Das wichtigste Krankenhaus der Region Torrevieja

Das Hospital Universitario de Torrevieja ist das zentrale öffentliche Krankenhaus der Stadt und zugleich das modernste medizinische Zentrum im südlichen Teil der Provinz Alicante. Es wurde im Jahr 2006 eröffnet und dient seitdem als Referenzkrankenhaus für rund 180.000 Menschen – darunter viele internationale Residenten und Urlauber aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien und Skandinavien.

Seit Oktober 2021 steht das Krankenhaus wieder unter öffentlicher Verwaltung der Generalitat Valenciana, nachdem es zuvor jahrelang privat betrieben wurde. Dadurch gilt es als offizielles „Hospital Público“ – also Teil des staatlichen Gesundheitssystems in der Comunidad Valenciana.

Öffentliches Krankenhaus in Torrevieja
Krankenhaus Torrevieja – Öffentliche & private Kliniken im Überblick

Universitätskrankenhaus Torrevieja


Lage, Kontakt und Erreichbarkeit

Adresse: Carretera CV-95, s/n, 03186 Torrevieja
Telefonzentrale: +34 965 695 500
Notfälle: Europäische Notrufnummer 112
Erreichbarkeit: Das Krankenhaus liegt am südlichen Stadtrand, direkt an der Hauptstraße CV-95. Sowohl mit dem Auto als auch per Taxi ist es sehr gut erreichbar.
Parkplätze: Vor Ort sind ausreichend Parkflächen vorhanden, in der Hochsaison sollte man jedoch etwas mehr Zeit für die Parkplatzsuche einplanen.


Was das Hospital Universitario auszeichnet

Das Hospital Universitario de Torrevieja ist ein voll ausgestattetes Akutkrankenhaus mit sämtlichen wichtigen Fachbereichen: Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Kardiologie, Traumatologie, Neurologie, Onkologie, Pädiatrie, Radiologie, Anästhesie und viele weitere.

Die Notaufnahme ist 24 Stunden am Tag geöffnet und arbeitet nach modernen Triage-Protokollen – Patienten werden nach Dringlichkeit eingestuft, nicht nach Ankunftszeit. Schmerztherapie und Erstversorgung erfolgen direkt im Aufnahmebereich.

Als Universitätskrankenhaus dient es auch der Ausbildung von Ärzten und Pflegepersonal. Forschung und Praxis sind hier eng miteinander verbunden.


Für wen ist das Hospital Universitario zuständig?

Das Hospital Universitario de Torrevieja ist ein öffentliches Krankenhaus, das allen Versicherten mit SIP-Karte (Tarjeta Sanitaria Individual) offensteht. Auch EU-Bürger mit einer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC/TSE) erhalten hier medizinisch notwendige Leistungen während ihres Aufenthalts.

Notfälle werden grundsätzlich immer behandelt – auch bei Touristen ohne gültige Unterlagen. Die Kosten werden später über Versicherungen oder bar abgerechnet.


Unterschied zu anderen Einrichtungen in Torrevieja

1. Centro de Salud (Hausarztzentrum)

In Spanien ist das Centro de Salud die erste Anlaufstelle für alle nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen. Dort arbeitet der Hausarzt (Médico de Cabecera), der Rezepte ausstellt, Krankmeldungen erstellt und bei Bedarf Überweisungen ins Krankenhaus ausstellt.

In Torrevieja gibt es mehrere dieser Gesundheitszentren, das wichtigste ist das Centro de Salud La Loma, das zusätzlich einen 24-Stunden-Dienst (Punto de Atención Continuada) anbietet. Dort werden kleinere Notfälle auch nachts und an Wochenenden behandelt.

2. Hospital Universitario de Torrevieja (öffentlich)

Das Hospital Universitario ist die größte öffentliche Klinik der Region. Hier werden schwerere Fälle, Operationen, stationäre Behandlungen, Geburten, Notfälle und spezialisierte Untersuchungen durchgeführt. Eine Überweisung erfolgt meist durch das Centro de Salud, Notfälle können jederzeit direkt aufgenommen werden.

3. Hospital Quirónsalud Torrevieja (privat)

Das Hospital Quirónsalud ist ein privates Krankenhaus und arbeitet mit vielen internationalen Versicherungen zusammen. Es bietet einen deutsch- und englischsprachigen Übersetzungsservice, Einzelzimmer, kürzere Wartezeiten und eine separate Notaufnahme.
Die Behandlung erfolgt hier auf privater Basis oder über internationale Reisekrankenversicherungen.


So funktioniert das öffentliche Gesundheitssystem in der Comunidad Valenciana

Wer dauerhaft in Spanien lebt, kann sich eine SIP-Karte ausstellen lassen. Sie ermöglicht den Zugang zu allen öffentlichen Gesundheitsleistungen – von der Hausarztpraxis bis zur Operation.

Urlauber und Überwinterer nutzen die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC/TSE), um im Notfall behandelt zu werden. Diese Karte gilt allerdings nur in öffentlichen Einrichtungen – nicht in privaten Krankenhäusern.

Für alle anderen Fälle ist eine private Auslandskrankenversicherung dringend zu empfehlen. Sie deckt Rücktransport, Dolmetschung und Komfortleistungen ab, die das öffentliche System nicht anbietet.


Notfall – was tun im Ernstfall?

  1. 112 anrufen. Die Leitstelle spricht auch Englisch und teilweise Deutsch.
  2. Adresse klar nennen (Hotelname, Apartment, Straße, bekannte Orientierungspunkte).
  3. Dokumente bereithalten: Reisepass oder Ausweis, SIP-Karte oder EHIC/TSE, Medikamentenliste, Allergiehinweise.
  4. Bei Bedarf Dolmetscher oder Angehörige einplanen, falls Sprachprobleme bestehen.

Der Rettungsdienst entscheidet, ob der Patient ins Hospital Universitario de Torrevieja (öffentlich) oder ins Hospital Quirónsalud (privat) gebracht wird.

Öffentliches Krankenhaus in Torrevieja
Krankenhaus Torrevieja – Notaufnahme, Ärzte & Gesundheitszentren

Für deutschsprachige Residenten – wichtige Tipps

  • SIP-Karte beantragen: über das örtliche Centro de Salud oder online bei der Generalitat Valenciana.
  • Hausarzt wählen: jeder Wohnsitz ist einem Centro de Salud zugeordnet.
  • App „GVA +Salut“ installieren: Terminbuchung, Rezepte und Befunde direkt auf dem Smartphone.
  • Medikamentenliste aktualisieren: Wirkstoffnamen notieren, da Handelsnamen in Spanien abweichen.
  • Übersetzungs-App oder Dolmetscher bereithalten, insbesondere bei Facharztgesprächen.

Für Urlauber – das sollten Sie wissen

  • Mit der EHIC/TSE-Karte werden medizinisch notwendige Leistungen übernommen.
  • Die öffentlichen Krankenhäuser (wie das Universitario) behandeln Touristen bei Notfällen.
  • Die Privatklinik Quirónsalud ist ideal für Reisende mit Versicherungsschutz oder für alle, die auf eine deutschsprachige Betreuung Wert legen.
  • Medikamente in Spanien sind rezeptpflichtig, auch wenn sie in Deutschland frei verkäuflich sind. Apotheken beraten jedoch meist sehr kompetent.
  • Eine gute Auslandskrankenversicherung ist für jeden Aufenthalt dringend zu empfehlen.

Unterschied im Überblick

EinrichtungTypZugangSprachenÖffnungszeitenBesonderheiten
Hospital Universitario de TorreviejaÖffentlichSIP / EHIC / NotfälleTeilweise Englisch24/7Modernes Krankenhaus, umfassende Versorgung
Hospital Quirónsalud TorreviejaPrivatVersicherung / SelbstzahlerDE / EN / NO / SE24/7Übersetzungsservice, Einzelzimmer, Komfort
Centro de Salud La LomaÖffentlichSIP / EHICTeilweise Englisch24/7 (Notdienst)Hausarztzentrum, kleine Notfälle

Praktische Checkliste 📋

  • Hospital Universitario de Torrevieja: +34 965 695 500, Carretera CV-95 s/n, Torrevieja
  • Centro de Salud La Loma: +34 965 290 340 (Citas) / 965 290 353 (Urgencias)
  • Hospital Quirónsalud Torrevieja: +34 966 925 779
  • App: GVA +Salut (für Android & iOS)
  • Notruf: 112
  • Wichtige Unterlagen: Ausweis, SIP oder EHIC, Versicherung, Medikamentenliste
Alle Infos zum Krankenhaus Torrevieja: Notaufnahme, öffentliche & private Kliniken, Centro de Salud, Ärzte und Hilfe für Urlauber & Residenten.
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Krankenhaus Torrevieja wird erweitert: Diese Projekte sind geplant

Aktualisiert am 11. Juli 2026

Torrevieja, Orihuela Costa und die umliegenden Gemeinden wachsen seit Jahren stark. Neben den dauerhaft gemeldeten Einwohnern nutzen auch zahlreiche Zweitwohnungsbesitzer, Überwinterer und Urlauber die medizinische Versorgung der Region. Während der Ferienzeiten steigt der tatsächliche Versorgungsbedarf deshalb noch einmal deutlich an.

Das betrifft nicht nur das Hospital Universitario de Torrevieja. Auch Gesundheitszentren, Rettungsdienste, Zufahrtsstraßen, Parkplätze und die medizinische Grundversorgung müssen mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt halten.

Inzwischen wurden mehrere Projekte angestoßen. Einige Aufträge sind bereits vergeben, andere befinden sich noch in der Planung oder in einem Verwaltungsverfahren. Wir erklären, welche Verbesserungen konkret vorgesehen sind und wie weit die einzelnen Vorhaben tatsächlich fortgeschritten sind.

Das Wichtigste in Kürze

Für das Hospital Universitario de Torrevieja und die medizinische Versorgung der Umgebung sind derzeit insbesondere folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • zwölf zusätzliche Räume für ambulante Facharztsprechstunden,
  • ein größerer Bereich für Rehabilitation und Physiotherapie,
  • acht zusätzliche Behandlungsplätze für die Hämodialyse,
  • bis zu zehn zusätzliche Krankenhausbetten durch eine Neuordnung vorhandener Flächen,
  • eine langfristige bauliche Erweiterung des Krankenhauses auf einem angrenzenden Grundstück,
  • eine neue direkte Zufahrt von der CV-95,
  • die Verbreiterung der CV-95 unmittelbar vor dem Krankenhaus,
  • ein langfristiger Ausbau der gesamten CV-95 zwischen Torrevieja und Orihuela,
  • sowie das neue Gesundheitszentrum Orihuela Costa II in Villa Rosa.

Nicht alle Projekte befinden sich bereits im Bau. Besonders die große strukturelle Erweiterung des Krankenhauses und der vollständige Ausbau der CV-95 benötigen noch weitere Planungen, Genehmigungen und Finanzierungsentscheidungen.

Zwölf neue Räume für ambulante Untersuchungen

Eine der derzeit konkretesten Erweiterungen betrifft die sogenannten „Consultas Externas“. In diesem Bereich finden ambulante Untersuchungen, Nachkontrollen und Termine bei medizinischen Fachabteilungen statt.

Am 27. Mai 2026 wurde der Auftrag für zwölf zusätzliche Untersuchungs- und Sprechzimmer an das Unternehmen ABC Arquitectura Modular vergeben. Der Auftragswert beträgt rund 1,13 Millionen Euro einschließlich Mehrwertsteuer.

Die neuen Räume werden in modularer Bauweise errichtet. Das bedeutet jedoch nicht, dass es sich lediglich um provisorische Container handelt. Vorgesehen sind vollständig ausgestattete medizinische Räume, die dauerhaft für Facharzttermine und ambulante Behandlungen genutzt werden können.

Die vertraglich vorgesehene Bauzeit beträgt 105 Tage. Der Beginn dieser Frist richtet sich nach dem formellen Baustart und der Übergabe des Baugeländes. Ursprünglich wurde angekündigt, dass die neuen ambulanten Bereiche im September 2026 in Betrieb gehen sollen. Ob dieser Termin vollständig eingehalten werden kann, hängt vom tatsächlichen Beginn und Verlauf der Bauarbeiten ab.

Die Erweiterung soll vorhandene Fachabteilungen entlasten und mehr räumliche Kapazität für Untersuchungen, Gespräche und Nachbehandlungen schaffen. Zusätzliche Räume allein führen allerdings nicht automatisch zu mehr verfügbaren Terminen. Dafür muss parallel auch ausreichend medizinisches und administratives Personal vorhanden sein.

Größerer Bereich für Rehabilitation und Physiotherapie

Auch die Rehabilitation soll räumlich erweitert und neu organisiert werden.

Geplant sind:

  • ein größerer Trainings- und Gymnastikbereich,
  • zusätzliche Behandlungsräume,
  • Sprechzimmer für Fachärzte der Rehabilitation,
  • sowie bessere Arbeitsmöglichkeiten für Physiotherapeuten.

Die Rehabilitation befindet sich bisher teilweise in Flächen des Hauptgebäudes, die auch für die stationäre Versorgung genutzt werden könnten. Durch die Verlagerung des Bereichs sollen Räume in der zweiten Etage frei werden.

Dort könnten nach den veröffentlichten Planungen bis zu zehn zusätzliche Krankenhausbetten eingerichtet werden. Diese Betten sind deshalb nicht Teil eines neuen großen Bettenhauses, sondern sollen durch eine bessere Nutzung der bestehenden Krankenhausflächen entstehen.

Ein genauer Termin für die Fertigstellung des neuen Rehabilitationsbereichs wurde bislang nicht verbindlich veröffentlicht.

Acht zusätzliche Plätze für die Hämodialyse

Deutlich weiter fortgeschritten ist die Erweiterung der Hämodialyse. Diese Abteilung behandelt Patienten, deren Nierenfunktion so stark eingeschränkt ist, dass ihr Blut regelmäßig maschinell gereinigt werden muss.

Am 4. Juni 2026 wurde der Auftrag für die Erweiterung und Modernisierung des Dialysebereichs vergeben. Das Unternehmen Fulton Servicios Integrales übernimmt die Arbeiten für rund 724.130 Euro einschließlich Mehrwertsteuer.

Die Erweiterung soll acht zusätzliche Dialyseplätze schaffen. Dafür ist unter anderem eine weitere Behandlungseinheit für chronisch erkrankte Patienten vorgesehen.

Für die Arbeiten gilt grundsätzlich eine Ausführungszeit von bis zu acht Monaten ab der formellen Vertragsabwicklung und dem anschließenden Baustart. Damit ist eine Fertigstellung Ende 2026 oder Anfang 2027 grundsätzlich möglich. Der genaue Termin hängt jedoch vom tatsächlichen Baubeginn und dem Verlauf der Arbeiten ab.

Die zusätzlichen Plätze sind besonders wichtig, da Dialysepatienten regelmäßig mehrmals pro Woche behandelt werden müssen. Eine Erweiterung kann zusätzliche Sitzungen ermöglichen und die bestehenden Behandlungsräume entlasten.

Insgesamt rund 3,7 Millionen Euro für kurzfristige Erweiterungen

Die neuen ambulanten Räume, die Neuorganisation der Rehabilitation und die Erweiterung der Hämodialyse gehören zu einem kurzfristigen Investitionspaket von rund 3,7 Millionen Euro.

Diese Maßnahmen sollen den Zeitraum überbrücken, bis eine wesentlich größere bauliche Erweiterung des Krankenhauses geplant und umgesetzt werden kann.

Die modulare Lösung ermöglicht grundsätzlich eine schnellere Erweiterung als der Bau eines vollständig neuen Gebäudekomplexes. Gleichzeitig werden Flächen im vorhandenen Krankenhaus frei, die anschließend anders genutzt werden können.

Außenansicht des Hospital Universitario de Torrevieja mit Palmen, Zufahrt und Krankenwagen bei sonnigem Wetter.

Große Erweiterung des Krankenhauses auf zusätzlichem Grundstück

Neben den kurzfristigen Maßnahmen soll das Hospital Universitario de Torrevieja langfristig auch baulich erheblich erweitert werden.

Dafür ist eine Fläche unmittelbar neben dem bestehenden Krankenhaus vorgesehen. Das Grundstück befindet sich im Sektor S-29 „La Ceñuela“ und ist 11.492 Quadratmeter groß.

Anders als teilweise dargestellt, ist das Grundstück noch nicht endgültig an die Generalitat Valenciana beziehungsweise die Conselleria de Sanidad übertragen worden.

Am 6. Juli 2026 unterzeichnete der Bürgermeister von Torrevieja den Erlass, mit dem das Verfahren für eine vorzeitige Übertragung offiziell eingeleitet wurde. Eigentümerin der Fläche ist die Gesellschaft Explotaciones Agrícolas La Ceñuela. Sie ist zugleich als Erschließungsträgerin des Gebietes tätig.

Durch die freiwillige vorzeitige Übertragung soll die Fläche für die Krankenhausplanung verfügbar werden, ohne den Abschluss des gesamten städtebaulichen Umlegungs- und Erschließungsverfahrens abwarten zu müssen.

Das Grundstück ist noch nicht endgültig übertragen

Das Verfahren sieht zunächst eine öffentliche Auslegung von 20 Tagen vor. In dieser Zeit können Betroffene und Interessierte Stellungnahmen oder Einwände einreichen.

Anschließend müssen mögliche Einwände geprüft und die Vereinbarung endgültig genehmigt werden. Erst danach kann die vorzeitige Grundstücksübertragung vollständig abgeschlossen werden.

Die Einleitung des Verfahrens ist somit ein wichtiger Schritt, aber noch kein Baubeginn. Auch ein fertiges Bauprojekt oder eine bereits genehmigte Krankenhaus-Erweiterung liegt damit noch nicht vor.

Was soll auf der zusätzlichen Fläche entstehen?

Die Conselleria de Sanidad hatte im Februar 2026 angekündigt, einen Funktionsplan für die große Erweiterung zu erstellen.

Dieser Funktionsplan soll unter anderem festlegen:

  • welche medizinischen Fachbereiche erweitert werden,
  • welche neuen Abteilungen entstehen,
  • wie viele zusätzliche Krankenhausbetten geplant sind,
  • ob und wie viele neue Operationssäle gebaut werden,
  • welche Untersuchungs- und Funktionsbereiche benötigt werden,
  • wie die Neubauten mit dem vorhandenen Krankenhaus verbunden werden,
  • welche technischen Einrichtungen notwendig sind,
  • und wie hoch die voraussichtliche Gesamtinvestition ausfällt.

Ursprünglich wurde angekündigt, den Funktionsplan noch vor dem Sommer 2026 vorzustellen. In der offiziellen Mitteilung der Stadt Torrevieja vom 6. Juli 2026 wurden jedoch weiterhin keine verbindlichen Zahlen zu zusätzlichen Betten, Operationssälen, Abteilungen, Baukosten oder Fertigstellungsterminen genannt.

Bis zur Veröffentlichung dieses Dokuments lässt sich daher noch nicht seriös sagen, wie groß die Erweiterung tatsächlich ausfallen wird.

Die zusätzlichen 11.492 Quadratmeter ermöglichen grundsätzlich einen erheblichen Ausbau. Welche Teile der Fläche zuerst bebaut werden und wie viel Raum für spätere Erweiterungen freigehalten wird, muss jedoch erst durch die weitere Planung entschieden werden.

Erweiterung soll in mehreren Phasen erfolgen

Nach den bisherigen Ankündigungen soll die Entwicklung des Krankenhausgeländes in mehreren Schritten erfolgen.

Zunächst stehen die kurzfristigen Erweiterungen für ambulante Sprechstunden, Rehabilitation und Hämodialyse im Mittelpunkt. Anschließend ist eine strukturelle Erweiterung mit neuen Gebäuden vorgesehen.

Ein Teil der zusätzlichen Fläche soll voraussichtlich als Reserve für spätere Ausbaustufen dienen. Dadurch könnte das Krankenhaus auch nach der ersten Erweiterung auf weiteres Bevölkerungswachstum oder neue medizinische Angebote reagieren.

Das ist grundsätzlich sinnvoll, da ein Krankenhausausbau nicht nur den aktuellen Bedarf, sondern auch die Entwicklung der kommenden Jahre berücksichtigen muss.

Neue direkte Zufahrt von der CV-95

Auch die Zufahrt zum Hospital Universitario de Torrevieja soll verbessert werden.

Bisher erfolgt der Zugang zum Krankenhaus vor allem über den stark frequentierten Kreisverkehr an der CV-95. Zu Stoßzeiten kann es dort zu Rückstaus kommen.

Im April 2026 vergab die Stadt Torrevieja ein umfangreiches Straßenbau- und Asphaltierungsprogramm mit einem Gesamtvolumen von rund 6,37 Millionen Euro. Bestandteil dieses Pakets ist ein neuer Verzögerungs- und Abbiegestreifen, der eine direkte Zufahrt von der CV-95 zum Krankenhaus ermöglichen soll.

Damit soll ein Teil des Verkehrs nicht mehr vollständig über den bisherigen Kreisverkehr geführt werden. Das kann die Zufahrt für Patienten, Besucher, Mitarbeiter, Lieferdienste und Krankentransporte übersichtlicher gestalten.

Für das gesamte Straßenbaupaket ist eine Ausführungszeit von 24 Wochen ab Unterzeichnung des jeweiligen offiziellen Baubeginnsprotokolls vorgesehen. Daraus lässt sich jedoch kein genauer Fertigstellungstermin ausschließlich für die Krankenhauszufahrt ableiten.

Verbreiterung der CV-95 direkt vor dem Krankenhaus Torrevieja

Die neue Abbiegespur ist nicht mit dem wesentlich größeren Ausbau der CV-95 vor dem Krankenhaus zu verwechseln.

Für einen ungefähr 870 Meter langen Abschnitt zwischen dem Krankenhaus und der N-332 ist eine Verdoppelung beziehungsweise Verbreiterung der Fahrbahn geplant.

Das Projekt umfasst nach den bisherigen Planungen:

  • zusätzliche Fahrspuren,
  • die Anpassung der Kreisverkehre an die breitere Straße,
  • neue oder verbesserte Fußwege,
  • eine Radwegeverbindung,
  • Schutzbarrieren,
  • Lärmschutzmaßnahmen,
  • eine verbesserte Straßenentwässerung,
  • sowie die Anpassung vorhandener Telefon-, Trinkwasser- und Abwasserleitungen.

Der Auftrag zur Ausarbeitung des Projektes wurde bereits vorbereitet beziehungsweise vergeben. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten haben jedoch noch nicht begonnen. Ein verbindlicher Baubeginn und ein Fertigstellungstermin wurden bislang nicht veröffentlicht.

Diese Maßnahme soll langfristig nicht nur die Zufahrt zum Krankenhaus verbessern. Sie ist auch für Los Balcones, die umliegenden Wohngebiete und die Verbindung zwischen der CV-95 und der N-332 von Bedeutung.

Ausbau der gesamten CV-95 zwischen Orihuela und Torrevieja

Neben dem kurzen Abschnitt unmittelbar am Krankenhaus wird auch ein wesentlich umfangreicherer Ausbau der gesamten CV-95 untersucht.

Die Straße verbindet Torrevieja mit Orihuela und führt auf einer Strecke von ungefähr 26,5 Kilometern unter anderem an San Miguel de Salinas, Jacarilla und Bigastro vorbei beziehungsweise durch deren Gemeindegebiete.

Derzeit verfügt die CV-95 größtenteils über jeweils eine Fahrspur pro Richtung. Besonders während der Sommermonate ist die Straße stark belastet.

Im April 2026 schrieb die Generalitat Valenciana für rund 1,32 Millionen Euro die Erstellung des grundlegenden Projektes, der Machbarkeitsstudien und der notwendigen Unterlagen für eine spätere Konzession aus. Bis Mitte Mai waren elf Angebote von Ingenieur- und Planungsgesellschaften eingegangen.

Geprüft werden unter anderem:

  • eine teilweise oder vollständige Verdoppelung der Fahrbahn,
  • neue Umgehungsstrecken,
  • eine Entlastung der Ortsdurchfahrten,
  • Verbesserungen an Kreuzungen und Kreisverkehren,
  • sowie die technische, wirtschaftliche und ökologische Umsetzbarkeit.

Die mögliche Gesamtinvestition für den späteren Straßenausbau wird derzeit auf rund 180 Millionen Euro geschätzt. Die Straße soll nach den bisherigen Aussagen nicht durch eine direkte Nutzungsgebühr für Autofahrer finanziert werden.

Wichtig ist auch hier die Einordnung: Aktuell werden noch Planungsgrundlagen und mögliche Ausführungsmodelle untersucht. Ein fertiges Bauprojekt, ein verbindlicher Baustart oder ein Eröffnungstermin bestehen noch nicht.

Neues Gesundheitszentrum Orihuela Costa II

Eine weitere wichtige Entlastung soll das neue Gesundheitszentrum Orihuela Costa II bringen.

Der Standort befindet sich im Bereich Villa Rosa an der Calle Trepadora. Das Grundstück ist ungefähr 13.000 Quadratmeter groß. Für das eigentliche Gesundheitszentrum sind nach den neueren Planungen rund 2.800 Quadratmeter Gebäudefläche vorgesehen.

Der restliche Bereich soll unter anderem für Zufahrten, Außenanlagen und etwa 300 Parkplätze genutzt werden.

Am 28. Mai 2026 stimmte der Gemeinderat von Orihuela der Übernahme der von der Generalitat Valenciana übertragenen Zuständigkeiten für das Projekt zu. Dadurch kann die Stadt die technische Planung beauftragen und später die Bauarbeiten ausschreiben.

Rund 8,9 Millionen Euro für das Gebäude

Die Generalitat Valenciana stellt für das Gesundheitszentrum rund 8,9 Millionen Euro bereit. Darin enthalten sind:

  • die technische Projektplanung,
  • die Bauleitung,
  • die Sicherheits- und Gesundheitskoordination,
  • sowie die eigentlichen Bauarbeiten.

Die Finanzierung ist auf mehrere Haushaltsjahre verteilt.

Zusätzlich will die Stadt Orihuela knapp eine weitere Million Euro in die äußere Erschließung investieren. Dazu gehören insbesondere:

  • Zufahrtswege,
  • Parkplätze,
  • Straßenbeleuchtung,
  • Grünflächen,
  • sowie Stadtmobiliar.

Diese medizinischen Angebote sind vorgesehen

Der bereits erstellte Funktionsplan sieht ein vergleichsweise umfangreiches medizinisches Angebot vor.

Allgemeinmedizin und Krankenpflege

Geplant sind:

  • fünf Räume für Allgemeinmedizin,
  • insgesamt sieben Stellen beziehungsweise Arbeitsplätze für Hausärzte,
  • fünf Räume für Krankenpflege,
  • zwei Behandlungsräume für Wundversorgung,
  • sowie ein Raum für Blutentnahmen mit fünf Plätzen.

Kinderheilkunde

Für Kinder und Jugendliche sind vorgesehen:

  • zwei kinderärztliche Sprechzimmer,
  • zwei Räume für Kinderkrankenpflege,
  • sowie getrennte Warte- und Behandlungsbereiche für Erwachsene und Kinder.

Betreuung von Frauen und Schwangeren

Das Gesundheitszentrum soll unter anderem erhalten:

  • eine Hebammensprechstunde,
  • einen Raum zur Geburtsvorbereitung,
  • sowie einen Bereich für sexuelle und reproduktive Gesundheit.

In diesem Bereich sind medizinische und pflegerische Untersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Beratung zur Empfängnisverhütung und Angebote zur Früherkennung gynäkologischer Erkrankungen vorgesehen.

Zahnmedizin und Kinderzahnheilkunde

Geplant sind:

  • zwei zahnmedizinische Behandlungsräume,
  • ein Bereich für Kinderzahnheilkunde,
  • sowie ein eigener Sterilisationsraum.

Rehabilitation

Der Rehabilitationsbereich soll umfassen:

  • zwei ärztliche Sprechzimmer,
  • einen Trainingsraum,
  • vier Behandlungsboxen für Elektrotherapie,
  • einen Arbeitsbereich für Physiotherapie,
  • Umkleiden,
  • Duschen,
  • und Lagerräume.

Radiologie

Vorgesehen sind außerdem Räume für:

  • digitales Röntgen,
  • sowie Mammografie.

Sozialberatung und Patientenservice

Das Zentrum soll zusätzlich erhalten:

  • eine sozialmedizinische Beratungsstelle,
  • eine zentrale Anmeldung mit sechs Plätzen,
  • Verwaltungsräume,
  • Besprechungs- und Schulungsräume,
  • sowie ausreichend Platz für Rollstühle und andere Hilfsmittel.

Bereitschaftszentrum für dringende Fälle

Ein besonders wichtiger Bestandteil ist der geplante „Punto de Atención Continuada“, kurz PAC.

Dabei handelt es sich nicht um eine vollständige Krankenhaus-Notaufnahme. Der PAC soll jedoch außerhalb der normalen Sprechstunden eine wohnortnahe medizinische Versorgung für dringende Fälle ermöglichen.

Geplant sind:

  • zwei Räume für Allgemeinmedizin,
  • ein kinderärztlicher Behandlungsraum,
  • zwei Räume für Krankenpflege,
  • ein Bereich für lebensrettende Sofortmaßnahmen,
  • eine Anmeldung,
  • sowie Aufenthalts- und Ruheräume für das diensthabende Personal.

Das bestehende Gesundheitszentrum an der Orihuela Costa soll auch nach Eröffnung des neuen Standortes weiterbetrieben werden. Beide Einrichtungen sollen sich ergänzen.

Ein verbindlicher Baubeginn und ein endgültiger Eröffnungstermin wurden bislang noch nicht veröffentlicht. Nach der Übernahme der Zuständigkeiten müssen zunächst die technische Planung vergeben und danach die eigentlichen Bauarbeiten ausgeschrieben werden.

Glückliche Patienten im Gespräch mit einem Arzt und einer Pflegekraft in einem modernen Krankenhaus an der Costa Blanca.

Was bedeuten die Projekte für Rettungsdienst und Krankenwagen?

Die Erweiterung des Krankenhauses, der Bau zusätzlicher Behandlungsräume und das neue Gesundheitszentrum können die medizinische Versorgung verbessern. Sie führen jedoch nicht automatisch zu mehr verfügbaren Rettungswagen.

Der Rettungsdienst benötigt unabhängig von den Krankenhausgebäuden:

  • zusätzliche Fahrzeuge,
  • ausreichend Rettungssanitäter und medizinisches Personal,
  • geeignete Standorte,
  • eine an den tatsächlichen Bedarf angepasste Einsatzplanung,
  • sowie zusätzliche Reserven für Ferienzeiten und besonders stark ausgelastete Tage.

In den bisher veröffentlichten Informationen zur Krankenhaus-Erweiterung wird keine konkrete Erhöhung der Zahl der Rettungswagen für Torrevieja oder Orihuela Costa genannt.

Das neue Gesundheitszentrum Orihuela Costa II könnte das Krankenhaus und den Rettungsdienst dennoch indirekt entlasten. Viele dringende, aber nicht lebensbedrohliche Fälle könnten künftig näher am Wohnort untersucht und behandelt werden.

Aktueller Stand der Projekte

ProjektStand am 11. Juli 2026
Zwölf zusätzliche ambulante SprechzimmerAuftrag vergeben, Bauzeit 105 Tage
Erweiterung der RehabilitationGeplant; genauer Fertigstellungstermin noch offen
Bis zu zehn zusätzliche BettenDurch Verlagerung der Rehabilitation vorgesehen
Acht zusätzliche DialyseplätzeAuftrag für rund 724.000 Euro vergeben
Große Krankenhaus-ErweiterungGrundstücksverfahren eingeleitet
Grundstück mit 11.492 QuadratmeternNoch nicht endgültig übertragen
Funktionsplan mit Betten und OperationssälenNoch nicht öffentlich mit konkreten Zahlen vorgestellt
Direkte Abbiegespur zum KrankenhausBestandteil eines vergebenen Straßenbaupakets
Verbreiterung der CV-95 vor dem KrankenhausProjektplanung; noch kein Baubeginn
Ausbau der gesamten CV-95Machbarkeits- und Projektplanung
Gesundheitszentrum Orihuela Costa IIZuständigkeitsübertragung beschlossen; technische Planung folgt

Häufige Fragen zur Erweiterung des Krankenhauses Torrevieja

Wird das Hospital Universitario de Torrevieja bereits erweitert?

Einzelne Erweiterungen sind konkret beauftragt. Dazu gehören die zwölf zusätzlichen ambulanten Sprechzimmer und die Erweiterung der Hämodialyse. Die große bauliche Erweiterung mit neuen Krankenhausgebäuden befindet sich dagegen noch in der Vorbereitungs- und Planungsphase.

Wie viele neue Krankenhausbetten entstehen?

Kurzfristig sollen durch die Verlagerung der Rehabilitation bis zu zehn zusätzliche Betten im bestehenden Gebäude eingerichtet werden. Wie viele weitere Betten durch die große Erweiterung entstehen, wurde noch nicht veröffentlicht.

Werden neue Operationssäle gebaut?

Neue Operationssäle sind als möglicher Bestandteil des Funktionsplans genannt worden. Eine verbindliche Zahl oder eine konkrete Ausführung wurde bislang nicht öffentlich vorgestellt.

Wann werden die zwölf neuen Sprechzimmer eröffnet?

Die Inbetriebnahme wurde ursprünglich für September 2026 angekündigt. Der vergebene Bauauftrag sieht eine Ausführungszeit von 105 Tagen vor. Der tatsächliche Eröffnungstermin hängt vom formellen Baustart und dem Verlauf der Arbeiten ab.

Wann wird das Gesundheitszentrum Orihuela Costa II gebaut?

Die Zuständigkeitsübertragung wurde Ende Mai 2026 beschlossen. Als nächste Schritte müssen die technische Planung und anschließend die Bauarbeiten ausgeschrieben werden. Ein verbindlicher Baustart oder Eröffnungstermin besteht noch nicht.

Wird die Zufahrt zum Krankenhaus verbessert?

Ja. Kurzfristig ist eine zusätzliche direkte Abbiegespur von der CV-95 vorgesehen. Langfristig soll zudem ein rund 870 Meter langer Straßenabschnitt vor dem Krankenhaus verbreitert beziehungsweise verdoppelt werden.

Gute Perspektiven – entscheidend ist jetzt die Umsetzung

Die derzeitigen Planungen zeigen, dass der zusätzliche medizinische Bedarf in Torrevieja und an der Orihuela Costa erkannt wurde.

Besonders positiv ist, dass es inzwischen nicht mehr ausschließlich um allgemeine Ankündigungen geht. Für die zusätzlichen ambulanten Sprechzimmer und die Hämodialyse wurden konkrete Aufträge vergeben. Das Grundstück für die große Krankenhaus-Erweiterung wird vorbereitet, die direkte Zufahrt ist Bestandteil eines vergebenen Straßenbaupakets und die Zuständigkeitsübertragung für das Gesundheitszentrum Orihuela Costa II wurde beschlossen.

Die großen Projekte werden dennoch Zeit benötigen. Bei der strukturellen Krankenhaus-Erweiterung fehlen weiterhin der öffentlich vorgestellte Funktionsplan, konkrete Bettenzahlen, ein Gesamtbudget und ein verbindlicher Zeitplan.

Entscheidend wird außerdem sein, dass mit den Gebäuden auch das Personal wächst. Zusätzliche Räume, Behandlungsplätze und Betten können nur dann vollständig genutzt werden, wenn genügend Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten, Verwaltungsmitarbeiter und Rettungskräfte zur Verfügung stehen.

Die Richtung ist jedoch richtig: Kurzfristige Erweiterungen werden vorbereitet oder umgesetzt, zusätzliche Flächen werden gesichert und mehrere größere Infrastrukturprojekte befinden sich auf dem Weg.

Damit besteht eine realistische Chance, die medizinische Versorgung in Torrevieja und an der Orihuela Costa in den kommenden Jahren deutlich auszubauen und besser an die tatsächliche Größe und Bedeutung der Region anzupassen.

Universitätskrankenhaus in Torrevieja

Das Hospital Universitario de Torrevieja ist das medizinische Herz der Stadt – modern, zuverlässig und rund um die Uhr einsatzbereit. Es ist die richtige Adresse für öffentliche Notfallversorgung und stationäre Behandlungen, während das Centro de Salud die alltägliche medizinische Betreuung übernimmt.

Wer privat versichert ist oder auf deutschsprachige Betreuung Wert legt, ist im Hospital Quirónsalud gut aufgehoben.

Ganz gleich ob Urlauber oder Resident – wer die Unterschiede kennt und seine Unterlagen griffbereit hat, ist in Torrevieja medizinisch bestens versorgt.


Medizinische Versorgung in Torrevieja und an der Costa Blanca 🏥☀️

Die medizinische Versorgung in Torrevieja gilt als eine der besten an der gesamten Costa Blanca. Das Hospital Torrevieja – offiziell Hospital Universitario de Torrevieja – ist das wichtigste Krankenhaus an der Costa Blanca und bietet moderne Ausstattung, Fachärzte in nahezu allen Disziplinen und eine rund um die Uhr geöffnete Notaufnahme Torrevieja.

Wer im Alltag medizinische Hilfe benötigt, wendet sich am besten an das nächstgelegene Centro de Salud Torrevieja. Dort arbeiten erfahrene Ärzte in Torrevieja, die Rezepte, Überweisungen und Hausbesuche koordinieren.

Privatversicherte oder Urlauber mit internationaler Krankenversicherung können sich alternativ im Krankenhaus Quirónsalud Torrevieja behandeln lassen – hier stehen mehrsprachige Ärzte und Übersetzer rund um die Uhr zur Verfügung.

Dauerhaft in Spanien lebende Residenten sollten ihre SIP-Karte Spanien beantragen, um Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem zu erhalten. Mit dieser Karte sind alle öffentlichen Arztpraxen und Krankenhäuser in der Region nutzbar.

Ob für einen kurzen Aufenthalt oder den Lebensmittelpunkt: Urlaub & Gesundheit an der Costa Blanca gehören hier zusammen – moderne Kliniken, deutschsprachige Ärzte und schnelle Hilfe im Ernstfall machen Torrevieja zu einem sicheren Ort für Ihre Gesundheit.