und San Miguel. Neben dem traditionellen Flohmarkt verspricht der alteingesessene Verein zum Schutz der Tiere auch eine Tombola. Beginn ist um 9 Uhr, Ende 14 Uhr. (14.09.06)

Tauchboje verursacht Großalarm
Eine Tauchboje verursachte am 10.09. in der Cala de los Trabajos, nahe der Playa de los Locos, einen Großeinsatz der Einsatzkräfte. Der Notruf wurde gegen 10 Uhr von Fischern ausgelöst, welche die herrenlose Tauchboje etwa 30 Meter vom Ufer entdeckten. Die Bojen markieren auf dem Wasser die Position von Tauchern, während diese im Wasser sind. Mehrere Einheiten der Feuerwehr, ein Rettungshubschrauber, Motorboote des Roten Kreuzes sowie zahlreiche Beamte der Guardia Civil und der örtlichen Polizei von Torrevieja rückten aus, um die vermeintlichen Taucher zu suchen. Die Suche dauerte mehrere Stunden und wurde schließlich eingestellt, nachdem die Zone komplett abgesucht wurde. Wie die Guardia Civil anschließend bekannt gab, besteht die Möglichkeit, dass die Boje zuvor einer Gruppe von Sporttauchern abhanden gekommen sei. (11.09.06)

Pause im Polizeiskandal von Torrevieja
Die Polizei muss härter gegen Verbrecher durchgreifen - und vor allem zusammen arbeiten. Dies forderten etwa 600 Bürger am 31.08. vor dem Rathaus bei einer Demonstration für die Polizei von Torrevieja. Durch die Ermittlungen der Guardia Civil gegen Beamte der Policia Local hat sich diese Zusammenarbeit in Luft aufgelöst, so die Tageszeitung "Informacion". Mateo versichert, dass die Ortspolizei weiter mit der Guardia Civil zusammen arbeiten werde. Zwischenzeitlich wurde eine Pause in den Skandal eingelegt. Die zuständige Richterin hat sich bis 12.09. beurlauben lassen. Der ermittelnde Staatsanwalt Coig ist wegen Arbeitsüberlastung vom Fall zurück getreten. Unterdessen meldet "Informacion" weiter, dass auch 2 Ärzte und ein Krankenpfleger des Krankenhauses San Jaime in den Fall verwickelt sind. Sie sowie Mediziner des Gesundheitszentrum Las Lomas sollen die Diagnose eines mutmaßlich misshandelten Südamerikaners zu Gunsten der Polizei gefälscht haben. (07.09.06)

Medinas Raub an der Natur
Als die Richter den Bürgermeister Medina von Orihuela bei seiner Vernehmung am 29.08. darauf hinwiesen, es ist doch nicht möglich geschütztes Gebiet zu Bauland umzuwidmen, entgegnete dieser kurz: "Natürlich ist es das". Wie die Ermittlungen jetzt ergeben haben, hat der Bürgermeister einen Bauplan des Unternehmers Joaquín Grau für ein geschütztes Gebiet genehmigt. Die 37 Hektar große Fläche war von der Landesbaukommission nicht als Baugebiet ausgewiesen worden. Unternehmer Grau gilt als Freund Medinas. Der Bürgermeister nutzte die Villa von Grau und fuhr seinen Bentley. (07.09.06)

Protest gegen hohe Steuern
Politik kann so einfach sein. Wenn die Haushaltskasse leer ist, werden die Steuern erhöht. Um die Gemeindeschulden zu senken, plant die Stadt Torrevieja, die IBI (Impuesto de Bienes e Inmuebles) bis 2012 jährlich um bis zu 35% zu erhöhen. Die Oppositionsparteien im Rathaus forderten hingegen eine Senkung um 0,4 Prozentpunkte, was zwischenzeitlich der Haushaltsauschuss ablehnte. Die Vorsitzenden der Sozialisten und der Vereinigten Linken von Torrevieja planen nun eine Protestaktion gegen höhere Gemeindeabgaben. Die IBI ist eine lokale Steuer die von allen Hausbesitzern zu zahlen ist. Als Grundlage zur Berechnung der IBI dienen die Katasterwerte, die nach Neubewertung der Immobilien angehoben werden. (07.09.06)

Schwedisches Ärztezentrum mit Weinkeller eröffnet
Erst zum Arzt und dann in den Weinkeller - oder auch umgekehrt, können Patienten im neuen Ärztezentrum von La Zenia. Dort hat der schwedische Unternehmer Stefan Bramsell das neue Ärztezentrum "SweDent", welches sich in Form einer gigantischen schwedischen Fahne erhebt, am 4.09. eröffnet. Die große Eröffnungszeremonie findet statt am 21.10. mit dem Schwedisch-Königlichen Hofzahnarzt und der Küstenstadträtin Araceli Vilella.
Auf 1.100 qm und 3 Etagen befinden sich eine Akupunktur, eine Zahnarztpraxis und ein Zahnlabor. Auch ein Allgemeinarzt und deutschsprachiges Personal ist vorgesehen. Die Glaskuppel des lichtdurchfluteten Gebäudes krönt eine Nachbildung des Stockholmer Rathauses. Im Erdgeschoss befindet sich ein italienisches Restaurant und eine Champagner-Bar. Im Dreikronen-Keller wird Weinliebhaber Bramsell einen Weinkeller anlegen, in dem auch andere Weinfreunde ihre edlen Tropfen einlagern können. Weinprobe auf Krankenschein ist jedoch nicht vorgesehen. (04.09.06)

Oldie-Time in Torrevieja
Die Ausländerabteilung der Stadt Torrevieja organisiert für den 16. September eine Fiesta der 60er und 70er Jahre. Starten sollen die guten alten Zeiten um 18 Uhr mit einer Oldtimer-Ausstellung auf dem Paseo Vistalegre. Ab 21 Uhr folgt dann in der Eras de la Sal ein Livekonzert mit Musik der 60er und 70er Jahre. Jeder, der mit einem Oldtimer anreist, bekommt zwei Freikarten für das Livekonzert. Ob mit dem Oldtimer auch der Opa gemeint ist, war aus dem Rathaus derzeit nicht zu erfahren. (01.09.06)

Demonstration für Policia Local
Die Ortspolizei von Torrevieja leistet gute Arbeit. Die Kriminalitätsrate ist in den letzten Jahren erheblich zurück gegangen, dank der Policia Local. So die Stimmen der Solidarität, voran die englische Nachbarschaftsvereinigung "Vecinos Cooperando". Rund 2.000 Bürger kamen gestern, am 31.08., auf den Rathausplatz um für die Arbeit der Policia Local zu demonstrieren, die mit negative Schlagzeilen wegen Foltervorwürfe durch die ganze spanische Presse geraten ist. Auch die beiden Stadträte nahmen teil, denen vorgeworfen wird Misshandlungen vertuscht zu haben. Bürgermeister Mateo steht hinter seinen Beamten. Die Guardia Civil ist nun damit beschäftigt, die Vorwürfe aufzuklären und gerät damit zwischen den Stühlen des dreigliedrigen spanischen Polizeisystems. (01.09.06)

Medinas Abrechnung fehlgeschlagen
Es sollte eine Abrechnung mit seinen Gegnern werden. Doch auf der Anklagebank des Antikorruptionsgericht weht ein anderer Wind, als in korrupten Rathausetagen. Diese Erfahrung machte nun Bürgermeister Medina von Orihuela am 29.08. und packte kleinmundig aus. Ja, er habe in der Luxusvilla eines Bauunternehmers gewohnt und dessen Rolls Royce gefahren. Ja, er habe geschütztes Land unrechtmäßig zu Bauland erklärt und einen teuren Luxus-Audi eines lokalen Bauunternehmers sein Eigen genannt. Der Erklärungsversuch Medinas, dass dies jedoch keine Belohnung für politische Gefälligkeiten gewesen seien, deutet nur noch auf seinen politischen Unverstand. Von seinen eigene Parteifreunden wurde Medina längst verstoßen. Selbst Bürgermeister Mateo verweigerte ein Gruppenfoto mit Medina und dem Landesparteivorsitzenden der PP Camps. Camps werde "entsprechende" Maßnamen gegen Medina einleiten, dessen politische Tage im Rathaus damit bald gezählt sein werden. Der Vorwurf der Bestechlichkeit ist bisher nur einer von insgesamt 16 Anklagepunkten gegen Bürgermeister Medina. (01.09.06)

Segeln wie die Römer
Segeln auf antike Weise bietet die Segelschule der Vela Latina interessierten Wassersportlern. Zwei Kurse beginnen im September. Der erste Kurs beginnt am 02.09. und endet am 24.09., der zweite Kurs beginnt am 30.09. und endet am 22.10. Die kleine Boote sind an einem Segel zu erkennen, welches im Verhältnis zum Rumpf sehr groß ausfällt. 1998 begann die Stadt Torrevieja, die alte Seefahrertradition neu aufleben zu lassen. 2002 wurde dann die Schule der Vela Latina gegründet. Erste Kurse begannen im Sommer 2003. Anmeldungen für die jetzigen Kurse nimmt die Segelschule Vela Latina im Gebäude der Eras de la Sal von 9 bis 14 Uhr (außer do u. fr) entgegen. Die Kurse kosten 30 Euro. (29.08.06)

Polizeiskandal in Torrevieja
Derzeit geht ein Polizeiskandal in Torrevieja durch die ganzen Medien Spaniens. Danach wurden 11 Beamte, darunter die gesamte Führungsspitze der Ortpolizei mit Polizeichef Alejandro Morer und fünf weitere leitende Beamte von der Guardia Civil verhaftet. Die Beamten stehen unter dem Verdacht, Festgenommene auf der Polizeistation gefoltert und misshandelt zu haben. Weiterhin wird wegen Urkundenfälschung und unterlassenerer Strafverfolgung ermittelt. Im Rahmen der Ermittlungen wurden zwischenzeitlich auch der Polizeistadtrat Pedro Valero und der Gesundheitsstadtrat Hipolito Caro verhört.
Ein Algerier, welcher im Juni ausgerechnet in die Wohnung eines Ortspolizisten eingebrochen ist, in der sich die Frau und ein Baby befanden, erstattete Anzeige wegen Misshandlungen, nachdem er von der Ortspolizei festgenommen wurde. Die Ermittlungen laufen, weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen. Bürgermeister Mateo wisse von nichts. Die Opposition im Rathaus fordert eine Krisensitzung. (27.08.06)

Neues Gesundheitszentrum
In der Urbanisation La Siesta wird es ab Ende 2007 ein neues Gesundheitszentrum geben. Gesundheitsminister Rafael Blasco legte dazu am 23.08. symbolisch den Grundstein. Das Landesgesundheitsministerium wird den Bau mit 2 Millionen Euro finanzieren. Das neue Centro de Salud wird in der Calle Granados den Betrieb aufnehmen. Im Einzugsbereich wohnen nach offiziellen Angaben ca. 14.000 Menschen, überwiegend britische und deutsche Residenten. Anschließen besuchte Blasco das neue Krankenhaus in Los Balcones, welches im Oktober die ersten Patienten aufnehmen will. (27.08.06)

Endlich neue Schule
Der Schulnotstand in Torrevieja verringert sich um eine neue Grundschule, welche im Wohngebiet von Torretas pünktlich zum neuen Schulbeginn eröffnet werden soll. Die neue Schule ersetzt die Containerbauten, die vor 4 Jahren hinter dem Sportpalast von Torrevieja errichtet wurden. Es handelt sich bei der neuen Schule um den ersten Schulneubau in sieben Jahren. Eine weitere Mittelschule befindet sich in der Nähe der Avenida de los Baleares derzeit noch in Bau. (20.08.06)

Protest gegen Strandqualität weiten sich aus
Während Stadtrat Eduardo Gil weiterhin von Ignoranten spricht, die nichts über den ökologischen Wert von Graswiesen wissen, weiten sich die Proteste gegen Algen an den Stränden weiter aus. Auch am Strand von Los Curas bedeckten rund 300 Demonstranten die Hafenpromenade mit angeschwemmtem Seegras. Die Anwohner vom Playa de los Naufragos blockierten erneut die Südzufahrt von Torrevieja.
Die Linke Opposition im Rathaus fordert Gil nun auf, sich bei den Demonstranten, die gegen die Missstände in ihrem Wohnviertel auf die Straße gingen, zu entschuldigen. Gil hatte die Touristen und Anwohner des Strandes als "Ignoranten" beschimpft und ein eingreifen der Guardia Civil gefordert, um die Badegäste zu unterdrücken. Auch Stadtrat Miguel Seva (PSOE) bestätigte den vernachlässigten Zustand des Strandes und bemängelte den unangemessenen Ton Gil's. (20.08.06)

Verkaufe mein Kind für 2.000.- Euro
Dies zumindest versuchten 2 Rumänen in angetrunkenem Zustand, die ein zweijähriges Mädchen zuerst für 12.000.- Euro in mehreren Bars den Barbesitzern und Gästen in Torrevieja anboten. Dann gingen Sie jedoch, wie auf einem türkischen Basar, bis auf 2.000.- mit dem Preis runter. Die Barbesitzer alarmierten die Polizei. Die beiden Männer, Vater und Onkel des Kindes, wurden daraufhin festgenommen und das Kind der ahnungslosen Mutter übergeben. Gegen die beiden Anbieter ermittelt die Staatsanwaltschaft. (20.08.06)

Keine Schonung für Gaffelschoner
Das Ende des einst dreimastigen Gaffelschoners Pascual Flores, dessen Überreste seit 5 Jahren unter einem Wellblechdach auf der Salzmole vor sich hinmodern, ist besiegelt. Noch im Februar 2005 verkündete Bürgermeister Mateo die Restauration und den Ausbau des Schoners zu einem Segelschulschiff. Hierfür wurde bereits für 3,5 Millionen Euro eine Firma beauftragt und Gelder aus Valencia zugesagt. Experten haben nun festgestellt, dass sich die morschen Planken nicht mehr restaurieren lassen. Das Skelett soll nun komplett nachgebaut werden. Das Bolongo-Holz aus Guinea liegt dafür bereits an der Salzmole auf Lager. (20.08.06)

Protest gegen Strandqualität
Die Flagge für gute Qualität der Strände weht auch am Playa de los Naufragos. Doch ca. 100 Badegäste sahen dies offensichtlich anders, als sie am 8.08. spontan auf die Straße am Naufragos-Strand gingen und für Stunden den Verkehr lahm legten. Der Protest der Urlauber und Anwohner richtete sich gegen die schlechte Strandqualität und die nachlassenden Dienstleistungen insgesamt. Auslöser war die Verunreinigung der Badebucht mit Algen, obwohl an diesem Tag, laut Stadtrat Jose Eduardo Gil, an diesem Strand bereits sechs LKW-Ladungen zu je 8 Tonnen Algen entsorgt wurden. Gil bezeichnet die Protestierenden als "Ignoranten", da Algen im Meer auf intakte Seegraswiesen hinweisen und die Sauberkeit des Wassers belegen. (07.08.06)

Casino-Räuber von Torrevieja gefasst
Der Polizei ist am Flughafen von Alicante ein 29-jähriger Mann ins Netz gegangen, welcher im September 2004 mit 3 Komplizen die Spielbank von Torrevieja überfallen und 150.000.- Euro erbeutet haben soll. Bei dem Überfall am 11.09.04 war es zu einem Schusswechsel mit dem Wachpersonal gekommen. Ein Gangster wurde am Kopf verletzt und vor Ort festgenommen. Die 3 Mittäter konnten auf Motorrädern entkommen. Der nun nach fast 2 Jahren Festgenommene versuchte mit gefälschtem Pass einzureisen. (13.08.06)

Umstrittenes Wellnessbad vor dem EU-Parlament
Es ist der Stolz von Bürgermeister Mateo und Ausstellungsstück im New Yorker "Museum of Modern Art". Leider liegt es jedoch am Salzsee innerhalb der Schutzzone des Naturparks, wo die Vorschriften des Küstengesetzes gelten. Der Bau des futuristischen Wellnesstempels war vom spanischen Küstenamt als illegal befunden worden. Torreviejas Grünensprecher Dolón hat nun die Verfahrensaufnahme der Klage seiner Partei gegen den Bau des Parque Relajación beim Europäischen Parlament bekannt gegeben und kritisiert zugleich die Passivität der valencianischen Landesregierung bezüglich der "zahlreichen Regelwidrigkeiten" des Bauprojektes. (13.08.06)

Geheimnis um Baugrube gelüftet
Seit Monaten befinden sich Bagger in der Innenstadt und graben auf einer Fläche von 7.200 Quadratmeter ein 12 Meter tiefes Loch in den Boden. Bisher hielt sich Bürgermeister Mateo in Schweigen, was hinter dem hohen Bauzaun entstehen soll. Nun lüftete die Tageszeitung Informacion das Geheimnis um das sagenumwogene Bauloch neben der Guardia Civil. An dieser Stelle soll ein Fünf-Sterne-Hotel mit 100 Betten sowie ein Einkaufscenter in den Dimensionen des "Habaneras" errichtet werden. In die Tiefe geht es wegen der unterirdischen Garage. (07.08.06)

Chor aus Hannover gewinnt Habaneras Chorwettbewerb
Jubel und wieder Jubel brach aus beim Chor "Junge Vokalensemble Hannover" bei der Preisverleihung des diesjährigen Habaneras Chorwettbewerbes. Gleich 3 Preise gingen an den deutschen Gesangsverein, darunter der Hauptpreis für die beste Interpretation der Habanera. Nie zuvor hatte ein nicht spanischsprachiger Chor diesen Preis gewonnen. Das deutsche Team hatte sich gegen 23 Spitzenchöre aus Spanien, Lateinamerika und Osteuropa durchgesetzt, welche alle seit langem mit den Habaneras vertraut sind. Für die Deutschen waren jedoch die nostalgischen Seemannslieder völliges Neuland. Neben dem Hauptpreis ging der Preis als bester Chorleiter an Klaus-Jürgen Etzold. Zu guter Letzt gab es noch den Folklorepreis für die beste Interpretation von Helmut Barbers Volkslied "Wenn der Pott aber nun ein Loch hat". Insgesamt verbuchte das musikalische Ensemble Preisgelder in Höhe von 14.500.- Euro. Der Hauptpreis gehört davon mit 10.000.- Euro zu den höchstdotierten weltweit. (03.08.06)

Neue Segelschule in Torrevieja
Der valencianische Schulminister Font de Mora hat am 31.07. die neue Segelschule von Torrevieja offiziell eröffnet. Die Segelschule wurde vom valencianischen Sportministerium gebaut und soll künftig auch ganzen Schulklassen aus der Region mit Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. In wenigen Monaten soll ein weiteres Gebäude eröffnet werden, in dem in mehreren Klassenzimmern der theoretische Unterricht stattfindet. Die valencianische Regierung hat insgesamt 320.000.- Euro in die Segelschule investiert. Pro Jahr sollen hier 660 Jugendliche einen Wassersport erlernen können. (03.08.06)

Flamenco-Pop in Torrevieja
Eine Mischung aus traditionellem Flamenco mit moderner Pop-Rhythmen und Melodien präsentiert die spanische Flamencosängerin Niña Pastori am 12. August in der "Eras de las Sal" von Torrevieja. Die 28-Jährige tritt auf mit ihren Lieblingstücken von der aktuellen CD "Joya Prestadas". Darunter befinden sich Klassiker wie "Mediterraneo" sowie Stücke von Alejandro Sanz, Luz Casal und Joan Manuel Serrat. Konzertbeginn ist um 23 Uhr. Karten gibt es bei Servicam via Internet oder unter der Servicenummer 902 444 300. (29.07.06)

Familientheater in Torrevieja
Vom 5. bis 12. 08. findet auf dem Hafengelände von Torrevieja das Theaterfestival "II. Muestra de Teatro Familiar de La Mata" statt. Dazu werden aus der ganzen Region Valencia verschiedene Schauspielgruppen anreisen und ihre Künste präsentieren. Organisiert wird das Festival von der Kulturvereinigung von Torrelamata. Das Eröffnungsstück "Tris, Tras, Tras," wird am 5. 08. um 22.30 Uhr aufgeführt. Hierbei handelt es sich um eine Geschichte der Sinne und Gefühle. Am folgenden Tag wird "Animalico" zu sehen sein. Beide Stücken werden von Schauspielgruppen aus der Stadt Valencia präsentiert. Am Montag wird die Gruppe "Les Buffons" aus Elche ihr Stück "I love Canberra" zum Besten geben, das vor allem für Jugendliche interessant ist. Am 8. 08. folgt "Cuéntame un cuento", eine Geschichte für die ganz Kleinen. Auf die Aufführung "Mascarat" am Donnerstag folgt am 10. 08. "El rayo Verne", von einer Gruppe aus Alicante. Zum Abschluss wird am Samstag "Una clase con Don Abili" geboten, ein besonders packendes Stück mit Valentí Piñot. Alle Vorstellungen sind kostenlos. (29.07.06)

Torrevieja im Zwei-Viertel Takt
Zum 52. Mal findet in Torrevieja das jährliche Habaneas Musik Festival statt. Das Festival begann zum ersten Mal in den 50er Jahren mit kleinen Aufführungen und entwickelte sich in den Jahren zum größten Chorfestival der Welt. In diesem Jahr werden 24 Chöre aus 13 Ländern mit nostalgische Seefahrer-und Volks-Lieder auftreten. Der Chorwettbewerb beginnt am 22. Juli mit dem Chor "Coro Maestro Casanovas". Erst vor wenigen Tagen gewann der Chor aus Torrevieja den ersten Preis in Murcia bei der Totana für die beste Vorführung. Zum zweiten mal in der Geschichte der Habaneras wird auch der deutsche Chor "Junge Vokalensemble Hannover" auftreten. Der Chor steht am 27.07. auf der Bühne. Alle Konzerte finden in der alten Salzverladestelle am Anfang des Paseo Vistalegre statt. Beginn ist jeweils um 23 Uhr. Weitere Infos unter www.habaneras.org. (21.07.06)

Südamerikanische Folklore
Die südamerikanische Einwanderungsgruppe "Asila" feiert am 23. Juli von 19 bis 22 Uhr auf dem Paseo Juan Aparicio ihr Volksfest zur Unabhängigkeit mit traditionellen südamerikanischen Tänzen, kulinarischen Köstlichkeiten und viel Musik. Die Veranstalter rechnen mit ca. 5.000 Besuchern. Alle Residenten (und sicher auch alle Urlauber) sind herzlich zum Fest eingeladen. (21.07.06)

Torrevieja als Großstadt
Torrevieja ist mit über 100.000 gemeldeten Einwohnern neben Alicante und Valencia die drittgrößte Stadt in der Comunidad Valencia. Das valencianische Parlament hat die Stadt auf Grund der hohen Bevölkerungszahl nun zur Großstadt erklärt. Mit diesem Status ergeben sich verwaltungstechnisch und steuerrechtlich nun weitere Entfaltungsmöglichkeiten. (15.07.06)

Torrevieja als Schuldenstadt
Wo bleiben die ganzen Steuergelder einer so boomenden Stadt wie Torrevieja? Diese Frage stellt sich angesichts eines Schuldenberges von 84 Millionen Euro. Und was fällt Politikern ein, wenn Gelder in den Haushaltskassen fehlen? Steuern erhöhen, so die Grundsteuer IBI, KFZ- und Gewerbesteuer sowie die Gebühren für die Müllabfuhr.
Die Opposition im Rathaus spricht von einer Bankrotterklärung, die Vereinigten Linken gar von einer der teuersten Stadt im Land Valencia mit den wenigsten Dienstleistungen. Der Sprecher der Vereinigten Linken, Jose Manuel Martinez, fordert daher eine Stellungsnahme des Finanzgerichtes. (15.07.06)

Neues Theater hoch hinaus - offensichtlich zu hoch!
Das neue Stadttheater ist gerade eröffnet und schon gibt es Einwände von Seiten der Grünen Partei. Jedoch nicht etwa gegen den Spielplan, sondern gegen den Bebauungsplan. Danach seien an dem Platz des Theaters nur Gebäude mit einer Höhe von 5 Stockwerken erlaubt. Die Höhe des vor 2 Wochen eingeweihten Theaters entspreche jedoch einer Höhe von 6 Stockwerken und stelle somit ein weiteres Beispiel für die "Nichteinhaltung von Bebauungsplänen" dar. Die Stadt verweigert eine Stellungnahme zu dem Vorwurf. (15.07.06)

Torrevieja Vorzeigestrand mit gesundheitlichen Folgen
Torreviejas Vorzeigestrand an der Cala Ferris ist in allen Katalogen und Werbeprospekten zu finden. Karibisches Ambiente versprühen die Fotos. Doch karibischer Badespaß kommt bei den wenigsten auf. Wie in den vergangenen Jahren ist der Strand auch in diesem Jahr wieder in den Beschwerdelisten der Badegästen zu finden. Hautreizungen, Kratzen im Hals, brennende Augen sind die Symptome, die Schwimmer in der Bucht beklagen. Wie bereits in den Jahren zuvor wird vermutet, dass überschüssiges Abwasser aus der Kläranlage von Torrevieja in die Bucht gelangt. Die Opposition im Rathaus fordert die Stadtregierung endlich zum Handeln auf und fordern eine Wasseranalyse an. (15.07.06)

Volkszorn entlädt sich über Bürgermeister Medina
Eine schöne PR-Aktion sollte es werden, als BM Medina zum Strand von Mil Palmeras schritt, um dort persönlich die blaue Flagge für gute Strandqualität zu hissen. Was ihm jedoch entgegen wehte, war nicht nur eine kühle Meeresbriese, sondern der Volkszorn der Anwohner. Mehrere Anwesende beschimpften den BM wegen der Verwahrlosung der Strände an Orihuelas Küste. Von guter Strandqualität keine Spur. Vor ihren Häusern türmen sich Schuttberge, die versprochene Promenade lässt auf sich warten. Die Ortspolizei schritt ein, um die wütende Menge vom Bürgermeister fernzuhalten.
Auch an den Stränden von Playa Flamenca und La Zenia prägen zur Badesaison eher Bauzäune das idyllische Strandbild. Die Strände sind teilweise nur umständlich erreichbar. Im Rathaus von Orihuela häufen sich die Beschwerden wütender Geschäftsinhaber. Gegen Medina ermittelt derzeit das Antikorruptionsgericht. (15.06.06)

Mehr Kultur
Dieser Sommer wird ein Kultursommer in Torrevieja. Knapp 200 Aufführungen bietet das komplette Kulturprogramm. Die Stadt stellt dafür 340.000.- Euro zur Verfügung, was eine Steigerung der Kulturinvestition um 160% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Kulturstadtrat Eduardo Dolon bezeichnet dies als das wichtigste und umfangreichste Kulturprogramm der Stadt Torrevieja. Infos zum Programm gibt es in den Tourismusbüros, an der Theaterkasse des neuen städtischen Theaters oder auf der Webseite torreviejacultural.com. (10.07.06)

Mehr Sicherheit
Um die Sicherheit der Stadt Torrevieja weiter zu erhöhen, haben am 5. Juli 18 neue Polizisten ihren Dienst bei der Ortspolizei aufgenommen. Bürgermeister Mateo erwartet durch die Aufstockung der Polizeikräfte eine Verbesserung des Images der Stadt. In drei Jahren hat sich die Zahl der Ortspolizisten von 70 auf 200 knapp verdreifacht. Damit kam die Landesregierung dem Versprechen nach, jährlich die Polizeistärke um 25 Einsatzkräfte zu erhöhen. (10.07.06)

Städtische Theater eröffnet
Am 28.06. wurde das neue städtische Theater Miguel Hernández im Beisein von Bürgermeister Mateo und dem Ministerpräsidenten des Landes Valencia, Francisco Camps, offiziell mit dem königlich spanischen Musikkorps eröffnet. Der avantgardistische Bau zählt zu den neuen städtebaulichen Highlights von Torrevieja. In den kommenden Wochen treten verschiedene Orchester auf. Der Eintritt ist nach vorheriger Reservierung frei. Für den Sommer stehen Aufführungen von Macbeth (19.07.), ein Konzert des Sängers Christopher Cross (20.07.) und der Auftritt des britischen Männerchors "Boheme" sowie das Musical "Balansiyyá" (20./21.08) auf dem Programm. Das neue Theater bietet Platz für 700 Personen und hat rund 7 Millionen Euro gekostet. (04.07.06)

"Besen aus Platin" für saubere Stadt
Auch wenn es nicht immer so aussieht, aber Torrevieja ist eine der saubersten Städte Spaniens. Dies belegt nun die Auszeichnung des Verbandes "Ategrus". Danach erhält die Stadt die Auszeichnung für ihr umweltfreundliches System der Abfallwirtschaft sowie für die Sauberkeit der Straßen. Bürgermeister Mateo nahm den Preis bereits am 15.06. in Madrid entgegen. Der Wettbewerb wurde 1987 von der Europäischen Union ins Leben gerufen. Die Stadt Torrevieja hat bereits vier Mal Silber erhalten und ein Mal Gold und gehört somit zur "Avantgarde in Sachen Umwelt". Es zählt nicht nur die Qualität der Stadtreinigung selbst, sondern auch die städtischen Ausgaben für Umwelt und Umwelterziehung. (02.07.06)

Fahnen-Streik an Torrevieja's Stränden
In Torrevieja ist ein Streit um die Qualität der Strände ausgebrochen. Während von der Stiftung für Umwelterziehung für die Stadtstrände Los Locos und El Cura die Blauen Flaggen in diesem Jahr nicht mehr vergeben wurden, überreichte das Tourismusministerium des Landes Valencia am 23.06. der Stadt Torrevieja die Auszeichnung "Qualitur" für saubere Strände. Die Stadt erfülle mit ihren Stränden La Mata, Los Locos, Los Naufragos und Playa del Cura die Qualitätsbedingungen der internationalen Norm ISO 14001. Die Blauen Flaggen wurden von der Umweltorganisation mit der Begründung abgelehnt, die Strände seien zu stark frequentiert. Aus Protest der Aberkennung der Blauen Flaggen werden diese nun auch nicht an den Stränden La Mata und Los Naufragos wehen. Die Stadt setzt in Zukunft mehr auf das Qualitätssiegel der internationalen Norm ISO und lässt nun grün statt blau flaggen. (02.07.06)

Erster Streik im neuen Krankenhaus von Los Balcones
Das Krankenhaus ist noch nicht fertig, aber es wird schon einmal gestreikt. Jedoch streikt nicht das medizinische Personal, sondern Arbeiter der Baufirma Gailma Montajes. Am 26.06. legten sie für einen ganzen Tag die Arbeit nieder und demonstrierten auf der Baustelle, weil die Arbeiter der Firma nicht bezahlt wurden. Für die Installation einer Klimaanlage stehen nach Angaben der Arbeiter noch 116.000 Euros aus. Ursprünglich sollte das Krankenhaus im Sommer 2005 eröffnet werden. Voraussichtlicher Eröffnungstermin soll nun im Oktober 2006 sein. (02.07.06)

Deutsche Ortsgruppe in Orihuela Costa
In Orihuela Costa hat sich eine deutsche Gruppe gebildet, die sich hauptsächlich aus Mitgliedern von Nachbarschaftsvereinigungen zusammen setzt. Auslöser zur Bildung der Gruppe war offensichtlich die Absetzung des beliebten Küstenstadtrates Jose Antonio Aniorte. Die Anwohner des Küstenbereiches fühlen sich seit längerem von den Entscheidungen im Rathaus von Orihuela vernachlässigt und beklagen vor allem die Sicherheit und Infrastruktur in Orihuela Costa. Für Montag, 26.06., hat die Gruppe eine größeres Treffen und eine Pressekonferenz im Hotel La Zenia vorgesehen. Weitere Infos zur deutschen Gruppe bei Manfred Schwarting, Tel. 966 775 245 oder per eMail unter info@afs-fahrertraining.de. (26.06.06)

Guadia Civil verzichtet auf Drogenkonsum
Ein großer Irrtum ist einem kleinen Drogendealer aus Torrevieja unterlaufen, als er ausgerechnet Beamten der Guardia Civil in Zivil Kokain am 18.06 um 3.30 vor einer Diskothek zum Kauf anbot. Nach der Festnahme stellte die Polizei bei dem 22-Jährigen 150 Euro Bargeld, vermutlich aus Drogenverkäufen, und 2,5 Gramm Kokain sicher. (26.06.06)

Bürgermeister Medina mit Vorfreude und Ungeduld auf Gerichtstermin
Orihuelas Bürgermeister Medina freut sich gewaltig auf seinen Anhörungstermin vor dem Antikorruptionsgericht in Alicante, welcher für den 29. August vorgesehen ist. Er freue sich, dass seine Gegner nun die Wahrheit sagen müssen und warf ihnen Verleumdung, Beleidigungen und Halbwahrheiten vor. "Ich wünsche mir, mich vor den Richter zu setzen, um alles aufzulösen und die Wahrheit zu sagen", so Medina. Gegen Medina wird seit März wegen Unterschlagung und Veruntreuung öffentlicher Gelder und Vetternwirtschaft ermittelt. (26.06.06)

Tigermücke und Quallenplage bedrohen das Mittelmeer
Eine Bedrohung zu Wasser und aus der Luft stellt sich den Bewohnern und Urlaubern derzeit an der Costa Blanca, wenn man den drohungsvollen Berichten der Presse folgt. Danach soll die aus Asien stammende Tigermücke im Anflug auf die Brutstätten im Rio de Segura bei Orihuela sein. Die Tigermücke gilt als besonders aggressiv und sticht auch am Tage und durch Kleidungsstücke hindurch.
Die maritime Bedrohung sorgt hingegen mit langen Tentakeln für schmerzvolle Hautreizungen beim Baden. Grund für die ungewöhnliche Ausbreitung der Quallen sei wieder die hohe Wassertemperatur des Mittelmeeres. Das westliche Mittelmeer ist derzeit ein Grad wärmer als normal. (26.06.06)

Kostenlose Busfahrten gerichtlich verboten
Nicht die Stadt Torrevieja ist daran Schuld, dass die Bürger an der Straße nach Crevillente nicht mehr kostenlos Bus fahren dürfen, sondern ein Urteil des Obersten Landesgerichtes von Valencia. Immer wieder hatten Bürger bei der Stadt gegen die angebliche Ungleichbehandlung bei der Busbenutzung protestiert. Doch die Richter hatten das Unternehmen "Costa Azul" verpflichtet, den kostenlosen Busservice in die Urbanisationen einzustellen, nachdem das Konkurrenzunternehmen "Vegabus SA" geklagt hatte. Die Grünen hingegen machen die Stadtverwaltung verantwortlich, weil sie Vegabus vom Wettbewerb ausgeschlossen haben. (26.06.06)

N-332 kurz vor dem Ausbau
Seit 1999 ist der Ausbau der N-332 in Planung. Nun soll noch in diesem Jahr mit der Erweiterung begonnen werden. Das Bauministerium in Madrid hat mitgeteilt, die Genehmigung für das 46 Millionen Euro teure Projekt zu beschleunigen. Als mehrspurig Allee mit Palmen und Pflanzen an den Rändern und der Fahrbahnmitte soll die N-332 in Abschnitten zwischen Guardamar und Pilar de la Horadada für flüssigen Verkehr sorgen. Unterführungen und Brücken sollen einen sicheren Weg zum Strand bieten. Die ständigen Staus sollen somit entgültig der Vergangenheit angehören. Im vorgesehenen Bereich kam es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren bis tödlichen Verkehrsunfällen und vor allem in den Sommermonaten zu langen Staus. Der Abschnitt zwischen Guardamar und Torrevieja gehört nach einer Statistik der staatlichen Verkehrsbehörde zu den 20 gefährlichsten Straßenabschnitten Spaniens. Mit der Fertigstellung der gesamten Bauphase ist etwa im Jahr 2009 zu rechnen. (26.06.06)

Bürgermeister oder Plakatkleber
"Wenn ich nicht wieder Bürgermeister werde, gehe ich Plakate kleben". So zumindest sieht der Bürgermeister Medina aus Orihuela seine Zukunft. Doch Medina ist sicher, "mit Dokumenten" seine Unschuld in den Korruptionsvorwürfen beweisen zu können. "Es habe verwaltungstechnisch schon mal Unregelmäßigkeiten gegeben", so Medina, "allerdings niemals wissentlich". Die Schuld lag natürlich stets bei anderen, so Medina weiter - und weist jede Schuld kategorisch weit von sich.
Ob Medina Plakate gegen Korruption in Orihuela kleben will, bleibt bis zu seiner hoffentlichen Ablösung im Rathaus sein Geheimnis. (10.06.06)

Jobbörse im Zentrum
Wer Arbeit in Torrevieja sucht, sollte die Jobbörse "Ocupa-T" vom 8. bis 10. Juni auf dem Paseo Vista Alegre nicht verpassen. Ziel der ersten Messe dieser Art ist es, Arbeitssuchende unmittelbar mit Unternehmen in Kontakt zu bringen, die Arbeitsplätze anzubieten haben. Im aufgebauten Messezelt präsentieren sich ortsansässige Unternehmen wie TM, Rubio Motor, Formaempleo, Horticulflora, Mediterránea de Catering, Alta Gestión, Polaris World, CAM, Marcel Cluny, Br-Grupo, Adecco, Hercusa, und viel mehr. Die Messe ist von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die Gruppe Corte Ingles präsentiert sich am 9.06. um 18 Uhr im Kulturzentrum El Carmen. (08.06.06)

Einsturzgefahr im Zentrum
Die Stadt Torrevieja hat die Evakuierung eines Mehrfamilienhauses im Zentrum angeordnet. Vor wenigen Tagen habe sich ein zwei Meter langer Sims im fünften Stock gelöst und sei in den Innenhof gestürzt. Bauingenieure stellten fest, dass das tragende Gerüst des Hauses vom Rost angegriffen ist. Die Bewohner hätten sieben Tage Zeit, das Haus zu verlassen. Mehrere Einwohner weigern sich jedoch, da sie keine Mittel für eine andere Wohnung hätten. Die Stadt bot keine Hilfe an und soll die Eigentümergemeinschaft mehrfach darauf hingewiesen haben, das Gebäude zu renovieren. Es geschah jedoch nichts. Jetzt ist das Haus akut einsturzgefährdet. (08.06.06)

Grünes Licht für Polizei in Zivil
Grünes Licht aus Alicante und Valencia bekommt nun die Polizei aus Torrevieja. Bis September dürfen danach 9 Polizisten in Zivil eingesetzt werden. Die Polizisten werden sich auf dem Wochenmarkt, dem Paseo de la Libertad und dem Vista Alegre, an der Stränden und im Vergnügungsviertel Barrio de la Punta unter die Zivilbevölkerung mischen. Die Stadt erhofft sich dadurch, die Sicherheit erheblich zu erhöhen. (02.06.06)

Rotes Licht für Einbrecherbande in Torrevieja
Die Guardia Civil brachte gestern drei Männer und eine Frau zum stoppen, die einer gefährlichen Räuberbande angehören sollen. Den Festgenommenen wird eine Serie von zwölf Überfällen auf Privathäuser und Geschäfte vorgeworfen. Sie sollen nicht nur in der Provinz Alicante, sondern auch in Murcia und Almeria unterwegs gewesen sein. Die Bande ist mit gestohlenen Audis auf Raubzug gegangen. (02.06.06)

Bürgermeister Mateo ist nicht korrupt
Dies zumindest bestätigt nun das Landesgericht von Elche und verurteilte den Sozialistensprecher Quiles wegen schwerer Beleidigung zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro und eine Entschädigung von 20.000.- Euro an Mateo. Quiles hatte den Bürgermeister öffentlich als "korrupt" bezeichnet. Mateo kündigt an, die Entschädigung für einen sozialen Zweck zu spenden. Die PSOE "respektiere und befolge" das Urteil, schließt einen Gang zum Verfassungsgericht aber nicht aus. (02.06.06)

Orihuelas Strände vernachlässigt - neue Partei geplant
Die krisenhaften Zustände im Rathaus von Orihuela werfen langsam dunkle Schatten auf die Strände an der Küste. Die Strände werden zusehends vernachlässigt. Weder Strandwachen, Toiletten, Liegen oder ein Chiringuito sind derzeit dort zu finden, wo sich sonst bereits Tausende im Wasser und am Strand vergnügen. Besonders am beliebten Strand in La Zenia weht nicht einmal die Sicherheitsfahne. Der Strand ist mit seinen tückischen Unterströmungen nicht ungefährlich. Hier gab es in den vergangenen Jahren mehrere Todesfälle.
Die Stadträte von Orihuela haben gestern zum ersten mal seit 9 Monaten wieder an einem Tisch gesessen. Die Fraktion hatte sich nach Machtkämpfen zwischen der neuen Ortsvorsitzenden der Volkspartei, Monica Lorente, und dem Bürgermeister gespalten und seitdem keinen gemeinsamen Beschluss mehr gefasst.
Enttäuschte Mitglieder der Volkspartei PP wollen dagegen offenbar eine neue Partei gründen, die bereits bei den nächsten Kommunalwahlen antreten möchte. Die Partei will sich vorallem für eine Verbesserung der mangelhaften Infrastruktur an der Küste einsetzen. (02.06.06)

Musikfestival Festivaliko 06
Das diesjährige Musikfestival Festivaliko wird am 4. und 5. August im Park Antonio Soria statt finden. Der Kartenvorverkauf hat hierfür bereits begonnen. Es werden ca. 15.000 Besucher für dieses Open Air Festival erwartet. Am Freitag werden die Gruppen Falsalarma, Morodo und Dhira auftreten, am Samstag die Gruppen Disidencia, Porretas, Gatillazo und Def Con Dos. Gespielt wird Punk, Hip-Hop, Reggae und Rock. mehr Infos unter www.festivaliko.com. (02.06.06)

Erneut Naturschutzplan für Tabarca
Die Unterwasserwelt der Insel Tabarca steht seit 1986 bereits unter Naturschutz und fast alles ist dort verboten. Doch über Wasser wurde bisher fleißig gebaut und der Ortskern gleicht einem vergessen Dorf in der Mongolei. Trotzdem besuchen Tausende Touristen die Insel jährlich. Obwohl, von touristischer Vielfältigkeit ist außer massenweisen Fischrestaurants kaum eine Spur.
Das Rathaus von Alicante hat nun einen neuen Schutzplan für die einzige bewohnte Insel im Land Valencia verabschiedet. Der Plan sieht vor, dass kein Haus höher als 2 Stockwerke bzw. 6 Meter sein darf. Die Stadtmauer soll restauriert und alle illegal begonnenen Bauten müssen abgerissen werden. Das sogenannte Campo darf nicht bebaut werden. Die ca. 80 Bewohner hoffen nun, dass die Verwaltung auch den Müll beseitigen lässt und die historischen Bauten instand hält. Der Raumordnungsplan zum besondern Schutz der Insel (Plan Especial de Protección) muss noch vom Land Valencia autorisiert werden. (28.05.06)

Erneut Baby ausgesetzt
Bereits am 13. Mai hatte ein anonymer Anrufer die Polizei über den Notruf 112 von einem ausgesetzten Baby informiert. Beamte der Guardia Civil fanden darauf hin das leicht unterkühlte Mädchen in Torrevieja auf der Plaza Isabel II, unweit der städtischen Markthalle. Sanitäter brauchten den Säugling in das Gesundheitszentrum nach Las Lomas in Nueva Torrevieja. Der Zustand des Kindes sei stabil.
Am 24. Mai fanden Bewohner des Hauses in der Calle Virgen del Carmen 20 in La Mata ein einsames Baby. Das 4 Kilo schwere neugebohrene Mädchen wurde ins Kreiskrankenhaus gebracht und ist gesund. (28.05.06)

Erneut Verfahren gegen BM Mateo - BM Medina Rauswurf aus Partei
Bürgermeister Mateo von Torrevieja muss sich in einem weiteren Verfahren vor dem Antikorruptionsgericht in Alicante verantworten. Das Gericht in Torrevieja hat zum zweiten mal innerhalb weniger Monate eine Anzeige gegen Mateo an das Gericht in Alicante weiter geleitet. Mateo und die Stadträte Pascual Ortiz und Jose Antonio Sanchez sollen 7 Millionen Euro für Dienstleistungen und Bauten am Stadtrat vorbei genehmigt haben.
Die Parteiführung der spanischen Volkspartei PP will den wegen unter Korruptionsverdacht stehenden Bürgermeister Medina von Orihuela aus der Partei loswerden. Sie habe ihm empfohlen, seine Mitgliedschaft zeitweise niederzulegen. Falls er das nicht tue, werde man ihn ausschließen. Medina hingegen tut den Ahnungslosen. Er selbst wisse nichts von einem derartigen Verfahren. (28.05.06)

Wenn der Opa mit der Oma......
....zur Party gehen, geht die Post ab. Der Bürgermeister von Torrevieja hatte zum 19.05. alle Senioren der Stadt in den Wasserpark Aquopolis zum ersten "Dia del Mayor" eingeladen - und fast alle kamen. Zumindest wurde es eng, als mehrere Tausend agile Rentner jenseits der 65 den Aufruf des Stadtoberhauptes folgten. Bei kostenloser Riesenpaella, Grillbratwurst und heißer Schokolade wurde dann beim ersten Open Air Festival für Senioren abgefeiert. Nach mehr oder weniger wilden Tanzeinlagen zu den Rhythmen mehrerer Orchester konnten sich die älteren Teilnehmer in gesondert ausgewiesenen Zonen erholen. Rund 300 Helfer von Feuerwehr, Polizei und Zivilschutz hielten die mobilen Partyteilnehmer unter Kontrolle. "Wer feiert sitzt nicht im Gesundheitszentrum", so der BM Mateo bei der Party. Ob dahinter eine Anspielung steckt, ältere Menschen sollten eher mehr feiern, an statt wehleidig in Gesundheitseinrichtungen ab zusitzen oder wie die Grünen vermuten, eine reine Wahlkampfshow, bleibt als Geheimnis im Rathaus. (28.05.06)

Geschäftswelt im Fotowettbewerb
Wettbewerb im Geschäft ist nichts Neues. Bei dem Wettbewerb im Einzelhandel geht es jedoch um die schönsten Fotos aus Torrevieja's Bussinnesbereich. Die Stadt Torrevieja hat diesen Wettstreit für Jugendliche und Erwachsene um die schönsten Fotos ausgeschrieben. Die Bilder können in Schwarzweiß oder Farbe in einem Format bis 40x50 cm bis zum 30. September eingereicht werden. Nähere Informationen gibt es im Tourismusbüro gegenüber dem Rathaus. (26.05.06)

Gratisbus für alle
Kostenlos Bus fahren ist eigentlich kein Recht, sondern eine Ausnahme. Weil diese in ganz Spanien einmalige Ausnahme nicht für alle in Torrevieja gilt, trafen sich am 23.05. rund 200 Bürger aus den Urbanisationen rechts und links der Straße nach Crevillente im Rathaus von Torrevieja ein und forderten ein Recht auf kostenlose Busbenutzung. Dort wurde den Protestanten dann erklärt, dass am 18. März die Firma Vega Bus einen Prozess vor dem Landgericht gewann, nachdem ihre durch die kostenlosen Bustransporte der Firma Costa Azul auf dieser Strecke mehrere 10.000.- Euro Verluste entstanden seien. Costa Azul musste daraufhin seinen Vertrag mit der Stadt und die Lizenz für diese Strecke aufgeben. Vega Bus verlangt einen Euro für die Fahrt und verspricht, nach neuem Vertrag mit der Stadt und der Lizenzvergabe für die Strecke den Busdienst kostenlos anzubieten. (26.05.06)

Duftpark für Torrevieja
Auf einer Fläche von 70.000 m2 im Barranco von Torreblanca soll es bald nach edlen Gewürzen und aromavollen Pflanzen duften. Fast 1 Millionen Euro soll die erste Bauphase des Parks der Pflanzendüfte (Parque Aromatico) das von einer katalanischen Architektin entworfene Projekt kosten. Die Anlage, mit Baumzonen, duftenden Pflanzen, Spazierwegen, Pergolen und Kinderspielplätzen, wird im Rahmen des Tourismusplans Excellencia von der Stadt Torrevieja, dem valencianischen Tourismusministerium und dem Wirtschaftsministerium erbaut. (24.05.06)

Letzte Plantagen verschwinden aus Stadtgebiet
"Gib du mir etwas Land für ein Krankenhaus und ich mache aus deinem Acker wertvolles Bauland". So oder so ähnlich müssen Gespräche im Rathaus laufen, wenn ein Grundstücksbesitzer gleichzeitig Bauunternehmer ist und ehemaliger Stadtrat im Rathaus war. Natürlich stets aus Mangel an Bauland und stets im öffentlichen Interesse. So werden auf den 767.000 m2 von Carlos Carmona gegenüber dem neuen Krankenhaus in Los Balcones bald 2.684 neue Häuser stehen, wo heute noch Orangenbäume die Zone begrünen. Auch an der Ausfallstraße nach San Miguel hinter Lago Jardin II hat das valencianische Ministerium für Wohnungsbau die Genehmigung für 1.300 Häuser erteilt. Hier entstehen ebenfalls 2 neue Hotels im 4 Sterne Bereich.
Gegenüber der Urbanisation La Veleta, zwischen der N-332 und der Avda. Pacifico, wo heute noch die alte Ruine Villa Amalia zu sehen ist, werden in naher Zukunft 925 Wohnungen und eine Schule entstehen. Damit wurden insgesamt 1,25 Millionen Quadratmeter Land zur Bebauung freigegeben. (24.05.06)

Feria de Mayo mit Stierkampf
Die alljährliche Feria de Mayo stellt zweifelsfrei auch in diesem Jahr wieder den Höhepunkt der Volksfeste in der Salzstadt dar. Vom 3. bis 7. Mai. steht die Stadt wieder im Rausch des andalusischen Lebensgefühls. Im Mittelpunkt stehen die rassigen Pferde und die bunten Trachten der Reiter und Reiterinnen. Auf dem Festplatz im Hafen stehen dann wieder die bunten Casetas, in denen Tapas, erfrischender Vino und Sherry aus Andalusien angeboten werden, Sevillanermusik aus den Lautsprechern schallt und sich jung und alt in festlichen Kostümen auf den Bühnen zu Flamencorhythmen drehen. Für die Ausländer unter den Gästen wird am Samstag, den 6. Mai, im Festzelt ein Begrüßungswein und ein Aperitif gereicht. Am selben Tag wird es um 19 Uhr in der provisorischen Arena einen Stierkampf geben. Karten hierfür gibt es für 30.- bis 50.- Euro im Tourismusbüro. Das komplette Veranstaltungsprogramm. (29.04.06)

Bürgermeister Medina unter Anklage?
Kurze Amtswege in der Verwaltung - darunter wird Medina jedoch etwas anderes verstehen müssen. Das Amtsgericht von Orihuel liegt nur wenige Schritte von seinem Rathaus entfernt. Dort hat nun die zuständige Richterin vom Amtsgericht Nummer 4 die Anzeige von Orihuelas Sozialistensprecher Ortuño angenommen und das entsprechende Verfahren eingeleitet. Dadurch werden nun vorbeugende Maßnahmen wie Durchsuchungen von öffentlichen und privaten Räumen möglich. Ortuño hatte der Staatsanwaltschaft viele Indizien für die Untersuchung im Korruptionsfall Medina zukommen lassen. Medina wird u.a Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung, Unterschlagung und Veruntreuung vorgeworfen.
Auch Fenoll, der Müllkönig von Orihuela, steht zusammen mit 4 Angestellten seines Müllimperiums seit dem 25.4. wegen Dokumentenfälschung und versuchtem Betrug vor Gericht. Unterdessen sind sich sämtliche Fraktionen im Rathaus einig, noch einmal eine unabhängige Studie über die Angebote der fünf Bewerber um die Konzession der Müllendsorgung in Auftrag zu geben. Im Rahmen der Konzession tauchten Tonbänder von Fenoll mit Verhandlungsgesprächen über Bestechungsgelder auf. (29.04.06)

Torrevieja im Netz der Schifffahrts-Zentren
Torrevieja mit dem größten Sporthafen im Mittelmeerraum soll als Koordinierungsstelle ins Netz der Schifffahrtsregionen integriert werden. Hierfür plant das Land Valencia umfangreiche Investitionsmaßnahmen. Rund 200.000.- Euro fließen in den Ausbau eines neuen Wassersportzentrums in Torrevieja. Der voraussichtliche Standort wurde bereits von Technikern des Kultur-, Bildungs- und Sportministeriums besichtigt. Vorerst soll das Zentrum provisorisch gegenüber dem Playa del Acequion und später neben der heutigen Eisfabrik auf dem Fischerkai entstehen. Das Wassersportzentrum in Torrevieja koordiniert dann die weiteren Zentren der Provinz in Moraira, Calpe, Villajoyosa und Santa Pola. Die Zentren sollen sich vorwiegend mit Bildungsmaßnahmen und Förderung von Meeressportarten befassen. Das Angebot an Wassersportkursen wird erweitert, ein umfangreiches Programm für Privatpersonen und Gruppen mit Sportarten wie Segeln, Rudern oder Kanufahren und der Bau eines Wohnheimes für Schüler der Escula del Mar sind vorgesehen. (29.04.06)

Krankenhaus Los Balcones vor Namensgebung
Wenn es nach dem Willen von Bürgermeister Mateo aus Torrevieja geht, soll das allgemeine Krankenhaus in Los Balcones den Namen eines der bekanntesten und beliebtesten Persönlichkeiten der Stadt tragen. Mateo hat den Namen "Doctor Manuel García Gea" vorgeschlagen. Der Mediziner aus Torrevieja stammte aus einer alteingesessenen Arztfamilie und verstarb kurz zuvor am 24. April im Alter von 78 Jahren. Der Namensvorschlag erfolgt in Anerkennung seines Dienste, die stets im Mittelpunkt für das Leben seiner Mitbürger standen. Die Zustimmung des valencianischen Gesundheitsministerium steht noch aus. (29.04.06)

Bürgermeister Medina unter Polizeischutz
Traut sich Bürgermeister Medina von Orihuela nach seinen Korruptionsskandalen und den öffentlichen Protesten gegen das Rathaus nur noch unter Polizeischutz auf die Straße? Wie die Tageszeitung "Informacion" berichtet, hatte sich Medina bei seinen Auftritten zu Semana Santa selbst eine Eskorte von vier bewaffneten Ortspolizisten in Zivil zugeteilt. Das Vorgehen hat Argwohn bei Stadträten und Orihuelas Sicherheitsdiensten hervorgerufen. Die Regierungsvertreterin in Alicante, Etelvina Andreu, lässt den Polizeischutz für Medina während der Karwoche untersuchen. Der notwendige Antrag sei bei ihr nicht eingegangen. Erst am 18. April hatte ein Abgeordneter des Landes Valencia den Auftritt von Polizei in Zivil verboten. (21.04.06)

Ociopia fast unbemerkt eröffnet
ShoppingcenterDas neue Shoppingcenter "Ociopia" am Rande der Altstadt von Orihuela wurde am 20.04. fast unbemerkt von der Öffentlichkeit eröffnet. Nachdem Bürgermeister Medina von Orihuela, Architekten und Baufirmen sich am Vorabend noch gegenseitige Lobesreden bei der Besichtigung zusprachen, kamen am offiziellen Eröffnungstag nur wenige Besucher ins neue Einkaufsparadies.
Das Centro Comercial machte bereits vor der Eröffnung mehrfach negative Schlagzeilen. So musste der Eröffnungstermin mehrmals verschoben werden, letztmalig weil die Zufahrtsstraße nicht fertig wurde. Die Baukosten erhöhten sich um 40%. Am Eröffnungstag funktionierten weder Telefone noch Klimaanlagen. Die Toiletten und Wasserleitungen in den Geschäften wurden schlichtweg vergessen und müssen nun aufwendig nachgerüstet werden.
Die deutschsprachige Presse widmete der Eröffnung keine einzige Zeile. Die CBN schreiben in ihrer Ausgabe vom 21.04. stattdessen sogar von einer weitern Verzögerung um 4 Monate. (21.04.06)

Polizeiautos ohne ITV
Wenn die Polizei von Torrevieja ihre eigenen Autos auf Fahrtauglichkeit unter die Lupe nehmen würde, müssten sie sich wohl selbst die Betriebserlaubnis entziehen. Dies will jetzt die Tageszeitung "Informacion" heraus gefunden haben. Zwar wurde in den vergangenen 3 Jahren die Zahl der Ortspolizisten um 70 Mann verstärkt, im selben Zeitraum aber nur ein einziges Fahrzeug, ein Peugeot 205 angeschafft, dessen ITV (dem spanischen TÜV) seit Mitte März abgelaufen sei. Die Policia Local verfügt insgesamt über 15 Polizeifahrzeuge. Bei mindestens 6 dieser Autos sei der ITV-Termin zur technischen Überprüfung überschritten. Lediglich 5 Polizeiautos sind von der Polizei geleaste Fahrzeuge, die restlichen gehören dem Rathaus. Davon wurden die ersten Opel Astra 1995 von der Stadt gekauft und sind nach 11 Jahren immer noch im Dienst. Da die wenigen Fahrzeuge wochentags bis zu 16 Stunden unterwegs seien, sind die Sitze durchgesessen und defekt, der Stoffbezug im Fahrzeuginneren kaputt und verschlissen, so die Zeitung "Informacion". (21.04.06)

Bringservice für Behinderte
Residenten, Touristen oder Langzeiturlauber mit Behinderungen können ab Juli den kostenlosen Bringservice vom Roten Kreuz von Torrevieja nutzen. Um den Service in Anspruch zu nehmen, ist ein Anruf unter der Nummer 965 711 818 notwendig. Die Hilfsbedürftigen werden dann an die behindertengerechten Stadtstrände Los Naufragos, Los Locos oder La Mata gefahren.
Das Rote Kreuz hat bis zum 5. November an den Stränden von Torrevieja wieder neun Rettungsstationen eingerichtet. In der Hochsaison werden dort 82 Helfer ihren Dienst leisten. (21.04.06)

Grüne Fahnen für ausgezeichnete Strände
Die valenzianische Tourismusministerin gratulierte Bürgermeister Mateo auf der Tourismusmesse der Comunidad Valencia "zur guten Entwicklung der Strandbeschaffenheit" in einem der wichtigsten Touristenzentren des Landes und überreichte die grüne Fahne der spanischen Institution für Normierung und Zertifizierung (AENOR). Die Strände von La Mata, Los Locos, El Cura, Los Naufragos und Cala de Cabo Cervera wurden von AENOR zuvor mit dem Gütesiegel ISO 14.001 ausgezeichnet. Diese Auszeichnung bescheinigt die hohe Umweltqualität der Strände und geht in ihrer Bewertung noch über die Ansprüche der "Blauen Flaggen" hinaus. (14.04.06)

Internationales Chortreffen in Torrevieja
Wie in jedem Jahr wird zum Frühlingsbeginn in der Salinenstadt Torrevieja das internationale Treffen der Chormusik veranstaltet. In diesem Jahr findet das XX. Internationale Chortreffen Ciudad de Torrevieja in der Zeit vom 18. bis 23. April statt. Hierbei kommen Musikliebhaber in den Genuss hochwertiger Chormusik, vorgetragen von Chorgruppen aus aller Welt. In diesem Jahr nehmen Chöre aus Torrevieja, Murcia, Barcelona, Vizcaya, Pontevedra sowie internationale Gruppen aus Italien, Kolumbien und Venezuela teil. Die Auftritte finden hauptsächlich in der Erzpriesterkirche Templo Arciprestal de la Inmaculada Concepción statt, aber auch im Auditorium des Musikpalasts, am Monumento al Coralista (Chordenkmal), auf dem Paseo Vista Alegre sowie im Geschäftszentrum Habaneras. Das komplette Programm ist auf der Webseite des Rathauses oder dem Land Valencia zu finden. (12.04.06)

Osterrasen in den Tod
Millionen von Spaniern nutzen die Osterwoche für die ersten Ausflüge in die Natur. Weg von zu Hause, hin an die Küste - und dies möglichst schnell. Verstopfte Autobahnen, überfüllte Straßen in den Küstenorten, wo sich der Verkehr über Nacht vervielfacht und die erste Bewährungsprobe für den bevorstehenden Sommer übersteht.
Doch der Ausflug ähnelt einem Rennen in den Tod, einem Sprung der Lemminge in den Abgrund. Im letzten Jahr überlebten 105 Osterausflügler diese Pilgerreise nicht. Mit mindestens 100 Todesopfern auf den Straßen rechnen die Experten in dieser Osterwoche wieder. Das dieser prognostizierte Wert erreicht wird, ist wahrscheinlich. Bis zum heutigen Tag werden 34 tödliche Osteropfer gemeldet. In den restlichen Tagen bis zur Rückreisewelle steckt noch viel tödliches Potenzial. Im Jahr 2004 starben am Karfreitag 22 Personen bei 16 Unfällen. Im Jahr 2003 gab es am Rückreisesonntag 23 Tote in 14 Unfällen. Im Jahre 2002 starben am Miercoles Santo (Ostermittwoch) 17 Menschen auf spanischen Straßen, die gleiche Anzahl am Ostersonntag. (12.04.06)
Nachtrag vom 20.04.: Gemeldete Todesopfer in der Semana Santa 2006 = 108

Semana Santa
Wenn vermummte Gestalten mit Kapuzenmützen zu dumpfen Trommelschlägen barfuss durch die Straßen ziehen und dabei tonnenschwere Madonnenfiguren und Jesuskreuze leidensvoll auf ihren Schultern tragen ist Semana Santa in España. Die von religiöser Hingabe geprägten Osterprozessionen sind in ganz Spanien ein Erlebnis auch für Touristen. In Torrevieja, Torrelamata und Orihuela werden fast täglich vom 10.04. bis 16.04. die mystischen Schweigemärsche durch die Städte führen. Der Höhepunkt in Orihuela wird wieder in der Nacht von Karfreitag stattfinden, wenn alles künstliche Licht erlischt und nur die Kerzen und Fackeln der Nazarenos und Penitentes die Nacht erhellen. Ein Estante, ein Träger der schweren Heiligenfiguren, zu werden, ist gar nicht so einfach. Die Plätze werden normalerweise vom Sohn an den Vater vererbt. Es gibt lange Wartelisten um die Thronträger. Torrevieja ist die einzige Stadt in Spanien, wo Ausländer die tronos, die Plattformen der pasos, die Heiligenfiguren und Bibelszenen, tragen dürfen. Grund ist der Mangel an kräftigen spanischen Trägern. (10.04.06)

Demonstration gegen Korruption
Nachdem nun auch das Rathaus der Hochhausburg Benidorm seinem Korruptionsfall hat, gingen in Orihuela am Samstag, den 8.04. mehr als 200 Menschen in der Bischofsstadt auf die Straßen, um gegen die Korruption in ihrem Rathaus und für den Rücktritt der verantwortlichen Politiker zu demonstrieren. Dies ist bereites die zweite Demonstration in Orihuela, nachdem in der Woche zuvor 50 Jugendliche mit gleichen Motiven durch die Straßen von Orihuela zogen. Die Demonstranten haben sich bis zu 17 Stunden im Zentrum Glorieta Gabriel Miró von Orihuela versammelt und sind mit ihren Protestplakaten durch die Hauptstraßen bis zum Rathaus gezogen. Die Proteste sind die Antworten der Bürger auf die dem Rathaus von Orihuela, insbesondere Bürgermeister Medina, vorgeworfenen Korruptionsfälle, wie berichtet. (10.04.06)

Ausstellung im Krippenmuseum
Das Krippenmuseum von Torrevieja steht in der Osterwoche wieder im Mittelpunkt einer Ausstellung von ca. 300 Figuren, die die Szenerie des Leidensweges Christi darstellen. Dabei zeigen 19 Szenen das Leben Jesu von der Geburt bis zur Wiederauferstehung. Ebenfalls zu sehen ist eine Ausstellung mit ca. 3.000 Briefmarken mit Motiven der Semana Santa und Weihnachten sowie eine Engel- und Reliefsammlung. Das Museum in der Avda. Diego Ramirez, 20 ist täglich von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 21 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Kinder 3 Euro. (10.04.06)

Costa Corrupta
Korruption an der Küste - und kein Ende. Im Rahmen der Ermittlungen der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft werden die Akten der im Visier der Ermittler befindlichen Bürgermeister Medina von Orihuela und Bürgermeister Mateo von Torrevieja immer dicker. Während Medina neben seinem korrupten Luxuswandel nun noch in einen handfesten Müllskandal verwickelt ist, in dem ihm und anderen Rathausmitgliedern Bestechung in Millionenhöhe vorgeworfen wird, tauchen auf den Konten von Bürgermeister Mateo immer neue ungeklärte Einzahlungen auf. Der bisherige "Müllkönig" Fenoll von Orihuela legt der Presse Material vor, in dem es um geheime Absprachen bei der Vergabe der neuen Verträge für die Müllbeseitigung und Straßenreinigung in der ganzen Region von Orihuela geht. Der 210 Millionen Euro Auftrag sollte durch Bestechungsgelder von 2 Millionen Euro an die Konkurrenz vergeben werden. Bürgermeister Mateo gerät nach seinem Immobiliendeal immer mehr in Erklärungsnotstand, woher die 512.000.- Euro stammen, die in den letzten 5 Jahren auf einem seiner Konten eingegangen sind. Mehr zu Korruption unter dem Artikel "Öffentliche Ämter zur persönlichen Bereicherung". (06.04.06)

Mittelaltermarkt in Torrevieja
In der Osterwoche vom 13. bis 16. April wird wieder der Mittelalterliche Markt in Torrevieja ausgetragen. Geboten wird dem Publikum wieder in mehr als 60 Ständen handwerkliche Qualitätsarbeiten aus Stein, Leder, Keramik, Glas, Holz und vieles mehr. Vorgeführt werden alte Handwerkstechniken von der Schmiede über den Glasbläser, Steinmetz, Weber und Papierschöpfer. Ein breites Angebot an Vorführungen von Possenspielen, Akrobaten, Troubaduren, Hexen, Scharlatanen, Quaksalbern und orientalischen Tänzen begleiten das Programm. Für das leibliche Wohl sorgen hausgemachte Käse, Trockenfisch und Wurstwaren, traditionelle Süßigkeiten und Getränke in mittelalterlicher Taverne oder im arabischem Teezelt. Der Markt wird stattfinden an der alten Salzverladung neben dem Club Nautico und ist geöffnet von 11-14 und 16-21 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos auch in Deutsch unter Tel. 639 979 678. (06.04.06)

Für 10.- Euro von Alicante nach Barcelona
Ein Kurztrip in die katalanische Kulturstadt Barcelona wird ab Juni diesen Jahres mit dem Flugzeug von Alicante aus weniger als 33.- Euro kosten. Die in Spanien führende Fluggesellschaft für Billigflüge "Vueling.com" kündigte an, dass ab 2.06. täglich eine Maschine um 13 Uhr von Alicante nach Barcelona startet und von der katalanischen Hauptstadt zurück nach Alicante um 10:30 Uhr. Für eine Strecke zahlen die Fluggäste lediglich 10 Euro plus 6.31 Euro für Steuern und Sicherheitsgebühren. Die Flüge sind auf der Webseite der Fluggesellschaft www.vueling.com zu buchen. Damit tritt die Billigfluggesellschaft "Vueling.com" in direkte Konkurrenz zu Iberia und Spanair, die bisher diese Route abdeckten. (06.04.06)

Alte Tradition - Neue Arenen
In Torrevieja und Orihuela sollen wieder nach alter Tradition Stiere getötet werden - wenn es nach dem Willen der in Torrevieja ansässigen "Bürgerinitiative pro Stierkampf" gehen soll. Die alte Arena von Orihuela wurde 1984 geschlossen und verfiel dann zusehens. Die Ruinen der Arena in La Mata/Torrevieja wurden erst im letzten Jahr entgültig beseitigt. Bürgermeister Medina von Orihuela will bereits im April den Auftrag für eine neue Arena vergeben, so der Vorsitzende des Clubs Taurino, der 150 aktive Mitglieder zählt. Zur Präsentation der Bürgerinitiative am 18.02. in Torrevieja kamen sogar 300 Anhänger der alten Stierkampftradition, darunter namhafte Matatore. Die Anhänger zeigten sich erleichtert, dass in Torrevieja die Gegner des spektakulären Stiere tötens wenig Einfluss haben und verweisen auf das gute Geschäft und den blühenden Wirtschaftszweig des Stierkampfes. (01.04.06)

Alter Müll - Neues Konzept
Die Stadt Torrevieja bekommt ein neues revolutionierendes und in Europa einmaliges Müllentsorgungskonzept. Hierbei sollen die unansehnlichen grünen Mülltonnen aus den Urbanisationen verschwinden. Die Lebensqualität in den Wohngebieten soll sich so durch die optische Bereinigung und die nicht mehr notwendige nächtliche Lärmbelastung bei der Leerung der Mülltonnen drastisch erhöhen.
Das neue Konzept sieht folgende Vorgehensweise bei der ab dem 1. April 2006 eingeführten Müllentsorgung vor: weiter --->>>. (01.04.06)

Altes Schiff - Neues Museum
Ein altes ausgedientes Küstenwachboot der Zollaufsichtsbehörde dient bald in Torrevieja als neues schwimmendes Museum. Das 32 Meter lange ausrangierte Patrouillenboot "Albatros III" wurde am 23.03. gleich hinter dem Unterseeboot "Delfin S-61" im Hafen von Torrevieja fest gemacht und ist nach dem U-Boot ein weiterer Bestandteil des "Museo del Mar y de la Sal".
Das Schiff wurde 1971 aus Mahagoniholz gefertigt und kann voraussichtlich ab der Osterwoche mit allen Räumlichkeiten, verschiedenen technischen Geräten sowie der typischen Arbeitskleidung der im Dienste des Zolls gestanden Torreviejenser besichtigt werden.
Informationen über die genauen Öffnungszeiten folgen später. (01.04.06)

Shoppingcenter ohne Zufahrt
Bücken ohne Straße, Straßen ohne Ziel. All das ist bekannt als Fehlplanungen in deutschen Amtsstuben. Was sich derzeit jedoch am neuen Einkaufszentrum "Ociopía" in Orihuela abspielt, ist eher eine Fehlplanung umgekehrter Natur. Das neue Shoppingparadies sollte eigentlich am 30. März seine Pforten für die Kunden öffnen, aber es führt keine Straße dort hin.
Der Baubeginn für die Zufahrt von der Landstraße N-340 war zwar bereits vor 2 Jahren. Die Zufahrt ist aber bis Heute nicht fertig. Der Geschäftsführer des Einkaufszentrums musste nun in der Not einen Ingenieur damit beschäftigen, die Bauarbeiten zu überwachen. Die Händler mussten zum Teil Garagen anmieten, um bereitstehende Ware zwischen zulagern. Bereits eingestellte Mitarbeiter müssen ab dem vorgesehenen Eröffnungstermin bezahlt werden. Die Einzelhändler wollen die Stadt Orihuela jetzt auf Schadensersatz verklagen. Der neue Eröffnungstermin soll nun Ende April sein - wenn die Straße fertig ist. (16.03.06)

Medina vor dem Antikorruptionsgericht
Wer als Bürgermeister zuständigkeitshalber einer Baufirma Bauaufträge genehmigt, sollte nicht ein teuren Rolls Royce fahren und in einer Luxus-Villa wohnen, welche dieser Baufirma gehören. Zu dieser demokratischen Erkenntnis wird nun auch Bürgermeister Medina von Orihuela vor dem Antikorruptionsgericht Stellung nehmen müssen. Der Antikorruptionsrichter Felipe Briones hat nun gegen Medina Anklage erhoben. Er wirft ihm in mindestens vier Fällen den Straftatbestand der Bestechung vor.
Bis nach Madrid ziehen sich die Kreise der Bestechung im Rathaus von Orihuela. Briones hat weitere Anklagen gegen zwei hochrangige Volkspartei-Mitglieder aus der Hauptstadt erstattet. Sie sollen bei dem kürzlich genehmigten Bauprojekt Colinas Golf im Naturpark Sierra Escalona mitgewirkt haben. Zudem wurde bekannt, dass zumindest ein Stadtrat der Liberalen in den Bestechungsskandal verwickelt sein soll. (14.03.06)

Deutsches Kriegsschiff kreuzt mit Mississippidampfer
Die Modellbauer der Region zieht es zum dritten Mal wieder nach Torrevieja. Im Parque de Las Naciones stehen ägyptische Nilschiffe aus dem 1. Jahrhundert vor Christus friedlich neben Fregatten und Galeeren der Weltentdecker und schwimmenden Panzer- und Flugzeugträgern des 2. Weltkrieges. Modelle von Mississippidampfern, Segel- und U-Boote kreuzen im Ausstellungszahl mit originalen Navigationsgeräten. Eine Zeitreise durch die Geschichte der Seefahrt bietet sich dem Betrachter auf der Ausstellungsfläche Sala de Exposiciones im Parque de Las Naciones. weiter --->>> (13.03.06)

Schlemmertage in Torrevieja
Freunde kulinarischer Genüsse kommen bei der "Feria de gastronomia y comercio" wieder auf ihre Kosten. An den Tagen vom 23. bis 26. März bieten wieder eine große Anzahl lokaler Restaurants und Geschäfte ihre Angebote auf 3.000 Quadratmeter im Messegelände am Hafen einem breitem Publikum. Der Eintritt zu dem Gaumen- und Konsumspektakel kostet 15 Euro. Vor allem traditionelle Reisgerichte werden im Vordergrund der rund 12.000 Kostproben stehen. (13.03.06)

Drang zur Selbstverstümmelung
Offensichtlich sein neurotisch autoaggressives Verhalten macht einem Schweden zu Schaffen, welcher die Nähe zu Polizei und Gewaltverbrechen sucht. Der 33-jährige rief die Polizei, weil er im Wohngebiet von La Siesta von 2 Männern mit osteuropäischen Akzent gekidnappt wurde. Anschließend sei er auf freiem Feld an einen Baum gefesselt, misshandelt, gebrandmarkt und auf ihn eingestochen worden. Als die Polizei den Mann fand, blutete er stark und wurde ins Krankenhaus Vega Baja gebracht. Dort wurden jedoch nur oberflächliche Verletzungen festgestellt, die sich das "Opfer" vermutlich selbst beigebracht habe, so die Guardia Civil, die den Skandinavier festnahm und ihm die Vortäuschung eines Gewaltverbrechens vorwirft - nicht zum ersten Mal. Der Schwede führt bereits eine lange Opferliste, auf der er selbst als Täter 5 Mal in Alicante wegen dem selben Vergehen auffällig wurde. (13.03.06)

Kriminalität rückläufig
Laut dem Regierungsbeauftragten in Valencia, Antonio Bernabé, ist die Kriminalitätsrate in der Provinz Alicante in den Jahren zwischen 2002 bis 2005 um 14% zurück gegangen. Danach wurden im Jahr 2005 pro 1.000 Einwohner 71 Delikte gezählt. Drei Jahre zuvor wurden noch 85 Straftaten registriert. Die Rate liegt zwar in der Provinz Alicante etwas über dem Durchschnitt der gesamten Region Valencia (66 pro 1.000), sei aber niedriger als der durchschnittliche Wert in der Europäischen Union. In Staaten wie Belgien und Großbritannien werden 100 Straftaten pro 1.000 Bürger gemeldet, so Bernabé. Spitzenreiter bei den Rückgängen der Delikte seien die Einbrüche in Gebäude und Körperverletzungen. Bei den Einbrüchen wurde ein Einbruch von 18,5% gegenüber den letzten drei Jahren vor 2005 gemessen. (13.03.06)

Weitere Polizeiwache für die Innenstadt von Torrevieja
In den Räumen des alten Arbeitsamtes an der Calle Arquitecto Larramendi wird es eine neue Polizeiwache geben. Die Wache liegt strategisch günstig im Bereich der Avenida de las Habaneras, wo es vor allem an Wochenenden immer wieder zu Ausschreitungen zwischen Nachtschwärmern kommt sowie im Bereich der Stadtstrände Playas los Locos und del Cura. In der Wache werden rund 30 Beamte rund um die Uhr ihren Dienst für die Sicherheit der Stadt leisten.
Bereits im März 2005 wurde 3 neue Wachen in Los Balcones, La Siesta und La Mata eröffnet. Diese Wachen sind jedoch nicht durchgehend geöffnet. (13.03.06)

Direkte Busverbindung zum Flughafen
Wer mit der ganzen Familie mit dem Bus von seiner Ferienunterkunft in Torrevieja zum Flughafen oder umgekehrt über die Innenstadt von Alicante fahren möchte, das bei 30 Grad Sommerhitze und schwerem Reisegepäck, muss schon gut trainiert und ausdauerbereit sein. Einige Stunden vom wohlverdienten Urlaub gehen dabei immer verloren.
Dies soll sich nun ändern. Bürgermeister Mateo will in Kürze einen Vertrag mit dem Land Valencia unterzeichnen, um eine direkte Busverbindung zwischen dem Flughafen El Altet und Torrevieja aufzubauen. Täglich sollen vier bis sechs Fahrten von der Firma Costa Azul angeboten werden, da 3 von 10 Fluggästen Torrevieja zum Ziel hätten.
Auch ein Touristenstadtbus soll in nächster Zukunft eingesetzt werden, der möglicherweise auch andere Ziele in der Vega Baja anfahren könnte. (13.03.06)

Feria de Mayo in Torrevieja
Die diesjährige Feria de Mayo, eines der kulturellen Höhepunkte in der Salzstadt, wird vom Mittwoch, 3. Mai bis Sonntag, 7. Mai, im Hafengelände von Torrevieja stattfinden. Eröffnet wird das größte andalusische Volksfest an der Costa Blanca mit der Flamenco-Aufführung von Antón Moreno. Im vergangenen Jahr nahmen rund 30.000 Besucher an der Feria de Mayo teil, die durch kulinarische Köstlichkeiten und kulturelle Wettbewerbe und zahlreiche Veranstaltungen jährlich Gäste aus Nah und Fern anzieht. (10.03.06)

Schlagerparty mit Steffen Jürgens
Einen echten Schlagerstar der deutschen Musikszene können Liebhaber der Schlagermusik live und hautnah an gleich drei Veranstaltungstagen im Raum Torrevieja erleben. Steffen Jürgens ist vielfach auf den ersten Plätzen der deutschen Schlagercharts platziert und hat gleich ein ganzes Veranstaltungsprogramm für seine Fangemeinde vom 2. bis 9. April organisierte. Der Inhaber der Goldenen CD lädt hierbei ein zu gemütlichem Abendessen mit Schlagerparty und abtanzen bis Mitternacht. Begleitet werden die Veranstaltungen von DJ Yogi. Reservierungen sind zwingend notwendig. Weiter Infos zu Steffen Jürgens und seinem Programm (10.03.06)

Sommerhafte Temperaturen an der Costa Blanca
Noch am Wochenende fegten gewaltige Orkanböen über ganz Spanien und haben offensichtlich den Winter gänzlich weggeblasen. Während in Deutschland der lange Dauerwinter noch von Minustemperaturen, Schnee und Regen beherrscht wird, meldet die Wetterstation von Elche um 15:15 Uhr einen Maximalwert von 28,4 Grad. Warme Luftmassen und Westwind haben die Temperaturen um vier bis sieben Grad steigen lassen. Bis zum Wochenende soll das schöne Sommerwetter noch anhalten. Am Wochenende soll es sich wieder etwas abkühlen und windiger werden. (09.03.06)

Großeinsatz der Sicherheitskräfte im Zentrum von Torrevieja
In einem gut vorbereiteten Großeinsatz der Sicherheitskräfte hat die Guardia Civil am gestrigen Dienstag in der Innenstadt von Torrevieja eine Bande von 26 Mitgliedern, darunter 23 Rumänen, ein Spanier, ein Argentiner und eine Brasilianerin festgenommen. Der Bande wird vorgeworfen, Hunderte Einbrüche in kommerziellen Einkaufszentren in den Provinzen Alicante, Murcia, Almería, Granada, Valencia und Tarragona begangen zu haben. Bei dem Polizeieinsatz unter dem Namen NITRO waren ein Hubschrauber und mehr als 100 Guardia Civil Beamte beteiligt, einige aus Valencia und Madrid. Bei mehreren Hausdurchsuchungen wurden mehrere Waffen, Waffenattrappen, Bargeld in Höhe von 8.000.- Euro, Audio- und Videogeräte, Plasma-Fernseher, Telefons und weiteres Diebesgut beschlagnahmt. (08.03.06)

Großeinsatz der Sicherheitskräfte im Habaneras Centro Comercial
Unter dem Moto "Die Helden von Heute" demonstrieren die Sicherheitskräfte im Innenhof des Habaneras Centro Comercial jeweils am Samstag ihre Einsatzbereitschaft und Dienstleistung für den Bürger. An den vergangenen Samstagen präsentierten sich bereits die Ortspolizei sowie die Feuerwehr und deren Rettungskräfte. Die folgenden Samstage stehen den spanische Streitkräften inklusive einer Show mit Fallschirmspringern (04.03.), der Guardia Civil (11.03.) und der Nationalpolizei (18.03.) zur Präsentation zur Verfügung. (28.02.06)

Die Schweden in Murcia
Wer lieber gerne noch schraubt, wenn andere schon wohnen, dem bleibt noch ein Tag zur Vorbereitung auf den großen Ansturm im neuen Ikea-Möbelmitnahmemarkt im Industriezentrum Thader von Murcia. Rund 20.000 Besucher erwarten die Konzern-Manager am 28. Februar, dem Eröffnungstag des schwedischen Möbelhauses mit den flachen Pappkartons zum Abtransport der neuen Wohnungseinrichtung. Auf 27.000 m2 präsentiert sich das nordische Angebot vom schnöden Zahnstocher bis zur verschraubbahren Schrankwand. Die Möbel warten im ersten Stock auf einer Fläche von 6.500 m2 auf kaufwillige Kunden. Im Erdgeschoss befindet sich auf 9.900 m2 die Markthalle mit den Accessoires, Haushaltswaren und Einrichtungsgegenständen, die Möbelhalle mit den nummerierten Pappkartons und der Kassenbereich. Das Restaurant mit 400 Sitzplätzen und ein Bistro verschafft die nötigen Verschnaufpausen zwischen den Einkaufstouren. Die Kleinen lassen Sie einfach im "Kinderparadies". Über 1.000 Parkplätze stehen an der blauen Ikea-Halle bereit. Wer vorab schon einmal virtuell durch das Reich der nordischen Wohnkultur reisen will, kann dies auf www.ikea.es. (27.02.06)

Kölle Alaaf in Torrevieja
Wer sich dem Kölner Karneval nicht ganz entziehen kann hat die Gelegenheit, etwas Atmosphäre mit Kölsch vom Fass, Flönz, Ätzezupp und Kölsche Mädche zu schnuppern. Das Restaurant Mesón Don Pancho in der Calle Apolo 93 lädt am 23.02. zum Kostümfest ein. Weiberfastnacht und Rosenmontag folgen. Beginn der närrischen Zeit ist jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos unter 965 717 120. (18.02.06)

Andalusien in Torrevieja
Das Kulturprogramm von Torrevieja wird um eine Attraktion bereichert. Am Samstag, den 25. Februar feiert die Stadt zum ersten Mal den Día de Andalucía. Um 12 Uhr findet ein Flamenco-Gottesdienst in der Pfarrkirche San Roque und Santa Ana statt. Ab 13.30 gibt es ein Grillfest in der Avenida del Puerto und um 22 Uhr ein Abendessen im Restaurant Filton in Los Balcones. Zum Essen gibt es musikalische Untermalung mit andalusischen Rhythmen. Reservierungen sind notwendig für das Essen unter 675 062 562, Kosten 35.- Euro. (18.02.06)

Bürgermeister Mateo ist stolz auf sein illegales Bauwerk
Ausgerechnet ein Model vom Prestigeobjekt des Bürgermeisters Mateo ist Ausstellungsstück im New Yorker "Museum of Modern Art" in einer Ausstellung mit dem Titel "Die neue spanische Architektur". Architekt des immer noch umstrittenen Wellnessbades ist der Japaner Toyo Ito. Der Bau des futuristischen Wellnesstempels war vom spanischen Küstenamt als illegal befunden worden, weil er sich inmitten des Naturparks "Salinas de Torrevieja" befindet. Die Bauarbeiten wurden im vergangenen Jahr zwar offiziell gestoppt und die Stadtverwaltung wurde verurteilt, knapp 300.000 Euro Strafe zu zahlen. Fast täglich sind jedoch Bauarbeiter auf der illegalen Baustelle zu beobachten. BM Mateo ist stolz darauf, zu den Zentren innovativer Architektur zu gehören und lässt offensichtlich trotz des Verbotes weiter bauen. (17.02.06)

Volle Netzte mit frischen Fischen
Den Klagen der Fischer über mangelnden Fischfang kann sich ein Berufsfischer aus Torrevieja derzeit nicht anschließen. Dem von eher mangelhaft gefüllten Netzen gebeutelten Seemann ist offensichtlich gleich ein ganzer Schwarm Tunfische selbstopferisch ins Netz geschwommen. Ganze 1.700 Kisten füllte die Beute einer Nacht. Jeder Tunfisch wog dabei rund 600 Gramm und war von feinster Qualität. Der Fang füllte anschließend bei der örtlichen Fischversteigerung die Brieftasche des Glückspilzes mit 41.000.- Euro.
Ob auch etwas Anglerlatein hinter der Geschichte steckt, war nicht zu erfahren. (13.02.06)

Europatage in Torrevieja
Torrevieja ist eine europäische Stadt - und dies wird gefeiert. Das Festprogramm findet in diesem Jahr vom 7. bis 14. Mai statt. Der Europatag - nicht nur in Torrevieja - ist am 9. Mai. Auf dem Programmplan der Europäischen Woche stehen sportliche Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung, Petanca- sowie Skat- und Schachturniere. Jeden Abend findet im Kulturzentrum ein Konzert statt. Auf dem Paseo Vista Alegre wird ein Riesengemälde entstehen. Für Kinder gibt es eine Schatzsuche. (13.02.06)

Joaquin Sabina in Torrevieja
Der spanische Liedermacher mit der rauen Stimme, Joaquin Sabina, lockt in seiner Heimat wie auch in Südamerika Tausende Zuhörer zu seinen Konzerten. Die 8.000 Karten für seine 4 Konzerte in Buenos Aires waren nach nur 6 Stunden ausverkauft. Das bisher einzige Konzert in der Provinz Alicante ist nun für den 20. Mai im Parque Antonia Soria in Torrevieja angekündigt. Die derzeitige "Ultramarina-Tour" folgt auf das neuste Album "Alivio de Luto", wovon bisher 300.000 CDs verkauft wurden. Für den Auftritt in Torrevieja rechnen die Organisatoren mit mehr als 10.000 Zuschauern. Der heute 56 Jahre alte Sabina stammt aus der Provinz Jaén nördlich von Granada und gilt als linker Literat unter den spanischen Liedermachern. Auf Grund seiner politisch linken Stellung zog es ihn 1970 ins Exil nach London, wo er sechs Jahre lebte und seine ersten Stücke schrieb. Karten gibt es für 23 Euro bei Carrefour, Television Torrevieja, Ozone und bei Servicam, www.cam.es.
Die Gruppe Depeche Mode als weiteres Highlight wird am 25. Juli am selben Ort auftreten. (13.02.06)

Neues Krankenhaus sucht deutsche Fachärzte
Ein direkter und vertraulicher Kontakt mit dem Patienten, ohne das wichtige Informationen durch Übersetzungen verloren gehen - ist das Ziel des Betreibers des neuen Krankenhauses in Los Balcones, welchen noch in diesem Jahr seinen Betrieb aufnehmen möchte. Aus diesem Grund werden in großen Anzeigen und Informationsveranstaltungen auch in Deutschland Fachärzte gesucht, denen ein wettbewerbsfähiges Gehalt und ein modernes Arbeitsumfeld geboten werden. Am Montag, 13.02. veranstaltet das Krankenhaus eine Informationstagung im Hotel Intercontinental in Frankfurt, am folgenden Tag im Hotel Adlon in Berlin. Gesucht werden Spezialisten aus den Bereichen allgemeine Chirurgie, Viszeralchirurgie, Anästhesie, Augenheilkunde, Dermatologie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Pädiatrie, Psychiatrie, Radiologie, Traumatologie und Urologie. Neben dem Fachwissen werden mindestens 2 Fremdsprachen verlangt, wobei Spanisch nicht zwingend ist.
Krankenpfleger und medizinische Assistenten haben jedoch weniger Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz. Die 800 Stellen in diesem Bereich inklusive des Hauswirtschaftspersonals sind so gut wie vergeben. Auf diese Stellen haben sich seit Oktober ca. 12.000 Männer und Frauen beworben. Weitere Infos zu den Stellenangeboten unter www.medical-job-spain.com. (09.02.2006)

Stadt Torrevieja feiert 75. Geburtstag
Sie macht zwar schon einen etwas älteren Eindruck, doch dieser mag täuschen. Die Stadt Torrevieja wird am Samstag, den 4.02.2006 erst 75 Jahre alt. Am 4.02.1931 hatte der damalige spanische König Alfons XIII, der Großvater des heutigen Monarchen, Torrevieja zur Stadt erhoben.
Die Gemeinde war 125 Jahre zuvor als Arbeitersiedlung der Salzwerke angelegt worden und entwickelte sich mit seinem Hafen zu einem kleinen Fischerdorf. Das Festprogramm zum Jubiläums startet am 4.2. um 12 Uhr mit einem Festakt im Versammlungssaal des Rathauses. Hier bekommen alle Bürger, die im Jahre 1931 geboren wurden ein "Diplom" mit einem Bild der Stadt aus der gemeinsamen Geburtsstunde. 68 Personen leben heute noch in Torrevieja, welche die Stadtgründung miterlebt haben. Das Kulturprogramm zum 75. Geburtstag ist auf mehrere Veranstaltungen in diesem Jahr verteilt und geht bis in den Dezember mit einer Fotoausstellung an der Hafenpromenade mit Aufnahmen aus den 20er und 30er Jahren. (03.02.2006)

Orihuela Costa droht mit Abspaltung
In die Höhle des Löwen wagte sich Bürgermeister Medina von Orihuela, als er die Anwohner von der Küstenregion im Rathaus von Orihuela Costa zu einer Fragestunde am 1. Februar empfing. Mehr als 3.800 Unterschriften sammelten die 50 Vereine und Nachbarschaftsvereinigungen und forderten die Wiedereinsetzung des vor 4 Monaten von Medina abgesetzten Küstenstadtrates Jose Aniorte sowie die Behebung schwerer Mängel in der Küstenregion. Darunter zählen z.B. die schlechte Busanbindung, die Raumnot im Bürgerzentrum und die Bauverzögerung des geplanten Seniorenheimes. Nur unter Druck handelt Medina, da am Tag zuvor die Sozialisten in der Stadtratsitzung die Anwesenden Bürger von Orihuela Costa aufforderten: "Erwarten Sie nichts von den Lokalpolitikern, helfen Sie sich selbst", und spielte damit öffentlich auf eine mögliche Abspaltung von der Stadt an. "Für die Stadt Orihuela ist die Küste nur eine Melkkuh", so der Sozialist Ortuño (03.02.2006)

Mercadillo im Habaneras
Mercadillos ziehen große Besucherströme an, besonders unter den Ausländern. Das dachte sich auch die Verwaltung des Habaneras Centro Comercial und organisiert unter Mitwirkung der ansässigen Geschäfte einen Marcadillo im beliebtem Shoppingcenter Habaneras. Die Marketingmaßnahme startet als Unterstützung des Schlussverkaufes (rebaja) am 3. Februar und dauert bis zum 17.02. Geplant ist, ähnlich wie bei einem typischen Marcadillo, die im Preis reduzierten Waren außerhalb der Geschäfte auf Tischen anzubieten. (27.01.2006)

Torrevieja bei Deutschen und Briten weiterhin beliebt
Im Rathaus von Torrevieja waren im Jahr 2005 genau 3.033 Deutsche gemeldet. Damit liegt die Salzstadt gleich hinter Calpe mit 3.519 Deutschen an 2. Stelle der Einwohnerstatistik. Orihuela steht mit 2.774 Deutschen an der dritten Stelle in den Meldelisten. Die Stadt Denia im Norden kommt auf 2.330 Deutsche Einwohner. Der Anteil der Briten beträgt hier nur 1.274 Bürger. In Torrevieja hingegen 9.832 und Orihuela sogar 10.223. Der gesamte Ausländeranteil in der Provinz Alicante liegt bei ca. 19% und ist damit weiterhin steigend. Da ein Großteil der Einwohner jedoch nicht in den Meldeämtern eingetragen ist, liegt die Dunkelziffer der tatsächlichen Einwohnerzahlen erheblich höher. (27.01.2006)

Zuhälter in Spitzenhöschen
Das Zuhälter nicht immer nur Herrensocken tragen, konnte jetzt die Guardia Civil in Torrevieja feststellen. Dort ging der Poilzeitruppe eine zwölfköpfige Gruppe von Prostituierten und Dealern ins Netz. Als Anführer(in) stellte sich eine Frau aus Torrevieja heraus.
Die Partei der Grünen (Izquierda Verde) hat die Stadt indes aufgefordert, die Prostitution aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Wohngegenden zu verbannen. So hatten sich 400 Anwohner des Viertels Molino nahe der Ausfallstraße nach Crevillente in einer Unterschriftenaktion gegen die Prostitution entlang der Ronda Ricardo Lafuente ausgesprochen. (22.01.2006)

Neuer Fischerhafen kurz vor Baubeginn
Die Bauarbeiten für den neuen Fischerhafen von Torrevieja rücken in greifbare Nähe. Anfang Februar soll mit den ersten Arbeiten an der Muelle de la Sal, dem Salzverladekai begonnen werden. Dies kündete die Genossenschaft der Fischer gestern an. In dieser ersten Phase werden 6 Millionen Euro in den Ausbau investiert. In einer zweiten Phase wird an der alten Salzmole die neue Fischversteigerungshalle und eine Eisfabrik errichtet.
Mit der Verlegung des Fischerhafens werden am nördlich gelegenen Levante-Deich 25.000 Quadratmeter für den geplanten neuen Yachthafen mit ca. 800 Bootsliegeplätzen frei. (18.01.2006)

Torreviejenser bei Polizeikontrolle erschossen
Bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle in Cieza (Murcia) wurde ein 21-Jähriger Fahrzeugführer aus Torrevieja am Montag von einem Beamten der Guadia Civil erschossen. Der Fahrer geriet mit zwei Insassen an einer Tankstelle in die Polizeikontrolle und missachtete das Haltesignal. Als er versuchte mit Vollgas zu flüchten und dabei einen Beamten der Guardia Civil überfuhr, eröffnete die Beamten das Feuer. Bei dieser Schießerei wurde der Lenker des PKW's tödlich getroffen. Wie sich heraus stellte, hatte der junge Torrevejense zusammen mit weiteren Tätern zuvor zwei Bars in Caravaca und Calasparra überfallen. (18.01.2006)

Kulturprogramm für den Winter
Der Kultur-Stadtrat von Torrevieja, Eduardo Dolón, stellte das neue Programm des städtischen Kulturinstitutes "Joaquin Chapaprieta Torregrosa" für die Monate Januar bis März vor. Danach wird es 143 Veranstaltungen geben. Das Budget hierfür wird 368.000.- Euro betragen und liegt damit 10 % über den Ausgaben des Vorjahres. Geplant sind 19 Theateraufführungen, 26 Filmabende, 34 Konzerte, 10 Kinderveranstaltungen, 8 Karneval-Events, 11 Konferenzen, 9 Ausstellungen und 7 Workshops. Als Höhepunkte sind ein Flamencoabend mit Anton Moreno am 25.01., der Auftritt der Argentinierin Marilu Fischer mit ihrem Musical "Heiligabend im Hotel Argentino" am 4.03. und das Kindertheater "Robin Hood" am 21.01. im Kulturzentrum Virgen del Carmen zu nennen. (13.01.2006)

Im Jahr der Projekte
Das Jahr 2006 wird ein Jahr der Projekte. Beim Besuch des Verkehrs- und Bauministers Garcia aus Valencia am Dreikönigtags sprach dieser gleich 7 neue Projekte an, die in diesem Jahr begonnen oder fertig gestellt werden sollen. Das neue Rathaus wird zu fast 100% aus Valencia finanziert und wird mit neuer Fassade dort entstehen, wo derzeit noch die beiden alten Rathäuser stehen. Die Gestaltung ist auf internationaler Ebene ausgeschrieben. Baubeginn wird jedoch erst Mitte 2007 sein. Zwischen dem Playa de los Locos und dem Cabo Cervera soll eine neue Promenade in Form eines Boulevards mit "ökologischem Touch" entstehen. Zum Puerto Maritimo wird es eine neue Zufahrt geben. Das neue Krankenhaus wird voraussichtlich in diesem Jahr seine Pforten öffnen. Über die Kosten der Anbindung zwischen Stadt und Autobahn stehen Ministerium und Stadtverwaltung noch in Verhandlung. Bis Ende 2006 soll das neue Klärwerk seinen Betrieb aufnehmen und 20 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich säubern. Der Bau des neuen Sporthafens wird sich durch das ganze Jahr 2006 hindurch ziehen. Hier werden über 700 neue Anlegeplätze für Boote von 8 bis 35 Meter Länge entstehen. Auch hier werden die Bauarbeiten erst 2007 abgeschlossen. Auch das schon vor Jahren prognostizierte Projekt einer Straßenbahn zwischen La Mata und dem Zentrum von Torrevieja wurde vom Verkehrs- und Bauminister wieder aufgegriffen. (14.01.2006)

Teurer Streit um Müll in Orihuela
Der Streit um die Müllendsorgung zwischen dem Rathaus von Orihuela und dem Unternehmen Nesco kostet der Stadt jetzt 1 Millionen Euro. Zur Zahlung dieser Summer an das Unternehmen wurde die Stadt jetzt vom valencianische Verwaltungsgericht verurteilt. Nesco machte in diesem Streit geltend, dass es seit 1993 in einer Zone der Gemeinde den Müll entsorgt, welche nicht im Vertrag erwähnt war. Zwischen der Stadt und Necso gab es in der Vergangenheit schon öfters Streit um die Verträge zur städtischen Müllentsorgung. Weitere Klagen werden derzeit noch bearbeitet. (13.01.2006)

Glückstrauben ohne Glockenschlag
Zwölf Wünsche hat jeder Teilnehmer in der Sylvesternacht offen, wenn er alle 3 Sekunden eine der bereit gehaltenen Glückstrauben zum Glockenschlag der Turmuhr am Rathausplatz verschluckt. So ist es uralte Tradition Land auf Land ab in Spanien. Doch in Torrevieja wartete die versammelte Menge vergeblich auf das Einsetzen der Glockenschläge an der Kirche Inmaculada (makellos). Die Glocken blieben stumm und die Trauben mussten ohne den Takt des heiligen Geläutes verschluckt werden. Das System sei aus "unbekannten Gründen" ausgefallen, so die offizielle Stellungnahme. Der Fehler läge an der fehlenden Wartung. Außerdem sei nicht bekannt, wer für die Instandhaltung der Glocken verantwortlich sei. Bei den vergeblich Wartenden habe dies großes Unbehagen hervorgerufen, angesichts der nicht ganz ohne Makel aufgehängten und vorab getesteten Kirchenglocken. Ob die Kirche weiterhin den Namen der Makellosigkeit tragen darf, ist bisher nicht bekannt. (05.01.2006)

Trickdiebe festgenommen
In den vergangenen Wochen wurde mehrere Fälle von Trickdiebstählen an der Costa Blanca bekannt. Dabei schaute ein oft größerer Mann einem kleineren am Bankautomaten beim Geld abheben über die Schulter und erspähte beim Eintippen die Geheimzahl. Wenige Sekunden bevor der Geldautomat die Karte wieder ausgab, machte der Trickdieb den Bankkunden auf einen am Boden liegenden 10 Euro-Schein aufmerksam. Während sich das Opfer bückte, um seinen vermeintliche verlorenen Schein aufzuheben, entwendete der Dieb die Geldkarte unbemerkt aus dem Ausgabeschlitz. An den Bankschaltern fielen dann öfters Kunden auf, deren Karte angeblich nicht wieder aus dem Automaten gekommen sei, dort aber auch nicht mehr auffindbar war. Überwachungskameras lieferten dann den genauen Tatablauf. Die Guardia Civil konnte jetzt die Bande in Torrevieja festnehmen. (05.01.2006)

Habaneras auf CD
Liebhaber traditioneller Habaneras Seemannslieder sollten sich die neue CD "Soñar junto al mar" (Träumen am Meer) besorgen. Die CD wurde von Schülern der städtischen Chorschule, in der 160 Schulkinder aus 8 verschiedenen Nationen mitsingen, erstellt und ist in den örtlichen Musikgeschäften der Stadt erhältlich. Die CD enthält einige der traditionellen Seemannslieder und wurde im Palacio de la Musica aufgenommen, außer dem Titel "Torrevieja", welcher Live beim letzten Internationalen Chorwettbewerb erstellt wurde. Die CD wurde feierlich im Palacio de la Musica vorgestellt. Die städtische Chorschule wurde im November 2002 gegründet. Sie bietet vier Klassen für unterschiedliche Altersstufen an. (02.01.2006)


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