Vortrag in Torrevieja zum Gesundheitssystem in Spanien

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Konferenz zum Gesundheitssystem in Spanien

Einen sehr spannenden Vormittag durften über 50 deutsche Residenten bei den Vorträgen über das spanische Gesundheitssystem erleben.

Viele Einwohner wissen nichts von ihren vielen Möglichkeiten und Rechten. Zuviel gefährliches Halbwissen geistert durch die stille Post und den sozialen Medien.

Diesen Tag haben jedoch viele interessierte Deutsche genutzt, um auf dieser Konferrenz zweifelsfreie Antworten auf Ihren vielen Fragen zu erhalten.

Wie wichtig auch dem Rathaus dieser Informationsvormittag war, zeigte das Erscheinen des Bürgermeisters, welcher sich sogar mit ein paar Sätzen auf deutsch an die Teilnehmer richtete.

Carmen Motate und Carlos Gonzáles vom Ausländeramt leitete das ausführliche Programm. Mit der Anzahl der Teilnehmer waren die Veranstalter zwar zufrieden, wir jedoch hätten mit mehr Personen bei diesem wichtigen Thema gerechnet.

Es ging um die sozialen Dienstleistungen für Bürger, welche Vorraussetzungen (Resident, Einkommen, etc) notwendig sind und welche Art von Hilfe in Anspruch genommen werden kann.

Stichpunkte waren:

  • Informationen und Beratung
  • Behindertenausweis (Bescheinigung vom Grad der Behinderung, Unterlagen, Anlaufstellen)
  • Unterstützung für behinderte und pflegebedürftige Menschen
  • Renten
  • Finanzielle Unterstützung, Pflegefamilien
  • Spezieller Service für Minderjährige, Großfamilien und Alleinerziehende
  • Anträge zur Begleichung von Stromrechnungen
  • Anträge für die Erstattung von Hilfsmitteln wie Rollstuhl
  • Finanzielle Hilfe für notwendige Umbauten im Haus
  • Hilfe für Mietkosten
  • Seniorenkarte
  • Termalbäder / Kuren
  • Urlaubsunterstützung
  • Kaffeefahrten (IMSERSO)
  • Programme um nicht allein zu sein
  • Grad der Pflegebedürftigkeit (Grad 1 = 300 € / Grad 2 = 426,12 / Grad 3 = 715,07 €)
  • Häuslicher Pflegedienst
  • Tagesstätten und Nachtresidenzen
  • Heim- / Seniorenresidenz
  • Leistungen für einen Pfleger
  • Unterstützung für Ruhepausen (Bono respiro)
  • Adressen und Art der Antragsstellung

Nach jedem Thema gab es ausreichend Zeit, um alle Fragen detailliert von den Fachleuten beantwortet zu kommen, die da waren: Deutsche Honorarkonsulin Frau Dorothea von Drahosch Sannemann aus Alicante, Stadträtin Carmen Morate, Sozialarbeiterin von Casaverde Paula Galvez und Sozialarbeiterin Ceferina De Gea Carcia.

Auch in dieser Hinsicht werden wir die Zusammenarbeit mit der Stadt verstärken und auf unserer Webseite sehr bald einige wichtige Informationen zusammentragen. Anträge und Formulare werden auch auf deutsch als Download verfügbar sein.