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Verschärfte Alkoholkontrollen
Wer mit zu hohem Alkoholgehalt im Blut Auto fährt, muss nach dem neuen Strafenkatalog nicht nur mit Geldstrafe sondern auch mit Gefängnis bis zu 6 Monaten rechnen. Die Guardia Civil hat in den letzten Tagen im Raum Torrevieja und Orihuela 14 Verkehrsteilnehmer direkt am Steuer festgenommen und so aus dem Verkehr gezogen. Bei den verhafteten Personen wurde ein Alkoholgehalt weit über den zulässigen 0,25 Promille festgestellt. Einige überprüfte Fahrer bliesen bei dem Test sogar einen fünffach höheren Wert ins Röhrchen. Zu Neujahr wird die Polizei weitere verschärfte Kontrollen in der Vega Baja durchführen. Ein oder zwei Gläser Wein beim Essen würden jedoch nach Angaben der Polizei nicht zum Delikt der Trunkenheit am Steuer führen. (31.12.07)

Weniger Kriminalität in Torrevieja
Nach Aussage der Regierungsvertreterin in Alicante, Encarna Llinares, ist die Kriminalitätsrate in Torrevieja seit den letzten Wahlen im Vergleich zum selben Zeitraum vor vier Jahren, als die Volkspartei PP das Land regierte, um 31,9 Prozent zurück gegangen. In der gesamten Provinz betrage der Rückgang nur 12 Prozent. Somit sei die Zahl der Straftaten pro Tausend Einwohner um "spektakuläre" 43,8 niedriger als zuvor. Diesen Wandel schreibt Llinares der bedeutenden Verstärkung der Polizeikräfte unter der Regierung von Zapatero zu. So verfügt die Guardia Civil in Torrevieja über 40 Beamte mehr als noch im Jahr 2004. (31.12.07)

Sozialwohnungen für Orihuela
Die Bürgermeisterin von Orihuela, Mónica Lorente, begleitet von dem Valencianischen Minister für Städteplanung José Ramón García Antón, legte in einen offiziellen Akt den Grundstein für 142 geplante sozial geförderte Wohnungen in Orihuela Costa. Die zwei ersten Bauvorhaben von 63 und 19 sozial geförderten Wohnungen wird auf zwei Grundstücken von 9.950 m2 und 3573 m2 entstehen. Diese Grundstücke sind in dem Bebauungsplan von Orihuela mit der offiziellen Bezeichnung E-2 “El Barranco” zu finden.
Mit der Errichtung der ersten sozial geförderten Wohnungen in dem Bereich der Orihuela Costa, erfüllt Mónica Lorente eines ihrer Wahlversprechen, indem Sie jungen Paare und Familien finanziell die Möglichkeit gibt, sich ihr erstes Eigenheim zu erwerben. Weitere Information über das Projekt sind auf der folgenden Webseite finden: www.orihuela-costa.eu . (31.12.07)

Einkaufszentrum trotz Negativgutachten
Obwohl sich zwei Gutachten gegen das neue Einkaufszentrum bei La Zenia aussprechen, wird der geplante Konsumpalast weiter vorangetrieben. Die regierende Volkspartei hat die Umwidmung der dafür vorgesehenen 240 Hektar bei Punta Prima bereits in die Wege geleitet. Ein negatives Gutachten vom Wasserwirtschaftsamt des Segura sieht die Wasserversorgung nicht gewährleistet, zumal weitere Großprojekte vorgesehen sind. Die zweite Negativbeurteilung stammt vom Ministerium für Infrastruktur, welche eine Überlastung der vorgesehen Straßen prognostiziert. "Die Zone sei bereits durch zahlreiche Einkaufsgelegenheiten gesättigt", so auch die Oppositionsgruppen der Grünen und Liberalen. "Es würde lediglich ein befreundeter Bauträger mit der Umwidmung von Boden bedient", so die Opposition weiter. Im Einkaufszentrum Ociopia von Orihuela schließen bereits die ersten Geschäfte aus Kundenmangel. (24.12.07)

Millionen für die Küste
Orihuelas Bürgermeisterin Monica Lorente erklärte in der letzten Pressekonferenz den Haushaltsplan 2008 für Orihuela. Danach sollen 5,5 Millionen Euro in Projekte an der Küste fließen. Die drei größten Projekte seien eine neue Polizei- und Notrufzentrale, eine weitere Buslinie von Orihuela zur Küste und ein neues Sportzentrum, wofür der Projektentwurf in Auftrag gegeben werden soll. Verbessert werden soll die derzeitige Abwasserproblematik und die Probleme mit unvollendeten Wohnsiedlungen. Bauträger sollen schriftlich aufgefordert werden, diese fertig zu stellen. Allein vom derzeit skandalumwobenen Bauträger "Tecnologie Urbanistica" warten 16 Siedlungen mit rund 1.000 Wohneinheiten auf eine ordnungsgemäße Vollendung. (24.12.07)

Neues Einkaufszentrum in La Zenia
Während im Einkaufszentrum Ociopia von Orihuela die ersten Geschäfte auf Grund fehlender Kunden nach nur 20 Monaten bereits wieder geschlossen haben, will der Stadtrat von Orihuela in seiner Plenarsitzung am 20. Dezember grünes Licht für ein neues Shoppingcenter mit riesigen Ausmaßen geben. Nach den Einkaufszentren in San Javier, Cartagena, Murcia, Torrevieja, Orihuela und Elche soll nun auch die Küstengemeinde von Orihuela ihr eigenes Einkaufsparadies erhalten. Das neue Shoppingcenter Las Playas soll auf 200.000 Quadratmeter nahe der Autobahn A7 bei La Zenia entstehen. (16.12.07)

Kultur treibt Torrevieja in die Schulden
Denn höchst dotierten Literaturpreis in ganz Spanien, 5.7 Millionen Euro für das Kulturzentrum Joaquin Chapaprieta, 1,4 Millionen Euro für das Habaneras-Festival, kostenlose Busfahrten für Residenten und viele andere Vergünstigungen treiben die Stadt Torrevieja in die Schulden. Die Vereinigte Linke (IU) spreche mittlerweile von 100 Millionen Euro. Im neuen Haushaltsplan von 2008, den Bürgermeister Mateo und Stadtkämmerer Joaquin Albadalejo am 3. Dezember vorgestellt haben, stehen daher weniger Ausgaben und Schuldentilgung auf dem Programm. Geplante Ausgaben von 96.715.820 Euro stehen Einnahmen in Höhe von 100.579.761 Euro gegenüber. Rund 8 Millionen Euro sollen davon in die Realisierung neuer Bauprojekte fließen, darunter 604.000 Euro für neue Grünflächen und Parkanlagen, die Vergrößerung des städtischen Friedhofs, neue Sportplätze, mehr Straßenbeleuchtung sowie in die Renovierung von Straßen und Bürgersteigen im Zentrum der Stadt. (08.12.07)

Neue Postfiliale in Torrevieja
An der Ecke Calle Orihuela/Calle San Pascual will die spanische Post Correos ein neues Ladenlokal auf einer Fläche von 400 Quadratmetern Fläche eröffnen. Die Post investiert 2 Millionen Euro in die Zweigstelle, welche auch für die Briefzustellung in den Bezirken mit den Postleitzahlen 03181, 03184, 03185 und 03186 zuständig sein wird. Correos verspricht sich durch die neue Verteilerstelle und die Unterteilung Torreviejas vor zwei Jahren in Distrikte eine bessere Zustellung der Post. (08.12.07)

Latin Jazz Konzert in Orihuela
Orihuela Costa freut sich auf das Latin Jazz Konzert, das am 14. Dezember um 22.00 in dem Restaurante Montepiedra in Dehesa de Campoamor stattfinden wird. Die Latin Jazz Gruppe Arará wird das Podium ergreifen und live ihre künstlerische Begabung unter Beweis stellen. Die Gruppe ist schon seit einigen Jahren zusammen und besteht aus Musikern wie Roberto Seoane (Kubanicher Pianist), den preisgekrönten Saxophonspieler Lolo García, den Schlagzeuger Nelson de Léon aus Uruguay und den Kontrabass Musiker Jordi Vila. Der Eintritt ist gratis! Weitere Information und Tischreservierung unter stefan@orihuela-costa.eu oder per Telefon 96 676 00 00 / Ext. - 34. Einen Vorgeschmack des Latin Jazz von Arará finden Sie hier unter folgenden Webseite. (04.12.07)

Oldtimer in Orihuela
Freunde des SEAT 600 und anderer fahrbarer Oldtimer veranstalten am zweiten Adventssonntag dem 9.12. ein Oldtimertreffen in Orihuela. Circa 70 Mitglieder des "Club del 600 y Clásicos" steuern ihre Oldies ab 13 Uhr in Begleitung einer Polizeieskorte durch die Straßen der alten Bischofsstadt. Ziel der alten Karossen ist der Parkplatz des Restaurants Dos Rubias in Mojón. In der Gaststätte können die Mitglieder des Automobilclubs und Gäste an einem traditionellen Mittagessen teil nehmen. Die Oldies können während dessen bis 17 Uhr auf dem Parkplatz beäugt werden. (01.12.07)

1.500 Euro für den Hundehaufen
Der Umweltstadtrat von Torrevieja, Eduardo Gil Rebollo, hat hartes durchgreifen erklärt. Wer seinen Hund in öffentlichen Parkanlagen oder am Strand einen braunen Haufen absetzen lässt und die Kacke anschließend nicht entfernt, soll demnächst nach Artikel 18, 23 und 43 der städtischen Verordnung zum Schutz des öffentlichen Raums mit einer Geldstrafe von bis zu 1.500.- Euro bestraft werden. Die Polizei soll die strikte Einhaltung zur exkrementfreien Reinhaltung öffentlicher Einrichtungen eingehend kontrollieren.
Wer die weitaus größeren und unangenehmeren menschlichen Umweltsünden kontrolliert und ob diese überhaupt jemals bestraft werden, wurde nicht bekannt. (29.11.07)

Santa Pola kandidiert für Windsurf-WM 2009
Wenn es nach den Willen der Stadtväter von Santa Pola geht, soll die Weltmeisterschaft der Windsurfer im Jahr 2009 in Santa Pola stattfinden. Das gab der dortige Bürgermeister Miguel Zaragoza bekannt, der sich um die Austragungen in der kleinen Hafenstadt südlich von Alicante beworben hat. Im April war die Stadt bereits Schauplatz der europäischen Meisterschaften in dieser Wassersportdisziplin gewesen. Der sehr zufriedenstellende Verlauf des Wettbewerbes hat die Stadt nun motiviert, sich für die WM zu bewerben. (09.11.07)

Gaffelschoner "Pascual Flores" in neuem Element
Die Restaurierung des dreimastigen Gaffelschoners "Pascual Flores", dem neuen Wahrzeichen von Torrevieja, schreitet voran. Am 30. Oktober hatte der fertige Rumpf des Schiffes zum ersten Mal Kontakt mit seinem neuen Element, dem Wasser. Mit zwei Spezialkränen wurde in einem zweistündigen Manöver der Holzbau vom Trockendeck in das Hafenbecken von Torrevieja gehievt. Das Schiff sei zu 60% fertig gestellt. In den kommenden Monaten werden die Masten gezimmert, die Inneneinrichtung sowie die Rigg und Takelage fertig gestellt. Die "Pascual Flores" mit Heimathafen Torrevieja wird als Segelschulschiff des Landes Valencia in den Dienst gestellt und beim nächsten America's Cup mit vollen Segeln im Wind stehen. (03.11.07)

Ende der Krise am Bau prognostiziert
Wenn es nach dem Willen der Bauträger von Torrevieja und der Vega Baja, Procosta geht, wird die Krise auf dem Bau in den ersten Monaten des Jahres 2008 beendet sein. Dies prognostiziert zumindest der Präsident der Bauträgervereinigung und zeigt sich damit optimistisch für die Zukunft. Angesichts der gestiegenen Preise fordert Procosta jedoch vom Staat eine Verbesserung der Lebensqualität in den Bereichen Sicherheit und Gesundheit. Voraussetzung für eine prosperierende Zukunft sei außerdem die Verabschiedung des Regionalplanes der Vega Baja. (03.11.07)

Luxus für La Mata
Ausgerechnet in verkaufsschwachen Zeiten erhofft sich die Baufirma Insara eine Belebung des Immobilienmarktes mit Luxuswohnungen. So entsteht derzeit in erster Strandlinie auf dem Gelände am Strand von La Mata das Wohngebiet La Manguilla. Die Firma verlangt dort für ein Zweizimmer-Apartment mit 80 Quadratmeter 480.000.- Euro. Die Wohnungen werden ausgestattet mit Jacuzzi, Fußbodenheizung und Parkett, Fitness-Zentrum sowie Meerblick inklusive. Der Quadratmeterpreis von 6.000.- Euro entspricht etwa dem Preisniveau von Münchens Bestlage für Eigentumswohnungen. Die Bau- und Immobilienfirma geht davon aus, "dass eine neue Käuferschich
t existiere, die bereit ist, für attraktive Objekte viel Geld auf den Tisch zu legen." (29.10.07)

Archäologische Fundamente im Salzmuseum
Der Neubau des neuen Museo del Mar y de la Sal an der alten Salzverladestelle Eras de la Sal ist derzeit gestoppt worden. Auf dem Gelände wurden Fundamente von Gebäuden entdeckt, die auf das 16. Jahrhundert datiert werden. Archäologen sind derzeit mit der Freilegung der Mauerreste beschäftigt. Die archäologischen Funde sollen nun in das zukünftige Museum integriert werden. Das ehrgeizige Projekt mit einem Investitionsvolumen von 3 Millionen Euro wird auf 1.000 Quadratmeter Fläche neben der Schule für Lateinsegeln errichtet und vom Kulturministerium des Landes Valencia gefördert. Das Museum in Torrevieja ist damit das einzige Meeresmuseum an der Levante-Küste.(29.10.07)

Torrevieja ist sicherer geworden
Wenn man der Statistik aus Madrid glauben schenkt, hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren trotz erheblichem Bevölkerungswachstums in Torrevieja erheblich verbessert. Im Jahre 2002 hatte die Stadt der Statistik zufolge 11.453 Verbrechen registriert. Damals ging die Stadt als die "gefährlichste Stadt Spaniens" durch die Schlagzeilen. Im Jahr 2003 seien 9.865 Verbrechen verzeichnet. Im Jahre 2004 kamen "nur noch" 7.379 Verbrechen zur Anzeige, 2005 wurden 7.096 registriert. Im vergangenen Jahr wurden 6.892 Verbrechen angezeigt. In diesem Jahr seien bis heute 3.068 Delikte zur Anzeige gekommen. Die Ergebnisse werden auf die erhöhten Ausgaben des Staates für Verbrechensbekämpfung und auf die massive Aufstockung der Guardia Civil und der Ortspolizei und der Sondereinheiten der Nationalpolizei und Guardia Civil an der Küste zurück geführt. (22.10.07)

Giftwurst für den Dobermann
Erst vor wenigen Wochen machten Giftanschläge auf Hunde in der Urbanisation Los Balcones Schlagzeilen. Mehrere Hundebesitzer stellten Vergiftungserscheinungen bei ihren Vierbeinern fest, die auf ausgelegte Köder zurück geführt wurden. Nun hat in Villamartin ein Unbekannter versucht, zwei Dobermänner zu vergiften. Der Täter hat ein Stück Fleischwurst in den Garten des deutschen Hundebesitzers geworfen. Die Fleischwurst war ausgehöhlt und mit Rattengift gefüllt worden. Der Besitzer hat Anzeige bei der Polizei erstattet. (22.10.07)

Eine Tonne Hasch im Gepäck
Wie viel Kilogramm Haschisch passen in einen BMW X5 ? Diese Frage beantwortete jetzt ein Mann mit holländischen Pass, welcher am 13. Oktober auf der Autobahn AP7 bei Orihuela gestoppt wurde. Eine ganze Tonne, also 1.000 Kilogramm, entdeckte die Guardia Zivil in der Luxuslimousine. Doppeltes Pech für den 28-jährigen. Er wurde nicht nur festgenommen, weil der Schmuggel von Haschisch bekanntlich verboten ist, sondern weil der X5 auf der Liste gestohlenen Fahrzeuge stand. Der Drogenschmuggler und Autodieb wartet nun auf seinen Prozess. (22.10.07)

Torrevieja-Fotos verraten Bankräuberversteck
Wer keine saubere Weste hat, sollte keine Fotos von seinem Fluchtort am alten Wohnsitz hinterlassen. Diese Erfahrung machte jetzt Andreas G., der im Juli zusammen mit 2 Komplizen bewaffnet eine Sparkassenfiliale in Aachen um 17.000.- Euro erleichterte. Die Männer hielten mit ihren Pistolen mehrere Personen in Schach, die sich zur Tatzeit in der Sparkasse aufhielten. Andreas G. entkam der Polizei anschließend auf einem Mountainbike durch die Fußgängerzone von Aachen und übergab das Geld einem Komplizen. Sie flüchteten über die niederländische Grenze, wo sich ihre Spur zunächst verlor. Das sich G. in Torrevieja aufhielt, verrieten Fotos von der Stadt, die die Polizei in seiner deutschen Wohnung fand. Andreas G. wurde am 4.10. in seiner neuen Wahlheimat Torrevieja von der Nationalpolizei festgenommen. (15.10.07)

Euroschwund im Rathaus von Orihuela
Wo sind 5,4 Millionen Euros geblieben, die im Rathaus von Orihuela im Zusammenhang mit der Renovierung der Zona Glorieta Gabriel Miró ungeklärt verbucht sind? Um diese Frage zu klären, wurde nun auch die neue Bürgermeisterin von Orihuela, Monica Lorente, als Zeugin vor das Amtsgericht in Orihuela geladen. Das Gericht untersucht derzeit die Kostenexplosion zu Zeiten ihres Vorgängers Medina. Dieser hatte im Jahre 2002 mit weiteren Stadträten und Lorente den Auftrag an das Unternehmen Doalco für 1,8 Millionen Euro vergeben. Unter dem Strich kostete die Renovierung der Stadt jedoch 7,2 Millionen Euro, also 5,4 Millionen Euro mehr als veranschlagt. (15.10.07)

C.L.A.R.O lädt zum Tanzball
Die Residentenpartei C.L.A.R.O, welche sich in der Gemeinde Orihuela Costa etabliert hat und aus Bewohnern aller Länder der europäischen Union zusammengesetzt ist, lädt für den 20.10. alle tanzfreudigen Bewohner der Region zum 2. Dinner- und Tanzball ein. Die Veranstaltung findet statt ab 19:30 im Restaurant "Asturias" in Playa Flamenca. Die Tickets kosten je Person 19.50 € inklusive ein Glas Champagner, 3 Gänge Menü, Wein und Bier frei für die Dauer des Essens. Die Musik gestaltet SERGIO mit einem Gastsänger. Die Karten sind erhältlich im neuen Büro von C.L.A.R.O im Garten des Restaurants "Asturias" täglich in der Zeit von 11 - 13 Uhr, außerhalb dieser Zeiten an der Bar des Restaurants. (07.10.07)

Jazz-Festival in Orihuela
Am 5. und 6. Oktober findet auf dem Plaza Marqués de Rafal das 10. Jazz-Festival in Orihuela statt. ISIS MONTERO & APACHE BAND werden am 5. Oktober das Festival eröffnen. Der Beste Latin Jazz, angeführt von dem Pianisten Isis Montero, der seit 9 Jahren Schüler von Bebo Valdés ist. Die Gruppe Apache Band wird begleitet von Jerry González, einen grossen und bedeutenden Trompetenbläser. Der 6. Oktober wird mit einen Live-Auftritt von MÓNICA GREEN beginnen. Diese professionelle Soul-Sängerin mit einer starken, reichen und soulvollen Stimme von New York, begann ihre Karriere sehr jung in Atlanta, wo sie mit Larry Blacman, Jasón Bryant von der SOS Band und vielen weiteren Künstlern zusammenarbeitete. Prämie von dem Radiosender Cadena SER als beste künstlerische Darstellung mit der CD "Sayonara". Solo-Sängerin in dem TV Programm “Buenafuente” in Antena 3 für zwei Saisons.
Die Konzerte beginnen um 22:00 Uhr und der Eintritt ist frei. Für weitere Information und Reservierungen wenden Sie sich bitte an das Haus der Jugend: Herrn Ángel Noguera, Koordinator für Jugend, Telf.: 966 738 044 (04.10.07)

Vorerst keine Steuererhöhung
Hauseigentümer in Torrevieja können aufatmen. Bis zum Jahr 2013 soll die Grundsteuer (Impuesto de Bienes Inmuebles, IBI) nicht angehoben werden. Dies gab Bürgermeister Pedro Hernández Mateo jetzt bekannt. Die Stadt verzichtet auf Mehreinnahmen in Höhe von rund zwölf Millionen Euro jährlich. Erreicht wird die Beibehaltung der IBI durch die progressive Senkung des Steuersatzes. 2006 lag der kommunale Steuersatz bei 0,8 Prozent. Für 2008 wird der "tipo impositivo" auf 0,61 Prozent gesenkt. Bis 2013 soll der Steuersatz auf 0,38 Prozent sinken.
Genau vor einem Jahr protestierten mehrere Tausend Bürger vor dem Rathaus und forderten eine Steuersenkung. Die Steuer war im Jahr 2006 fast verdoppelt worden und sollte nach Plänen des Rathauses bis zum Jahr 2012 jährlich um 35 Prozent erhöht werden. (28.09.07)

Alter schützt vor Leichtsinn nicht
Nicht nur Junge lieben das Spiel mit dem Tod, auch hohes Alter schützt vor Leichtsinn nicht. So fanden am 13. September ein alter Mann von 66 Jahren und eine Frau von 72 Jahren den Tod in den Wellen. Die Frau sei gegen 11 Uhr am Strand von Cala Capitan, der Mann nur 10 Minuten später am Jachthafen von Campoamor aus dem Wasser gezogen worden. Die alamierten Notärzte hatten noch versucht, die Opfer wiederzubeleben, jedoch ohne Erfolg. An allen Stränden der Region wehte an diesem Tag wegen starken Wellengangs die rote Fahne. (24.09.07)

Neue Spieler für Balonmano Torrevieja
Die Handballmannschaft "Balonmano Torrevieja" ist so multikulturell wie die Stadt selbst. In der neuen Spielsaison geht die Mannschaft mit neuen Spielern an den Start. Eingekauft wurden Spieler aus Dänemark, Serbien und Kroatien. Seit 2 Jahren spielt das erfolgreiche Team von Trainer Manuel Laguna in der Liga Asobal, der ersten Liga im Handball und gehört zu den zehn besten Mannschaften in Spanien. Der Sportstadtrat von Torrevieja, Dani Plaza, lobte die Mannschaft als "Vorbild für die Schüler von Torrevieja", die sich anstrengen würden, um dem Beispiel der Sportler zu folgen. (24.09.07)

Neue Schulen für Torrevieja
Pünktlich zum neuen Schulstart sind nach langer Bauzeit zwei weiterführende Schulen in Torrevieja fertig gestellt worden. Ca. 2.000 Schüler brauchen somit im neuen Schuljahr nicht mehr in provisorischen Containern unterrichtet werden. Die Institutos de Enseñanza Superior (IES) und die IES 5 sind nach neustem Standard eingerichtete Schulen. Der Bildungsminister des Landes Valencia, Alejandro Font de Mora, betonte bei der Eröffnungsveranstaltung, Torrevieja sei "Opfer seines Erfolgs" geworden. Aufgrund vieler zugezogener Familien sei die Stadt mit dem Bau von Schulen nicht nachgekommen. (24.09.07)

Fischer mit Ausbeute zufrieden
Die Fischer von Torrevieja in ihren bunten Booten ziehen eine positive Zwischenbilanz. Danach seien bis Ende August 1.454.697 Kilo Fische ins Netz gegangen, 144.026 Kilo mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zunft der Seemänner hat ihren Umsatz mit 46% nahezu verdoppeln können. Ursache hierfür sind vor allem die Preissteigerungen im Verkauf von Sardinen. Insgesamt wurden 919.779 Kilo Sardinen gefangen, mehr als drei Mal soviel wie im Vorjahr. Der Erlös brachte über 1,1 Millionen Euro in die Kassen der Pescaderos. Drastisch zurück gegangen sei der Fang von Sardellen, die aus den Küstengewässern fast verschwunden sind. Im letzten Jahr waren es noch 32.000 Kilo gegenüber heuer 14.000 Kilo. (17.09.07)

Drogendeal gestoppt
In Orihuela ist der Nationalpolizei ein großer Schlag gegen den organisierten Drogendeal gelungen. Insgesamt 10 Männer, darunter 4 führende Drogenbosse eines international operierenden Kartells aus Osteuropa konnten festgenommen werden. Sichergestellt wurden 33 Kilogramm Heroin, die größte Menge, die in Spanien bisher im Rahmen einer Polizeiaktion entdeckt worden war. Die Handschellen klickten bei sechs Spaniern, zwei Slowenen, einem Serben und einem Bulgaren. Die Drogenbande hatte sich in großem Maßstab auf die Einfuhr von Heroin aus Albanien und der Türkei spezialisiert. Hierfür sei zunehmend die Levante-Küste und die Region Murcia als Einfuhrweg genutzt worden. (17.09.07)

Party mit C.L.A.R.O.
Die an der Küste von Orihuela ansässige Residentenpartei C.L.A.R.O. lädt alle Interessenten ein zur Eröffnung ihres neuen Parteibüros und zum gleichzeitig einjährigen Bestehen der Partei. Die Feierlichkeiten finden am 15.09. ab 18 Uhr statt im Garten des Restaurante Asturias an der N-332 in Playa Flamenca. Es gibt reichlich Informationen, Getränke und Tapas sowie Musik von Sergio und Wei Wei. C.L.A.R.O. setzt sich für die Verbesserung der Infrastruktur und für den unkontrollierten Bauboom an der Küste von Orihuela ein. (11.09.07)

Vela Latina als Hauptdarsteller im Garten Eden
Die antiken Segler der Segelschule Vela Latina von Torrevieja werden zu echten Hauptdarstellern im Film "Der Garten von Eden", welcher auf einen Roman von Ernest Hemingway basiert. Die Produktionsfirma von John Irving orderte die nur noch selten zu findenden typisch dreieckigen Segler samt Besitzern und Segellehrern für die Dreharbeiten im eigens für die englisch-spanisch-italienisch-polnische Koproduktion umgebauten Hafen Cap Negret in Altea. Die Handlung selbst spielt in einem Hafenstädtchen in Südfrankreich gegen Ende der zwanziger Jahre. Der Film kommt 2008 auf dem Festival in Cannes zur Uraufführung. (08.09.07)

Polizei von Orihuela in neuen Farben
Seit den 28.08. verfügt die lokale Polizei von Orihuela über vier neue Einsatzfahrzeuge, welche der Presse von der Rathaus-Stadträtin für Sicherheit Maite Valero vorgestellt wurden. Mit den Fahrzeugen, die bereits mit den neuen Farben gemäss den Normen der Comunidad Valencia ausgestattet sind, verfügt die lokale Polizei Orihuelas über insgesamt 15 Streifenwagen und 16 Motorrädern. Wie die Stadträtin weiterhin mitteilt, soll der Fuhrpark der Polizeikräfte mit weiteren fünf Streifenwagen und sechs Motorrädern erweitert werden. Die Einsatzfahrzeuge, die auf Mietbasis erworben sind, erfüllen alle Erfordernisse der lokalen Polizei und werden bereits für Einsatzzwecke genutzt. Die Stadträtin führt fort, dass während des Sommers bereits sechs lokale Polizisten auf Fahrrädern für mehr Sicherheit an den Strände von Orihuela sorgten. (07.09.07)

Ins Krankenhaus mit Knopf im Ohr
Sprachprobleme in der Gesundheitsversorgung der Vega Baja gehören bald so gut wie der Vergangenheit an. Dafür sorgt ein neuartiger und im Land Valencia bisher einzigartiger Service. Über 2 Kopfhörer und 2 Mikrophone, die an ein Handy gestöpselt werden, sind Arzt und Patient mit einer Übersetzungszentrale verbunden. Simultandolmetscher übersetzen das Gespräch in bis zu 32 verschiedene Sprachen. Patienten aus England, Deutschland, Frankreich, Arabien oder Russland können so problemlos und umgehend mit dem Arzt kommunizieren. Auch Sprachen wie Italienisch, Portugiesisch, Mandarin, Polnisch oder Norwegisch können nach 2 Stunden vorheriger Anmeldung übersetzt werden. Insgesamt kommen 17 Geräte für den Gesundheitsdistrikt 22 zum Einsatz. Hierzu gehören das Krankenhaus von Torrevieja und diverse Gesundheitszentren von Pilar de la Horadadas bis La Marina. (01.09.07)

Leichtsinn mit dem Tod bezahlt
Stürmische Winde, Regenschauer und aufgepeitschte See herrschten am 25.08. an der südlichen Costa Blanca. Hohe Wellen schlagen gegen die Klippen an den Calas von Torrevieja. Fast Ausnahmezustand mitten in der Hochsaison. Rote Fahnen an allen Stränden, kein Tag zum Baden. Dies hält jedoch einen 17-jährigen nicht davon ab, vor den Augen seiner Freunde ausgerechnet an der felsigen Küste ins stürmische Meer zu steigen. Der aus der Sahara stammende Junge verschwand umgehend in der Brandung. Drei Tage später wurde er Tod aus der Trabajos-Bucht bei Torrevieja geborgen. Der Saharaui war erst vor sechs Jahren im Rahmen eines Hilfsprogramms von einer Familie in Orihuela aufgenommen worden. (01.09.07)

BM Mateo als Don Quijote im Kampf gegen die Entsalzung
Selten stellt sich Bürgermeister Mateo so entschlossen gegen ein Prestigeobjekt in seiner Stadt. Das längst im Bau befindliche und von der spanischen Zentralregierung durchgezwungene Meerwasser-Entsalzungsprojekt auf dem Territorium der Salzmetropole erregt die Gemüter im Rathaus. So will der Bürgermeister verhindern, dass das spanische Umweltministerium die Rohre der Entsalzungsanlage unterirdisch entlang der Straße Maestro Quino zum Strand Los Naufragos verlegt. "Umweltministerin Narbon wolle unsere Straßen und Strände verschandeln", behauptet Mateo. (01.09.07)

Urlauber legen Verkehr lahm
Die heile Urlaubswelt von Bürgermeister Mateo fängt an Risse zu bekommen. Die Anwohner von La Mata hielten tagelang die Polizei, Autofahrer und den Stadtrat in Atem. Die Protestler blockierten am 16., 17. und 18. August in den Vormittagsstunden stundenlang den eh schon belasteten Autoverkehr auf der Nationalstraße N-332 in der Höhe von Torrelamata. Hunderte von Demonstranten, meist Sommerurlauber aus Madrid, forderten eine bessere medizinische Infrastruktur und eine häufigere Reinigung der Straßen. Auch im Zentrum von La Mata kam es zu Protestkundgebungen. Am 20.08. um 10 Uhr zogen die Anwohner dann vor das Rathaus im Zentrum von Torrevieja. Die Forderungen der Protestler belaufen sich auf mehr Ärzte für das Gesundheitszentrum von La Mata und einen besseren Service der städtischen Reinigungsfirma.
Torrevieja Stadtrat und Bürgermeister Mateo reagierten nicht auf die Proteste. Auch am 20. August blieb Mateo, trotzt Bitte um Stellungnahme diese schuldig. Weitere Proteste seien nicht ausgeschlossen. (24.08.07)

Jachthafen Marina Salinas geht in Betrieb
Der neue Jachthafen Marina Salinas im Hafen von Torrevieja nimmt zusehends Formen an. Angelegt haben auch bereits die ersten Segeljachten an den neuen Anlegestellen. Die Tankstelle für Schiffsdiesel und Benzin wurde bereits eröffnet. Im September sollen die Anleger für die großen 35 Meter Luxusjachten fertig sein. Die Bars, Pubs, Restaurants und Boutiquen sollen ab Dezember in Betrieb gehen. Parallel zu den Aktivitäten im Hafenbecken wird auch die Hafenfront verschönert. Die Mauer am Kunsthandwerkermarkt (Hipimarkt) soll entfernt und ein Kommerzzentrum auf dem bisher staubigem Gelände dahinter errichtet werden. Rund 350 neue kostenpflichtige Parkplätze sind im Schatten des Levante-Deichs neu entstanden. Im neuen und modernsten Jachthafen an der Mittelmeerküste werden nach Fertigstellung bis zu 724 Boote ihre Masten in den blauen Himmel über Torrevieja strecken. (13.08.07)

Literaturpreis für 360.000.- Euro
Wer sich ein paar Hunderttausend Euro verdienen möchte, braucht eine etwas literarische Ader und dazu noch etwas Glück bei der Verleihung des Literaturpreises von Torrevieja. Der Literaturpreis "Ciudad de Torrevieja" ist einer der höchstdotierten in ganz Spanien und ist seit seiner erstmaligen Verleihung vor 6 Jahren weltweit bekannt geworden. Insgesamt 423 Autoren aus 24 Staaten haben sich für das Jahr 2007 um den beliebten Preis beworben. Der Gewinner wird in diesem Jahr am 28. September bekannt gegeben. Teilnehmer aus Mexiko, Argentinien, USA, Peru, Venezuela, Kolumbien und Frankreich haben ihre Skripte eingereicht. (13.08.2007)

Spanisch-Unterricht für internationale Residenten
Das Centro Civico Alameda del Mar von Orihuela erteilt schon seit einigen Jahren Spanisch Unterricht für internationale Residenten. Die nächsten Kurse werden Ende September 2007 starten und werden bis Juni 2008 erteilt. Der Unterricht ist für Personen gedacht, die keine Spanisch Kenntnisse besitzen und die Interesse haben, die Grundlagen der Sprache zu erlernen. Es wird zwei wöchentliche Kurse von jeweils einer Stunde geben und der Unterricht erfolgt immer morgens. Zur Zeit sind noch 60 Plätze frei und die Einschreibung für den Unterricht erfolgt im Centro Civico.
Für die Einschreibung ist folgendes notwendig:
- Man muss beim Rathaus von Orihuela Costa eingetragen sein (Padron)
- Es muss eine Mitgliedskarte für das Centro Civico beantragt werden *
* Für die Beantragung der Mitgliedskarte für das Centro Civico benötigen Sie eine Kopie des Padron und zwei Passbilder.
Die Einschreibung bleibt offen bis zum 30. September 2007 bzw. bis alle Plätze belegt sind. Weitere Infos unter: stefan@orihuela-costa.eu.
(10.08.07)

Bauprojekt Cala Mosca eingezäunt
Der letzte freie Küstenstreifen bei Cala Moscas wurde zwischenzeitlich vom Bauträger Gomendio nach einer mehrmonatigen Ruhepause mit Maschendraht eingezäunt. Auf dem bereits planiertem Gelände sollen 1.700 neue Häuser entstehen. Die Kritik an dem umstrittenen Bau nimmt ständig zu. Viele Anwohner und die Partei CLARO klagen nun über den erschwerten Zugang zum Meer. Die neue Bürgermeisterin Monica Lorente sieht keine Möglichkeit, dass von ihrem Vorgänger Medina beschlossene Bauvorhaben zu verhindern. Bei einem Entzug der Baugenehmigung müsse die Stadt Orihuela viele Millionen Euro an Entschädigung zahlen. (03.08.07)

Bauprojekt Lago Sol verhindern
Dort wo in Los Balcones zur Zeit noch Orangen wachsen, sollen nach Willen des Rathauses von Torrevieja bald 800 bis 1.500 neue Wohneinheiten entstehen. Das Grundstück hinter Lago Jardin I umfasst ca. 800.000 Quadratmeter und reicht bis 100 Meter an den Salzsee heran. Damit verstößt der Bau gegen die 500-Meter-Schutzzone des Naturparks. Torreviejas Grüne haben Bürgermeister Mateo nun aufgefordert, die Umwidmung des Grundstückes Lago Sol in Bauland zu stoppen. Das Grundstück liege zu Nahe am Salzsee und zudem sei das Gebiet bereits massiv bebaut. BM Mateo setzt hingegen weiterhin auf städtebauliches Wachstum. (03.08.07)

Bei Rot lauert der Tod
Wer bei roter Fahne am Strand ins Wasser geht, muss mit dem Tod rechnen. Diese Erfahrung machten erneut 2 Lebensretter, die am 13.07. ein in Not geratenes Mädchen am Strand von Cala Capitán bei Cabo Roig aus dem Wasser holen wollten. Während das Mädchen von der Strömung lebend an Land gespült wurde, ertranken ein 57-jährige Spanier und ein 39-jährige Holländer bei der versuchten Lebensrettung. Erst im Mai verlor ein Brite bei Cala Mosca sein Leben bei dem Versuch seine Freundin aus dem Wasser zu retten. Die Freundin überlebte.
Nur einen Tag später, 14.07., gab es 2 weitere Todesopfer an den Stränden. Am Playa de Acequión von Torrevieja ertrank ein 79-jähriger Spanier. In Benitachell (Alicante) verliert ein 22-jähriger bei roter Fahne sein Leben. Am 15.07. steigen in Valencia 2 vierzigjährige bei roter Fahne ins Wasser und sterben. Zuletzt ertrank am 16.07. in Guardamar eine Sechsjährige, während ihre 8-jährige Cousine nur klapp überlebte. Es wehte die gelbe Fahne, die baden nur mit großer Vorsicht erlaubt.
Durch die Missachtung der roten Fahne geraten zunehmend auch Rote Kreuz Helfer in Gefahr. Viele Städte und Gemeinden erwägen nun einen Strafenkatalog gegen Uneinsichtige, die den Anweisungen des Strandpersonales nicht folgen. Baden bei roter Fahne bedeutet absolutes Badeverbot, Lebensgefahr und kann bei Missachtung danach mit bis zu 1.500.- Euro Strafe geahndet werden. (20.07.07)

Bevölkerungsboom in Torrevieja
Als die Jahrtausendwende statt fand, zählte Torrevieja ca. 50.000 Einwohner im Melderegister des Rathauses. Nur sieben Jahre später, am 8. Juli 2007, meldete der 100.125 Einwohner seinen ständigen Wohnsitz in Torrevieja an. Damit ist die Salzstadt eine der am schnellsten wachsenden Städte Spaniens. Mehr als 50% aller gemeldeten Einwohner sind Ausländer. Einwanderer aus über 130 Nationen gestalten das multikulturelle Ambiente der Strandmetropole. An der Spitze der Nicht-Spanier liegen die Briten mit 12.352 gemeldeten Einwohnern, gefolgt von Skandinaviern (Schweden, Norwegen, Finnen) mit 5.797 Bewohnern. 3.638 registrierte Deutsche leben in Torrevieja. Weitere Zuzügler kommen aus Marokko (2.993), Russland (2.796), Kolumbien (2.516), Bulgarien (1.891), Rumänien (1.849) und Ekuador (1.802). Auf der Einwohnermeldeliste stehen des Weiteren Bewohner aus allen europäischen Ländern, China, Chile, Kuba, Belize, Barbados, Mozambique, Mauritius, Afghanistan, Japan, Thailand, Zimbabwe, Sri Lanka, USA, Neuseeland und Australien. (16.07.07)

Ausbau der N-332 beginnt im September
Eigentlich sollte schon im Frühjahr mit dem Ausbau der N-332 zur 4-spurigen Parkallee zwischen Guardamar und Pilar de la Horadada begonnen worden, doch Enteignungsprozesse entlang der geplanten Route verzögerten den Baubeginn. Dieser ist nun für September vorgesehen, nachdem der große Ansturm auf die Küste in den Sommermonaten nachgelassen hat. Zusätzliche Staus in der Hochsaison sollen dadurch verhindert werden. (13.07.07)

Habaneras-Festival 2007
Der internationale Chorwettbewerb der Habaneras findet in diesem Jahr vom 22. bis 30. Juli im Eras de la Sal von Torrevieja statt. Zum 53. Mal treffen sich Chöre aus der ganzen Welt und singen um ein Preisgeld von 48.000.- Euro. In diesem Jahr haben sich 24 Chöre mit 1.200 Sängern aus 17 europäischen, amerikanischen und asiatischen Staaten zum größten Chorwettbewerb der Welt angemeldet. Auch ein deutscher Chor wird wieder teilnehmen. Im letzten Jahr gingen gleich 3 Preise an den deutschen Chor "Junge Vokalensemble Hannover", darunter der Hauptpreis für die beste Interpretation der Habanera. (13.07.07)

Beraterstab im Rathaus verdreifacht
Wenn Schönheit in der Politik nicht ausreicht, stattdessen Wissen und Erfahrung gefragt sind, holen sich Politiker und Politikerinnen gerne erfahrene Berater an ihre Seite. Ob die neue Bürgermeisterin von Orihuela, Monica Lorente, von Einem zuviel und vom Anderen eventuell zu wenig hat, lässt sich sicher nicht direkt an der Anzahl ihrer Berater ableiten. Immerhin beschäftigt sie gleich über 20 Berater, denen ein Jahresbudget von 700.000.- Euro zugewiesen wurde. Lorente hat damit gegenüber ihrem Vorgänger Medina die Zahl der Berater verdreifacht, was nicht nur die Vereinigten Linken (EU) beklagen. Die nicht von den Bürgern gewählten Berater stecken sich laut EU jährlich 47.000.- Euro pro Person in die eigene Tasche, weit mehr als ein gewählter Stadtrat verdient. Ob sie ihr eigenes Jahresgehalt von 60.000.- Euro auf Grund einer Beraterempfehlung festgelegt hat, bleibt offen. (06.07.07)

Habaneas Centro Comercial mit eigener Webseite
Das Habaneras Centro Comercial in Torrevieja hat nun eine eigene Webseite mit der Adresse www.habaneras.es. Auf dem gut aufgebautem Portal sind sämtliche Geschäfte des Shoppingcenters aufgelistet. Über den Menüpunkt "Visita Virtual" ist eine 360 Grad-Rundumansicht auf den beiden Einkaufsetagen möglich. Die Webseite bietet viele Informationen über den Shoppingpalast, Öffnungszeiten, aktuelle Veranstaltungen und viele Fotos. Als registrierter User werden Informationen auf das Handy oder per eMail versendet. Die Webseite ist derzeit leider nur in Spanisch (Castellano). Auch eine Webcam wäre sicher eine gute Ergänzung. (27.06.07)

Meerwasser-Entsalzungsanlage von EU gefördert
Die Meerwasser-Entsalzungsanlage ist ein umstrittenes Projekt zwischen der spanischen Zentralregierung in Madrid und der Landesregierung Valencia, die einst die Zufahrt zur Baustelle schließen ließ. Letztere bis hin zu Bürgermeister Mateo lehnen das Projekt ab und setzen auf einen Überlandkanal vom Ebro zur Versorgung der Region mit Wasser. Abgeordnete des Europaparlaments haben sich nun direkt vor Ort über die neue Meerwasser- Entsalzungsanlage informiert und ihre Unterstützung für das Projekt zum Ausdruck gebracht. Die Kosten für die Anlage betragen knapp 300 Millionen Euro und werden mit 55 Millionen Euro von der EU gefördert. (25.06.07)

Die längste Müllkippe Spaniens
Bauschutt, Hausmüll, tote Tiere und sogar ganze Autos verteilen sich auf einer Fläche, die circa 450 Fußballfeldern entspricht. Mehr als 5.600 Kubikmeter Müll auf Hunderten von Lastwagen mussten nach Angaben des Wasseramtes Segura im laufenden Jahr abtransportiert werden. Gesammelt wurde der ganze Müll aus dem Flussbett des Rio Segura. Etwa 1,2 Millionen Euro hat das Wasseramt für die Reinigung und Instandhaltung von Sperren, Schildern und Leitplanken aufgebracht. Weitere 1,2 Millionen Euro sind notwendig für die Ausbaggerung des Flusslaufes im Stadtgebiet von Orihuela, wo es oft zu Protesten der Anwohner auf Grund unerträglichen Gestankes in den warmen Sommermonaten kam. (25.06.07)

Sonnenstudio an der Sonnenküste
Mut zur Marktlücke beweist die 30 jährige Raquel Martinez und eröffnet in Orihuela Costa über dem Fitnessstudio Maxxgym das erste Sonnenstudio zwischen Alicante und Murcia. Wem die 3.000 natürlichen Sonnenstunden im Jahr nicht reichen oder die Strände für das Sonnenbad zu überfüllt sind, der kann sich ruhig und entspannt auf eine der fünf Sonnenbänke oder dem Instant-Bräuner etwas Farbe auf die Haut brennen lassen. Das Sonnenstudio Bluebox befindet sich im Gebäude neben dem Rathaus von Orihuela Costa. Die Betreiberin spricht perfekt deutsch. (15.06.07)

Shoppen am Mittelmeer
Während im Shoppingcenter Ocio Pia in Orihuela die ersten Geschäfte bereits aus Mangel an Kunden wieder schließen, eröffnet ein weiterer Shoppingpalast nach amerikanischem Vorbild seine Ladenlokale. Im neuen Einkaufs- und Freizeitzentrum "Espacio Mediterráneo" im Industriegebiet von Cartagena verteilen sich auf 54.000 Quadratmeter 130 Geschäfte. 1.200 Beschäftigte kümmern sich um das Wohlergehen der Kunden. Im Einkaufszentrum befinden sich viel bekannte Markennamen wie Douglas, Yves Rocher, Bijou Brigitte, H&M, C&A, New Yorker, ein Media Markt, Toys'r'us und Mc Donalds. Das Shoppingcenter wird betrieben von der deutschen Kapitalanlage-Gesellschaft WestInvest und ist erreichbar über die A7, Ausfahrt 191. (15.06.07)

Müllkönig hinter Gitter
Der als "Müllkönig" bekannte Angel Fenoll, 2 seiner Söhne und der Stadtrat aus Albatera, Javier Bru, sowie weitere 3 Personen wurden am 30.05. von der Nationalpolizei in Untersuchungshaft genommen. Der Antikorruptionsstaatsanwalt Filipe Briones hat seit März 2006 unter strikter Geheimhaltung in dem Korruptionsskandal ermittelt. Fenoll werden Delikte im Zusammenhang mit Vorteilsnahme, Bestechung, Verleumdung, Erpressung und Fälschung vorgeworfen. Der Müllkönig der Vega Baja spielte der Presse im März 2006 Tonaufzeichnungen zu, aus denen hervor geht, das die Konkurrenzfirma Urbaser mit Schmiergeldern die Konzession zur Müllentsorgung in Orihuela erhalten wolle. In den Bändern ist von 3 Millionen Euro die Rede, die an Bürgermeister Medina und anderen Stadtratsmitgliedern gezahlt werden sollten. (01.06.07)

Rugby in Torrevieja
Am Sonntag, 03. Juni 2007, kommen Rugby-Freunde auf ihre Kosten. Es spielen die Rugby Stars Gloucestershire Country gegen den Torrevieja RFC. Das Spielt beginnt um 12 Uhr beim Sportpalast Infanta Christina. Der Eintritt ist kostenlos. Die Stadt Torrevieja will zunehmend den Rugby-Sport fördern. (01.06.07)

Medina hinterlässt Amt mit 15 Millionen Euro
Sparsamkeit kennzeichnete die 12 jährige Amtszeit von Ex-Bürgermeister Medina von Orihuela. Wenn die neue Regierung unter Führung von Monica Lorente ihr Amt am 15. Juni antritt, bleiben ihr nach Zahlung aller Verbindlichkeiten 15 Millionen Euro als Startkapital im Stadtsäckel. Auf die Frage, warum Medina das Geld nicht in die Verbesserung der Infrastruktur investiert habe, beantwortete er mit der Bereithaltung von Mittel für "unvorhersehbare Engpässe". (01.06.07)

Torrevieja als Zentrum der Kriegsveteranen
Ihre Erinnerungen aus dem 2. Weltkrieg können alle Überlebende beim ersten "Internationalen Tag der Veteranen" am 27. Juni 2007 im Parque de las Naciones auffrischen. Das Treffen wird organisiert von der Royal Naval Association, der Royal British Legion und der Royal Air Forces Association. Auch deutsche Kriegsveteranen sind eingeladen. Ansprechpartner ist Rod Miller, Tel. 966 764 292. Weitere Infos im Internet auf der Webseite www.torreviejaveteransday.info. (01.06.07)

Lifting für la Plaza in La Mata - Rathaus für La Mata
Bürgermeister Mateo hat 2 neue Projekte für La Mata vorgestellt. Der zentrale Hauptplatz Plaza de Encarnación Puchol von La Mata soll komplett umgestaltet werden. Dafür sorgt der Entwurf des Architekten Adolfo Rodriges, welcher viele Schattenplätze, Bänke, Pergolen und einen neuen Monolithen als Dekoration vorsieht. Unter dem Platz soll eine Tiefgarage für 150 Autos entstehen. Die Bauzeit soll ca. 9 Monate betragen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 3 Millionen Euro.
Ferner soll La Mata am Plaza Gaspar Perelló ein eigenes Rathaus bekommen. In dem modernen und funktionalen Gebäude werden auf 3 Etagen und 1.825 m2 Büroräume für kommunale Angelegenheiten geschaffen. Die Bauarbeiten werden ca. 12 Monate betragen, die Kosten ca. 3,5 Millionen Euro.
(25.05.07)

Retter als erstes Badeopfer
Ein junger Brite eilte nach Zeugenaussagen am Strand von Cala Mosca seiner in Not geratenen Freundin zu Hilfe und bezahlte den Einsatz mit dem eigenen Leben. Seine Freundin konnte sich selbst ans Ufer retten. Dem Briten reichten die Kräfte nicht. Er trieb leblos einen Kilometer vom Strand entfernt an Land. Rettungsschwimmer sind erst ab dem 15. Juni im Einsatz.
Allein in Spanien ertrinken jährlich 1.000 Badegäste, 20.000 in ganz Europa. Die größte Gefahr sind Unterströmungen, die 80% der tödlichen Unfälle verursachen. (25.05.07)

Mehr Polizei für Torrevieja
In den letzten drei Wochen haben 27 neue Kollegen in der Ortspolizei von Torrevieja ihren Dienst aufgenommen. Am 24. Mai wurde auch die Außenstelle in der Calle Arquitecto Laramendi, nähe Avenida de las Habaneras, eröffnet. Auf einer Fläche von 300 m2 befinden sich Büros für interne Verwaltungszwecke, Zugang für Publikumsverkehr und Sozialräume. (25.05.07)

Gütesiegel für saubere Strände
Badegäste können sich wieder freuen. Alle Strände der Stadt Torrevieja haben auch in diesem Jahr wieder das Gütesiegel "Qualitur" vom Tourismusverband des Landes Valencia für vorbildliche Strände erhalten. Die Stränden La Mata, Los Locos, Los Naufragos, Cabo Cervera und Playa del Cura erfüllen damit die Qualitätsbedingungen der internationalen Norm ISO 14001 und ISO 9001. Die Beurteilung wird von der spanischen Gesellschaft Aenor vorgenommen. (11.05.07)

Demo gegen Bebauung der Cala Mosca
Die Residentenpartei C.L.A.R.O lädt für Sonntag, den 13. Mai, zu einer Demonstration gegen die Bebauung des letzten Küstenabschnittes mit 1.500 bis 1.700 Wohneinheiten an Orihuelas Costa ein. Als Treffpunkt ist der Parkplatz von LIDL an der N332, Playa Flamenca, vorgesehen. Die geplante Dauer der Demonstration wird ca. 2 Stunden betragen und beginnt um 10 Uhr. Im Anschluss sind alle Demonstranten zu einem freien Getränk im Restaurant Asturias an der N 332 eingeladen. Um reichliches Erscheinen wird gebeten.
Das geplante Familien-Grillfest von C.L.A.R.O. findet am 20. Mai im Restaurant Asturias statt. (07.05.07)

Hochbetrieb im Kreissaal
Sechs Monate ist das neue Krankenhaus von Torrevieja nun eröffnet und hat sich in der Zeit zur meistfrequentierten Sozialeinrichtung in der gesamten Vega Baja entwickelt. Nach Behebung der Anfangsschwierigkeiten funktioniert der Betrieb weitestgehend reibungslos. Mehr als 600 Babys begannen ihr neues Leben im Kreissaal des Hospitals, was ca. 3 Entbindungen am Tag entspricht. In den 250 Einzelzimmern konnten im selben Zeitraum 34.000 Übernachtungen registriert werden. Das Labor lieferte 2 Millionen Untersuchungen und 62.000 Röntgenaufnahmen wurden getätigt. (04.05.07)

Tischmanieren lernen
Haben spanische Kinder schlechte Tischmanieren? Wenn dem so ist, soll sich das unter dem Motto "Gut essen, besser essen" zumindest bald ändern. Torrevieja ist die erste Stadt der autonomen Region Valencia in der in mehreren Schulen den Schülern in den fünften und sechsten Klassen der Grundschule in den Essssälen Tischmanieren beigebracht werden sollen. Na dann, guten Appetit. (30.04.07)

Mit C.L.A.R.O zum Grillfest
Die Residentenpartei C.L.A.R.O, welche sich in der Gemeinde Orihuela etabliert hat und aus Bewohnern aller Länder der europäischen Union zusammengesetzt ist, plant am 20. Mai ein großes Familien-Grillfest im Garten des Restaurante Asturias, gegenüber der Cala Mosca. Beginn des Familienfestes ist um 13.30 Uhr.
C.L.A.R.O wurde am 12. September 2006 vom spanischen Innenministerium als legale Partei registriert und tritt bei den kommenden Kommunalwahlen am 27. Mai mit dem Ziel an, ein Mitbestimmungsrecht über politische Entscheidungen im Rathaus von Orihuela zu erlangen. Besonders der Küstenbereich mit vielen europäischen Bewohnern wurde in den vergangenen Jahren nach Ansicht von C.L.A.R.O durch die etablierten Parteien im Rathaus schwer vernachlässigt. (27.04.07)

Cala Mosca vor dem Staatsanwalt
Der Staatsanwalt von Alicante beschäftigt sich nun mit dem Bauprojekt an der Cala Mosca, wo nach Willen des Rathauses von Orihuela bis zu 1.700 Häuser entstehen sollen. Die Umweltschutzpolizei der Guardia Civil, Seprona, hat den Teilbebauungsplan Almeda del Mar am einzigen freien Küstenstreifen von Orihuela Costa bei der Staatsanwaltschaft für Umweltschutz zur Anzeige gebracht. Dies ist nach der Anzeige der Umweltorganisation Ahsa und der Sozialisten eine weitere Vorlage bei der Staatsanwaltschaft, die gegenwärtig alle Akten und Dokumente, die den Bau der Siedlung betreffen, anfordert. Die Sozialisten versprechen nach einem Wahlsieg bei der Kommunalwahlen 1.700 Palmen und Grünzonen anzulegen. Auch die Residentenpartei C.L.A.R.O will die Bebauung verhindern. (27.04.07)

Wahlkampf treibt Blüten - erster Küstenbus
Besonders vor Wahlen zeigen sich Politiker selbst in den vernachlässigten Küstengebieten mit unerwarteter Großzügigkeit. Nur einen Tag vor der Pressekonferenz der Sozialisten (PSOE) zum Thema fehlender Nahverkehr und 4 Wochen vor den Kommunalwahlen präsentierte Bürgermeisterkandidatin von Orihuela, Monika Lorente (PP), den ersten Bus an Orihuelas Küste. Der Kleinbus der Firma Costa Azul mit 18 Sitz- und 11 Stehplätzen soll ab Ende April sechs mal am Tag die größten Wohnsiedlungen abfahren und mit dem Krankenhaus von Torrevieja verbinden. Die Route startet voraussichtlich am Gesundheitszentrum in Cabo Roig und führt über La Zenia, die Einkaufszentren von Villamartin, Playa Flamenca, Cala Mosca nach La Florida bis Los Altos. Zwischen September und Juni fährt der Bus allerdings nur von Montag bis Freitag, in der Hochsaison auch am Wochenende. (20.04.07)

Grünes Licht für Entsalzungsanlage
Im Kompetenzstreit um den Bau der Meerwasser-Entsalzungsanlage hat das spanische Verfassungsgericht gemäß Artikel 161.2 der Verfassung zu Gunsten der staatlichen Wassergesellschaft Acuamed und somit der regierenden Partei PSOE in Madrid nach entschieden. Die Bauarbeiten sind am 18. April wieder aufgenommen worden. Dem Land Valencia wurde 20 Tage zeit gegeben, alle weiteren Dokumente und Einwände vorzulegen. (20.04.07)

Grünes Licht für Haus am See
Der Traum vom Haus am See rückt für viele Bauherren näher. Während das valencianische Bauministerium die Zufahrt zur Baustelle der Meerwasser- Entsalzungsanlage schließen ließ um den Naturpark mit seinen ökologischen Werten zu schützen, gab das selbe Ministerium nun grünes Licht für den Bau von 3.000 Bungalows innerhalb der 500-Meter-Schutzzone des Naturparks. Auf 700.000 Quadratmeter unterhalb von Los Balcones und Lago Jardin I entsteht das Baugebiet Finca Lago Sol, welches bis 100 Meter an den Salzsee heran reicht. (20.04.07)

Zweite Outlet-Messe in Torrevieja
Auf Grund des großen Interesses im vergangenen Jahr findet in diesem Jahr zum zweiten mal in Torrevieja eine Outlet-Messe auf dem Paseo Vista Alegre statt. Die diesjährige Messe ist in der Zeit vom 26. bis 29. April geöffnet. 95% der Teilnehmer vom vergangenen Jahr sind auf der Messe wieder vertreten plus 9 weiterer Geschäfte öffnen ihre Verkaufsstände. Somit wird die Messe in diesem Jahr an Umfang zunehmen. Das Angebot besteht überwiegend aus Garderobe, Schuhe, Modeschmuck und Accessoires. (20.04.07)

Entsalzungsanlage vor dem Verfassungsgericht
Der Weiterbau der Meerwasserentsalzungsanlage und das Kompetenzgerangel über die Absperrmaßnahmen des Baugrundstückes durch die Valencianische Landesregierung wird nun vor dem Verfassungsgericht verhandelt. Das Bauministerium in Valencia bemängelt den Standort, welcher sich innerhalb der Schutzzone des Naturparks von Torrevieja - La Mata befindet. "Der Naturpark mit seinen ökologischen Werten falle in die Kompetenz des Landes Valencia und es sei die Verpflichtung der Landesregierung, diesen zu schützen", so die Argumentation des Bauministeriums.
Dass dies nur ein Scheinargument ist, beweisen großzügige Genehmigungen durch die Landesregierung beim Bau des neuen Krankenhauses, des neuen Klärwerkes oder des mit dem Baustopp belegten Wellnessbades, welche sich alle innerhalb oder in unmittelbarer Nähe der 500-Meter-Schutzzone befinden. Die Entsalzungsanlage wird im Auftrag der spanischen Regierung (PSOE) errichtet. Das Land Valencia, regiert von der Volkspartei PP, setzt dagegen auf den Bau eines Überlandkanals vom Ebro. (16.04.07)

Wellnessbad vor dem Europäischen Parlament
Die eingereichte Klage von Torreviejas Grünen gegen den Bau des am Salzsee von Torrevieja gelegenen Wellnessbades wurde nun vom Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments angenommen. Die Partei beklagt das Projekt als einen erneuten Anschlag auf das sensible ökologische Gleichgewicht der Lagune von La Mata. Außerdem verstoße der Bau gegen nationales und europäisches Umweltrecht, da er sich innerhalb der Schutzzone des Naturparks befindet. Das Wellnessbad wird von Bürgermeister Mateo favorisiert und von der valencianischen Landesregierung gewilligt, wurde jedoch vom spanischen Küstenamt als illegal befunden. Die Stadtverwaltung wurde darauf hin verurteilt, knapp 300.000 Euro Strafe zu zahlen auf Grund eines schweren Vergehens gegen das Küstenschutzgesetz. (16.04.07)

Wahlhilfe für Residenten
Vom 09. bis 16. April hat das Rathaus von Torrevieja einen Auskunftsdienst für die bevorstehenden Kommunalwahlen am 27. Mai eingerichtet. Alle Residenten mit Wahlrecht können sich dort über die Wahllisten informieren. Der Service ist im alten Rathaus vom 10. bis 13. April in der Zeit von 8 bis 15 Uhr erreichbar. Auch an den Feiertagen, 09., 14., 15. und 16. April werden dort Frage in der Zeit von 8.30 bis 12.30 Uhr beantwortet. (07.04.07)

Walhilfe kam zu spät
Am 31. März wurde ein Wal am Strand von La Mata angespült. Der Babywal lebte noch, schnaufte und schlug mit der Schwanzflosse um sich, so dass sich niemand dem Tier näherte. Bis Meeresforscher aus Valencia vor Ort eintrafen, verstarb der Grindwal am Strand. Das Jungtier hatte möglicherweise seine Mutter verloren und ist in verhängnisvoller Weise einem Schiff gefolgt. Als Todesfolge vermuten die Wissenschaftler eine Viruserkrankung. In den letzten Wochen wurden öfters Wale an den Stränden der Costa Blanca angespült, letztens in Guardamar und Punta Prima. (07.04.07)

Mittelaltermarkt mit Druiden, Kelten, Hexen und Feen
Unter dem Motto der Kelten steht der 3. Mittelaltermarkt von Torrevieja, welcher in diesem Jahr vom 06. bis 08. April ausgetragen wird. Auf Grund von Umbauarbeiten in der Eras de Sal ist der Veranstaltungsort in den Parque de las Naciones verlegt. Mehr als 80 Schausteller werden wieder mittelalterliches Handwerk präsentieren gepaart mit musikalischen Darbietungen, Aufführungen von Gauklern, Hexern, Possenspielen, Akrobaten, Troubadouren, Scharlatanen, Quacksalbern und orientalischen Tänzen. Arabische Köstlichkeiten aus mittelalterlichen Tavernen und eigens gebrautes Bier warten auf die neuzeitlichen Besucher. Der Markt ist von 11 bis 21 geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei. (06.04.07)

Siedlung am Salzsee
Grünes Licht gab der Stadtrat für eine neue Siedlung mit 2.142 Wohneinheiten, welche im Rahmen des Bebauungsplanes von Sektor 25 am Ufer des Salzsees von Torrevieja entstehen sollen. Das valencianische Umweltministerium hatte bereits zugestimmt, dass 523 Häuser zusätzlich gebaut werden dürfen. Die Siedlung erstreckt sich auf einer Fläche von 557.000 Quadratmeter und erhält ein 4 Sterne Hotel. 81.500 Quadratmeter liegen innerhalb des Schutzgürtel des Naturschutzparks. (06.04.07)

Baustopp vor Baubeginn
Mit dem Bau ist noch gar nicht richtig begonnen worden und schon sorgt das umstrittene Bauprojekt der Meerwasserentsalzungsprojekt in Torrevieja mit einem Baustopp für Aufsehen. Die PSOE in Alicante hat nun im Provinzrat eine Debatte über den Bau der Entsalzungsanlage gefordert mit dem Ziel, das Projekt ohne Wenn und Aber durchzusetzen. Die PSOE sieht die Anlage als unverzichtbar für die Entwicklung und den Wohlstand der gesamten Vega Baja und den gesamten Süden der Provinz Alicante. Die Bauarbeiten ruhen seit Ende Februar. Nur zwei Tage nach der Grundsteinlegung durch den Vorsitzenden der Wasserbetriebe Aguamed wurde die Zufahrt an der CV-95 zur Baustelle vom valencianischen Bauministerium durch Leitplanken gesperrt. (01.04.07)

Mit dem U-Boot nach Tabarca
Eine Montageeinheit der Marinestaffel des U-Boot Stützpunktes Cartagena hat das im Hafenbecken von Torrevieja vor Anker liegende U-Boot Delfin S-62 wieder unterwassertauglich gemacht. Das U-Boot wurde von der spanischen Marine 2003 ausgemustert und dient seit dem Jahr 2004 als Außenstützpunkt des Meeres- und Salzmuseums. Das hohe Besucherinteresse bewog die Stadt dazu, das Schiff nun wieder in Betrieb zu nehmen. Bei der erste Probefahrt im Hafenbecken von Torrevieja stand Bürgermeister Mateo eigenhändig am Periskop und betrachtete sein Stadtprofil von unten. Niemals zuvor war er in der Stadt so tief gesunken. Das U-Boot soll ab 1. April 2007 für Ausflüge in die Unterwasserwelt von Torrevieja genutzt werden. Neben dem Katamaran soll eine feste Fährverbindung zur Insel Tabarca eingerichtet werden. Das mit 2 Dieselmotoren ausgestattete Boot erreicht dabei eine Geschwindigkeit von 17kn und eine Tiefe von bis zu 30 Metern. Außenkameras bringen die Unterwasserwelt für die Reisenden ins Innere des geschlossenen U-Bootkörpers. (01.04.07)

Busfahren bald wieder gratis
Monatelang waren die Bewohner der Siedlungen Richtung San Luis und Torreta vom kostenlosen Service des Bustransportes ausgeschlossen. Ab dem 2. April soll eine Fahrt wieder ohne Bezahlung möglich sein. Voraussetzung ist jedoch, dass der Buspassagier im Rathaus von Torrevieja gemeldet ist und über eine Berechtigungskarte zum kostenlosen Bustransport verfügt. Über die Neuaufnahme der Linie B in den kostenlosen Service einigten sich der Bürgermeister Mateo und das Busunternehmen Vega Bus. (01.04.07)

Torrevieja mit meisten Ausländern bei Wahl
Bei den kommenden Kommunalwahlen am 27. Mai 2007 wird Torrevieja die Stadt mit dem höchsten EU-Ausländeranteil bei der Wahlbeteiligung sein. Dies ermittelte das spanische Institut für Statistik. Danach haben sich 6.538 Ausländer in die Wählerliste eintragen lassen, darunter 780 Deutsche. An zweiter Stelle steht Javea mit 4.084 ausländischen Wählern hinter Torrevieja, gefolgt von Calpe mit 3.007 nicht spanischen Wählern. Spitzenreiter in sämtlichen Gemeinden sind jedoch die Briten unter den Wählern. (01.04.07)

Anzeige gegen Baubeginn an der Cala Mosca
Während sich Bürgermeister Medina von Orihuela auf einer Pressekonferenz noch bemüht, sein von vielen Teilen der Bevölkerung abgelehntes Bauprojekt an der Cala Mosca einen sozialen Touch zu verleihen, rückten bereits die ersten Baufahrzeuge zur Planierung der zukünftigen Zufahrtswege an. Ausgerechnet mit Wohnungen für Sozialschwache soll das derzeit teuerste und letzte Stück an der Küste von Orihuela zugebaut werden. Auf Grund der Planierungsarbeiten erstattete die Umweltorganisation Ahsa Anzeige gegen die Baufirma. Etwas zurückhaltender zeigten sich dagegen die Oppositionsparteien der Sozialisten und Grünen im Rathaus von Orihuela. Man wolle den Sacherverhalt zunächst prüfen und dann ggf. dem Europaparlament einen Bericht vorlegen. (23.03.07)

Kulturelle Erbe von Torrevieja wird restauriert
Im Glanze des Baubooms von Torrevieja gerieten viele historische Bauten der Salzstadt in den Schatten der Vergessenheit. Dies soll sich nun ändern. Mit einem Katalog des Kulturerbes will das Land Valencia im Rahmen einer größeren Investition alle Sehenswürdigkeiten aus dem 15. bis 18. Jahrhundert im Naturpark von Torrevieja - La Mata restaurieren lassen. Dazu gehören z.B. die Ruinen von fünf Wachtürmen aus dem 15. Jahrhundert am Ufer der Lagune von La Mata. Schon damals dienten die Türme gegen Überfälle und Diebe, die es auf das weiße Gold abgesehen haben. Von besonderem kulturellen Wert sind weiterhin die Zisternen, Verbindungskanäle und Brücken im Naturpark. Das älteste Bauwerk, die Brücke über den Acequión nahe der Salzmole, stammt aus dem Jahre 1492. Im Naturpark werden Fußwege angelegt, um die Sehenswürdigkeiten zur Geltung zu bringen. (23.03.07)

Shakira fast ausverkauft
Die Veranstalter des Shakira-Konzertes im Park Antonio Soria von Torrevieja rechnen am 31.03. mit einem ausverkauften Konzert. Die Karten werden selbst in Valencia, Castellón, Murcia und auf Palma de Mallorca verkauft. Karten gibt's für 43.- Euro z.B. bei Carrefour, Television Torrevieja, Ozone, im Tourismuscenter oder bei Servicam. Kleiner Tipp: Wer keine Karten mehr erwischt oder sich die Eintrittsgebühr sparen möchte, braucht auf das Konzert nicht ganz zu verzichten. Im angrenzenden Freigelände des Parkes mit der Open-Air-Bar wird die Stimme der kolumbianische Pop- und Rock-Ikone nicht zu überhören sein. Auf optische Anreize wird man dort jedoch verzichten müssen. (16.03.07)

Zufahrtsstraße zur Entsalzungsanlage gesperrt
Der Bau der neuen Meerwasser-Entsalzungsanlage beginnt mit einem Eklat. Nur zwei Tage nach der Grundsteinlegung durch den Vorsitzenden der Wasserbetriebe Aguamed wurde die Zufahrt an der CV-95 zur Baustelle vom valencianischen Bauministerium durch Leitplanken gesperrt. Die Zufahrtsstraße sei ohne Baugenehmigung angelegt worden. Die Genehmigung des Landes Valencia sei hierfür jedoch erforderlich. Die Baufahrzeuge müssen über einen Feldweg hundert Meter weiter entfernt einen Umweg zur Baustelle nehmen. Die Anlage gerät somit weiter in den Politstreit der Parteien PP und PSOE. Die Entsalzungsanlage wird im Auftrag der spanischen Regierung (PSOE) errichtet. Das Land Valencia, regiert von der Volkspartei PP, setzt dagegen auf den Bau eines Überlandkanals vom Ebro. Auch Bürgermeister Mateo (PP) hat sich bisher nicht für den Bau Europas größter Meerwasser- Entsalzungsanlage ausgesprochen und blieb der Grundsteinlegung wegen "terminlicher Gründe" fern. (10.03.07)

Fregatten und Galeeren im Park der Nationen
Die Modellbootbauer der Region laden zum vierten Jahr in Folge zur Ausstellung ihrer ferngesteuerten und statischen Modellboote ein. Zu besichtigen sind ca. 110 Modelle die von 67 Teilnehmern jeden Alters zusammen gebaut wurden. Dabei entstanden ägyptische Kriegsschiffe aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, Zerstörer aus dem 2. Weltkrieg, Segel- und U-Boote, Fregatten, Galeeren und Jachten, Rettungsboote und Flugzeugträger. Im vergangenen Jahr wurden 40.000 Besucher registriert. Der Verein der Modellbootbauer von Torrevieja wurde erst 2006 gegründet und nimmt zum ersten mal an dieser Ausstellung teil. Zu besichtigen sind die Modelle an den Wochenenden im März auf der Ausstellungsfläche Sala de Exposiciones im Parque de Las Naciones. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist von 9.30 bis 13.30 und 17 bis 20 Uhr. (10.03.07)

Feria de Mayo 2007
Die diesjährige Feria de Mayo von Torrevieja wird in der Zeit vom 2. bis 6 Mai statt finden. Dies gab jetzt das Festkomitee bekannt und stellte den Veranstaltungsplan der Öffentlichkeit vor. Danach wird Bürgermeister Mateo das Fest am 2.05. um 21 Uhr offiziell eröffnen. Höhepunkte werden wieder auf das Wochenende am 5. und 6. Mai fallen mit Pferde- und Kostümparaden, Wettbewerbe und Kutschenfahrten. Der genaue Programmplan wird noch bekannt gegeben. Die Feria de Mayo ist das bedeutenste andalusische Fest im Raum Alicante. (03.03.07)

Grundsteinlegung für Meerwasserentsalzungsanlage
Die bisher umstrittene größte Meerwasserentsalzungsanlage Europas in Torrevieja wird nun doch gebaut. Dafür wurde bereits mit weiträumigen Flächenfreilegungen an der Abfahrt von der N-332 nach Los Balcones begonnen. Am Mittwoch, den 28.02. wird der Vorsitzende der Wasserbetriebe Aguamed den Grundstein für den Bau der Anlage legen. Die Bauarbeiten sollen in ca. 2 Jahren beendet sein. Dann sollen jährlich 80 Kubikhektometer Meerwasser in Trinkwasser für Haushalte und Landwirtschaft umgewandelt werden und den Bedarf des südlichen Teils der Region Valencia abdecken. Die Kosten für die Anlage betragen knapp 300 Millionen Euro und werden von der EU subventioniert. (23.02.07)

Halbmarathon in Torrevieja
Am Sonntag, 25.02., starten um zehn Uhr auf der Promenade Paseo Vistalegre in Torrevieja wieder die Läufer zum internationalen Halbmarathon. Die Strecke hat eine Länge von 21 Kilometer und 97 Meter un führt über den Paseo Vistalegre, die Avenida Doctor Gregorio Marañon, die Avenida Doctor Desiderio Rodríguez, die Calle Ramón Gallud, die Avenida de la Sal, die Calle Mar Báltico, die Calle Roentgen, die Calle Gabriela Mistral, die Calle Doctor Fléming, die Avenida Doctor Mariano Ruíz Cánovas, die Avenida de la Purísima, die Calle Ramón y Cajal und den Paseo de la Libertad. Insgesamt werde zwei Runden gelaufen. Ziel und Start ist jeweils am Casino. Während des Laufes werden für Zuschauer Shows und Kinderanimation geboten. Zudem sorgen Musikkapellen, Stelzenläufer und Jongleure für abwechslungsreiche Unterhaltung. (23.02.07)

Proteste gegen Bebauung nehmen zu
Die Proteste gegen die Bebauung des letzten freien Stückes an Orihuelas Küste nehmen zu. Mit bisher nicht gekannten Protestaktionen von Residenten aus Nordeuropa und Spaniern versammeln sich die Protestanten regelmäßig zu Demonstrationen gegen das Bauprojekt Alameda del Mar 2, wo 1.500 Häusern vorgesehen sind. Für Samstag den 24.02. hat die Vereinigung "La Vega Baja No se Vende" zu einem Protestmarsch vor der Cala Mosca ausgerufen. Wenige Tage vorher standen die Grünen an der Bucht zur Protestaktion bereit. In Orihuela hatte die Residentenpartei CLARO bereits am 13.02. vor dem Rathaus demonstriert. (23.02.07)

Großer Karnevalsumzug in Torrevieja
Das Karnevalsprogramm von Torrevieja ist in vollem Gange. Am Samstag, dem 17.02., startet ab 21 Uhr der große Umzug durch die Innenstadt. Mit bunten und prachtvollen Kostümen, Samba-Rhythmen, Konfetti und Karamelles geht es zum Höhepunkt der Karnevals- veranstaltungen. Ausgang der Umzüge ist in diesem Jahr die Calle Patricio Perez. Der Zug führt über die Ramon Gallud, Patricio Zamit und endet in der Calle Mariones am Plaza de Oriente. Am folgenden Sonntag erfolgt um 17 Uhr im Ausstellungssaal Renfe die Prämierung der Kinderkostümparade. (16.02.07)

Grünes Licht für Ausbau der N-332
Der Ministerrat in Madrid hat dem Bauministerium die Genehmigung für die Ausschreibung zum Ausbau der N-332 zwischen Guardamar und Torrevieja erteilt. Circa 31 Millionen Euro investiert der Staat in den 4-spurigen Ausbau der besonders im Sommer stark überlasteten Küstenstraße. Auf 9,3 Kilometer wird die N-332 in eine begrünte Schnellstraße mit Pflanzen zwischen den Mittelstreifen ausgebaut. Sechs neue Kreisverkehre werden unfallträchtige Kreuzungen ersetzen. Die Kreuzung vor Guardamar mit der Abzweigung nach Los Montesinos wird als Unterführung ausgebaut. Auf beiden Seiten werden Fahrradwege errichtet. Über den exakten Zeitplan war vom Bauministerium jedoch nichts zu erfahren.
Die Meldung vom 13.01. über den Baubeginn eines Kreisverkehres bei der Ausfahrt nach San Fulgencio steht daher nicht im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau. Nach dem Fototermin der Presse wurde der Bagger wieder abgezogen. (16.02.07)

Grünes Licht für Zubau der letzten Lücke
Nichts bleibt wie es einmal war. So soll es nach der letzten Abstimmung im Stadtrat von Orihuela auch bei dem umstrittenen Bauprojekt zwischen Punta Prima und der Cala Mosca sein. Die ansonsten tief gespaltene Volkspartei PP stimmte geschlossen für das Projekt. Die Mitglieder der Oppositionsparteien stimmten einheitlich gegen den Bau. Die bereits im Flächennutzungsplan von 1990 enthaltene Bebauung schließt die letzte Lücke im verbauten Küstenstreifen von Orihuela Costa und verstößt gegen das heutigen Küstenschutzgesetz. Spanier und Residenten fanden sich während der Abstimmung vor dem Rathaus ein und demonstrierten mit Plakaten gegen die von Bauunternehmer Gomendio geplante Urbanisation "Alameda del Mar". (16.02.07)

Shakira kommt nach Torrevieja
Ein neues internationales Highlight der Popmusik kündigt sich an. Am 31.03.2007 wird die kolumbianische Pop- und Rock-Ikone Shakira ab 22.30 Uhr im Parque Antonio Soria in Torrevieja auftreten. Shakira Isabel Mebarak Ripoll hat mit 13 Jahren in einem Hotel ihrer Heimatstadt Barranquilla einem Sony-Manager eigene Songs, aber auch Songs von Madonna vorgesungen. Mit 14 veröffentlichte sie ihr erstes Album "Magia". Der internationale Durchbruch begann 2001 mit dem englischen Album "Laundry Service". Zwischenzeitlich verkaufte die Senkrechtstarterin mit der Traumfigur und Goldstimme 40 Millionen CDs weltweit. Ihr soziales Engagement gilt den obdachlose und hilfsbedürftigen Kindern ihres Heimatlandes Kolumbien. Die Konzerte von Shakira sind in der Regel schnell ausverkauft. Karten gibt's für 43.- Euro z.B. bei Carrefour, Television Torrevieja, Ozone, im Tourismuscenter oder bei Servicam. Quelle Wikipedia (16.02.07)

Promenade wird großzügiger
Die Promenade von Torrevieja soll protziger werden. Dafür hat die Stadt Torrevieja die Arbeiten zur Verschönerung des Paseo Vistalegre ausgeschrieben und mit 3,1 Millionen Euro veranschlagt. Der Paseo soll nach seiner Fertigstellung im Sommer 2007 mehr Blumenbeete, Zebrastreifen und lange Reihen schattiger Parkbänke mit Blick auf das Meer bieten. (15.02.07)

Diebe werden bescheidener
Die Diebe in Torrevieja werden immer bescheidener. Der schwerwiegende Vorwurf der Polizei gegen einen Mann lautet auf Hausfriedensbruch und bewaffneten Raub. Dieser hatte am 01. Februar gegen 4 Uhr morgens die Bewohner eines Hauses mit einem Messer bedroht und gezwungen, Geld aus dem Automaten der nächstliegenden Bank abzuheben. Der bescheidene Räuber schnappte sich einen Zwanziger und verabschiedete sich von seinen erstaunten Opfern mit den Worten: "das ist alles, was ich brauche". (15.02.07)

Zick-Zack um Entsalzungsanlage
Kommt sie nun oder kommt sie nicht? Wie jüngst von der Umweltministerin Cristina Narbone zu erfahren war, soll mit dem Bau Europas größter Meerwasser- Entsalzungsanlage in Torrevieja noch in dieser Woche begonnen werden. Selbst Bürgermeister Mateo äußerte in der Vergangenheit mehrfach ökologische Bedenken beim Betrieb der Anlage, die ab 2008 jährlich salziges Meerwasser in 80 Kubikhektometer klares Trinkwasser verwandeln soll. Unterstützung erhielt er dabei vom valencianischen Bauminister und Parteifreund Estaban Gonzales Pons, der gegen die Umweltministerin Anzeige bei der EU erstatten wollte. (15.02.07)

Ärzte praktizieren Genitiv und Plusquamperfekt
Rund 65 Prozent der Patienten des neuen Hospitales von Torrevieja sind Residenten, die kein spanisch sprechen. Der valencianische Gesundheitsminister Rafael Blasco gab daher bei einem Besuch im Krankenhaus bekannt, dass das Personal des Krankenhauses mehrsprachig ausgebildet wird. Dies sei angesichts des hohen Prozentsatzes ausländischer Bewohner der Vega Baja unumgänglich. (06.02.07)

Jahreshaushalt veröffentlicht
Bürgermeister Mateo hat den Jahreshaushalt für das Jahr 2007 vorgestellt. Knapp 100 Millionen Euro werden in diesem Jahr für kulturelle und soziale Zwecke ausgegeben. Darunter fallen vor allem Hilfen für Senioren und etwa 5 Millionen Euro für das örtliche Kulturinstitut. Ein Prozent des Etats, etwa 1 Millionen Euro, gehen an Hilfsprojekte in Entwicklungsländern. (06.02.07)

Widerstand gegen Bebauung wächst
Das Gelände zwischen Punta Prima und der Cala de Mosca soll nach Plänen des Bauunternehmers Gomendio mit 1.700 Häusern zugebaut werden. Die Genehmigung für den letzten freien Bauabschnitt an der Küste von Orihuela soll der Unternehmer bereits vor zehn Jahren aus dem Rathaus erhalten haben. Die Oppositionsparteien im Rathaus von Orihuela haben jetzt die Landesregierung aufgefordert, den Erschließungsplan zu stoppen. Ursprünglich sollte das Projekt noch vor den Wahlen im März durch den Stadtrat abgesegnet werden, da mit einer Ablösung von Bürgermeister Medina zu rechnen ist. Doch Medina selbst nahm die Abstimmung bei der Stadtratssitzung am 30.01. vom Programm, da nur mit seiner Stimme angesichts eines Patts die Zustimmung ergangen wäre. Bauträger Gomendio überließ Medina in der Vergangenheit ein Luxusauto und eine Nobelvilla für wenig Miete. In diesem Zusammenhang und anderen Korruptionsfällen ermittelt bereits die Staatsanwaltschaft gegen Medina. (03.02.07)

Costa Blanca Rundschau am Ende
Wer diesen Donnerstag die Costa Blanca Rundschau an seinem Zeitungskiosk kaufen wollte, schaute leider ins Leere. Nach zweijähriger Existenz stellte das Verlagshaus Prensa Iberica das Erscheinen der deutschen Wochenzeitung aus wirtschaftlichen Gründen ein. Die Redaktion war von der plötzlichen Entscheidung überrascht, drückte ihr Bedauern aus und bedankt sich bei seiner Leserschaft. Mit der Einstellung der Rundschau ist ein weiterer Versuch eines Verlages gescheitert, neben der CBN eine zweite deutsche regionale Zeitschrift dauerhaft an der Costa Blanca zu etablieren. Vor einem Jahr stellte die "La Verdad - deutsche Ausgabe" ihr Erscheinen ein. Die "Costa Blanca Zeitung" erscheint nach ihrem Rückzug nur noch als kostenloses Anzeigenblättchen. (02.02.07)

Neue Schule eröffnet
Am 24. Januar wurde bei der Siedlung Club Salino in Torreta III die Schule Las Culturas vom valencianischen Kulturminister Alejandro Font de Mora eingeweiht und offiziell in Betrieb genommen. Rund sieben Millionen Euro investierte das Land in diesen großzügigen Neubau.
Bürgermeister Mateo kündigte an, dass weitere 2 Schulen kurz vor der Vollendung stehen und im neuen Schuljahr den Betrieb aufnehmen werden. (28.01.07)

Statistik Einwohner
In Torrevieja wohnen ca. 100.000 registrierte Einwohner. Nach Schätzungen zufolge leben ganzjährig jedoch 200.000 Menschen in der Stadt. Mehr als die Hälfte, 53 Prozent davon sind Ausländer aus 140 verschiedenen Ländern. Der größte Anteil der europäischen Residenten kommt mit 11.341 aus Großbritannien, gefolgt mit 3.398 Einwohnern aus Deutschland. An dritter Stelle stehen die Schweden mit 2.364 gemeldeten Residenten. Außerdem leben in Torrevieja 2.325 Russen, 1.142 Norweger, 1.290 Belgier, 1.054 Finnen, 818 Italiener, 798 Iren, 467 Franzosen, 455 Niederländer, 357 Polen, 285 Portugiesen, 222 Dänen, 141 Schweizer und 94 Österreicher. Aus anderen Kontinenten kommen 2.376 Marokkaner, 2.236 Kolumbianer, 1.665 Ecuadorianer, 644 Chinesen, 944 Argentinier, 916 Brasilianer und 521 Chilenen. (25.01.07)

Statistik Müll
Mit der Anzahl der Einwohner nimmt auch der Müll in der Stadt Torrevieja beständig zu. Während im Jahr 2005 noch rund 74.000 Tonnen Hausmüll entsorgt werden mussten, waren es im folgenden Jahr bereits 77.000 Tonnen. Dies entspricht einer Zunahme von ca. 4,6 Prozent. Erwartungsgemäß fällt im Urlaubsmonat August der meiste Müll an. Mit 9.816 Tonnen lag der Sommermonat im Jahr 2006 an der Spitze. Im Februar waren es dagegen nur 50% dieser Menge. (25.01.07)

Wahlbeteiligung scheitert am Geld
Fehlendes Geld im Rathaus von Orihuela sei daran Schuld, dass mehr als 12.000 der 16.000 verschickten Wahlbenachrichtigungen ihren Empfänger in dem chaotischen Anschriftensystem der Urbanisationen nicht erreichten, behauptet die Herausforderin und Parteigenossin von derzeit noch regierendem Bürgermeister Medina. Dies sei kein beabsichtigtes Chaos um die Wahlbeteiligung von überwiegend an der Küste lebenden Ausländern in den vom Rathaus benachteiligten Urbanisationen zu verhindern. Die Anzahl der potenziellen Wähler reiche aus, um die Stimmenverhältnisse im Rathaus der Bischofsstadt bei den bevorstehenden Kommunalwahlen im Mai 2007 entscheident zu verändern. Die Küstenpartei CLARO will jetzt möglicherweise rechtliche Schritte gegen die Stadt Orihuela und das Wahlamt in Alicante einleiten. (21.01.07)

Europas größte Meerwasserentsalzungsanlage vor dem AUS ?
Es sollte die größte Meerwasserentsalzungsanlage Europas werden, die ab 2008 jährlich 80 Kubikhektometer Meerwasser in Trinkwasser für Haushalte und Landwirtschaft umwandeln sollte. Doch in den Zukunftsplänen von Bürgermeister Mateo erscheint dieses Projekt, dessen Baubeginn bereits 2006 geplant war, nur noch mit Ablehnung. Mateo befürchtet, dass die Seegraswiesen durch den Ausstoß von Salzrückständen die zurück ins Meer fließen würden, sowie die Schutzzone rund um Cabo Roig zerstört würden. Ferner betont der BM von Torrevieja, sei das innovative Projekt nicht mit dem Protokoll von Kyoto vereinbar. Es müßten zum Betrieb der Anlage zwei Elektrizitätsanlagen installiert werden. Selbst das Bauministerium des Landes Valencia hat gegen die Pläne der Umweltministerin Cristina Narbon Klage eingelegt. Agamed-Chef Baltanas spricht hingegen von Manipulation. (21.01.07)

Ausbau der N-332 beginnt
Der Ausbau der N-332 zur 4 spurigen Parkallee beginnt offensichtlich im Raum Guardamar. Bis Ostern soll an der Ausfahrt nach San Fulgencio ein neuer Kreisverkehr entstehen. Dort ereigneten sich in den vergangenen Jahren mehrere tödliche Unfälle. Dies scheint jedoch nur ein kurzer Start zu sein. Wann es weiter gehen soll ist noch offen. Im südlichen Teil zwischen Torrevieja und Pilar de la Horadada müssen noch Einigungen über Enteignungen und Entschädigungen mit den Grundstücksbesitzern getroffen werden. Dies ist Ende Januar vorgesehen. Sind sich alle einig, sollen die Bauarbeiten dann im Frühjahr beginnen. (13.01.07)

Heiße Aussichten
Frühlingshafte Temperaturen von bis zu 20 Grad füllen bereits Mitte Januar wieder die Strände von Torrevieja, auch wenn sich nur Vereinzelte ins kühle Wasser wagen. Meteorologen der Universität Alicante sprechen bereits vom Anfang eines neuen Klimazykluses mit extrem hohen Temperaturen und vielen Unwettern, welcher 11 Jahre andauern wird. Die letzte Hitzeperiode endete im September 1997 mit einer "Gota Fria", wie in Spanien schwere Herbstunwetter bezeichnet werden. Nach Angaben der Wetterexperten könnte das Jahr 2007 eines der heißesten seit der meteorologischen Temperaturaufzeichnung werden. (10.01.07)

Toter Wal aus dem Hafenbecken gefischt
Im Hafenbecken von Torrevieja wurde am Montag, 8. Januar, der Kadaver eines jungen Finnwales entdeckt und an Land geholt. Das vermutlich an Unterernährung gestorbene Weibchen im Säuglingsalter wog nur zwei Tonnen bei einer Länge von 7 Metern. Das Säugetier wurde bereits vor einigen Tagen am Strand von Punta Prima angespült. Finnwale erreichen im Mittelmeer ein Gewicht von bis zu 40 Tonnen bei einer Länge von 22 Metern. Sie bilden neben anderen Walarten mit 3 bis 4.000 Tieren die höchste Population im Mittelmeer. Weitere Vorkommen sind Pottwale, Grindwale, Schnabelwale und verschiedene Delphinarten. (10.01.07)

Salz für den Norden
Torreviejas Salz rieselt nur in sehr geringen Mengen aus dem Salzstreuer auf das Frühstücksei. Der größte Anteil landet auf der Straße. Zu diesem Zweck holen derzeit täglich ca. 50 Tieflader das Salz aus den Salinen und fahren es in die nördlichen Regionen von Spanien und Europa. Somit verkauft die französische Firma NCAST täglich 120 Tonnen des weißen Pulvers Tag für Tag. Die Menge des abtransportierten Salzes steigt im Vergleich zum Rest des Jahres auf das 25-fache. In der zurückligenden Saison wurden ca. 800.000 Tonnen Salz aus dem Salzsee von Torrevieja gefördert. (08.01.07)

Parteiengerangel im Entsalzungsanlagenprojekt
Ausgerechnet von Estaban Gonzales Pons (Volkspartei PP), Bauminister in Valencia und Parteigenosse von Bürgermeister Mateo, bläst ein harter Gegenwind im geplanten Bauprojekt von Europas größter Meerwasserentsalzungsanlage. Mit den Arbeiten sollte bereits 2006 am Rand der Lagune von Torrevieja begonnen werden und die ganze Vega Baja mit Trinkwasser versorgen. Pons kündigte an, die Umweltministerin Christina Narbona (PSOE) bei der EU anzuzeigen, falls die Bauarbeiten beginnen. Durch die Anlage würde eine Reihe vom Aussterben bedrohter Vogelarten vernichtet. Ferner seien die Seegraswiesen im Meer und seltene Neptungewächse in 10 Meter tiefe durch die Einleitung der bei der Wassergewinnung entstehenden Abfallprodukte gefährdet. Die Anlage hat seit März vergangenen Jahres die Unbedenklichkeits bestätigung des Umweltministeriums. Narbona wiedersprach daher vehement der Kritik. Die Anlage werden mit europäischen Fördermitteln finanziert und entspreche den gültigen EU-Normen. (05.01.07)


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