Immer
noch Bauarbeiten im neuen Krankenhaus
Circa
150 Neugeborene erblickten im neuen Krankenhaus von Torrevieja vom Eröffnungszeitpunkt
bis Mitte Dezember das Licht der Welt (gemeldet am 22.12.). Doch wie jetzt
bekannt wurde ist die Neugeborenen- und Kinderabteilung noch gar nicht
eröffnet. Ein ganzer Flügel des dritten Stockwerkes ist noch
nicht in Betrieb, da die Bauarbeiten noch andauern. Dort sollte eigentlich
die Neugeborenenabteilung untergebracht werden. Dies kam zu Tage, nachdem
sich Ärzte über die Arbeitsbedingungen im Hospital beschwerten.
Über die Weihnachtsfeiertage sei es zu erheblichen Lieferschwierigkeiten
von Medikamenten und Sanitärmaterial gekommen. (29.12.06)
Neuer Kommerztempel
statt Schule
Wenn es um die Bevorzugung kommerzieller Privatinteressen geht und viele
Millionen Euro im Spiel sind, ist Bürgermeister Mateo von Torrevieja
stets der beste Ansprechpartner. So war das Grundstück hinter der
Guardia Civil ursprünglich für eine neuen Schule vorgesehen.
Dies deckte die Partei "Vereinige Linke" jetzt auf. In Torrevieja
herrscht hoher Schulmangel. Hunderte von Schülern gehen in provisorischen
Containernschulen in den Unterricht. Auf dem Grundstück wird nun
jedoch ein großes Einkaufszentrum mit Hotel und Wohnungen gebaut.
Der zwielichtige Deal zwischen dem Bürgermeister und dem Bauunternehmen
"Complejo Habaneras S.L." kam 2005 zustande. Das Unternehmen
hatte sich erst kurz davor eigens für dieses Bauvorhaben gegründet
und erwarb die Fläche für 14,7 Millionen Euro von den privaten
Eigentümern. BM Mateo setzt damit seinen Antischulenkurs weiter fort.
(28.12.06)
Fischerhafen
wird verlegt
Die
bunten Fischerboote im Hafen von Torrevieja müssen dem neuen Sportboothafen
Marina Salinas weichen. Sie werden zukünftig an der Salzmole
von Torrevieja anlegen. Die Baggerarbeiten für den genügenden
Tiefgang haben bereits begonnen. Mit dem Aushub wird der Kai an der Salzmole
erweitert, um den Booten mehr Schutz vor Unwettern zu bieten. Vorgesehen
ist dort auf 20.000 qm einer der modernsten Fischereihäfen Spaniens
mit neuer Fischhalle, Eisfabrik und Gefriertunnel zu errichten. (28.12.06)
Kultur
satt
Kulturfreunde können in diesem Winter wieder auf ein volles Programm
zurück greifen. Die Stadt hat ihr Kulturprogramm für die Monate
Januar bis März 2007 vorgestellt. 147 Veranstaltungen stehen im Veranstaltungskalender,
darunter 30 Theateraufführungen, 31 Kinoveranstaltungen, 20 Konzerte
und 15 Vorträge. Das neue Theaterjahr startet am 20. Januar mit dem
Stück "Amor y otros pecados". Ausführliche Informationen
zum Programm liegen in den Tourismusbüros der Stadt aus. (28.12.06)
Krankenhaus
von Torrevieja ein Ort der Fruchtbarkeit
Durchschnittlich
3 Babies erblicken seit der Eröffnung des neuen Krankenhauses täglich
das Licht der Welt im neuen Hospital. Damit kommt die Geburtsstation auf
ca. 150 Neugeborene, wovon der Mädchenanteil mit 51% knapp vor den
Buben dominiert. Auch ein Zwillingspaar war unter den Neubürgern.
Circa 27 Kindern musste mit einem Kaiserschnitt der Einstieg ins Leben
erleichtert werden. Wie nicht anders zu erwarten, hat die überwiegende
Anzahl der Neugeborenen ausländische Eltern. Die meisten Mütter
kommen aus Lateinamerika, Nordafrika und Osteuropa. Auch Säuglinge
englischer Abstammung ließen ihren ersten Schrei im Kreissaal ertönen.
Deutsche Neugeborene halten sich hingegen noch etwas zurück. (22.12.06)
La Mata
mit Autos unter der Erde
Um die Parksituation in La Mata zu verbessern, sollen die Autos zukünftig
unter der Erde parken. Dafür soll eine Tiefgarage mit 160 Parkplätzen
unter der Plaza Mayor gebaut werden. Die Stadt Torrevieja hat die Baumaßnahmen
bisher nicht öffentlich gemacht, jedoch soll mit dem Bau der öffentlichen
Garage bereits am 6. Januar 2007 begonnen werden. Eine weitere Tiefgarage
soll unter der Plaza de Oriente in der Nähe des Paseo Maritimo entstehen,
wie Bürgermeister Mateo in diesem Zusammenhang nun mitteilte. (22.12.06)
Letzte
Lücke in Orihuela Costa zur Bebauung
Kein Fleck an der Küste soll frei bleiben. So zumindest stellt es
sich der Bauunternehmer Gomendio und die Stadt Orihuela vor. Diesmal steht
das Sahnestück zwischen Punta Prima und der Cala Mosca auf dem Plan.
Dieser Plan sieht 1.000 Wohneinheiten auf einer Fläche von 263.000
Quadratmetern an dem einzigen freien Küstenstreifen gegenüber
dem Lidl an der N-332 vor. 200.000 Quadratmeter sollen unbebaut bleiben.
Außerdem ist ein Sportboothafen geplant. Mit einem Projekt in Punta
Prima ist die Firma bereits am Küstenamt gescheitert. Gomendio hat
bereits mehrere Projekte zwischen Torrevieja und Punta Prima mit dem Segen
von Bürgermeister Medina verwirklicht. Gegen Medina ermittelt derzeit
die Staatsanwaltschaft in diversen Korruptionsfällen in Zusammenhang
mit Baufirmen. (22.12.06)
Weihnachtsmarkt
des Tierschutzvereins
Der Flohmarkt des Tierschutzvereins SAT von Torrevieja steht am 17.12.
im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Neben Weihnachtsartikeln gibt es Glühwein,
Rostbratwurst und Kartoffelsalat. Der Weihnachtsmarkt findet statt von
9 bis 12.30 Uhr auf dem Gelände zwischen Los Balcones und San Miguel.
Nach der Weihnachtspause findet der erste Flohmarkt wieder am 07.01.2007
statt. (14.12.06)
Krankenhausbilanz
nach 50 Tagen
Das
neue Krankenhaus
von Torrevieja mit dem offiziellen Namen "Dr. Manuel García
Gea" ist nun seit 50 Tagen in Betrieb. In dieser Zeit wurden bereits
20.000 Patienten behandelt, darunter 7.000 Notfälle. Circa Eintausend
Patienten wurden stationär aufgenommen. Die Zahl der Ärzte und
Krankenpfleger in der Notaufnahme soll von 18 auf 32 erhöht werden.
Die Wartezeiten im Krankenhaus Vega Baja haben sich dadurch drastisch
verkürzt. Statt 300 Patienten müssen jetzt dort nur noch 180
Patienten täglich behandelt werden. Es waren dort sogar vereinzelt
wieder Einzelzimmer verfügbar, wo zuvor die Patientien aus Platzmangel
in den Fluren untergebracht wurden.
Das modernste Krankenhaus Spaniens verfügt ferner über eine
neue Methode der Brustkrebsdiagnose. Mit dem erstmals in der Provinz verwendeten
Gerät wird der bei Biopsien notwendige chirurgische Eingriff überflüssig.
(08.12.06)
Torrevieja
vom Dorf zur Stadt
Im
Jahre 1931 hatte der damalige spanische König Alfons XIII, der Großvater
des heutigen Monarchen, Torrevieja zur Stadt erhoben. Im Rahmen des 75jährigen
Jubiläums findet im Ausstellungssaal Vista Alegre am gleichnamigen
Paseo gegenüber dem Clubhaus Náutico eine Fotoausstellung
statt unter dem Titel "Torrevieja, vom Dorf zur Stadt". Die
am 7.12. eröffnete Ausstellung zeigt rund 100 historische Fotos aus
der Zeit zwischen 1925 und 1935, welche das gesellschaftliche, kulturelle
und sportliche Leben dieser Epoche offenbaren. Sie geben einen Einblick
in Freizeitgestaltung, Familie und Heim, Erziehung und Schule, Kirche,
Arbeit sowie Industrie und Handel. Der Eintritt ist frei. (08.12.06)
Weihnachtskrippe
eröffnet
Am
Samstag, dem 2.12., fand um 20.30 Uhr auf dem Rathausplatz die feierliche
Eröffnung der diesjährigen Krippenlandschaft statt. Auf einer
Fläche von 24 mal 9 Metern wurden insgesamt 800 Figuren verteilt,
die teilweise beweglich animiert wurden. Wie in jedem Jahr bilden die
biblische Motive stets einen Bezug zur heimischen Kultur der Salzstadt.
So wurde der Salzabbau und -transport nachgebildet und heimische Kultureinrichtungen
integriert. Bis Mitte Januar 2007 werden wieder Tausende Besucher die
unter Leitung von José Antonio Torre Navarro erstellte Krippe besichtigen
können. (04.12.06)
Salzmuseum
im Hafen
Dass Salz und das Meer eine große Bedeutung in der Geschichte und
Gegenwart der Stadt Torrevieja haben, ist unbestritten. So soll Anfang
des Jahres mit dem Neubau des Museo del Mar y de la Sal an der alten Salzverladestelle
Eras de la Sal begonnen werden. Das ehrgeizige Projekt mit einem Investitionsvolumen
von 3 Millionen Euro wird auf 1.000 Quadratmeter Fläche neben der
Schule für Lateinsegeln errichtet und vom Kulturministerium des Landes
Valencia gefördert. Das Museum in Torrevieja ist damit das zumindest
einzige Meeresmuseum an der Levante-Küste. (28.11.06)
Krankenhaus
nun offiziell eröffnet
Das
neue Krankenhaus
von Torrevieja wurde nun auch mit amtlichen Segen in dieser Woche
offiziell eröffnet. Am 21. November stattete der valencianische Ministerpräsident
Camps dem Hospital einen Besuch ab und bezeichnete die neue Gesundheitseinrichtung
am Salzsee als das "modernste in ganz Spanien, wenn nicht sogar in
ganz Europa". Das Krankenhaus bietet mit seinen 250 Betten rund 330.000
Einwohnern der Vega Baja medizinische Versorgung und ist zuständig
für die Einzugsbereiche Guardamar, San Fulgencio, Formentera, Rojales,
Benijofar, Orihuela Costa, Pilar de la Horadada, Los Montesinos und San
Miguel. Für viele Patienten entfallen damit lange Anfahrwege ins
Hospital der Vega Baja in Orihuela, welches nun spürbar entlastet
wird. Bis zum Anfang des kommenden Jahres werden auch die letzten 40 Ärzte
der insgesamt 216 ausgeschriebenen Stellen ihren Dienst im Rahmen der
Gesundheit aufnehmen. (27.11.06)
Weinmuseum
in der Salzstadt
In
Torrevieja wird nicht nur Salz abgebaut, sondern auf 66 Hektar auch Wein
geerntet. Die diesjährige Traubenernte ist für die Dutzend Weinbauern
aus La Mata ein erfolgreiches Jahr. Zum ersten mal wurden 6.000 Flaschen
Weißwein unter dem Namen "Humedal" abgefüllt und
stehen in einigen bevorzugten Restaurants auf der Getränkekarte.
Im kommenden Jahr soll der Wein dann offiziell in den Vertrieb gelangen,
der bisher nur für den Selbstverzehr reichte oder in den eigenen
Bodegas in Kanistern verkauft wurde. Das ehrgeizige Weinprojekt wird von
der Naturparkverwaltung La Mata unterstütz. Zusammen mit dem valencianischen
Ministerium für Tourismus sind im Naturpark ein Weinkeller und ein
Weinmuseum geplant. Das Klima in La Mata begünstigt den Wachstumsprozess
der Trauben. Mit 300 Millimetern Niederschlag im Jahr ist es im Feuchtgebiet
der Lagune trockener als in mancher Region von Afrika. (26.11.06)
Breitspurig
angekündigt - schmalspurig aufgeschoben
Der
Ausbau der N-332 zwischen Guardamar und Pilar de la Horadada als 4 spurige
Parkallee wurde im Sommer von Politikern groß angekündigt.
Mit dem Bau sollte noch in diesem Jahr begonnen werden. Doch 6 Wochen
vor Jahresende ist noch kein einziger Bagger angerückt. Das Projekt
wird derzeit von der valenzianischen PP-Regierung blockiert, die den Bebauungsplan
für die notwendigen Grundstücke in der PSOE-regierten Gemeinde
Guardamar blockiert. Der Ausbau der unfallträchtigen N-332 wird somit
zum politischen Tauziehen zwischen der PSOE-Zentralregierung und der PP-Landesregierung.
Ob nun mit dem Baubeginn noch vor den Kommunalwahlen im Mai 2007 zu rechnen
ist, bleibt offen.(18.11.06)
Grundsteuersenkung
in Torrevieja
Mitunter führen massive Bürgerproteste gegen die Vorhaben der
Stadthäupter sogar zum Erfolg. Ende September demonstrierten ca.
5.000 Anwohner gegen die geplante Steuererhöhung IBI. Nun hat der
Stadtrat den Druck der Bürger nachgegeben und gab bekannt, die Grundsteuer
von 0,8 auf 0,68 Prozent zu senken. Für kinderreiche Familien hat
die Stadt sogar Vergünstigungen in Höhe von bis zu 50% beschlossen.
Die Sozialisten im Rathaus fordern hingegen, die Steuersenkungen rückwirkend
für das ganze Jahr umzusetzen. (13.11.06)
Postchaos
in Orihuela gefährdet Kommunalwahlen
Das chaotische Adressen- und Postsystem in Orihuela Costa kann das Wahlergebnis
bei den kommenden Kommunalwahlen im Mai 2007 erheblich beeinflussen, wenn
ein Großteil der berechtigten Wähler nicht an der Wahl teilnehmen
kann. Zur Teilnahme an der Wahl wurden an die Wähler ca. 18.000 Wahlbenachrichtigungen
versandt. Davon kamen jedoch nur ein Viertel in den Urbanisationen bei
den Empfängern an. Etwa 11.000 Briefe gingen als "unzustellbar"
an das Wahlamt in Alicante zurück. Die Registrierung als Wähler
ist damit erheblich erschwert. (13.11.06)
Zwei neue
Schulen in Planung
Der Schulnotstand in Torrevieja verringert sich durch die Planung zwei
neuer Schulen im Stadtgebiet. Der Stadtrat von Torrevieja hat hierfür
das Bauland zugewiesen. Danach soll die Schule mit der Bezeichnung Nr.
10 auf 13.500 Quadratmeter Land in einer Parallelstraße der Delfina
Viudes entstehen. Die Schule Nr. 11 wird auf der gleichgroßen Fläche
bei der alten Stierkampfarena in La Mata vorgesehen. Die Bauarbeiten sollen
Anfang kommenden Jahres beginnen und zu Beginn des Schuljahres 2007/08
den Betrieb aufnehmen. (12.11.06)
Müllarbeiterstreik
von kurzer Dauer
Es
dauerte nur 23 Stunden, bis die Arbeitsniederlegung von Orihuelas Müllarbeitern
den erwünschten Erfolg brachte. Der Stadtrat zahlte dem Müllabfuhr-
und Straßenreinigungsunternehmen Acciona eine Vorauszahlung von
800.000.- Euro. Diesen Betrag schuldete das Unternehmen seinen 70 Mitarbeitern
in Form ausstehender Gehaltszahlungen. Laut Beschluss des Stadtrates soll
der nachfolgende Inhaber der Mülllizenz das zinslose Darlehen an
die Stadt zurückzahlen. Das befürchtete Müllchaos mit der
Anhäufung von 180 Tonnen Müll in Orihuela und den Urbanisationen
und die damit verbundene Gefährdung der Gesundheit ist damit abgewendet
worden. (12.11.06)
russischer
Klippenspringer tot aufgefunden
Torrevieja ist nicht Acapulco und bei hohen Wellengang sollte man nicht
von den Klippen am Playa de los Locos (die Verrückten) springen,
außer man ist verrückt. Diese Erfahrung machte ein 35 jähriger
Russe am frühen Sonntagmorgen den 5.11. - und bezahlte diesen Leichtsinn
mit dem Leben. Einsatzkräfte der Polizei und Küstenwacht suchten
den ganzen Tag und die anschließende Nacht nach dem vermissten Mann.
Einen Tag später entdeckte eine Spaziergängerin die Leiche zwölf
Kilometer südlicher am Strand von Playa Flamenca. Nach ersten Erkenntnissen
wollte der Russe ein Bad nehmen und dabei von den Klippen springen. Als
er an der Klippe der Steilküste stand, wurde er von einer Welle erfasst
und in Meer gerissen. (09.11.06)
Baby statt
Bares
Stellen Sie sich vor Sie wollen Bares vom Bancomaten holen und kehren
stattdessen mit einem Baby zurück! Dies zumindest passierte einem
Belgier am späten Montagabend in seiner CAM-Filiale in Playa Flamenca.
Der Kunde wollte gerade das Geld herausziehen, als er das Bündel
mit dem Neugeborenen entdeckte. Das Findelkind war gut angezogen, gegen
die Kälte geschützt und wurde im Krankenhaus von Torrevieja
untersucht. Die Polizei sucht indessen nach der Mutter des Kindes. Ob
die Überwachungskamera der Bankfiliale dabei behilflich sein kann,
wird derzeit ausgewertet. (09.11.06)
Müllarbeiterstreik
in Orihuela
Anfang
Oktober 2005 konnte ein angekündigter Streik der Müllarbeiter
noch in letzter Minute nach Zugeständnissen der Gemeinde verhindert
werden. Sieben Millionen Euro "Altschulden" sollten von der
Stadt Orihuela an Nesco für die zurückliegende Entsorgung von
Sondermüll gezahlt werden. Der Betriebsrat ging davon aus, dass das
Unternehmen die eingehenden Gelder an die Arbeiter weiter leiten würde.
Doch 8 bis 12.000 Euro ausstehende Löhne haben sich pro Müllarbeiter
auf Grund 2 Jahre fälliger Lohnerhöhungen angesammelt, insgesamt
800.000.- Euro. Zwar hat der Stadtrat mit Wirkung zum 1. 11. 2006 das
Budget um 1,2 auf 4,2 Millionen Euro angehoben, doch dass das Geld die
Arbeiter tatsächlich erreicht, ist auf Grund auslaufender Verträge
mit der Müllfirma Nesco (Acciona) für Insider eher unwahrscheinlich.
(03.11.06)
Müllversteck
in Orihuela
Den Müll einfach verstecken, anstatt ihn zu entsorgen - und das ausgerechnet
von Umweltstadtrat David Costa (PP). Das dies keine saubere Sache ist,
empfinden auch die Grünen von Orihuela und erstatteten Anzeige gegen
Costa und einen Techniker der Stadtverwaltung. Diese sollen einen Bericht
gefälscht haben um vorzutäuschen, dass eine illegale Mülldeponie
in Orihuela Costa geräumt worden sei. Tatsächlich wurde jedoch
nur Sand über die Deponie gestreut. (03.11.06)
Tote Fische
an den Stränden
Tausende von toten Fischen an den Stadtstränden von Torrevieja sorgten
am 30.10. für Aufregung unter besorgten Anwohnern und Spaziergängern.
Chemische Kontermination, biologische Umweltkatastrophe oder welches andere
Denkmodel steht als Ursachen des kollektiven Massensterbens an der Mittelmeerküste?
Der Stadtrat für Fischerei Gil Rebollo brachte nun Klärung in
die großflächige Anschwemmung der verendeten Schuppentiere.
Danach seien die Fische in die Treibnetze von Fischerbooten geraten. Diese
hätten ihren wenig lukrativen Fang wieder ins Meer entsorgt. Meeresströmungen
hätten die Fischkadaver in die Richtung von Torrevieja getrieben.
(03.11.06)

Krankenhaus
eröffnet schrittweise
Wer öfters was eröffnet, hat öfters was zu feiern. Das
denken sich offensichtlich die Betreiber des neuen Krankenhauses von Torrevieja.
Bereits am 16. Oktober wurde das neue Fachärztezentrum eröffnet.
Am 25. Oktober folgte die Notaufnahme. Innerhalb der kommenden Tage sollen
nun schrittweise auch die übrigen Stationen wie Chirurgie und Intensivstation
ihren Betrieb aufnehmen. Das neue Krankenhaus mit 250 Einzelzimmern, elf
Operationssälen, eine Ambulanz mit 32 Ärzten erweitert die Gesundheitsversorgung
für über 300.000 Einwohner in der Vega Baja. (27.10.06)
Verdacht
der Misshandlung durch Ortspolizei
Hat die Ortspolizei von Torrevieja doch ein bisschen kräftiger zugetreten
als angemessen, nach dem sie einen Einbrecher aus Guatelama im Hause eines
Polizisten auf frischer Tat ertappt haben? Dies erhärtet sich zumindest
aus den Untersuchungsergebnissen, die die zuständige Richterin jetzt
bekannt gab. Der erwischte Einbrecher, der sich nun in seinen Menschenrechten
verletzt sieht, sei ferner mit einer Pistole auf der Wache und der Drohung
ihn umzubringen, erschreckt worden. (27.10.06)

Salzernte
erbringt 800.000 Tonnen
Gemessen an der weltweiten Salzproduktion von 200 Millionen Tonnen ist
die Produktion in Torrevieja mit 0,4 Prozent der Weltproduktion fast vernachlässigbar
gering. Trotzdem liefen in der größten Salzproduktionsstätte
Europas 800.000 Tonnen des weißen Pulvers in der zurückliegenden
Saison über die Förderbänder zur Salzverladestelle im Hafen.
Die Betreiber der französischen Firma NCAST Salinas sind durchaus
zufrieden. Rund 75% der produzierten Menge werden exportiert nach Nordeuropa
und den Vereinigten Staaten. Dort wird es vor allem als Streusalz auf
winterlichen Straßen sowie in der pharmazeutischen und chemischen
Industrie verwendet. Nur eine winzige Menge der riesigen Salzhügel
landet nach einem aufwendigen "Veredlungsprozess" auf dem Frühstücksei.
Mehr zur Salzproduktion im spanien-abc.
(27.10.06)
Eintrag
ins Wahlregister
In Torrevieja registrierte EU-Bürger sollten aktiv an der kommenden
Kommunalwahlen im Mai 2007 teilnehmen. Dafür werden per Post Vordrucke
für die Eintragung ins Wahlregister verschickt. Die Stadt Torrevieja
eröffnet zusätzlich die Möglichkeit, im alten Einwohnermeldeamt
von Torrevieja eine Eintragung ins Wahlregister vorzunehmen. Dafür
sind Sonderöffnungszeiten eingerichtet von montags bis donnerstags
in der Zeit von 17 bis 20 Uhr. EU-Bürger, die schon bei den Kommunalwahlen
2003 wählen konnten und weiterhin gemeldet sind, bleiben automatisch
als Wähler registriert. Wer die Vordrucke nicht bekommt, kann sich
auch an seine Gemeinde oder das Wahlbüro unter Telefon 901 101 900
wenden (21.10.06)

Deutsche
Woche bei Carrefour
Mal wieder richtig Deutsch essen und trinken, Sauerkraut mit Eisbein,
Frankfurter mit Löwensenf und danach ein Paulaner Weißbier
mit Hengstenberg Sticksi. Das Ganze und viel mehr der süßen
und herben Köstlichkeiten ist zu bekommen bei der ersten Deutschen
Woche im Carrefour an der Straße nach Crevillente, die vom 16. bis
zum 28. Oktober andauert. Ob edle Wurstwaren, deftiger Käse oder
liebliche Weine, schmackhafte Kuchen oder süße Schokoladen
- alle kulinarischen Leckereien werden direkt aus Deutschland importiert.
(13.10.06)
Tierisches
Drama in El Limonar
Unzählige Tiere, darunter teure Papageien, Leguane, Hunderte von
Fischen, Hamster, Kanarienvögel und andere Haustiere wie Hunde und
Katzen starben auf grauenvolle Weise, als am Morgen des 5. Oktobers die
Tierhandlung Centrocan, an der Straße von Torrevieja nach Crevillente
auf der Höhe der Urbanisation Altos del Limonar, in Flammen stand.
Der Polizeichef von Torrevieja und die Kollegen von Feuerwehr und Zivilschutz
waren entsetzt über das Ausmaß der Katastrophe. Der Brand breitete
sich so schnell aus, dass keine Chance zum Löschen bestand. Die Hitzeendwicklung
war so groß, dass Mauern und das Dach einstürzten. Das Gebäude
brannte komplett aus. Lediglich 10 Hunde und Katzen konnten gerettet werden,
die sich zur Zeit des Brandes im selben Gebäude im Bereich der Tierklinik
befanden. (06.10.06)
Krankenhaus
von Torrevieja eröffnet seine Pforten
Am 16. Oktober ist es endlich soweit. Das neue hochmoderne Hospital von
Torrevieja mit dem Namen Manuel Garcia Gea wird offiziell eröffnet
werden. Wer unbedingt der erste Patient sein will, sollte sich beeilen.
Das Krankenhaus ist bereits telefonisch erreichbar unter 965 721 200.
Für Behandlungstermine ist die Nummer 965 721 400 freigeschaltet.
In 40 Fachbereichen, darunter Kardiologie, Radiologie und Urologie können
sich die zukünftigen Patienten behandelt lassen. Wer jedoch noch
keinen Grund zur Behandlung findet, geht auf der Webseite www.torrevieja-salud.com
auf eine virtuelle Tour durch Torreviejas neuen Gesundheitstempel. (06.10.06)
Vertrauen
für Ortspolizei
Die Ortspolizei von Torrevieja steckt in der Krise, an der Spitze Bürgermeister
Mateo. Das Stadtoberhaupt sprach am Montag, 2.10.06, anlässlich zur
Feier des Schutzheiligen der Polizei, San Felipe Neri, vor der gesamten
Mannschaft von insgesamt 176 Polizisten sein Vertrauen aus. Anlass ist
die landesweite "Medienhetze" gegen die Ortspolizei. Mateo sicherte
der Polizei seine volle Unterstützung zu und betonte, dass es eigentlich
um seinen Kopf ginge, auf Kosten einzelner Polizisten. Auch Polizei-Stadtrat
Valero sprach von "politischer Hetzjagd" und unterstützte
sein Urteil mit der "besten Polizei von Spanien".
Gegen 13 Ortspolizisten wird derzeit noch ermittelt. Sie sollen im Dienst
gefangene Tatverdächtige geschlagen und misshandelt haben. (06.10.06)
Demonstration
gegen Steuererhöhung
Über 5.000 Bürger demonstrierten am 29.09. vor dem Rathaus von
Torrevieja gegen die geplante Steuererhöhung IBI und ließen
ihren Volkszorn über die Politiker freien Lauf. Plakate wie "Herr
Bürgermeister, zahlen Sie Ihre Spinnereien mit den Millionen Ihrer
Fincas" zielten auf die millionenschwere Verschwendung von Wellnessbad-Ruine
und verfaulter Prunkschiff-Skelette. "Hebt nicht die Steuern, um
eure Korruption zu bezahlen" und " Marbella ist schon hier",
lautete die Parolen der aufgebrachten Menge. Zur Demonstration hatten
der Nachbarschaftsverband und die Oppositionsparteien Vereinigte Linke,
Grüne, PSOE und die Gewerkschaften aufgerufen. Die Grundsteuer IBI
war in diesem Jahr fast verdoppelt worden. Bis zum Jahr 2013 sollen schrittweise
weitere Erhöhungen folgen. (06.10.06)

1,2 Millionen
Euro auf der Müllhalde gestrandet
Die verfaulten Überreste des einst als Prunkschiff und Stolz von
Bürgermeister Mateo angepriesenen Segelschulschiffes der neuen landeseigenen
Segelschule von Torrevieja wurden bereits auf Müllhalden der Umgebung
ausfindig gemacht. Das Schiff, welches im Jahre 1918 in Torrevieja vom
Stapel lief, wurde 1999 für 1,2 Millionen Euro vom britischen Eigner
zurück gekauft und der Rumpf in einer Halle der Salzverladung jahrelang
gelagert. Dort moderte es vor sich hin.
Inoffiziell sind die Pläne von BM Mateo jedoch nicht ganz begraben.
Wie das Rathaus bestätigt, soll bereits mit dem Neubau des Gaffelschoners
begonnen worden sein. Das neue Holz für Kiel, Spanten und Planken
sei vergangene Woche auf der Salzmole abgelagert worden. Mit der kompletten
Rekonstruktion sei bereits eine Firma beauftragt. Das Segelschiff soll
als künftiges Wahrzeichen Torreviejas bis 2007 seetauglich gemacht
werden. (29.09.06)
Foltervorwürfe
gegen Ortspolizei nur reiner Racheakt?
Sind die Vorwürfe der Misshandlungen von Festgenommen durch die Policia
Local von Torrevieja nur ein reiner Racheakt eines Kompetenzgerangels
zwischen Guardia Civil und der Ortspolizei? Zu dieser Erkenntnis kommt
nun die Gewerkschaft der Ortspolizei, die die Untersuchungen durch die
Staatsanwaltschaft als unbegründet bezeichnet und es als gerecht
betrachtet, dass die Ermittlungen nun eingestellt würden. Danach
habe ein Inspektor der Ortspolizei in einem Drogenfall ermittelt, was
jedoch in den Kompetenzbereich der Guardia Civil fällt (siehe hierzu
"Die drei Augen des
Gesetzes"). Der Guardia Civil Beamte habe darauf hin den Verdacht
der Misshandlung geäußert und das Abhören der Telefonleitungen
beantragt, was überraschend von der zuständigen Richterin genehmigt
wurde. Die Verletzungen des angeblich Misshandelten seien durch einen
Treppensturz beim Fluchtversuch am Tatort entstanden.
Im Gegenzug dazu tauchen jedoch Vorwürfe auf, nachdem Beamte die
Aufnahmen der automatischen Kameras auf der Wache zu zerstören versuchten.
Darauf sollen Misshandlungen zu sehen seien, die Polizisten dem guatemaltekischen
Gefangenen zugefügt haben sollen.
Bürgermeister Mateo behauptet gegenüber der Tageszeitung "Informacion"
im Rahmen der Untersuchungen von Beamten der Guardia Civil vor Zeugen
bedroht worden zu sein und schließt eine Anzeige nicht aus. Mateo
als Chef der Ortspolizei sieht hinter der ganzen Aktion ein Verschwörung
der Zentralregierung, der Guardia Civil und der örtlichen Opposition.
(29.09.06)

Medinas
gibt endlich auf
Die Tage vom korruptionsgeplagten Bürgermeister Medina aus Orihuela
sind endlich gezählt. Medina wird bei den Kommunalwahlen im Mai 2007
nicht mehr kandidieren. Als Grund nannte er die Ankündigung des zuständigen
Staatsanwaltes Briones, die 16 Verfahren gegen Medina auch über den
Wahltermin hinaus aufrecht zu erhalten. Wie Medina selbst behauptet, müsse
er seine Kraft dafür aufwenden, den "Mülle zu beseitigen",
der über ihn ausgeschüttet würde.
Zum Schrecken seiner Partei hatte Medina noch zuvor eine erneute Kandidatur
angedeutet, die PP-Spitze jedoch die Notbremse gezogen. Ministerpräsident
Camps hatte Medina schon längst das Vertrauen entzogen. Gegen den
Bürgermeister von Orihuela wird in 16 Verfahren wegen Bestechlichkeit,
Urkundenfälschung und Missbrauch im Amt ermittelt. (29.09.06)

Spaniens
größte Seniorendisko
Das vor ca. 3 Jahren eröffnete Centro Municipal de Ocio, kurz CMO,
an der N-332 hat sich zur größten Seniorendisko Spaniens entwickelt.
Bis heute haben bereits 7.000 Mitglieder einen kostenlosen Eintrittspass
erhalten, rund ein Drittel aller Pensionäre Torreviejas. Jeden Abend
ab 18 Uhr treffen sich die Oldtimer im CMO. Bei Tango, Sevillanas, Salsa
oder lateinamerikanische Rhythmen sind Rheuma, Gicht und Parkinson schnell
vergessen. Tagsüber bietet das CMO Tanzkurse. Drei weitere Freizeitzentren
für Pensionäre befinden sich in de Cale Pedro Lorca/San Pascula,
in El Acequion und La Mata. Jede Wochen finden so insgesamt 16 Tanzabende
in Torrevieja statt. Der Pass wird kostenlos für alle Interessierte
im Alter von über 60 Jahren im CMO gegen Vorlage von Ausweis, Passfoto
und Meldebescheinigung ausgegeben. (25.09.06)
Doppelschlag
gegen Verbrecherbanden
Innerhalb von 2 Tagen ist der Polizei in Orihuela und Torrevieja ein Doppelschlag
gegen das Verbrechen gelungen. In Orihuela nahmen Beamte der Nationalpolizei
am 18. September 19 Personen fest, die sich auf Raub von Autos, Einbrüche
und bewaffnete Überfälle spezialisiert hatten. Die Einbrüche
verübten sie überwiegend in der Vega Baja und am Mar Menor.
In Torrevieja verhaftete die Polizei nur einen Tag später einen Zuhälter,
der Frauen und minderjährige Mädchen aus Rumänien nach
Orihuela einschleuste. In einem Nightclub zwang er sie zur Prostitution.
Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. (25.09.06)

1. Outlet-Messe
in Torrevieja
In der Zeit vom 21.09. bis 24.09. findet in Torrevieja die erste Outlet-Messe
statt. Insgesamt 17 Geschäfte aus Torrevieja bieten auf dem Paseo
Vistalegre jeweils ab 11 Uhr Waren der vergangenen Saison zum günstigen
Preis an. Das Angebot umfasst nicht nur Kleidung sondern auch Bücher,
Schuhe und andere Auslaufprodukte. Second-Hand-Ware wird nicht angeboten.
Während die Eltern mit dem Einkaufen beschäftigt sind, können
die Kinder sich z.B. mit Schminken vergnügen. (14.09.06)
Sommerfest
vom Tierschutzverein
Bratwurst vom Grill und hausgebackenen Kuchen gibt's beim diesjährigen
Sommerfest am 17.09. des Tierschutzvereins SAT auf dem Stammplatz zwischen
Los Balcones und San Miguel. Neben dem traditionellen Flohmarkt verspricht
der alteingesessene Verein zum Schutz der Tiere auch eine Tombola. Beginn
ist um 9 Uhr, Ende 14 Uhr. (14.09.06)
Tauchboje
verursacht Großalarm
Eine Tauchboje verursachte am 10.09. in der Cala de los Trabajos, nahe
der Playa de los Locos, einen Großeinsatz der Einsatzkräfte.
Der Notruf wurde gegen 10 Uhr von Fischern ausgelöst, welche die
herrenlose Tauchboje etwa 30 Meter vom Ufer entdeckten. Die Bojen markieren
auf dem Wasser die Position von Tauchern, während diese im Wasser
sind. Mehrere Einheiten der Feuerwehr, ein Rettungshubschrauber, Motorboote
des Roten Kreuzes sowie zahlreiche Beamte der Guardia Civil und der örtlichen
Polizei von Torrevieja rückten aus, um die vermeintlichen Taucher
zu suchen. Die Suche dauerte mehrere Stunden und wurde schließlich
eingestellt, nachdem die Zone komplett abgesucht wurde. Wie die Guardia
Civil anschließend bekannt gab, besteht die Möglichkeit, dass
die Boje zuvor einer Gruppe von Sporttauchern abhanden gekommen sei. (11.09.06)
Pause
im Polizeiskandal von Torrevieja
Die Polizei muss härter gegen Verbrecher durchgreifen - und vor allem
zusammen arbeiten. Dies forderten etwa 600 Bürger am 31.08. vor dem
Rathaus bei einer Demonstration für die Polizei von Torrevieja. Durch
die Ermittlungen der Guardia Civil gegen Beamte der Policia Local hat
sich diese Zusammenarbeit in Luft aufgelöst, so die Tageszeitung
"Informacion". Mateo versichert, dass die Ortspolizei weiter
mit der Guardia Civil zusammen arbeiten werde. Zwischenzeitlich wurde
eine Pause in den Skandal eingelegt. Die zuständige Richterin hat
sich bis 12.09. beurlauben lassen. Der ermittelnde Staatsanwalt Coig ist
wegen Arbeitsüberlastung vom Fall zurück getreten. Unterdessen
meldet "Informacion" weiter, dass auch 2 Ärzte und ein
Krankenpfleger des Krankenhauses San Jaime in den Fall verwickelt sind.
Sie sowie Mediziner des Gesundheitszentrum Las Lomas sollen die Diagnose
eines mutmaßlich misshandelten Südamerikaners zu Gunsten der
Polizei gefälscht haben. (07.09.06)

Medinas
Raub an der Natur
Als die Richter den Bürgermeister Medina von Orihuela bei seiner
Vernehmung am 29.08. darauf hinwiesen, es ist doch nicht möglich
geschütztes Gebiet zu Bauland umzuwidmen, entgegnete dieser kurz:
"Natürlich ist es das". Wie die Ermittlungen jetzt ergeben
haben, hat der Bürgermeister einen Bauplan des Unternehmers Joaquín
Grau für ein geschütztes Gebiet genehmigt. Die 37 Hektar große
Fläche war von der Landesbaukommission nicht als Baugebiet ausgewiesen
worden. Unternehmer Grau gilt als Freund Medinas. Der Bürgermeister
nutzte die Villa von Grau und fuhr seinen Bentley. (07.09.06)
Protest
gegen hohe Steuern
Politik kann so einfach sein. Wenn die Haushaltskasse leer ist, werden
die Steuern erhöht. Um die Gemeindeschulden zu senken, plant die
Stadt Torrevieja, die IBI (Impuesto de Bienes e Inmuebles) bis 2012 jährlich
um bis zu 35% zu erhöhen. Die Oppositionsparteien im Rathaus forderten
hingegen eine Senkung um 0,4 Prozentpunkte, was zwischenzeitlich der Haushaltsauschuss
ablehnte. Die Vorsitzenden der Sozialisten und der Vereinigten Linken
von Torrevieja planen nun eine Protestaktion gegen höhere Gemeindeabgaben.
Die IBI ist eine lokale Steuer die von allen Hausbesitzern zu zahlen ist.
Als Grundlage zur Berechnung der IBI dienen die Katasterwerte, die nach
Neubewertung der Immobilien angehoben werden. (07.09.06)
Schwedisches
Ärztezentrum mit Weinkeller eröffnet
Erst zum Arzt und dann in den Weinkeller - oder auch umgekehrt, können
Patienten im neuen Ärztezentrum von La Zenia. Dort hat der schwedische
Unternehmer Stefan Bramsell das neue Ärztezentrum "SweDent",
welches sich in Form einer gigantischen schwedischen Fahne erhebt, am
4.09. eröffnet. Die große Eröffnungszeremonie findet statt
am 21.10. mit dem Schwedisch-Königlichen Hofzahnarzt und der Küstenstadträtin
Araceli Vilella.
Auf 1.100 qm und 3 Etagen befinden sich eine Akupunktur, eine Zahnarztpraxis
und ein Zahnlabor. Auch ein Allgemeinarzt und deutschsprachiges Personal
ist vorgesehen. Die Glaskuppel des lichtdurchfluteten Gebäudes krönt
eine Nachbildung des Stockholmer Rathauses. Im Erdgeschoss befindet sich
ein italienisches Restaurant und eine Champagner-Bar. Im Dreikronen-Keller
wird Weinliebhaber Bramsell einen Weinkeller anlegen, in dem auch andere
Weinfreunde ihre edlen Tropfen einlagern können. Weinprobe auf Krankenschein
ist jedoch nicht vorgesehen. (04.09.06)
Oldie-Time
in Torrevieja
Die Ausländerabteilung der Stadt Torrevieja organisiert für
den 16. September eine Fiesta der 60er und 70er Jahre. Starten sollen
die guten alten Zeiten um 18 Uhr mit einer Oldtimer-Ausstellung auf dem
Paseo Vistalegre. Ab 21 Uhr folgt dann in der Eras de la Sal ein Livekonzert
mit Musik der 60er und 70er Jahre. Jeder, der mit einem Oldtimer anreist,
bekommt zwei Freikarten für das Livekonzert. Ob mit dem Oldtimer
auch der Opa gemeint ist, war aus dem Rathaus derzeit nicht zu erfahren.
(01.09.06)
Demonstration
für Policia Local
Die Ortspolizei von Torrevieja leistet gute Arbeit. Die Kriminalitätsrate
ist in den letzten Jahren erheblich zurück gegangen, dank der Policia
Local. So die Stimmen der Solidarität, voran die englische Nachbarschaftsvereinigung
"Vecinos
Cooperando". Rund 2.000 Bürger kamen gestern, am 31.08.,
auf den Rathausplatz um für
die Arbeit der Policia Local zu demonstrieren, die mit negative Schlagzeilen
wegen Foltervorwürfe durch die ganze spanische Presse geraten ist.
Auch die beiden Stadträte nahmen teil, denen vorgeworfen wird Misshandlungen
vertuscht zu haben. Bürgermeister Mateo steht hinter seinen Beamten.
Die Guardia Civil ist nun damit beschäftigt, die Vorwürfe aufzuklären
und gerät damit zwischen den Stühlen des dreigliedrigen
spanischen Polizeisystems. (01.09.06)

Medinas
Abrechnung fehlgeschlagen
Es sollte eine Abrechnung mit seinen Gegnern werden. Doch auf der Anklagebank
des Antikorruptionsgericht weht ein anderer Wind, als in korrupten Rathausetagen.
Diese Erfahrung machte nun Bürgermeister Medina von Orihuela am 29.08.
und packte kleinmundig aus. Ja, er habe in der Luxusvilla eines Bauunternehmers
gewohnt und dessen Rolls Royce gefahren. Ja, er habe geschütztes
Land unrechtmäßig zu Bauland erklärt und einen teuren
Luxus-Audi eines lokalen Bauunternehmers sein Eigen genannt. Der Erklärungsversuch
Medinas, dass dies jedoch keine Belohnung für politische Gefälligkeiten
gewesen seien, deutet nur noch auf seinen politischen Unverstand. Von
seinen eigene Parteifreunden wurde Medina längst verstoßen.
Selbst Bürgermeister Mateo verweigerte ein Gruppenfoto mit Medina
und dem Landesparteivorsitzenden der PP Camps. Camps werde "entsprechende"
Maßnamen gegen Medina einleiten, dessen politische Tage im Rathaus
damit bald gezählt sein werden. Der Vorwurf der Bestechlichkeit ist
bisher nur einer von insgesamt 16 Anklagepunkten gegen Bürgermeister
Medina. (01.09.06)

Segeln
wie die Römer
Segeln auf antike Weise bietet die Segelschule der Vela Latina interessierten
Wassersportlern. Zwei Kurse beginnen im September. Der erste Kurs beginnt
am 02.09. und endet am 24.09., der zweite Kurs beginnt am 30.09. und endet
am 22.10. Die kleine Boote sind an einem Segel zu erkennen, welches im
Verhältnis zum Rumpf sehr groß ausfällt. 1998 begann die
Stadt Torrevieja, die alte Seefahrertradition neu aufleben zu lassen.
2002 wurde dann die Schule der Vela Latina gegründet. Erste Kurse
begannen im Sommer 2003. Anmeldungen für die jetzigen Kurse nimmt
die Segelschule Vela Latina im Gebäude der Eras de la Sal von 9 bis
14 Uhr (außer do u. fr) entgegen. Die Kurse kosten 30 Euro. (29.08.06)
Polizeiskandal
in Torrevieja
Derzeit geht ein Polizeiskandal
in Torrevieja durch die ganzen Medien Spaniens. Danach wurden 11 Beamte,
darunter die gesamte Führungsspitze der Ortpolizei mit Polizeichef
Alejandro Morer und fünf weitere leitende Beamte von der Guardia
Civil verhaftet. Die Beamten stehen unter dem Verdacht, Festgenommene
auf der Polizeistation gefoltert und misshandelt zu haben. Weiterhin
wird wegen Urkundenfälschung und unterlassenerer Strafverfolgung
ermittelt. Im Rahmen der Ermittlungen wurden zwischenzeitlich auch der
Polizeistadtrat
Pedro Valero und der Gesundheitsstadtrat Hipolito Caro verhört.
Ein Algerier, welcher im Juni ausgerechnet in die Wohnung eines Ortspolizisten
eingebrochen ist, in der sich die Frau und ein Baby befanden, erstattete
Anzeige wegen Misshandlungen, nachdem er von der Ortspolizei festgenommen
wurde. Die Ermittlungen laufen, weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen.
Bürgermeister Mateo wisse von nichts. Die Opposition im Rathaus fordert
eine Krisensitzung. (27.08.06)
Neues
Gesundheitszentrum
In der Urbanisation La Siesta wird es ab Ende 2007 ein neues Gesundheitszentrum
geben. Gesundheitsminister Rafael Blasco legte dazu am 23.08. symbolisch
den Grundstein. Das Landesgesundheitsministerium wird den Bau mit 2 Millionen
Euro finanzieren. Das neue Centro de Salud wird in der Calle Granados
den Betrieb aufnehmen. Im Einzugsbereich wohnen nach offiziellen Angaben
ca. 14.000 Menschen, überwiegend britische und deutsche Residenten.
Anschließen besuchte Blasco das neue Krankenhaus in Los Balcones,
welches im Oktober die ersten Patienten aufnehmen will. (27.08.06)
Endlich
neue Schule
Der Schulnotstand in Torrevieja verringert sich um eine neue Grundschule,
welche im Wohngebiet von Torretas pünktlich zum neuen Schulbeginn
eröffnet werden soll. Die neue Schule ersetzt die Containerbauten,
die vor 4 Jahren hinter dem Sportpalast von Torrevieja errichtet wurden.
Es handelt sich bei der neuen Schule um den ersten Schulneubau in sieben
Jahren. Eine weitere Mittelschule befindet sich in der Nähe der Avenida
de los Baleares derzeit noch in Bau. (20.08.06)

Protest
gegen Strandqualität weiten sich aus
Während Stadtrat Eduardo Gil weiterhin von Ignoranten spricht, die
nichts über den ökologischen Wert von Graswiesen wissen, weiten
sich die Proteste gegen Algen an den Stränden weiter aus. Auch am
Strand von Los Curas bedeckten rund 300 Demonstranten die Hafenpromenade
mit angeschwemmtem Seegras. Die Anwohner vom Playa de los Naufragos blockierten
erneut die Südzufahrt von Torrevieja.
Die Linke Opposition im Rathaus fordert Gil nun auf, sich bei den Demonstranten,
die gegen die Missstände in ihrem Wohnviertel auf die Straße
gingen, zu entschuldigen. Gil hatte die Touristen und Anwohner des Strandes
als "Ignoranten" beschimpft und ein eingreifen der Guardia Civil
gefordert, um die Badegäste zu unterdrücken. Auch Stadtrat Miguel
Seva (PSOE) bestätigte den vernachlässigten Zustand des Strandes
und bemängelte den unangemessenen Ton Gil's. (20.08.06)
Verkaufe
mein Kind für 2.000.- Euro
Dies zumindest versuchten 2 Rumänen in angetrunkenem Zustand, die
ein zweijähriges Mädchen zuerst für 12.000.- Euro in mehreren
Bars den Barbesitzern und Gästen in Torrevieja anboten. Dann gingen
Sie jedoch, wie auf einem türkischen Basar, bis auf 2.000.- mit dem
Preis runter. Die Barbesitzer alarmierten die Polizei. Die beiden Männer,
Vater und Onkel des Kindes, wurden daraufhin festgenommen und das Kind
der ahnungslosen Mutter übergeben. Gegen die beiden Anbieter ermittelt
die Staatsanwaltschaft. (20.08.06)

Keine
Schonung für Gaffelschoner
Das Ende des einst dreimastigen Gaffelschoners Pascual Flores, dessen
Überreste seit 5 Jahren unter einem Wellblechdach auf der Salzmole
vor sich hinmodern, ist besiegelt. Noch im Februar 2005 verkündete
Bürgermeister Mateo die Restauration und den Ausbau des Schoners
zu einem Segelschulschiff. Hierfür wurde bereits für 3,5 Millionen
Euro eine Firma beauftragt und Gelder aus Valencia zugesagt. Experten
haben nun festgestellt, dass sich die morschen Planken nicht mehr restaurieren
lassen. Das Skelett soll nun komplett nachgebaut werden. Das Bolongo-Holz
aus Guinea liegt dafür bereits an der Salzmole auf Lager. (20.08.06)

Protest
gegen Strandqualität
Die Flagge für gute Qualität der Strände weht auch am Playa
de los Naufragos. Doch ca. 100 Badegäste sahen dies offensichtlich
anders, als sie am 8.08. spontan auf die Straße am Naufragos-Strand
gingen und für Stunden den Verkehr lahm legten. Der Protest der Urlauber
und Anwohner richtete sich gegen die schlechte Strandqualität und
die nachlassenden Dienstleistungen insgesamt. Auslöser war die Verunreinigung
der Badebucht mit Algen, obwohl an diesem Tag, laut Stadtrat Jose Eduardo
Gil, an diesem Strand bereits sechs LKW-Ladungen zu je 8 Tonnen Algen
entsorgt wurden. Gil bezeichnet die Protestierenden als "Ignoranten",
da Algen im Meer auf intakte Seegraswiesen hinweisen und die Sauberkeit
des Wassers belegen. (07.08.06)

Casino-Räuber
von Torrevieja gefasst
Der Polizei ist am Flughafen von Alicante ein 29-jähriger Mann ins
Netz gegangen, welcher im September 2004 mit 3 Komplizen die Spielbank
von Torrevieja überfallen und 150.000.- Euro erbeutet haben soll.
Bei dem Überfall am 11.09.04 war es zu einem Schusswechsel mit dem
Wachpersonal gekommen. Ein Gangster wurde am Kopf verletzt und vor Ort
festgenommen. Die 3 Mittäter konnten auf Motorrädern entkommen.
Der nun nach fast 2 Jahren Festgenommene versuchte mit gefälschtem
Pass einzureisen. (13.08.06)

Umstrittenes
Wellnessbad vor dem EU-Parlament
Es ist der Stolz von Bürgermeister Mateo und Ausstellungsstück
im New Yorker "Museum of Modern Art". Leider liegt es jedoch
am Salzsee innerhalb der Schutzzone des Naturparks, wo die Vorschriften
des Küstengesetzes gelten. Der Bau des futuristischen Wellnesstempels
war vom spanischen Küstenamt als illegal befunden worden. Torreviejas
Grünensprecher Dolón hat nun die Verfahrensaufnahme der Klage
seiner Partei gegen den Bau des Parque Relajación beim Europäischen
Parlament bekannt gegeben und kritisiert zugleich die Passivität
der valencianischen Landesregierung bezüglich der "zahlreichen
Regelwidrigkeiten" des Bauprojektes. (13.08.06)
Geheimnis
um Baugrube gelüftet
Seit Monaten befinden sich Bagger in der Innenstadt und graben auf einer
Fläche von 7.200 Quadratmeter ein 12 Meter tiefes Loch in den Boden.
Bisher hielt sich Bürgermeister Mateo in Schweigen, was hinter dem
hohen Bauzaun entstehen soll. Nun lüftete die Tageszeitung Informacion
das Geheimnis um das sagenumwogene Bauloch neben der Guardia Civil. An
dieser Stelle soll ein Fünf-Sterne-Hotel mit 100 Betten sowie ein
Einkaufscenter in den Dimensionen des "Habaneras" errichtet
werden. In die Tiefe geht es wegen der unterirdischen Garage. (07.08.06)

Chor
aus Hannover gewinnt Habaneras Chorwettbewerb
Jubel und wieder Jubel brach aus beim Chor "Junge Vokalensemble
Hannover" bei der Preisverleihung des diesjährigen Habaneras
Chorwettbewerbes. Gleich 3 Preise gingen an den deutschen Gesangsverein,
darunter der Hauptpreis für die beste Interpretation der Habanera.
Nie zuvor hatte ein nicht spanischsprachiger Chor diesen Preis gewonnen.
Das deutsche Team hatte sich gegen 23 Spitzenchöre aus Spanien, Lateinamerika
und Osteuropa durchgesetzt, welche alle seit langem mit den Habaneras
vertraut sind. Für die Deutschen waren jedoch die nostalgischen Seemannslieder
völliges Neuland. Neben dem Hauptpreis ging der Preis als bester
Chorleiter an Klaus-Jürgen Etzold. Zu guter Letzt gab es noch den
Folklorepreis für die beste Interpretation von Helmut Barbers Volkslied
"Wenn der Pott aber nun ein Loch hat". Insgesamt verbuchte das
musikalische Ensemble Preisgelder in Höhe von 14.500.- Euro. Der
Hauptpreis gehört davon mit 10.000.- Euro zu den höchstdotierten
weltweit. (03.08.06)
Neue Segelschule
in Torrevieja
Der valencianische Schulminister Font de Mora hat am 31.07. die neue Segelschule
von Torrevieja offiziell eröffnet. Die Segelschule wurde vom valencianischen
Sportministerium gebaut und soll künftig auch ganzen Schulklassen
aus der Region mit Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung
stehen. In wenigen Monaten soll ein weiteres Gebäude eröffnet
werden, in dem in mehreren Klassenzimmern der theoretische Unterricht
stattfindet. Die valencianische Regierung hat insgesamt 320.000.- Euro
in die Segelschule investiert. Pro Jahr sollen hier 660 Jugendliche einen
Wassersport erlernen können. (03.08.06)
Flamenco-Pop
in Torrevieja
Eine Mischung aus traditionellem Flamenco mit moderner Pop-Rhythmen und
Melodien präsentiert die spanische Flamencosängerin Niña
Pastori am 12. August in der "Eras de las Sal" von Torrevieja.
Die 28-Jährige tritt auf mit ihren Lieblingstücken von der aktuellen
CD "Joya Prestadas". Darunter befinden sich Klassiker wie "Mediterraneo"
sowie Stücke von Alejandro Sanz, Luz Casal und Joan Manuel Serrat.
Konzertbeginn ist um 23 Uhr. Karten gibt es bei Servicam
via Internet oder unter der Servicenummer 902 444 300. (29.07.06)
Familientheater
in Torrevieja
Vom 5. bis 12. 08. findet auf dem Hafengelände von Torrevieja das
Theaterfestival "II. Muestra de Teatro Familiar de La Mata"
statt. Dazu werden aus der ganzen Region Valencia verschiedene Schauspielgruppen
anreisen und ihre Künste präsentieren. Organisiert wird das
Festival von der Kulturvereinigung von Torrelamata. Das Eröffnungsstück
"Tris, Tras, Tras," wird am 5. 08. um 22.30 Uhr aufgeführt.
Hierbei handelt es sich um eine Geschichte der Sinne und Gefühle.
Am folgenden Tag wird "Animalico" zu sehen sein. Beide Stücken
werden von Schauspielgruppen aus der Stadt Valencia präsentiert.
Am Montag wird die Gruppe "Les Buffons" aus Elche ihr Stück
"I love Canberra" zum Besten geben, das vor allem für Jugendliche
interessant ist. Am 8. 08. folgt "Cuéntame un cuento",
eine Geschichte für die ganz Kleinen. Auf die Aufführung "Mascarat"
am Donnerstag folgt am 10. 08. "El rayo Verne", von einer Gruppe
aus Alicante. Zum Abschluss wird am Samstag "Una clase con Don Abili"
geboten, ein besonders packendes Stück mit Valentí Piñot.
Alle Vorstellungen sind kostenlos. (29.07.06)

Torrevieja
im Zwei-Viertel Takt
Zum 52. Mal findet in Torrevieja das jährliche Habaneas Musik
Festival statt. Das Festival begann zum ersten Mal in den 50er Jahren
mit kleinen Aufführungen und entwickelte sich in den Jahren zum größten
Chorfestival der Welt. In diesem Jahr werden 24 Chöre aus 13 Ländern
mit nostalgische Seefahrer-und Volks-Lieder auftreten. Der Chorwettbewerb
beginnt am 22. Juli mit dem Chor "Coro
Maestro Casanovas". Erst vor wenigen Tagen gewann der Chor aus
Torrevieja den ersten Preis in Murcia bei der Totana für die beste
Vorführung. Zum zweiten mal in der Geschichte der Habaneras wird
auch der deutsche Chor "Junge
Vokalensemble Hannover" auftreten. Der Chor steht am 27.07. auf
der Bühne. Alle Konzerte finden in der alten Salzverladestelle am
Anfang des Paseo Vistalegre statt. Beginn ist jeweils um 23 Uhr. Weitere
Infos unter www.habaneras.org.
(21.07.06)
Südamerikanische
Folklore
Die südamerikanische Einwanderungsgruppe "Asila" feiert
am 23. Juli von 19 bis 22 Uhr auf dem Paseo Juan Aparicio ihr Volksfest
zur Unabhängigkeit mit traditionellen südamerikanischen Tänzen,
kulinarischen Köstlichkeiten und viel Musik. Die Veranstalter rechnen
mit ca. 5.000 Besuchern. Alle Residenten (und sicher auch alle Urlauber)
sind herzlich zum Fest eingeladen. (21.07.06)
Torrevieja
als Großstadt
Torrevieja ist mit über 100.000 gemeldeten Einwohnern neben
Alicante und Valencia die drittgrößte Stadt in der Comunidad
Valencia. Das valencianische Parlament hat die Stadt auf Grund der hohen
Bevölkerungszahl nun zur Großstadt erklärt. Mit diesem
Status ergeben sich verwaltungstechnisch und steuerrechtlich nun weitere
Entfaltungsmöglichkeiten. (15.07.06)
Torrevieja
als Schuldenstadt
Wo bleiben die ganzen Steuergelder einer so boomenden Stadt wie Torrevieja?
Diese Frage stellt sich angesichts eines Schuldenberges von 84 Millionen
Euro. Und was fällt Politikern ein, wenn Gelder in den Haushaltskassen
fehlen? Steuern erhöhen, so die Grundsteuer IBI, KFZ- und Gewerbesteuer
sowie die Gebühren für die Müllabfuhr.
Die Opposition im Rathaus spricht von einer Bankrotterklärung, die
Vereinigten Linken gar von einer der teuersten Stadt im Land Valencia
mit den wenigsten Dienstleistungen. Der Sprecher der Vereinigten Linken,
Jose Manuel Martinez, fordert daher eine Stellungsnahme des Finanzgerichtes.
(15.07.06)

Neues
Theater hoch hinaus - offensichtlich zu hoch!
Das neue Stadttheater ist gerade eröffnet und schon gibt es
Einwände von Seiten der Grünen Partei. Jedoch nicht etwa gegen
den Spielplan, sondern gegen den Bebauungsplan. Danach seien an dem Platz
des Theaters nur Gebäude mit einer Höhe von 5 Stockwerken erlaubt.
Die Höhe des vor 2 Wochen eingeweihten Theaters entspreche jedoch
einer Höhe von 6 Stockwerken und stelle somit ein weiteres Beispiel
für die "Nichteinhaltung von Bebauungsplänen" dar.
Die Stadt verweigert eine Stellungnahme zu dem Vorwurf. (15.07.06)

Torrevieja
Vorzeigestrand mit gesundheitlichen Folgen
Torreviejas Vorzeigestrand an der Cala Ferris ist in allen Katalogen
und Werbeprospekten zu finden. Karibisches Ambiente versprühen die
Fotos. Doch karibischer Badespaß kommt bei den wenigsten auf. Wie
in den vergangenen Jahren ist der Strand auch in diesem Jahr wieder in
den Beschwerdelisten der Badegästen zu finden. Hautreizungen, Kratzen
im Hals, brennende Augen sind die Symptome, die Schwimmer in der Bucht
beklagen. Wie bereits in den Jahren zuvor wird vermutet, dass überschüssiges
Abwasser aus der Kläranlage von Torrevieja in die Bucht gelangt.
Die Opposition im Rathaus fordert die Stadtregierung endlich zum Handeln
auf und fordern eine Wasseranalyse an. (15.07.06)

Volkszorn
entlädt sich über Bürgermeister Medina
Eine schöne PR-Aktion sollte es werden, als BM Medina zum Strand
von Mil Palmeras schritt, um dort persönlich die blaue Flagge für
gute Strandqualität zu hissen. Was ihm jedoch entgegen wehte, war
nicht nur eine kühle Meeresbriese, sondern der Volkszorn der Anwohner.
Mehrere Anwesende beschimpften den BM wegen der Verwahrlosung der Strände
an Orihuelas Küste. Von guter Strandqualität keine Spur. Vor
ihren Häusern türmen sich Schuttberge, die versprochene Promenade
lässt auf sich warten. Die Ortspolizei schritt ein, um die wütende
Menge vom Bürgermeister fernzuhalten.
Auch an den Stränden von Playa Flamenca und La Zenia prägen
zur Badesaison eher Bauzäune das idyllische Strandbild. Die Strände
sind teilweise nur umständlich erreichbar. Im Rathaus von Orihuela
häufen sich die Beschwerden wütender Geschäftsinhaber.
Gegen Medina ermittelt derzeit das Antikorruptionsgericht. (15.06.06)
Mehr
Kultur
Dieser Sommer wird ein Kultursommer in Torrevieja. Knapp 200 Aufführungen
bietet das komplette Kulturprogramm. Die Stadt stellt dafür 340.000.-
Euro zur Verfügung, was eine Steigerung der Kulturinvestition um
160% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Kulturstadtrat Eduardo Dolon
bezeichnet dies als das wichtigste und umfangreichste Kulturprogramm der
Stadt Torrevieja. Infos zum Programm gibt es in den Tourismusbüros,
an der Theaterkasse des neuen städtischen Theaters oder auf der Webseite
torreviejacultural.com.
(10.07.06)
Mehr
Sicherheit
Um die Sicherheit der Stadt Torrevieja weiter zu erhöhen, haben
am 5. Juli 18 neue Polizisten ihren Dienst bei der Ortspolizei aufgenommen.
Bürgermeister Mateo erwartet durch die Aufstockung der Polizeikräfte
eine Verbesserung des Images der Stadt. In drei Jahren hat sich die Zahl
der Ortspolizisten von 70 auf 200 knapp verdreifacht. Damit kam die Landesregierung
dem Versprechen nach, jährlich die Polizeistärke um 25 Einsatzkräfte
zu erhöhen. (10.07.06)

Städtische
Theater eröffnet
Am 28.06. wurde das neue städtische Theater Miguel Hernández
im Beisein von Bürgermeister Mateo und dem Ministerpräsidenten
des Landes Valencia, Francisco Camps, offiziell mit dem königlich
spanischen Musikkorps eröffnet. Der avantgardistische Bau zählt
zu den neuen städtebaulichen Highlights von Torrevieja. In den kommenden
Wochen treten verschiedene Orchester auf. Der Eintritt ist nach vorheriger
Reservierung frei. Für den Sommer stehen Aufführungen von Macbeth
(19.07.), ein Konzert des Sängers Christopher Cross (20.07.) und
der Auftritt des britischen Männerchors "Boheme" sowie
das Musical "Balansiyyá" (20./21.08) auf dem Programm.
Das neue Theater bietet Platz für 700 Personen und hat rund 7 Millionen
Euro gekostet. (04.07.06)
"Besen
aus Platin" für saubere Stadt
Auch wenn es nicht immer so aussieht, aber Torrevieja ist eine der
saubersten Städte Spaniens. Dies belegt nun die Auszeichnung
des Verbandes "Ategrus". Danach erhält die Stadt die
Auszeichnung für ihr umweltfreundliches System der Abfallwirtschaft
sowie für die Sauberkeit der Straßen. Bürgermeister Mateo
nahm den Preis bereits am 15.06. in Madrid entgegen. Der Wettbewerb wurde
1987 von der Europäischen Union ins Leben gerufen. Die Stadt Torrevieja
hat bereits vier Mal Silber erhalten und ein Mal Gold und gehört
somit zur "Avantgarde in Sachen Umwelt". Es zählt nicht
nur die Qualität der Stadtreinigung selbst, sondern auch die städtischen
Ausgaben für Umwelt und Umwelterziehung. (02.07.06)

Fahnen-Streik
an Torrevieja's Stränden
In Torrevieja ist ein Streit um die Qualität der Strände
ausgebrochen. Während von der Stiftung für Umwelterziehung für
die Stadtstrände Los Locos und El Cura die Blauen Flaggen in diesem
Jahr nicht mehr vergeben wurden, überreichte das Tourismusministerium
des Landes Valencia am 23.06. der Stadt Torrevieja die Auszeichnung "Qualitur"
für saubere Strände. Die Stadt erfülle mit ihren Stränden
La Mata, Los Locos, Los Naufragos und Playa del Cura die Qualitätsbedingungen
der internationalen Norm ISO 14001. Die Blauen Flaggen wurden von der
Umweltorganisation mit der Begründung abgelehnt, die Strände
seien zu stark frequentiert. Aus Protest der Aberkennung der Blauen Flaggen
werden diese nun auch nicht an den Stränden La Mata und Los Naufragos
wehen. Die Stadt setzt in Zukunft mehr auf das Qualitätssiegel der
internationalen Norm ISO und lässt nun grün statt blau flaggen.
(02.07.06)
Erster
Streik im neuen Krankenhaus von Los Balcones
Das Krankenhaus ist noch nicht fertig, aber es wird schon einmal
gestreikt. Jedoch streikt nicht das medizinische Personal, sondern Arbeiter
der Baufirma Gailma Montajes. Am 26.06. legten sie für einen ganzen
Tag die Arbeit nieder und demonstrierten auf der Baustelle, weil die Arbeiter
der Firma nicht bezahlt wurden. Für die Installation einer Klimaanlage
stehen nach Angaben der Arbeiter noch 116.000 Euros aus. Ursprünglich
sollte das Krankenhaus im Sommer 2005 eröffnet werden. Voraussichtlicher
Eröffnungstermin soll nun im Oktober 2006 sein. (02.07.06)
Deutsche
Ortsgruppe in Orihuela Costa
In Orihuela Costa hat sich eine deutsche Gruppe gebildet, die sich
hauptsächlich aus Mitgliedern von Nachbarschaftsvereinigungen zusammen
setzt. Auslöser zur Bildung der Gruppe war offensichtlich die Absetzung
des beliebten Küstenstadtrates Jose Antonio Aniorte. Die Anwohner
des Küstenbereiches fühlen sich seit längerem von den Entscheidungen
im Rathaus von Orihuela vernachlässigt und beklagen vor allem die
Sicherheit und Infrastruktur in Orihuela Costa. Für Montag, 26.06.,
hat die Gruppe eine größeres Treffen und eine Pressekonferenz
im Hotel La Zenia vorgesehen. Weitere Infos zur deutschen Gruppe bei Manfred
Schwarting, Tel. 966 775 245 oder per eMail unter info@afs-fahrertraining.de.
(26.06.06)
Guadia
Civil verzichtet auf Drogenkonsum
Ein großer Irrtum ist einem kleinen Drogendealer aus Torrevieja
unterlaufen, als er ausgerechnet Beamten der Guardia Civil in Zivil Kokain
am 18.06 um 3.30 vor einer Diskothek zum Kauf anbot. Nach der Festnahme
stellte die Polizei bei dem 22-Jährigen 150 Euro Bargeld, vermutlich
aus Drogenverkäufen, und 2,5 Gramm Kokain sicher. (26.06.06)

Bürgermeister
Medina mit Vorfreude und Ungeduld auf Gerichtstermin
Orihuelas Bürgermeister Medina freut sich gewaltig auf seinen
Anhörungstermin vor dem Antikorruptionsgericht in Alicante, welcher
für den 29. August vorgesehen ist. Er freue sich, dass seine Gegner
nun die Wahrheit sagen müssen und warf ihnen Verleumdung, Beleidigungen
und Halbwahrheiten vor. "Ich wünsche mir, mich vor den Richter
zu setzen, um alles aufzulösen und die Wahrheit zu sagen", so
Medina. Gegen Medina wird seit März wegen Unterschlagung und Veruntreuung
öffentlicher Gelder und Vetternwirtschaft ermittelt. (26.06.06)
Tigermücke
und Quallenplage bedrohen das Mittelmeer
Eine Bedrohung zu Wasser und aus der Luft stellt sich den Bewohnern
und Urlaubern derzeit an der Costa Blanca, wenn man den drohungsvollen
Berichten der Presse folgt. Danach soll die aus Asien stammende Tigermücke
im Anflug auf die Brutstätten im Rio de Segura bei Orihuela sein.
Die Tigermücke gilt als besonders aggressiv und sticht auch am Tage
und durch Kleidungsstücke hindurch.
Die maritime Bedrohung sorgt hingegen mit langen Tentakeln für schmerzvolle
Hautreizungen beim Baden. Grund für die ungewöhnliche Ausbreitung
der Quallen
sei wieder die hohe Wassertemperatur des Mittelmeeres. Das westliche Mittelmeer
ist derzeit ein Grad wärmer als normal. (26.06.06)
Kostenlose
Busfahrten gerichtlich verboten
Nicht die Stadt Torrevieja ist daran Schuld, dass die Bürger
an der Straße nach Crevillente nicht mehr kostenlos Bus fahren dürfen,
sondern ein Urteil des Obersten Landesgerichtes von Valencia. Immer wieder
hatten Bürger bei der Stadt gegen die angebliche Ungleichbehandlung
bei der Busbenutzung protestiert. Doch die Richter hatten das Unternehmen
"Costa Azul" verpflichtet, den kostenlosen Busservice in die
Urbanisationen einzustellen, nachdem das Konkurrenzunternehmen "Vegabus
SA" geklagt hatte. Die Grünen hingegen machen die Stadtverwaltung
verantwortlich, weil sie Vegabus vom Wettbewerb ausgeschlossen haben.
(26.06.06)

N-332
kurz vor dem Ausbau
Seit 1999 ist der Ausbau der N-332 in Planung. Nun soll noch in diesem
Jahr mit der Erweiterung begonnen werden. Das Bauministerium in Madrid
hat mitgeteilt, die Genehmigung für das 46 Millionen Euro teure Projekt
zu beschleunigen. Als mehrspurig Allee mit Palmen und Pflanzen an den
Rändern und der Fahrbahnmitte soll die N-332 in Abschnitten zwischen
Guardamar und Pilar de la Horadada für flüssigen Verkehr sorgen.
Unterführungen und Brücken sollen einen sicheren Weg zum Strand
bieten. Die ständigen Staus sollen somit entgültig der Vergangenheit
angehören. Im vorgesehenen Bereich kam es in der Vergangenheit immer
wieder zu schweren bis tödlichen Verkehrsunfällen und vor allem
in den Sommermonaten zu langen Staus. Der Abschnitt zwischen Guardamar
und Torrevieja gehört nach einer Statistik der staatlichen Verkehrsbehörde
zu den 20 gefährlichsten Straßenabschnitten Spaniens. Mit der
Fertigstellung der gesamten Bauphase ist etwa im Jahr 2009 zu rechnen.
(26.06.06)

Bürgermeister
oder Plakatkleber
"Wenn ich nicht wieder Bürgermeister werde, gehe ich Plakate
kleben". So zumindest sieht der Bürgermeister Medina aus Orihuela
seine Zukunft. Doch Medina ist sicher, "mit Dokumenten" seine
Unschuld in den Korruptionsvorwürfen beweisen zu können. "Es
habe verwaltungstechnisch schon mal Unregelmäßigkeiten gegeben",
so Medina, "allerdings niemals wissentlich". Die Schuld lag
natürlich stets bei anderen, so Medina weiter - und weist jede Schuld
kategorisch weit von sich.
Ob Medina Plakate gegen Korruption in Orihuela kleben will, bleibt bis
zu seiner hoffentlichen Ablösung im Rathaus sein Geheimnis. (10.06.06)
Jobbörse
im Zentrum
Wer Arbeit in Torrevieja sucht, sollte die Jobbörse "Ocupa-T"
vom 8. bis 10. Juni auf dem Paseo Vista Alegre nicht verpassen. Ziel der
ersten Messe dieser Art ist es, Arbeitssuchende unmittelbar mit Unternehmen
in Kontakt zu bringen, die Arbeitsplätze anzubieten haben. Im aufgebauten
Messezelt präsentieren sich ortsansässige Unternehmen wie TM,
Rubio Motor, Formaempleo, Horticulflora, Mediterránea de Catering,
Alta Gestión, Polaris World, CAM, Marcel Cluny, Br-Grupo, Adecco,
Hercusa, und viel mehr. Die Messe ist von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Die Gruppe Corte Ingles präsentiert sich am 9.06. um 18 Uhr im Kulturzentrum
El Carmen. (08.06.06)
Einsturzgefahr
im Zentrum
Die Stadt Torrevieja hat die Evakuierung eines Mehrfamilienhauses
im Zentrum angeordnet. Vor wenigen Tagen habe sich ein zwei Meter langer
Sims im fünften Stock gelöst und sei in den Innenhof gestürzt.
Bauingenieure stellten fest, dass das tragende Gerüst des Hauses
vom Rost angegriffen ist. Die Bewohner hätten sieben Tage Zeit, das
Haus zu verlassen. Mehrere Einwohner weigern sich jedoch, da sie keine
Mittel für eine andere Wohnung hätten. Die Stadt bot keine Hilfe
an und soll die Eigentümergemeinschaft mehrfach darauf hingewiesen
haben, das Gebäude zu renovieren. Es geschah jedoch nichts. Jetzt
ist das Haus akut einsturzgefährdet. (08.06.06)
Grünes
Licht für Polizei in Zivil
Grünes Licht aus Alicante und Valencia bekommt nun die Polizei
aus Torrevieja. Bis September dürfen danach 9 Polizisten in Zivil
eingesetzt werden. Die Polizisten werden sich auf dem Wochenmarkt, dem
Paseo de la Libertad und dem Vista Alegre, an der Stränden und im
Vergnügungsviertel Barrio de la Punta unter die Zivilbevölkerung
mischen. Die Stadt erhofft sich dadurch, die Sicherheit erheblich zu erhöhen.
(02.06.06)
Rotes Licht für Einbrecherbande in Torrevieja
Die Guardia Civil brachte gestern drei Männer und eine Frau zum stoppen,
die einer gefährlichen Räuberbande angehören sollen. Den
Festgenommenen wird eine Serie von zwölf Überfällen auf
Privathäuser und Geschäfte vorgeworfen. Sie sollen nicht nur
in der Provinz Alicante, sondern auch in Murcia und Almeria unterwegs
gewesen sein. Die Bande ist mit gestohlenen Audis auf Raubzug gegangen.
(02.06.06)

Bürgermeister
Mateo ist nicht korrupt
Dies zumindest bestätigt nun das Landesgericht von Elche und
verurteilte den Sozialistensprecher Quiles wegen schwerer Beleidigung
zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro und eine Entschädigung von 20.000.-
Euro an Mateo. Quiles hatte den Bürgermeister öffentlich als
"korrupt" bezeichnet. Mateo kündigt an, die Entschädigung
für einen sozialen Zweck zu spenden. Die PSOE "respektiere und
befolge" das Urteil, schließt einen Gang zum Verfassungsgericht
aber nicht aus. (02.06.06)
Orihuelas
Strände vernachlässigt - neue Partei geplant
Die krisenhaften Zustände im Rathaus von Orihuela werfen langsam
dunkle Schatten auf die Strände an der Küste. Die Strände
werden zusehends vernachlässigt. Weder Strandwachen, Toiletten, Liegen
oder ein Chiringuito sind derzeit dort zu finden, wo sich sonst bereits
Tausende im Wasser und am Strand vergnügen. Besonders am beliebten
Strand in La Zenia weht nicht einmal die Sicherheitsfahne. Der Strand
ist mit seinen tückischen Unterströmungen nicht ungefährlich.
Hier gab es in den vergangenen Jahren mehrere Todesfälle.
Die Stadträte von Orihuela haben gestern zum ersten mal seit 9 Monaten
wieder an einem Tisch gesessen. Die Fraktion hatte sich nach Machtkämpfen
zwischen der neuen Ortsvorsitzenden der Volkspartei, Monica Lorente, und
dem Bürgermeister gespalten und seitdem keinen gemeinsamen Beschluss
mehr gefasst.
Enttäuschte Mitglieder der Volkspartei PP wollen dagegen offenbar
eine neue Partei gründen, die bereits bei den nächsten Kommunalwahlen
antreten möchte. Die Partei will sich vorallem für eine Verbesserung
der mangelhaften Infrastruktur an der Küste einsetzen. (02.06.06)
Musikfestival
Festivaliko 06
Das diesjährige Musikfestival Festivaliko wird am 4. und 5.
August im Park Antonio Soria statt finden. Der Kartenvorverkauf hat hierfür
bereits begonnen. Es werden ca. 15.000 Besucher für dieses Open Air
Festival erwartet. Am Freitag werden die Gruppen Falsalarma, Morodo und
Dhira auftreten, am Samstag die Gruppen Disidencia, Porretas, Gatillazo
und Def Con Dos. Gespielt wird Punk, Hip-Hop, Reggae und Rock. mehr Infos
unter www.festivaliko.com.
(02.06.06)
Erneut
Naturschutzplan für Tabarca
Die
Unterwasserwelt der Insel Tabarca steht seit 1986 bereits unter Naturschutz
und fast alles ist dort verboten. Doch über Wasser wurde bisher fleißig
gebaut und der Ortskern gleicht einem vergessen Dorf in der Mongolei.
Trotzdem besuchen Tausende Touristen die Insel jährlich. Obwohl,
von touristischer Vielfältigkeit ist außer massenweisen Fischrestaurants
kaum eine Spur.
Das Rathaus von Alicante hat nun einen neuen Schutzplan für die einzige
bewohnte Insel im Land Valencia verabschiedet. Der Plan sieht vor, dass
kein Haus höher als 2 Stockwerke bzw. 6 Meter sein darf. Die Stadtmauer
soll restauriert und alle illegal begonnenen Bauten müssen abgerissen
werden. Das sogenannte Campo darf nicht bebaut werden. Die ca. 80 Bewohner
hoffen nun, dass die Verwaltung auch den Müll beseitigen lässt
und die historischen Bauten instand hält. Der Raumordnungsplan zum
besondern Schutz der Insel (Plan Especial de Protección) muss noch
vom Land Valencia autorisiert werden. (28.05.06)
Erneut
Baby ausgesetzt
Bereits am 13. Mai hatte ein anonymer Anrufer die Polizei über
den Notruf 112 von einem ausgesetzten Baby informiert. Beamte der Guardia
Civil fanden darauf hin das leicht unterkühlte Mädchen in Torrevieja
auf der Plaza Isabel II, unweit der städtischen Markthalle. Sanitäter
brauchten den Säugling in das Gesundheitszentrum nach Las Lomas in
Nueva Torrevieja. Der Zustand des Kindes sei stabil.
Am 24. Mai fanden Bewohner des Hauses in der Calle Virgen del Carmen 20
in La Mata ein einsames Baby. Das 4 Kilo schwere neugebohrene Mädchen
wurde ins Kreiskrankenhaus gebracht und ist gesund. (28.05.06)
Erneut
Verfahren gegen BM Mateo - BM Medina Rauswurf aus Partei
Bürgermeister
Mateo von Torrevieja muss sich in einem weiteren Verfahren vor dem Antikorruptionsgericht
in Alicante verantworten. Das Gericht in Torrevieja hat zum zweiten mal
innerhalb weniger Monate eine Anzeige gegen Mateo an das Gericht in Alicante
weiter geleitet. Mateo und die Stadträte Pascual Ortiz und Jose Antonio
Sanchez sollen 7 Millionen Euro für Dienstleistungen und Bauten am
Stadtrat vorbei genehmigt haben.
Die Parteiführung der spanischen Volkspartei PP will den wegen unter
Korruptionsverdacht stehenden Bürgermeister Medina von Orihuela aus
der Partei loswerden. Sie habe ihm empfohlen, seine Mitgliedschaft zeitweise
niederzulegen. Falls er das nicht tue, werde man ihn ausschließen.
Medina hingegen tut den Ahnungslosen. Er selbst wisse nichts von einem
derartigen Verfahren. (28.05.06)
Wenn
der Opa mit der Oma......
....zur Party gehen, geht die Post ab. Der Bürgermeister von
Torrevieja hatte zum 19.05. alle Senioren der Stadt in den Wasserpark
Aquopolis zum ersten "Dia del Mayor" eingeladen - und fast alle
kamen. Zumindest wurde es eng, als mehrere Tausend agile Rentner jenseits
der 65 den Aufruf des Stadtoberhauptes folgten. Bei kostenloser Riesenpaella,
Grillbratwurst und heißer Schokolade wurde dann beim ersten Open
Air Festival für Senioren abgefeiert. Nach mehr oder weniger wilden
Tanzeinlagen zu den Rhythmen mehrerer Orchester konnten sich die älteren
Teilnehmer in gesondert ausgewiesenen Zonen erholen. Rund 300 Helfer von
Feuerwehr, Polizei und Zivilschutz hielten die mobilen Partyteilnehmer
unter Kontrolle. "Wer feiert sitzt nicht im Gesundheitszentrum",
so der BM Mateo bei der Party. Ob dahinter eine Anspielung steckt, ältere
Menschen sollten eher mehr feiern, an statt wehleidig in Gesundheitseinrichtungen
ab zusitzen oder wie die Grünen vermuten, eine reine Wahlkampfshow,
bleibt als Geheimnis im Rathaus. (28.05.06)
Geschäftswelt
im Fotowettbewerb
Wettbewerb im Geschäft ist nichts Neues. Bei dem Wettbewerb
im Einzelhandel geht es jedoch um die schönsten Fotos aus Torrevieja's
Bussinnesbereich. Die Stadt Torrevieja hat diesen Wettstreit für
Jugendliche und Erwachsene um die schönsten Fotos ausgeschrieben.
Die Bilder können in Schwarzweiß oder Farbe in einem Format
bis 40x50 cm bis zum 30. September eingereicht werden. Nähere Informationen
gibt es im Tourismusbüro gegenüber dem Rathaus. (26.05.06)
Gratisbus
für alle
Kostenlos Bus fahren ist eigentlich kein Recht, sondern eine Ausnahme.
Weil diese in ganz Spanien einmalige Ausnahme nicht für alle in Torrevieja
gilt, trafen sich am 23.05. rund 200 Bürger aus den Urbanisationen
rechts und links der Straße nach Crevillente im Rathaus von Torrevieja
ein und forderten ein Recht auf kostenlose Busbenutzung. Dort wurde den
Protestanten dann erklärt, dass am 18. März die Firma Vega Bus
einen Prozess vor dem Landgericht gewann, nachdem ihre durch die kostenlosen
Bustransporte der Firma Costa Azul auf dieser Strecke mehrere 10.000.-
Euro Verluste entstanden seien. Costa Azul musste daraufhin seinen Vertrag
mit der Stadt und die Lizenz für diese Strecke aufgeben. Vega Bus
verlangt einen Euro für die Fahrt und verspricht, nach neuem Vertrag
mit der Stadt und der Lizenzvergabe für die Strecke den Busdienst
kostenlos anzubieten. (26.05.06)
Duftpark
für Torrevieja
Auf
einer Fläche von 70.000 m2 im Barranco von Torreblanca soll es bald
nach edlen Gewürzen und aromavollen Pflanzen duften. Fast 1 Millionen
Euro soll die erste Bauphase des Parks der Pflanzendüfte (Parque
Aromatico) das von einer katalanischen Architektin entworfene Projekt
kosten. Die Anlage, mit Baumzonen, duftenden Pflanzen, Spazierwegen, Pergolen
und Kinderspielplätzen, wird im Rahmen des Tourismusplans Excellencia
von der Stadt Torrevieja, dem valencianischen Tourismusministerium und
dem Wirtschaftsministerium erbaut. (24.05.06)
Letzte
Plantagen verschwinden aus Stadtgebiet
"Gib du mir etwas Land für ein Krankenhaus und ich mache
aus deinem Acker wertvolles Bauland". So oder so ähnlich müssen
Gespräche im Rathaus laufen, wenn ein Grundstücksbesitzer gleichzeitig
Bauunternehmer ist und ehemaliger Stadtrat im Rathaus war. Natürlich
stets aus Mangel an Bauland und stets im öffentlichen Interesse.
So werden auf den 767.000 m2 von Carlos Carmona gegenüber dem neuen
Krankenhaus in Los Balcones bald 2.684 neue Häuser stehen, wo heute
noch Orangenbäume die Zone begrünen. Auch an der Ausfallstraße
nach San Miguel hinter Lago Jardin II hat das valencianische Ministerium
für Wohnungsbau die Genehmigung für 1.300 Häuser erteilt.
Hier entstehen ebenfalls 2 neue Hotels im 4 Sterne Bereich.
Gegenüber der Urbanisation La Veleta, zwischen der N-332 und der
Avda. Pacifico, wo heute noch die alte Ruine Villa Amalia zu sehen ist,
werden in naher Zukunft 925 Wohnungen und eine Schule entstehen. Damit
wurden insgesamt 1,25 Millionen Quadratmeter Land zur Bebauung freigegeben.
(24.05.06)
Feria
de Mayo mit Stierkampf
Die
alljährliche Feria de Mayo stellt zweifelsfrei auch in diesem Jahr
wieder den Höhepunkt der Volksfeste in der Salzstadt dar. Vom 3.
bis 7. Mai. steht die Stadt wieder im Rausch des andalusischen Lebensgefühls.
Im Mittelpunkt stehen die rassigen Pferde und die bunten Trachten der
Reiter und Reiterinnen. Auf dem Festplatz im Hafen stehen dann wieder
die bunten Casetas, in denen Tapas, erfrischender Vino und Sherry aus
Andalusien angeboten werden, Sevillanermusik aus den Lautsprechern schallt
und sich jung und alt in festlichen Kostümen auf den Bühnen
zu Flamencorhythmen drehen. Für die Ausländer unter den Gästen
wird am Samstag, den 6. Mai, im Festzelt ein Begrüßungswein
und ein Aperitif gereicht. Am selben Tag wird es um 19 Uhr in der provisorischen
Arena einen Stierkampf geben. Karten hierfür gibt es für 30.-
bis 50.- Euro im Tourismusbüro. Das
komplette Veranstaltungsprogramm. (29.04.06)
Bürgermeister
Medina unter Anklage?
Kurze
Amtswege in der Verwaltung - darunter wird Medina jedoch etwas anderes
verstehen müssen. Das Amtsgericht von Orihuel liegt nur wenige Schritte
von seinem Rathaus entfernt. Dort hat nun die zuständige Richterin
vom Amtsgericht Nummer 4 die Anzeige von Orihuelas Sozialistensprecher
Ortuño angenommen und das entsprechende Verfahren eingeleitet.
Dadurch werden nun vorbeugende Maßnahmen wie Durchsuchungen von
öffentlichen und privaten Räumen möglich. Ortuño
hatte der Staatsanwaltschaft viele Indizien für die Untersuchung
im Korruptionsfall
Medina zukommen lassen. Medina wird u.a Amtsmissbrauch, Urkundenfälschung,
Unterschlagung und Veruntreuung vorgeworfen.
Auch Fenoll, der Müllkönig von Orihuela, steht zusammen mit
4 Angestellten seines Müllimperiums seit dem 25.4. wegen Dokumentenfälschung
und versuchtem Betrug vor Gericht. Unterdessen sind sich sämtliche
Fraktionen im Rathaus einig, noch einmal eine unabhängige Studie
über die Angebote der fünf Bewerber um die Konzession der Müllendsorgung
in Auftrag zu geben. Im Rahmen der Konzession tauchten Tonbänder
von Fenoll mit Verhandlungsgesprächen über Bestechungsgelder
auf. (29.04.06)
Torrevieja
im Netz der Schifffahrts-Zentren
Torrevieja
mit dem größten Sporthafen im Mittelmeerraum soll als Koordinierungsstelle
ins Netz der Schifffahrtsregionen integriert werden. Hierfür plant
das Land Valencia umfangreiche Investitionsmaßnahmen. Rund 200.000.-
Euro fließen in den Ausbau eines neuen Wassersportzentrums in Torrevieja.
Der voraussichtliche Standort wurde bereits von Technikern des Kultur-,
Bildungs- und Sportministeriums besichtigt. Vorerst soll das Zentrum provisorisch
gegenüber dem Playa del Acequion und später neben der heutigen
Eisfabrik auf dem Fischerkai entstehen. Das Wassersportzentrum in Torrevieja
koordiniert dann die weiteren Zentren der Provinz in Moraira, Calpe, Villajoyosa
und Santa Pola. Die Zentren sollen sich vorwiegend mit Bildungsmaßnahmen
und Förderung von Meeressportarten befassen. Das Angebot an Wassersportkursen
wird erweitert, ein umfangreiches Programm für Privatpersonen und
Gruppen mit Sportarten wie Segeln, Rudern oder Kanufahren und der Bau
eines Wohnheimes für Schüler der Escula del Mar sind vorgesehen.
(29.04.06)
Krankenhaus
Los Balcones vor Namensgebung
Wenn es nach dem Willen von Bürgermeister Mateo aus Torrevieja
geht, soll das allgemeine Krankenhaus in Los Balcones den Namen eines
der bekanntesten und beliebtesten Persönlichkeiten der Stadt tragen.
Mateo hat den Namen "Doctor Manuel García Gea" vorgeschlagen.
Der Mediziner aus Torrevieja stammte aus einer alteingesessenen Arztfamilie
und verstarb kurz zuvor am 24. April im Alter von 78 Jahren. Der Namensvorschlag
erfolgt in Anerkennung seines Dienste, die stets im Mittelpunkt für
das Leben seiner Mitbürger standen. Die Zustimmung des valencianischen
Gesundheitsministerium steht noch aus. (29.04.06)
Bürgermeister
Medina unter Polizeischutz
Traut
sich Bürgermeister Medina von Orihuela nach seinen Korruptionsskandalen
und den öffentlichen Protesten gegen das Rathaus nur noch unter Polizeischutz
auf die Straße? Wie die Tageszeitung
"Informacion" berichtet, hatte sich Medina bei seinen Auftritten
zu Semana Santa selbst eine Eskorte von vier bewaffneten Ortspolizisten
in Zivil zugeteilt. Das Vorgehen hat Argwohn bei Stadträten und Orihuelas
Sicherheitsdiensten hervorgerufen. Die Regierungsvertreterin in Alicante,
Etelvina Andreu, lässt den Polizeischutz für Medina während
der Karwoche untersuchen. Der notwendige Antrag sei bei ihr nicht eingegangen.
Erst am 18. April hatte ein Abgeordneter des Landes Valencia den Auftritt
von Polizei in Zivil verboten. (21.04.06)
Ociopia
fast unbemerkt eröffnet
Das
neue Shoppingcenter "Ociopia"
am Rande der Altstadt von Orihuela wurde am 20.04. fast unbemerkt von
der Öffentlichkeit eröffnet. Nachdem Bürgermeister Medina
von Orihuela, Architekten und Baufirmen sich am Vorabend noch gegenseitige
Lobesreden bei der Besichtigung zusprachen, kamen am offiziellen Eröffnungstag
nur wenige Besucher ins neue Einkaufsparadies.
Das Centro Comercial machte bereits vor der Eröffnung mehrfach negative
Schlagzeilen. So musste der Eröffnungstermin mehrmals verschoben
werden, letztmalig weil die Zufahrtsstraße nicht fertig wurde. Die
Baukosten erhöhten sich um 40%. Am Eröffnungstag funktionierten
weder Telefone noch Klimaanlagen. Die Toiletten und Wasserleitungen in
den Geschäften wurden schlichtweg vergessen und müssen nun aufwendig
nachgerüstet werden.
Die deutschsprachige Presse widmete der Eröffnung keine einzige Zeile.
Die CBN schreiben in ihrer Ausgabe vom 21.04. stattdessen sogar von einer
weitern Verzögerung um 4 Monate. (21.04.06)
Polizeiautos
ohne ITV
Wenn die Polizei von Torrevieja ihre eigenen Autos auf Fahrtauglichkeit
unter die Lupe nehmen würde, müssten sie sich wohl selbst die
Betriebserlaubnis entziehen. Dies will jetzt die Tageszeitung "Informacion"
heraus gefunden haben. Zwar wurde in den vergangenen 3 Jahren die Zahl
der Ortspolizisten um 70 Mann verstärkt, im selben Zeitraum aber
nur ein einziges Fahrzeug, ein Peugeot 205 angeschafft, dessen ITV (dem
spanischen TÜV) seit Mitte März abgelaufen sei. Die Policia
Local verfügt insgesamt über 15 Polizeifahrzeuge. Bei mindestens
6 dieser Autos sei der ITV-Termin zur technischen Überprüfung
überschritten. Lediglich 5 Polizeiautos sind von der Polizei geleaste
Fahrzeuge, die restlichen gehören dem Rathaus. Davon wurden die ersten
Opel Astra 1995 von der Stadt gekauft und sind nach 11 Jahren immer noch
im Dienst. Da die wenigen Fahrzeuge wochentags bis zu 16 Stunden unterwegs
seien, sind die Sitze durchgesessen und defekt, der Stoffbezug im Fahrzeuginneren
kaputt und verschlissen, so die Zeitung "Informacion". (21.04.06)
Bringservice
für Behinderte
Residenten, Touristen oder Langzeiturlauber mit Behinderungen können
ab Juli den kostenlosen Bringservice vom Roten Kreuz von Torrevieja nutzen.
Um den Service in Anspruch zu nehmen, ist ein Anruf unter der Nummer 965
711 818 notwendig. Die Hilfsbedürftigen werden dann an die behindertengerechten
Stadtstrände Los Naufragos, Los Locos oder La Mata gefahren.
Das Rote Kreuz hat bis zum 5. November an den Stränden von Torrevieja
wieder neun Rettungsstationen eingerichtet. In der Hochsaison werden dort
82 Helfer ihren Dienst leisten. (21.04.06)
Grüne
Fahnen für ausgezeichnete Strände
Die
valenzianische Tourismusministerin gratulierte Bürgermeister Mateo
auf der Tourismusmesse der Comunidad Valencia "zur guten Entwicklung
der Strandbeschaffenheit" in einem der wichtigsten Touristenzentren
des Landes und überreichte die grüne Fahne der spanischen Institution
für Normierung und Zertifizierung (AENOR). Die Strände von La
Mata, Los Locos, El Cura, Los Naufragos und Cala de Cabo Cervera wurden
von AENOR zuvor mit dem Gütesiegel ISO 14.001 ausgezeichnet. Diese
Auszeichnung bescheinigt die hohe Umweltqualität der Strände
und geht in ihrer Bewertung noch über die Ansprüche der "Blauen
Flaggen" hinaus. (14.04.06)
Internationales
Chortreffen in Torrevieja
Wie
in jedem Jahr wird zum Frühlingsbeginn in der Salinenstadt Torrevieja
das internationale Treffen der Chormusik veranstaltet. In diesem Jahr
findet das XX. Internationale Chortreffen Ciudad de Torrevieja in der
Zeit vom 18. bis 23. April statt. Hierbei kommen Musikliebhaber in den
Genuss hochwertiger Chormusik, vorgetragen von Chorgruppen aus aller Welt.
In diesem Jahr nehmen Chöre aus Torrevieja, Murcia, Barcelona, Vizcaya,
Pontevedra sowie internationale Gruppen aus Italien, Kolumbien und Venezuela
teil. Die Auftritte finden hauptsächlich in der Erzpriesterkirche
Templo Arciprestal de la Inmaculada Concepción statt, aber auch
im Auditorium des Musikpalasts, am Monumento al Coralista (Chordenkmal),
auf dem Paseo Vista Alegre sowie im Geschäftszentrum Habaneras. Das
komplette Programm ist auf der Webseite des
Rathauses oder dem Land
Valencia zu finden. (12.04.06)
Osterrasen
in den Tod
Millionen von Spaniern nutzen die Osterwoche für die ersten
Ausflüge in die Natur. Weg von zu Hause, hin an die Küste -
und dies möglichst schnell. Verstopfte Autobahnen, überfüllte
Straßen in den Küstenorten, wo sich der Verkehr über Nacht
vervielfacht und die erste Bewährungsprobe für den bevorstehenden
Sommer übersteht.
Doch der Ausflug ähnelt einem Rennen in den Tod, einem Sprung der
Lemminge in den Abgrund. Im letzten Jahr überlebten 105 Osterausflügler
diese Pilgerreise nicht. Mit mindestens 100 Todesopfern auf den Straßen
rechnen die Experten in dieser Osterwoche wieder. Das dieser prognostizierte
Wert erreicht wird, ist wahrscheinlich. Bis zum heutigen Tag werden 34
tödliche Osteropfer gemeldet. In den restlichen Tagen bis zur Rückreisewelle
steckt noch viel tödliches Potenzial. Im Jahr 2004 starben am Karfreitag
22 Personen bei 16 Unfällen. Im Jahr 2003 gab es am Rückreisesonntag
23 Tote in 14 Unfällen. Im Jahre 2002 starben am Miercoles Santo
(Ostermittwoch) 17 Menschen auf spanischen Straßen, die gleiche
Anzahl am Ostersonntag. (12.04.06)
Nachtrag vom 20.04.: Gemeldete Todesopfer in der Semana Santa 2006
= 108
Semana
Santa
Wenn
vermummte Gestalten mit Kapuzenmützen zu dumpfen Trommelschlägen
barfuss durch die Straßen ziehen und dabei tonnenschwere Madonnenfiguren
und Jesuskreuze leidensvoll auf ihren Schultern tragen ist Semana Santa
in España. Die von religiöser Hingabe geprägten Osterprozessionen
sind in ganz Spanien ein Erlebnis auch für Touristen. In Torrevieja,
Torrelamata
und Orihuela
werden fast täglich vom 10.04. bis 16.04. die mystischen Schweigemärsche
durch die Städte führen. Der Höhepunkt in Orihuela wird
wieder in der Nacht von Karfreitag stattfinden, wenn alles künstliche
Licht erlischt und nur die Kerzen und Fackeln der Nazarenos und Penitentes
die Nacht erhellen. Ein Estante, ein Träger der schweren Heiligenfiguren,
zu werden, ist gar nicht so einfach. Die Plätze werden normalerweise
vom Sohn an den Vater vererbt. Es gibt lange Wartelisten um die Thronträger.
Torrevieja ist die einzige Stadt in Spanien, wo Ausländer die tronos,
die Plattformen der pasos, die Heiligenfiguren und Bibelszenen, tragen
dürfen. Grund ist der Mangel an kräftigen spanischen Trägern.
(10.04.06)
Demonstration
gegen Korruption
Nachdem
nun auch das Rathaus der Hochhausburg Benidorm seinem Korruptionsfall
hat, gingen in Orihuela am Samstag, den 8.04. mehr als 200 Menschen in
der Bischofsstadt auf die Straßen, um gegen die Korruption in ihrem
Rathaus und für den Rücktritt der verantwortlichen Politiker
zu demonstrieren.
Dies ist bereites die zweite Demonstration in Orihuela, nachdem in der
Woche zuvor 50 Jugendliche mit gleichen Motiven durch die Straßen
von Orihuela zogen. Die Demonstranten haben sich bis zu 17 Stunden im
Zentrum Glorieta Gabriel Miró von Orihuela versammelt und sind
mit ihren Protestplakaten durch die Hauptstraßen bis zum Rathaus
gezogen. Die Proteste sind die Antworten der Bürger auf die dem Rathaus
von Orihuela, insbesondere Bürgermeister Medina, vorgeworfenen Korruptionsfälle,
wie berichtet. (10.04.06)
Ausstellung
im Krippenmuseum
Das Krippenmuseum
von Torrevieja steht in der Osterwoche wieder im Mittelpunkt einer Ausstellung
von ca. 300 Figuren, die die Szenerie des Leidensweges Christi darstellen.
Dabei zeigen 19 Szenen das Leben Jesu von der Geburt bis zur Wiederauferstehung.
Ebenfalls zu sehen ist eine Ausstellung mit ca. 3.000 Briefmarken mit
Motiven der Semana Santa und Weihnachten sowie eine Engel- und Reliefsammlung.
Das Museum in der Avda. Diego Ramirez, 20 ist täglich von 10 bis
13 Uhr und 15 bis 21 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Kinder 3 Euro.
(10.04.06)
Costa
Corrupta
Korruption
an der Küste - und kein Ende. Im Rahmen der Ermittlungen der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft
werden die Akten der im Visier der Ermittler befindlichen Bürgermeister
Medina von Orihuela und Bürgermeister Mateo von Torrevieja immer
dicker. Während Medina neben seinem korrupten Luxuswandel nun noch
in einen handfesten Müllskandal verwickelt ist, in dem ihm und anderen
Rathausmitgliedern Bestechung in Millionenhöhe vorgeworfen wird,
tauchen auf den Konten von Bürgermeister Mateo immer neue ungeklärte
Einzahlungen auf. Der bisherige "Müllkönig" Fenoll
von Orihuela legt der Presse Material vor, in dem es um geheime Absprachen
bei der Vergabe der neuen Verträge für die Müllbeseitigung
und Straßenreinigung in der ganzen Region von Orihuela geht. Der
210 Millionen Euro Auftrag sollte durch Bestechungsgelder von 2 Millionen
Euro an die Konkurrenz vergeben werden. Bürgermeister Mateo gerät
nach seinem Immobiliendeal immer mehr in Erklärungsnotstand, woher
die 512.000.- Euro stammen, die in den letzten 5 Jahren auf einem seiner
Konten eingegangen sind. Mehr zu Korruption unter dem Artikel "Öffentliche
Ämter zur persönlichen Bereicherung". (06.04.06)
Mittelaltermarkt
in Torrevieja
In
der Osterwoche vom 13. bis 16. April wird wieder der Mittelalterliche
Markt in Torrevieja ausgetragen. Geboten wird dem Publikum wieder in mehr
als 60 Ständen handwerkliche Qualitätsarbeiten aus Stein, Leder,
Keramik, Glas, Holz und vieles mehr. Vorgeführt werden alte Handwerkstechniken
von der Schmiede über den Glasbläser, Steinmetz, Weber und Papierschöpfer.
Ein breites Angebot an Vorführungen von Possenspielen, Akrobaten,
Troubaduren, Hexen, Scharlatanen, Quaksalbern und orientalischen Tänzen
begleiten das Programm. Für das leibliche Wohl sorgen hausgemachte
Käse, Trockenfisch und Wurstwaren, traditionelle Süßigkeiten
und Getränke in mittelalterlicher Taverne oder im arabischem Teezelt.
Der Markt wird stattfinden an der alten Salzverladung neben dem Club Nautico
und ist geöffnet von 11-14 und 16-21 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Weitere Infos auch in Deutsch unter Tel. 639 979 678. (06.04.06)
Für
10.- Euro von Alicante nach Barcelona
Ein Kurztrip in die katalanische Kulturstadt Barcelona wird ab Juni diesen
Jahres mit dem Flugzeug von Alicante aus weniger als 33.- Euro kosten.
Die in Spanien führende Fluggesellschaft für Billigflüge
"Vueling.com" kündigte an, dass ab 2.06. täglich eine
Maschine um 13 Uhr von Alicante nach Barcelona startet und von der katalanischen
Hauptstadt zurück nach Alicante um 10:30 Uhr. Für eine Strecke
zahlen die Fluggäste lediglich 10 Euro plus 6.31 Euro für Steuern
und Sicherheitsgebühren. Die Flüge sind auf der Webseite der
Fluggesellschaft www.vueling.com
zu buchen. Damit tritt die Billigfluggesellschaft "Vueling.com"
in direkte Konkurrenz zu Iberia und Spanair, die bisher diese Route abdeckten.
(06.04.06)
Alte
Tradition - Neue Arenen
In
Torrevieja und Orihuela sollen wieder nach alter Tradition Stiere getötet
werden - wenn es nach dem Willen der in Torrevieja ansässigen "Bürgerinitiative
pro Stierkampf" gehen soll. Die alte Arena von Orihuela wurde 1984
geschlossen und verfiel dann zusehens. Die Ruinen der Arena in La Mata/Torrevieja
wurden erst im letzten Jahr entgültig beseitigt. Bürgermeister
Medina von Orihuela will bereits im April den Auftrag für eine neue
Arena vergeben, so der Vorsitzende des Clubs Taurino, der 150 aktive Mitglieder
zählt. Zur Präsentation der Bürgerinitiative am 18.02.
in Torrevieja kamen sogar 300 Anhänger der alten Stierkampftradition,
darunter namhafte Matatore. Die Anhänger zeigten sich erleichtert,
dass in Torrevieja die Gegner des spektakulären Stiere tötens
wenig Einfluss haben und verweisen auf das gute Geschäft und den
blühenden Wirtschaftszweig des Stierkampfes. (01.04.06)
Alter
Müll - Neues Konzept
Die
Stadt Torrevieja bekommt ein neues revolutionierendes und in Europa einmaliges
Müllentsorgungskonzept. Hierbei sollen die unansehnlichen grünen
Mülltonnen aus den Urbanisationen verschwinden. Die Lebensqualität
in den Wohngebieten soll sich so durch die optische Bereinigung und die
nicht mehr notwendige nächtliche Lärmbelastung bei der Leerung
der Mülltonnen drastisch erhöhen.
Das neue Konzept sieht folgende Vorgehensweise bei der ab dem 1. April
2006 eingeführten Müllentsorgung vor: weiter
--->>>. (01.04.06)
Altes
Schiff - Neues Museum
Ein
altes ausgedientes Küstenwachboot der Zollaufsichtsbehörde dient
bald in Torrevieja als neues schwimmendes Museum. Das 32 Meter lange ausrangierte
Patrouillenboot "Albatros III" wurde am 23.03. gleich hinter
dem Unterseeboot "Delfin S-61" im Hafen von Torrevieja fest
gemacht und ist nach dem U-Boot ein weiterer Bestandteil des "Museo
del Mar y de la Sal".
Das Schiff wurde 1971 aus Mahagoniholz gefertigt und kann voraussichtlich
ab der Osterwoche mit allen Räumlichkeiten, verschiedenen technischen
Geräten sowie der typischen Arbeitskleidung der im Dienste des Zolls
gestanden Torreviejenser besichtigt werden.
Informationen über die genauen Öffnungszeiten folgen später.
(01.04.06)
Shoppingcenter
ohne Zufahrt
Bücken ohne Straße, Straßen ohne Ziel. All das ist bekannt
als Fehlplanungen in deutschen Amtsstuben. Was sich derzeit jedoch am
neuen Einkaufszentrum "Ociopía" in Orihuela abspielt,
ist eher eine Fehlplanung umgekehrter Natur. Das neue Shoppingparadies
sollte eigentlich am 30. März seine Pforten für die Kunden öffnen,
aber es führt keine Straße dort hin.
Der Baubeginn für die Zufahrt von der Landstraße N-340 war
zwar bereits vor 2 Jahren. Die Zufahrt ist aber bis Heute nicht fertig.
Der Geschäftsführer des Einkaufszentrums musste nun in der Not
einen Ingenieur damit beschäftigen, die Bauarbeiten zu überwachen.
Die Händler mussten zum Teil Garagen anmieten, um bereitstehende
Ware zwischen zulagern. Bereits eingestellte Mitarbeiter müssen ab
dem vorgesehenen Eröffnungstermin bezahlt werden. Die Einzelhändler
wollen die Stadt Orihuela jetzt auf Schadensersatz verklagen. Der neue
Eröffnungstermin soll nun Ende April sein - wenn die Straße
fertig ist. (16.03.06)
Medina
vor dem Antikorruptionsgericht
Wer als Bürgermeister zuständigkeitshalber einer Baufirma Bauaufträge
genehmigt, sollte nicht ein teuren Rolls Royce fahren und in einer Luxus-Villa
wohnen, welche dieser Baufirma gehören. Zu dieser demokratischen
Erkenntnis wird nun auch Bürgermeister Medina von Orihuela vor dem
Antikorruptionsgericht Stellung nehmen müssen. Der Antikorruptionsrichter
Felipe Briones hat nun gegen Medina Anklage erhoben. Er wirft ihm in mindestens
vier Fällen den Straftatbestand der Bestechung vor.
Bis nach Madrid ziehen sich die Kreise der Bestechung im Rathaus von Orihuela.
Briones hat weitere Anklagen gegen zwei hochrangige Volkspartei-Mitglieder
aus der Hauptstadt erstattet. Sie sollen bei dem kürzlich genehmigten
Bauprojekt Colinas Golf im Naturpark Sierra Escalona mitgewirkt haben.
Zudem wurde bekannt, dass zumindest ein Stadtrat der Liberalen in den
Bestechungsskandal verwickelt sein soll. (14.03.06)
Deutsches
Kriegsschiff kreuzt mit Mississippidampfer
Die Modellbauer der Region zieht es zum dritten Mal wieder nach Torrevieja.
Im Parque de Las Naciones stehen ägyptische Nilschiffe aus dem 1.
Jahrhundert vor Christus friedlich neben Fregatten und Galeeren der Weltentdecker
und schwimmenden Panzer- und Flugzeugträgern des 2. Weltkrieges.
Modelle von Mississippidampfern, Segel- und U-Boote kreuzen im Ausstellungszahl
mit originalen Navigationsgeräten. Eine Zeitreise durch die Geschichte
der Seefahrt bietet sich dem Betrachter auf der Ausstellungsfläche
Sala de Exposiciones im Parque de Las Naciones. weiter
--->>> (13.03.06)
Schlemmertage
in Torrevieja
Freunde kulinarischer Genüsse kommen bei der "Feria de
gastronomia y comercio" wieder auf ihre Kosten. An den Tagen vom
23. bis 26. März bieten wieder eine große Anzahl lokaler Restaurants
und Geschäfte ihre Angebote auf 3.000 Quadratmeter im Messegelände
am Hafen einem breitem Publikum. Der Eintritt zu dem Gaumen- und Konsumspektakel
kostet 15 Euro. Vor allem traditionelle Reisgerichte werden im Vordergrund
der rund 12.000 Kostproben stehen. (13.03.06)
Drang
zur Selbstverstümmelung
Offensichtlich sein neurotisch autoaggressives Verhalten macht einem
Schweden zu Schaffen, welcher die Nähe zu Polizei und Gewaltverbrechen
sucht. Der 33-jährige rief die Polizei, weil er im Wohngebiet von
La Siesta von 2 Männern mit osteuropäischen Akzent gekidnappt
wurde. Anschließend sei er auf freiem Feld an einen Baum gefesselt,
misshandelt, gebrandmarkt und auf ihn eingestochen worden. Als die Polizei
den Mann fand, blutete er stark und wurde ins Krankenhaus Vega Baja gebracht.
Dort wurden jedoch nur oberflächliche Verletzungen festgestellt,
die sich das "Opfer" vermutlich selbst beigebracht habe, so
die Guardia Civil, die den Skandinavier festnahm und ihm die Vortäuschung
eines Gewaltverbrechens vorwirft - nicht zum ersten Mal. Der Schwede führt
bereits eine lange Opferliste, auf der er selbst als Täter 5 Mal
in Alicante wegen dem selben Vergehen auffällig wurde. (13.03.06)
Kriminalität
rückläufig
Laut dem Regierungsbeauftragten in Valencia, Antonio Bernabé,
ist die Kriminalitätsrate in der Provinz Alicante in den Jahren zwischen
2002 bis 2005 um 14% zurück gegangen. Danach wurden im Jahr 2005
pro 1.000 Einwohner 71 Delikte gezählt. Drei Jahre zuvor wurden noch
85 Straftaten registriert. Die Rate liegt zwar in der Provinz Alicante
etwas über dem Durchschnitt der gesamten Region Valencia (66 pro
1.000), sei aber niedriger als der durchschnittliche Wert in der Europäischen
Union. In Staaten wie Belgien und Großbritannien werden 100 Straftaten
pro 1.000 Bürger gemeldet, so Bernabé. Spitzenreiter bei den
Rückgängen der Delikte seien die Einbrüche in Gebäude
und Körperverletzungen. Bei den Einbrüchen wurde ein Einbruch
von 18,5% gegenüber den letzten drei Jahren vor 2005 gemessen. (13.03.06)
Weitere
Polizeiwache für die Innenstadt von Torrevieja
In den Räumen des alten Arbeitsamtes an der Calle Arquitecto
Larramendi wird es eine neue Polizeiwache geben. Die Wache liegt strategisch
günstig im Bereich der Avenida de las Habaneras, wo es vor allem
an Wochenenden immer wieder zu Ausschreitungen zwischen Nachtschwärmern
kommt sowie im Bereich der Stadtstrände Playas los Locos und del
Cura. In der Wache werden rund 30 Beamte rund um die Uhr ihren Dienst
für die Sicherheit der Stadt leisten.
Bereits im März 2005 wurde 3 neue Wachen in Los Balcones, La Siesta
und La Mata eröffnet. Diese Wachen sind jedoch nicht durchgehend
geöffnet. (13.03.06)
Direkte
Busverbindung zum Flughafen
Wer mit der ganzen Familie mit dem Bus von seiner Ferienunterkunft
in Torrevieja zum Flughafen oder umgekehrt über die Innenstadt von
Alicante fahren möchte, das bei 30 Grad Sommerhitze und schwerem
Reisegepäck, muss schon gut trainiert und ausdauerbereit sein. Einige
Stunden vom wohlverdienten Urlaub gehen dabei immer verloren.
Dies soll sich nun ändern. Bürgermeister Mateo will in Kürze
einen Vertrag mit dem Land Valencia unterzeichnen, um eine direkte Busverbindung
zwischen dem Flughafen El Altet und Torrevieja aufzubauen. Täglich
sollen vier bis sechs Fahrten von der Firma Costa Azul angeboten werden,
da 3 von 10 Fluggästen Torrevieja zum Ziel hätten.
Auch ein Touristenstadtbus soll in nächster Zukunft eingesetzt werden,
der möglicherweise auch andere Ziele in der Vega Baja anfahren könnte.
(13.03.06)
Feria
de Mayo in Torrevieja
Die
diesjährige Feria de Mayo, eines der kulturellen Höhepunkte
in der Salzstadt, wird vom Mittwoch, 3. Mai bis Sonntag, 7. Mai, im Hafengelände
von Torrevieja stattfinden. Eröffnet wird das größte andalusische
Volksfest an der Costa Blanca mit der Flamenco-Aufführung von Antón
Moreno. Im vergangenen Jahr nahmen rund 30.000 Besucher an der Feria de
Mayo teil, die durch kulinarische Köstlichkeiten und kulturelle Wettbewerbe
und zahlreiche Veranstaltungen jährlich Gäste aus Nah und Fern
anzieht. (10.03.06)
Schlagerparty
mit Steffen Jürgens
Einen
echten Schlagerstar der deutschen Musikszene können Liebhaber der
Schlagermusik live und hautnah an gleich drei Veranstaltungstagen im Raum
Torrevieja erleben. Steffen Jürgens ist vielfach auf den ersten Plätzen
der deutschen Schlagercharts platziert und hat gleich ein ganzes Veranstaltungsprogramm
für seine Fangemeinde vom 2. bis 9. April organisierte. Der Inhaber
der Goldenen CD lädt hierbei ein zu gemütlichem Abendessen mit
Schlagerparty und abtanzen bis Mitternacht. Begleitet werden die Veranstaltungen
von DJ Yogi. Reservierungen sind zwingend notwendig. Weiter
Infos zu Steffen Jürgens und seinem Programm (10.03.06)
Sommerhafte
Temperaturen an der Costa Blanca
Noch am Wochenende fegten gewaltige Orkanböen über ganz
Spanien und haben offensichtlich den Winter gänzlich weggeblasen.
Während in Deutschland der lange Dauerwinter noch von Minustemperaturen,
Schnee und Regen beherrscht wird, meldet die Wetterstation
von Elche um 15:15 Uhr einen Maximalwert von 28,4 Grad. Warme Luftmassen
und Westwind haben die Temperaturen um vier bis sieben Grad steigen lassen.
Bis zum Wochenende soll das schöne Sommerwetter noch anhalten. Am
Wochenende soll es sich wieder etwas abkühlen und windiger werden.
(09.03.06)
Großeinsatz
der Sicherheitskräfte im Zentrum von Torrevieja
In einem gut vorbereiteten Großeinsatz der Sicherheitskräfte
hat die Guardia Civil am gestrigen Dienstag in der Innenstadt von Torrevieja
eine Bande von 26 Mitgliedern, darunter 23 Rumänen, ein Spanier,
ein Argentiner und eine Brasilianerin festgenommen. Der Bande wird vorgeworfen,
Hunderte Einbrüche in kommerziellen Einkaufszentren in den Provinzen
Alicante, Murcia, Almería, Granada, Valencia und Tarragona begangen
zu haben. Bei dem Polizeieinsatz unter dem Namen NITRO waren ein Hubschrauber
und mehr als 100 Guardia Civil Beamte beteiligt, einige aus Valencia und
Madrid. Bei mehreren Hausdurchsuchungen wurden mehrere Waffen, Waffenattrappen,
Bargeld in Höhe von 8.000.- Euro, Audio- und Videogeräte, Plasma-Fernseher,
Telefons und weiteres Diebesgut beschlagnahmt. (08.03.06)
Großeinsatz
der Sicherheitskräfte im Habaneras Centro Comercial
Unter dem Moto "Die Helden von Heute" demonstrieren die
Sicherheitskräfte im Innenhof des Habaneras Centro Comercial jeweils
am Samstag ihre Einsatzbereitschaft und Dienstleistung für den Bürger.
An den vergangenen Samstagen präsentierten sich bereits die Ortspolizei
sowie die Feuerwehr und deren Rettungskräfte. Die folgenden Samstage
stehen den spanische Streitkräften inklusive einer Show mit Fallschirmspringern
(04.03.), der Guardia Civil (11.03.) und der Nationalpolizei (18.03.)
zur Präsentation zur Verfügung. (28.02.06)
Die
Schweden in Murcia
Wer lieber gerne noch schraubt, wenn andere schon wohnen, dem bleibt
noch ein Tag zur Vorbereitung auf den großen Ansturm im neuen Ikea-Möbelmitnahmemarkt
im Industriezentrum Thader von Murcia. Rund 20.000 Besucher erwarten die
Konzern-Manager am 28. Februar, dem Eröffnungstag des schwedischen
Möbelhauses mit den flachen Pappkartons zum Abtransport der neuen
Wohnungseinrichtung. Auf 27.000 m2 präsentiert sich das nordische
Angebot vom schnöden Zahnstocher bis zur verschraubbahren Schrankwand.
Die Möbel warten im ersten Stock auf einer Fläche von 6.500
m2 auf kaufwillige Kunden. Im Erdgeschoss befindet sich auf 9.900 m2 die
Markthalle mit den Accessoires, Haushaltswaren und Einrichtungsgegenständen,
die Möbelhalle mit den nummerierten Pappkartons und der Kassenbereich.
Das Restaurant mit 400 Sitzplätzen und ein Bistro verschafft die
nötigen Verschnaufpausen zwischen den Einkaufstouren. Die Kleinen
lassen Sie einfach im "Kinderparadies". Über 1.000 Parkplätze
stehen an der blauen Ikea-Halle bereit. Wer vorab schon einmal virtuell
durch das Reich der nordischen Wohnkultur reisen will, kann dies auf www.ikea.es.
(27.02.06)
Kölle
Alaaf in Torrevieja
Wer sich dem Kölner Karneval nicht ganz entziehen kann hat die
Gelegenheit, etwas Atmosphäre mit Kölsch vom Fass, Flönz,
Ätzezupp und Kölsche Mädche zu schnuppern. Das Restaurant
Mesón Don Pancho in der Calle Apolo 93 lädt am 23.02. zum
Kostümfest ein. Weiberfastnacht und Rosenmontag folgen. Beginn der
närrischen Zeit ist jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos
unter 965 717 120. (18.02.06)
Andalusien
in Torrevieja
Das Kulturprogramm von Torrevieja wird um eine Attraktion bereichert.
Am Samstag, den 25. Februar feiert die Stadt zum ersten Mal den Día
de Andalucía. Um 12 Uhr findet ein Flamenco-Gottesdienst in der
Pfarrkirche San Roque und Santa Ana statt. Ab 13.30 gibt es ein
Grillfest in der Avenida del Puerto und um 22 Uhr ein Abendessen im Restaurant
Filton in Los Balcones. Zum Essen gibt es musikalische Untermalung mit
andalusischen Rhythmen. Reservierungen sind notwendig für das Essen
unter 675 062 562, Kosten 35.- Euro. (18.02.06)
Bürgermeister
Mateo ist stolz auf sein illegales Bauwerk
Ausgerechnet
ein Model vom Prestigeobjekt des Bürgermeisters Mateo ist Ausstellungsstück
im New Yorker "Museum of Modern Art" in einer Ausstellung mit
dem Titel "Die neue spanische Architektur". Architekt des immer
noch umstrittenen Wellnessbades ist der Japaner Toyo Ito. Der Bau des
futuristischen Wellnesstempels war vom spanischen Küstenamt als illegal
befunden worden, weil er sich inmitten des Naturparks "Salinas de
Torrevieja" befindet. Die Bauarbeiten wurden im vergangenen Jahr
zwar offiziell gestoppt und die Stadtverwaltung wurde verurteilt, knapp
300.000 Euro Strafe zu zahlen. Fast täglich sind jedoch Bauarbeiter
auf der illegalen Baustelle zu beobachten. BM Mateo ist stolz darauf,
zu den Zentren innovativer Architektur zu gehören und lässt
offensichtlich trotz des Verbotes weiter bauen. (17.02.06)
Volle
Netzte mit frischen Fischen
Den Klagen der Fischer über mangelnden Fischfang kann sich ein
Berufsfischer aus Torrevieja derzeit nicht anschließen. Dem von
eher mangelhaft gefüllten Netzen gebeutelten Seemann ist offensichtlich
gleich ein ganzer Schwarm Tunfische selbstopferisch ins Netz geschwommen.
Ganze 1.700 Kisten füllte die Beute einer Nacht. Jeder Tunfisch wog
dabei rund 600 Gramm und war von feinster Qualität. Der Fang füllte
anschließend bei der örtlichen Fischversteigerung die Brieftasche
des Glückspilzes mit 41.000.- Euro.
Ob auch etwas Anglerlatein hinter der Geschichte steckt, war nicht zu
erfahren. (13.02.06)
Europatage
in Torrevieja
Torrevieja ist eine europäische Stadt - und dies wird gefeiert.
Das Festprogramm findet in diesem Jahr vom 7. bis 14. Mai statt. Der Europatag
- nicht nur in Torrevieja - ist am 9. Mai. Auf dem Programmplan der Europäischen
Woche stehen sportliche Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung,
Petanca- sowie Skat- und Schachturniere. Jeden Abend findet im Kulturzentrum
ein Konzert statt. Auf dem Paseo Vista Alegre wird ein Riesengemälde
entstehen. Für Kinder gibt es eine Schatzsuche. (13.02.06)
Joaquin
Sabina in Torrevieja
Der spanische Liedermacher mit der rauen Stimme, Joaquin
Sabina, lockt in seiner Heimat wie auch in Südamerika Tausende
Zuhörer zu seinen Konzerten. Die 8.000 Karten für seine 4 Konzerte
in Buenos Aires waren nach nur 6 Stunden ausverkauft. Das bisher einzige
Konzert in der Provinz Alicante ist nun für den 20. Mai im Parque
Antonia Soria in Torrevieja angekündigt. Die derzeitige "Ultramarina-Tour"
folgt auf das neuste Album "Alivio de Luto", wovon bisher 300.000
CDs verkauft wurden. Für den Auftritt in Torrevieja rechnen die Organisatoren
mit mehr als 10.000 Zuschauern. Der heute 56 Jahre alte Sabina stammt
aus der Provinz Jaén nördlich von Granada und gilt als linker
Literat unter den spanischen Liedermachern. Auf Grund seiner politisch
linken Stellung zog es ihn 1970 ins Exil nach London, wo er sechs Jahre
lebte und seine ersten Stücke schrieb. Karten gibt es für 23
Euro bei Carrefour, Television Torrevieja, Ozone und bei Servicam, www.cam.es.
Die Gruppe Depeche Mode als weiteres Highlight wird am 25. Juli am selben
Ort auftreten. (13.02.06)
Neues
Krankenhaus sucht deutsche Fachärzte
Ein direkter und vertraulicher Kontakt mit dem Patienten, ohne das
wichtige Informationen durch Übersetzungen verloren gehen - ist das
Ziel des Betreibers des neuen Krankenhauses in Los Balcones, welchen noch
in diesem Jahr seinen Betrieb aufnehmen möchte. Aus diesem Grund
werden in großen Anzeigen und Informationsveranstaltungen auch in
Deutschland Fachärzte gesucht, denen ein wettbewerbsfähiges
Gehalt und ein modernes Arbeitsumfeld geboten werden. Am Montag, 13.02.
veranstaltet das Krankenhaus eine Informationstagung im Hotel Intercontinental
in Frankfurt, am folgenden Tag im Hotel Adlon in Berlin. Gesucht werden
Spezialisten aus den Bereichen allgemeine Chirurgie, Viszeralchirurgie,
Anästhesie, Augenheilkunde, Dermatologie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
Innere Medizin, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Pädiatrie, Psychiatrie,
Radiologie, Traumatologie und Urologie. Neben dem Fachwissen werden mindestens
2 Fremdsprachen verlangt, wobei Spanisch nicht zwingend ist.
Krankenpfleger und medizinische Assistenten haben jedoch weniger Chancen
auf einen neuen Arbeitsplatz. Die 800 Stellen in diesem Bereich inklusive
des Hauswirtschaftspersonals sind so gut wie vergeben. Auf diese Stellen
haben sich seit Oktober ca. 12.000 Männer und Frauen beworben. Weitere
Infos zu den Stellenangeboten unter www.medical-job-spain.com.
(09.02.2006)
Stadt
Torrevieja feiert 75. Geburtstag
Sie
macht zwar schon einen etwas älteren Eindruck, doch dieser mag täuschen.
Die Stadt Torrevieja wird am Samstag, den 4.02.2006 erst 75 Jahre alt.
Am 4.02.1931 hatte der damalige spanische König Alfons XIII, der
Großvater des heutigen Monarchen, Torrevieja zur Stadt erhoben.
Die Gemeinde war 125 Jahre zuvor als Arbeitersiedlung der Salzwerke angelegt
worden und entwickelte sich mit seinem Hafen zu einem kleinen Fischerdorf.
Das Festprogramm zum Jubiläums startet am 4.2. um 12 Uhr mit einem
Festakt im Versammlungssaal des Rathauses. Hier bekommen alle Bürger,
die im Jahre 1931 geboren wurden ein "Diplom" mit einem Bild
der Stadt aus der gemeinsamen Geburtsstunde. 68 Personen leben heute noch
in Torrevieja, welche die Stadtgründung miterlebt haben. Das Kulturprogramm
zum 75. Geburtstag ist auf mehrere Veranstaltungen in diesem Jahr verteilt
und geht bis in den Dezember mit einer Fotoausstellung an der Hafenpromenade
mit Aufnahmen aus den 20er und 30er Jahren. (03.02.2006)
Orihuela
Costa droht mit Abspaltung
In
die Höhle des Löwen wagte sich Bürgermeister Medina von
Orihuela, als er die Anwohner von der Küstenregion im Rathaus von
Orihuela Costa zu einer Fragestunde am 1. Februar empfing. Mehr als 3.800
Unterschriften sammelten die 50 Vereine und Nachbarschaftsvereinigungen
und forderten die Wiedereinsetzung des vor 4 Monaten von Medina abgesetzten
Küstenstadtrates Jose Aniorte sowie die Behebung schwerer Mängel
in der Küstenregion. Darunter zählen z.B. die schlechte Busanbindung,
die Raumnot im Bürgerzentrum und die Bauverzögerung des geplanten
Seniorenheimes. Nur unter Druck handelt Medina, da am Tag zuvor die Sozialisten
in der Stadtratsitzung die Anwesenden Bürger von Orihuela Costa aufforderten:
"Erwarten Sie nichts von den Lokalpolitikern, helfen Sie sich selbst",
und spielte damit öffentlich auf eine mögliche Abspaltung von
der Stadt an. "Für die Stadt Orihuela ist die Küste nur
eine Melkkuh", so der Sozialist Ortuño (03.02.2006)
Mercadillo
im Habaneras
Mercadillos ziehen große Besucherströme an, besonders
unter den Ausländern. Das dachte sich auch die Verwaltung des Habaneras
Centro Comercial und organisiert unter Mitwirkung der ansässigen
Geschäfte einen Marcadillo im beliebtem Shoppingcenter Habaneras.
Die Marketingmaßnahme startet als Unterstützung des Schlussverkaufes
(rebaja) am 3. Februar und dauert bis zum 17.02. Geplant ist, ähnlich
wie bei einem typischen Marcadillo, die im Preis reduzierten Waren außerhalb
der Geschäfte auf Tischen anzubieten. (27.01.2006)
Torrevieja
bei Deutschen und Briten weiterhin beliebt
Im Rathaus von Torrevieja waren im Jahr 2005 genau 3.033 Deutsche
gemeldet. Damit liegt die Salzstadt gleich hinter Calpe mit 3.519 Deutschen
an 2. Stelle der Einwohnerstatistik. Orihuela steht mit 2.774 Deutschen
an der dritten Stelle in den Meldelisten. Die Stadt Denia im Norden kommt
auf 2.330 Deutsche Einwohner. Der Anteil der Briten beträgt hier
nur 1.274 Bürger. In Torrevieja hingegen 9.832 und Orihuela sogar
10.223. Der gesamte Ausländeranteil in der Provinz Alicante liegt
bei ca. 19% und ist damit weiterhin steigend. Da ein Großteil der
Einwohner jedoch nicht in den Meldeämtern eingetragen ist, liegt
die Dunkelziffer der tatsächlichen Einwohnerzahlen erheblich höher.
(27.01.2006)
Zuhälter
in Spitzenhöschen
Das Zuhälter nicht immer nur Herrensocken tragen, konnte jetzt
die Guardia Civil in Torrevieja feststellen. Dort ging der Poilzeitruppe
eine zwölfköpfige Gruppe von Prostituierten und Dealern ins
Netz. Als Anführer(in) stellte sich eine Frau aus Torrevieja heraus.
Die Partei der Grünen (Izquierda Verde) hat die Stadt indes aufgefordert,
die Prostitution aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Wohngegenden
zu verbannen. So hatten sich 400 Anwohner des Viertels Molino nahe der
Ausfallstraße nach Crevillente in einer Unterschriftenaktion gegen
die Prostitution entlang der Ronda Ricardo Lafuente ausgesprochen. (22.01.2006)
Neuer
Fischerhafen kurz vor Baubeginn
Die Bauarbeiten für den neuen Fischerhafen von Torrevieja rücken
in greifbare Nähe. Anfang Februar soll mit den ersten Arbeiten an
der Muelle de la Sal, dem Salzverladekai begonnen werden. Dies kündete
die Genossenschaft der Fischer gestern an. In dieser ersten Phase werden
6 Millionen Euro in den Ausbau investiert. In einer zweiten Phase wird
an der alten Salzmole die neue Fischversteigerungshalle und eine Eisfabrik
errichtet.
Mit der Verlegung des Fischerhafens werden am nördlich gelegenen
Levante-Deich 25.000 Quadratmeter für den geplanten neuen Yachthafen
mit ca. 800 Bootsliegeplätzen frei. (18.01.2006)
Torreviejenser
bei Polizeikontrolle erschossen
Bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle in Cieza (Murcia)
wurde ein 21-Jähriger Fahrzeugführer aus Torrevieja am Montag
von einem Beamten der Guadia Civil erschossen. Der Fahrer geriet mit zwei
Insassen an einer Tankstelle in die Polizeikontrolle und missachtete das
Haltesignal. Als er versuchte mit Vollgas zu flüchten und dabei einen
Beamten der Guardia Civil überfuhr, eröffnete die Beamten das
Feuer. Bei dieser Schießerei wurde der Lenker des PKW's tödlich
getroffen. Wie sich heraus stellte, hatte der junge Torrevejense zusammen
mit weiteren Tätern zuvor zwei Bars in Caravaca und Calasparra überfallen.
(18.01.2006)
Kulturprogramm
für den Winter
Der Kultur-Stadtrat von Torrevieja, Eduardo Dolón, stellte
das neue Programm des städtischen Kulturinstitutes "Joaquin
Chapaprieta Torregrosa" für die Monate Januar bis März
vor. Danach wird es 143 Veranstaltungen geben. Das Budget hierfür
wird 368.000.- Euro betragen und liegt damit 10 % über den Ausgaben
des Vorjahres. Geplant sind 19 Theateraufführungen, 26 Filmabende,
34 Konzerte, 10 Kinderveranstaltungen, 8 Karneval-Events, 11 Konferenzen,
9 Ausstellungen und 7 Workshops. Als Höhepunkte sind ein Flamencoabend
mit Anton Moreno am 25.01., der Auftritt der Argentinierin Marilu Fischer
mit ihrem Musical "Heiligabend im Hotel Argentino" am 4.03.
und das Kindertheater "Robin Hood" am 21.01. im Kulturzentrum
Virgen del Carmen zu nennen. (13.01.2006)
Im
Jahr der Projekte
Das Jahr 2006 wird ein Jahr der Projekte. Beim Besuch des Verkehrs-
und Bauministers Garcia aus Valencia am Dreikönigtags sprach dieser
gleich 7 neue Projekte an, die in diesem Jahr begonnen oder fertig gestellt
werden sollen. Das neue Rathaus wird zu fast 100% aus Valencia
finanziert und wird mit neuer Fassade dort entstehen, wo derzeit noch
die beiden alten Rathäuser stehen. Die Gestaltung ist auf internationaler
Ebene ausgeschrieben. Baubeginn wird jedoch erst Mitte 2007 sein. Zwischen
dem Playa de los Locos und dem Cabo Cervera soll eine neue Promenade
in Form eines Boulevards mit "ökologischem Touch" entstehen.
Zum Puerto Maritimo wird es eine neue Zufahrt geben. Das neue
Krankenhaus wird voraussichtlich in diesem Jahr seine Pforten öffnen.
Über die Kosten der Anbindung zwischen Stadt und Autobahn
stehen Ministerium und Stadtverwaltung noch in Verhandlung. Bis Ende 2006
soll das neue Klärwerk seinen Betrieb aufnehmen und 20 Millionen
Kubikmeter Wasser jährlich säubern. Der Bau des neuen Sporthafens
wird sich durch das ganze Jahr 2006 hindurch ziehen. Hier werden über
700 neue Anlegeplätze für Boote von 8 bis 35 Meter Länge
entstehen. Auch hier werden die Bauarbeiten erst 2007 abgeschlossen. Auch
das schon vor Jahren prognostizierte Projekt einer Straßenbahn zwischen
La Mata und dem Zentrum von Torrevieja wurde vom Verkehrs- und Bauminister
wieder aufgegriffen. (14.01.2006)
Teurer
Streit um Müll in Orihuela
Der Streit um die Müllendsorgung zwischen dem Rathaus von Orihuela
und dem Unternehmen Nesco kostet der Stadt jetzt 1 Millionen Euro. Zur
Zahlung dieser Summer an das Unternehmen wurde die Stadt jetzt vom valencianische
Verwaltungsgericht verurteilt. Nesco machte in diesem Streit geltend,
dass es seit 1993 in einer Zone der Gemeinde den Müll entsorgt, welche
nicht im Vertrag erwähnt war. Zwischen der Stadt und Necso gab es
in der Vergangenheit schon öfters Streit um die Verträge zur
städtischen Müllentsorgung. Weitere Klagen werden derzeit noch
bearbeitet. (13.01.2006)
Glückstrauben
ohne Glockenschlag
Zwölf Wünsche hat jeder Teilnehmer in der Sylvesternacht
offen, wenn er alle 3 Sekunden eine der bereit gehaltenen Glückstrauben
zum Glockenschlag der Turmuhr am Rathausplatz verschluckt. So ist es uralte
Tradition Land auf Land ab in Spanien. Doch in Torrevieja wartete die
versammelte Menge vergeblich auf das Einsetzen der Glockenschläge
an der Kirche Inmaculada (makellos). Die Glocken blieben stumm und die
Trauben mussten ohne den Takt des heiligen Geläutes verschluckt werden.
Das System sei aus "unbekannten Gründen" ausgefallen, so
die offizielle Stellungnahme. Der Fehler läge an der fehlenden Wartung.
Außerdem sei nicht bekannt, wer für die Instandhaltung der
Glocken verantwortlich sei. Bei den vergeblich Wartenden habe dies großes
Unbehagen hervorgerufen, angesichts der nicht ganz ohne Makel aufgehängten
und vorab getesteten Kirchenglocken. Ob die Kirche weiterhin den Namen
der Makellosigkeit tragen darf, ist bisher nicht bekannt. (05.01.2006)
Trickdiebe
festgenommen
In den vergangenen Wochen wurde mehrere Fälle von Trickdiebstählen
an der Costa Blanca bekannt. Dabei schaute ein oft größerer
Mann einem kleineren am Bankautomaten beim Geld abheben über die
Schulter und erspähte beim Eintippen die Geheimzahl. Wenige Sekunden
bevor der Geldautomat die Karte wieder ausgab, machte der Trickdieb den
Bankkunden auf einen am Boden liegenden 10 Euro-Schein aufmerksam. Während
sich das Opfer bückte, um seinen vermeintliche verlorenen Schein
aufzuheben, entwendete der Dieb die Geldkarte unbemerkt aus dem Ausgabeschlitz.
An den Bankschaltern fielen dann öfters Kunden auf, deren Karte angeblich
nicht wieder aus dem Automaten gekommen sei, dort aber auch nicht mehr
auffindbar war. Überwachungskameras lieferten dann den genauen Tatablauf.
Die Guardia Civil konnte jetzt die Bande in Torrevieja festnehmen. (05.01.2006)
Habaneras
auf CD
Liebhaber traditioneller Habaneras Seemannslieder sollten sich die neue
CD "Soñar junto al mar" (Träumen am Meer) besorgen.
Die CD wurde von Schülern der städtischen Chorschule, in der
160 Schulkinder aus 8 verschiedenen Nationen mitsingen, erstellt und ist
in den örtlichen Musikgeschäften der Stadt erhältlich.
Die CD enthält einige der traditionellen Seemannslieder und wurde
im Palacio de la Musica aufgenommen, außer dem Titel "Torrevieja",
welcher Live beim letzten Internationalen Chorwettbewerb erstellt wurde.
Die CD wurde feierlich im Palacio de la Musica vorgestellt. Die städtische
Chorschule wurde im November 2002 gegründet. Sie bietet vier Klassen
für unterschiedliche Altersstufen an. (02.01.2006)
|