Ins Meer pinkeln, den besten Strandplatz mit einem Sonnenschirm reservieren, Shampoo benutzen, nachts im Sand schlafen oder das Wasser der Klimaanlage auf den Gehweg tropfen lassen: Wer sich durch die Verordnungen von Torrevieja, Orihuela Costa und anderen Küstenorten arbeitet, stößt auf erstaunliche Vorschriften – und teilweise ebenso erstaunliche Bußgelder.
Spanien ist entspannt.
Die Costa Blanca vielleicht noch ein bisschen mehr.
Sonne, Meer, Flip-Flops, Chiringuito – und eigentlich hat man nicht das Gefühl, für einen normalen Strandtag erst ein Gesetzbuch studieren zu müssen.
Eigentlich.
Denn wer sich einmal durch die offiziellen Strand- und Stadtverordnungen von Torrevieja, Orihuela, Alicante und Benidorm arbeitet und anschließend noch einen Blick über die Grenze zur Región de Murcia an das Mar Menor wirft, entdeckt eine erstaunlich detailliert geregelte Welt.
Manches ist völlig logisch.
Manches überraschend.
Und bei einigen Vorschriften stellt sich unweigerlich die Frage:
Was muss wohl passiert sein, damit jemand genau dafür eine Regel geschrieben hat? 😂
Wir haben nachgesehen.
Und beginnen mit einer Tätigkeit, bei der auffällig viele Badegäste plötzlich sehr konzentriert aufs offene Meer schauen.
Kuriose Gesetze in Spanien, insbesondere in Torrevieja und Orihuela Costa

1. Pinkeln ins Meer: In Torrevieja tatsächlich verboten 🌊🚽
Ja.
Es stimmt wirklich.
Die offizielle Strandverordnung von Torrevieja sagt ausdrücklich:
Das Verrichten der Notdurft im Meer oder am Strand ist verboten.
Und Torrevieja besitzt dafür sogar einen konkreten Betrag im Bußgeldkatalog:
💸 350 Euro
Wer also im Wasser plötzlich vollkommen regungslos wird, selig lächelt und verträumt zum Horizont blickt, sollte zumindest wissen:
Die Gemeinde hat diesen Fall bedacht.
Für 350 Euro bekommt man übrigens ziemlich viele Café con leche.
Und vermutlich auch einige Toilettenbesuche. 😂
2. Orihuela Costa: Hier kann das kleine Geschäft sogar noch teurer werden 😳
Auch an der Orihuela Costa – also unter anderem in Punta Prima, Playa Flamenca, La Zenia, Cabo Roig, Campoamor und Mil Palmeras – ist die Notdurft im Meer oder am Strand ausdrücklich verboten.
Interessant wird der Blick in den Sanktionskatalog.
Denn „necesidades fisiológicas“ tauchen dort sowohl im Bereich der schweren als auch der leichten Verstöße auf.
Bei einem leichten Verstoß beträgt der Rahmen:
💸 150 bis 750 Euro
Bei Einordnung als schwerer Verstoß:
💸 751 bis 1.500 Euro
Die konkrete Einstufung hängt damit von den Umständen des jeweiligen Falls ab.
Aber auch hier gilt:
❌ „3.000 Euro fürs Pinkeln ins Meer“ ist keine korrekte Pauschalaussage.
Die 3.000 Euro sind lediglich die allgemeine Obergrenze für sehr schwere Verstöße gegen die Orihuela-Strandordnung.
3. Und am Mar Menor? Ebenfalls verboten 🌊
Etwa 40 Kilometer weiter südlich endet zwar die Costa Blanca – aber nicht die kuriosen Vorschriften.
Das Mar Menor gehört bereits zur Región de Murcia.
In Los Alcázares ist das Verrichten der Notdurft im Meer oder am Strand ebenfalls ausdrücklich untersagt.
Dasselbe gilt in den zum Gemeindegebiet von Cartagena gehörenden Küstenbereichen, darunter Teile von La Manga.
Damit dürfte die alte Urlauberweisheit
„Im Meer merkt es doch keiner“
juristisch betrachtet keine besonders gute Verteidigungsstrategie sein. 😂

4. Shampoo ins Meer mitnehmen? 150 Euro können fällig werden 🧴
Wer sich denkt:
„Wenn ich ohnehin schon im Wasser bin, kann ich gleich meine Haare waschen“,
sollte das Shampoo besser im Badezimmer lassen.
Torrevieja verbietet das Waschen im Meer oder am Strand mit Seife und anderen Körperpflegeprodukten.
Im dortigen Bußgeldkatalog:
💸 150 Euro
Das gilt auch für die zweckwidrige Verwendung von Strandduschen und Fußduschen.
Die Stranddusche ist zum Abspülen gedacht.
Nicht für das Komplettprogramm:
Shampoo ✅
Conditioner ✅
Haarkur ✅
Rasur ✅
Gesichtsmaske ✅
Gemeinde:
❌😂
Orihuela Costa, Cartagena und Los Alcázares besitzen sehr ähnliche Vorschriften.
5. Die Stranddusche ist keine Waschmaschine 👕🚿
Torrevieja regelt sogar ausdrücklich, dass Kleidung oder andere Gegenstände nicht im Meer, an Fußduschen, Brunnen oder Strandduschen gewaschen werden dürfen.
💸 150 Euro
Auch Orihuela enthält diese Regel.
Das schnelle Ausspülen der Badehose dürfte kaum zur größten Polizeioperation des Sommers führen.
Wer allerdings beginnt, unter der Stranddusche die Familienwäsche der vergangenen drei Ferienwochen zu erledigen, sollte sich nicht wundern, wenn jemand nachfragt.

6. Und das Mittelmeer ist auch kein Geschirrspüler 🍽️😂
Noch spezieller:
In Orihuela und Cartagena ist ausdrücklich geregelt, dass Behälter beziehungsweise Küchenutensilien, in denen Lebensmittel transportiert oder zubereitet wurden, nicht im Meer oder im Sand gereinigt werden dürfen.
Also:
Paella essen: ✅
Paellapfanne anschließend im Mittelmeer spülen:
❌
Die Spülmaschine hat auch im Urlaub ihre Daseinsberechtigung.
7. Der berühmte Handtuch-Trick kann in Torrevieja 150 Euro kosten ☂️😂
Jetzt kommen wir zu einer der schönsten Vorschriften.
Das berühmte:
„Ich reserviere schon einmal unseren Platz.“
Torrevieja verbietet es ausdrücklich, Sonnenschirme, Stühle, Tische oder andere Strandgegenstände unbeaufsichtigt aufzustellen, nur um damit einen Platz zu reservieren.
Der offizielle Bußgeldkatalog sagt:
💸 150 Euro
Theoretisches Tagesprogramm:
07:00 Uhr – Sonnenschirm aufbauen
07:02 Uhr – Handtuch hinlegen
07:05 Uhr – zurück ins Apartment
08:30 Uhr – gemütlich frühstücken
10:30 Uhr – „Entschuldigung! Das ist UNSER Platz!“
Nein.
Der Sonnenschirm ist kein Grundbucheintrag. 😂
8. Auch Orihuela Costa kennt das „Reservierungsverbot“ ☂️
Fast dieselbe Regel steht in der Strandverordnung von Orihuela.
Sonnenschirme, Stühle, Tische und vergleichbare Dinge dürfen nicht unbeaufsichtigt zurückgelassen werden, nur um einen Strandplatz zu reservieren.
Damit hat die Costa Blanca zumindest juristisch eine Lösung für eines der größten europäischen Urlauberprobleme gefunden.
9. Los Alcázares geht noch weiter: Vor 8 Uhr sollen die Sachen weg sein ⏰
Am Mar Menor wird es besonders konkret.
In Los Alcázares dürfen Sonnenschirme, Liegen, Stühle und andere Strandutensilien nicht über Nacht zurückgelassen werden, um sich einen Platz zu sichern.
Und:
Vor 8 Uhr morgens soll der Strand für Reinigung und Pflege frei bleiben.
Zurückgelassene Gegenstände können entfernt und eingelagert werden.
Der allabendlich einbetonierte Familien-Sonnenschirm besitzt also auch dort keinen Bestandsschutz.
10. Am Strand schlafen? In Torrevieja 350 Euro 😴🏖️
War der Abend länger als geplant?
„Ach komm, wir schlafen einfach hier.“
Kann man denken.
Sollte man in Torrevieja aber besser nicht machen.
Campieren und auch das Schlafen am Strand werden ausdrücklich als Verstoß geführt.
💸 350 Euro
Hinzu kommt, dass die Strände während der Nacht gereinigt werden.
Zwischen Strandreinigungsmaschine und schlafendem Urlauber möchte vermutlich niemand klären müssen, wer Vorfahrt hat.

11. Auch Orihuela zählt Schlafen ausdrücklich als Campieren 💤
Orihuela Costa ist ebenso eindeutig:
Die Installation eines Camps beziehungsweise das Campieren am Strand einschließlich Schlafen wird als Verstoß geführt.
Die perfekte kostenlose Unterkunft mit Meerblick hat also einen kleinen juristischen Haken.
12. Lagerfeuer mit Gitarre? Romantisch, aber verboten 🔥🎸
Sonnenuntergang.
Gitarre.
Freunde.
Meeresrauschen.
Ein kleines Feuer.
Perfekter Film.
Bis die Policía Local auftaucht.
In Torrevieja ist Feuer am Strand grundsätzlich verboten.
💸 Vorgesehener Betrag: 250 Euro
Auch Orihuela, Los Alcázares und Cartagena beschränken beziehungsweise verbieten Feuer am Strand.
Sonderveranstaltungen mit ausdrücklicher Genehmigung sind natürlich etwas anderes.
13. Los Alcázares hat sogar eine Caldero-Ausnahme 🔥🍲
Am Mar Menor wird es besonders spanisch.
Los Alcázares verbietet grundsätzlich Feuer, Grillgeräte, Gasflaschen und brennbare Flüssigkeiten an Stränden und angrenzenden Bereichen.
Die Verordnung nennt aber mögliche Ausnahmen rund um traditionelle Veranstaltungen wie San Juan und den Día del Caldero – sofern eine entsprechende Genehmigung vorliegt.
Das ist wahrscheinlich die einzige Stelle in diesem Artikel, an der aus einer verbotenen Strandfeuerstelle plötzlich offiziell genehmigte Tradition werden kann.
14. Glasflasche am Strand? Lieber nicht 🍾
Torrevieja und Orihuela sind beim Thema Glas ziemlich eindeutig.
Glasbehälter sollen nicht mit an den Strand gebracht beziehungsweise dort entsorgt werden.
Der Grund ist absolut nachvollziehbar:
Ein Glas zerbricht in zwei Sekunden.
Die Scherbe wartet anschließend möglicherweise drei Wochen auf den nächsten nackten Fuß.
Chiringuitos innerhalb ihrer genehmigten Bereiche sind ein anderes Thema.
15. Alkohol am Strand: Kühlbox ja, Freifahrtschein nein 🍺
Wer an einem heißen Sommertag eine Kühlbox mit an den Strand nimmt, macht damit noch nichts Verbotenes. Und ja: In Torrevieja sieht man natürlich auch jede Menge Leute mit Bier, Wein oder Sangría im Gepäck.
Trotzdem gilt nicht automatisch:
„Spanien – hier darf ich überall trinken, was und wie viel ich will.“
Torreviejas Bußgeldkatalog sieht für Alkoholkonsum an nicht dafür zugelassenen Orten im öffentlichen Raum eine Sanktion von:
💸 350 Euro
vor.
Das heißt aber ausdrücklich nicht, dass jeder automatisch 350 Euro zahlen muss, nur weil er am Strand ein Bier aus seiner Kühlbox holt.
Entscheidend sind Ort, Situation und Art des Konsums. Ein ruhiges Picknick mit Getränken ist etwas anderes als ein größerer Botellón mit mehreren Personen, Spirituosen, viel Lärm und entsprechendem Ärger für andere.
Auch in Orihuela gibt es Einschränkungen beim öffentlichen Alkoholkonsum.
Kurz gesagt:
- Kühlbox am Strand? Klar. 🧊
- Ein Bier dabei? Nicht automatisch ein Problem. 🍺
- Den Strand zur privaten Freiluft-Bar machen? Da kann es teuer werden. 😄
Und noch ein wichtiger Punkt: Glasflaschen am Strand sind ohnehin ein eigenes Thema – die lässt man besser zu Hause.

16. Fußball ist erlaubt – bis alle anderen genervt sind ⚽😂
Nein:
Fußball am Strand ist nicht generell verboten.
Aber die anderen Strandbesucher besitzen ebenfalls Rechte.
Torrevieja behandelt störende Ballspiele als Verstoß, wenn nach einer entsprechenden Aufforderung einfach weitergespielt wird.
💸 150 Euro
Orihuela handhabt es ähnlich.
Praktische Faustregel:
Wenn der Ball zum fünften Mal auf dem Handtuch des Nachbarn landet und beim sechsten Mal dessen Sangría umwirft, liegt das Problem möglicherweise nicht mehr am fehlenden Fußballplatz.
17. Dasselbe gilt für die Bluetooth-Box 🔊
Musik am Strand?
Natürlich.
Aber:
Die gesamte Playa del Cura muss nicht automatisch dieselbe Playlist hören.
Torrevieja sieht für störende Geräusche, die trotz Aufforderung fortgesetzt werden, einen konkreten Betrag vor:
💸 150 Euro
Also:
Musik: ✅
Eigenes Tomorrowland mit 700 unfreiwilligen Gästen:
❌
18. Orihuela regelt sogar Dezibel für Chiringuitos 🎶
Die Strandordnung von Orihuela wird an dieser Stelle erstaunlich technisch.
Für Chiringuitos und Kioske wird die Musikbeschallung mit konkreten Lärmgrenzen verknüpft.
In der Verordnung werden unter anderem 60 dBA für genehmigte Musik während der Öffnungszeit genannt.
Auch Strandromantik besitzt also eine Dezibelgrenze.
19. Massage am Strand? Nicht einfach buchen 💆♀️
Die berühmten mobilen Strandmassagen kennt vermutlich jeder.
Aber:
Torrevieja verbietet nicht genehmigte Dienstleistungen wie Massagen oder Tätowierungen.
💸 250 Euro
Und Orihuela wird noch interessanter.
Dort verbietet die Verordnung nicht nur das Anbieten solcher Leistungen, sondern ausdrücklich auch deren:
Nachfrage, Nutzung beziehungsweise Konsum, sofern keine Genehmigung vorhanden ist.
„Ich war ja nur der Kunde“ funktioniert also nicht unbedingt.

20. Wahrsagen am Strand? Orihuela hat auch daran gedacht 🔮😂
Ja.
Die Orihuela-Verordnung nennt tatsächlich neben Massagen und Tätowierungen auch:
„videncia“ – Wahrsagerei.
Nicht genehmigte Wahrsagerei am Strand ist damit ausdrücklich erfasst.
Ob der Wahrsager vorhersehen kann, wann die Policía Local erscheint, beantwortet die Verordnung leider nicht.
21. Den illegalen Verkäufer vor der Polizei warnen? 450 Euro 👮
Noch kurioser wird Torrevieja.
Wer nicht genehmigte Strandverkäufer oder Dienstleister unterstützt – beispielsweise indem er nach dem Auftauchen der Polizei Alarm schlägt – kann selbst gegen die Strandordnung verstoßen.
Im Bußgeldkatalog:
💸 450 Euro
Der gut gemeinte Zuruf
„¡Policía! ¡Policía!“
kann damit im ungünstigen Fall ziemlich teuer werden.
22. Sandburgen sind erlaubt – aber professionelle Kunst hat Regeln 🏰
Keine Sorge:
Dem fünfjährigen Kind wird nicht die Plastikschaufel beschlagnahmt.
Interessant wird es bei großen beziehungsweise dauerhaft angelegten Sandskulpturen.
Orihuela besitzt dafür sogar einen eigenen Artikel.
Permanente Sandburgen oder Sandskulpturen dürfen nur dort errichtet werden, wo die Strandbreite es zulässt, und benötigen eine Genehmigung.
Außerdem darf kein Sand einfach auf felsigen Bereichen angehäuft werden.
Die Costa Blanca schützt also tatsächlich ihren Sand vor den Sandkünstlern.
23. Auch Los Alcázares regelt gewerbliche Sandfiguren 🏰💶
Am Mar Menor ist ebenfalls geregelt:
Wer Sandfiguren mit kommerziellem Zweck anlegt und damit öffentlichen Raum beansprucht, benötigt eine Genehmigung.
Kinder-Sandburg:
✅
Professionelles Sand-Schloss mit Spendenbox:
andere Baustelle.
24. Hund am Strand? Nicht einfach irgendwo 🐕🏖️
„Mein Hund tut doch nichts.“
Mag sein.
Trotzdem gelten lokale Regeln.
Torrevieja sieht für Hunde an nicht zugelassenen Strandbereichen nach entsprechender Aufforderung einen konkreten Betrag von:
💸 300 Euro
vor.
Ausnahmen bestehen insbesondere für ausgewiesene Hundebereiche und Assistenz- beziehungsweise bestimmte Einsatzhunde.
Orihuela besitzt ebenfalls entsprechende Verbote.
Deshalb gilt:
Immer die aktuelle Beschilderung des konkreten Strandes beachten.
25. Den Hund unter der Stranddusche baden? 300 Euro 🐕🚿
Auch daran hat Torrevieja gedacht.
Ein Haustier unerlaubt im Meer, an einer Stranddusche, Fußdusche oder einem Brunnen zu waschen, kann mit:
💸 300 Euro
geahndet werden.
Die Stranddusche ist also weder Waschsalon noch Hundesalon.
26. Und im Aufzug hat dein Hund nicht automatisch Vorfahrt 🛗🐕
Jetzt verlassen wir kurz den Strand.
Torreviejas Tierverordnung enthält eine herrlich konkrete Aufzugsregel.
Wenn jemand mit einem Haustier einen Aufzug benutzt und eine andere Person verlangt, nicht gleichzeitig mit dem Tier zu fahren, soll die Nutzung so erfolgen, dass man nicht gemeinsam im Lift fährt.
Vereinfacht:
Du + Bello im Aufzug.
Nachbar kommt.
Nachbar:
„Mit dem Hund fahre ich nicht.“
Dann muss einer warten.
Assistenzhunde sind selbstverständlich ausgenommen.
27. Wäsche falsch aufhängen: 50 Euro 👙😂
Auch Torreviejas Stadtbild ist erstaunlich detailliert geregelt.
Wäsche darf nicht so aufgehängt werden, dass Nachbarn gestört, öffentliche Bereiche verschmutzt oder das Stadtbild beeinträchtigt werden.
Der kommunale Bußgeldkatalog nennt für ungeeignet aufgehängte Wäsche:
💸 50 Euro
Das bedeutet nicht:
„Unterhosen auf dem Balkon sind grundsätzlich illegal.“
Aber die komplette Wäscheleine quer über die öffentliche Straße ist keine neue Form spanischer Fassadengestaltung.

28. Teppich vom Balkon ausschütteln? Ebenfalls keine gute Idee 🧹
Torrevieja verbietet unter anderem, Kleidung oder Teppiche aus Fenstern, von Balkonen oder Terrassen über der öffentlichen Straße auszuschütteln.
Eigentlich logisch.
Der Nachbar im Erdgeschoss wollte vermutlich nicht Teil der Teppichreinigung werden.
29. Blumen gießen und dabei Passanten duschen: 100 Euro 🌺💦
Torreviejas Verordnung erfasst auch Flüssigkeiten, die von Balkonen beziehungsweise Grundstücken auf öffentliche Flächen gelangen.
Dazu zählen ausdrücklich beispielsweise:
- Reinigungswasser
- Gießwasser vom Balkon
- Wasser aus Klimaanlagen
Der konkrete Betrag im Bußgeldkatalog:
💸 100 Euro
Die Geranie darf also selbstverständlich Wasser bekommen.
Der Spaziergänger darunter muss es nicht bekommen.
30. Die tropfende Klimaanlage kann ebenfalls 100 Euro kosten ❄️💧
Jeder, der im Sommer durch Torrevieja läuft, kennt:
plopp … plopp … plopp …
Kondenswasser.
Direkt auf den Gehweg.
Torrevieja erfasst auch das Ableiten von Klimaanlagenwasser auf die öffentliche Straße.
💸 100 Euro
Vielleicht erklärt das auch die vielen improvisierten Schläuche und Kanister unter spanischen Klimageräten.
31. Klimaanlage sichtbar an der Fassade: sogar 200 Euro ❄️🏢
Noch überraschender:
Torreviejas Stadtbildverordnung sieht Einschränkungen für außen sichtbare Klimageräte an Fassaden vor.
Der Bußgeldkatalog führt für ein an der Fassade und von der Straße sichtbares Gerät:
💸 200 Euro
Zusätzlich kann die Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands beziehungsweise die Entfernung verlangt werden.
Das ist allerdings ein Punkt, bei dem bauliche Gegebenheiten, Genehmigungen und Bestandsfälle entscheidend sein können.
32. Rote Flagge ignorieren: Jetzt wird es ernst 🚩
Hier endet der humorvolle Teil.
Viele Urlauber glauben:
Rote Flagge bedeutet:
„Baden auf eigene Gefahr.“
Nein.
Rote Flagge bedeutet:
Baden verboten.
Torrevieja stuft die Missachtung als schweren Verstoß ein.
💸 755 Euro
Auch Orihuela stuft das Ignorieren einer roten Flagge ausdrücklich als schweren Verstoß ein.
Dort liegt der Sanktionsrahmen für schwere Verstöße bei:
💸 751 bis 1.500 Euro
Das ist sinnvoll.
Denn wer bei gefährlichen Bedingungen ins Wasser geht, gefährdet im Ernstfall auch die Rettungsschwimmer.

33. Von Felsen oder Wellenbrechern springen: 755 Euro 💦
Auch das kann teuer werden.
Torrevieja behandelt das Springen von gefährlichen beziehungsweise gesperrten Felsen, Klippen, Wellenbrechern oder vergleichbaren Stellen als schweren Verstoß.
💸 755 Euro
Orihuela besitzt eine nahezu identische Regel.
Ein spektakuläres Instagram-Video kann damit deutlich teurer werden als geplant.
34. Fischen am falschen Ort: ebenfalls 755 Euro 🎣
Freizeitfischen ist nicht automatisch überall erlaubt.
Wer in Torrevieja am falschen Ort beziehungsweise zur falschen Zeit fischt, kann in den Bereich schwerer Verstöße geraten.
💸 755 Euro
Dasselbe Grundproblem besteht in Orihuela und anderen Küstengemeinden:
Angel, Haken und Badegäste sind keine besonders überzeugende Kombination.
35. Delfine haben tatsächlich „Verkehrsregeln“ 🐬❤️
Jetzt wird es wunderschön kurios.
Orihuelas Strandverordnung regelt sehr detailliert, was bei Begegnungen mit Walen und Delfinen zu tun ist.
Unter anderem:
Tiere dürfen nicht eingekreist werden.
Ihre Route darf nicht abgeschnitten werden.
Man darf nicht durch eine Gruppe hindurchfahren.
Tauchen andere Walarten als Delfine plötzlich bis auf weniger als etwa 60 Meter an ein Boot heran, soll der Motor in Neutralstellung gebracht beziehungsweise möglichst gestoppt werden.
Bei Delfinen darf unter bestimmten Voraussetzungen Kurs und Geschwindigkeit beibehalten werden.
Kurz gesagt:
Delfine haben an der Costa Blanca tatsächlich Vorfahrt.
Und irgendwie ist das eine der sympathischsten Regeln dieser gesamten Liste.

36. Laserkanone am Strand? Bitte nicht 🔦🌌
Orihuela regelt sogar Lichtverschmutzung an der Küste.
Laserkanonen und Projektoren, die Licht in den Himmel richten, sind grundsätzlich nicht ohne entsprechende Genehmigung vorgesehen.
Auch direkt auf das Meer gerichtete Beleuchtung wird eingeschränkt.
Der Grund:
Schutz der Küsten- und Meerestiere.
Die private Las-Vegas-Show am Strand von La Zenia muss also möglicherweise ausfallen.
37. Am Mar Menor darf man Tiere und Pflanzen nicht einfach „aussetzen“ 🌱🐢
Los Alcázares verbietet ausdrücklich, Tiere oder Pflanzen am Strand beziehungsweise in den dortigen Ökosystemen einfach freizulassen.
Hintergrund ist insbesondere der Schutz vor invasiven Arten.
Goldfisch:
„Der Urlaub war schön, jetzt wohnst du im Mar Menor.“
Gemeinde:
Nein.
38. Jetzt kommt Cartagena: Hochzeit am Strand – ja, aber bitte mit Stoppuhr 💍⏱️
Eine der kuriosesten Regelungen überhaupt findet sich in Cartagena.
Und damit unter anderem in Teilen von La Manga del Mar Menor.
Strandhochzeiten sind dort grundsätzlich möglich.
Aber:
Sie benötigen eine Genehmigung.
Und die Zeit ist ziemlich genau geregelt.
Die Genehmigung umfasst insgesamt maximal drei Stunden:
- 1 Stunde Aufbau
- 1 Stunde Hochzeit
- 1 Stunde Abbau
Danach ist Schluss.
Falls Tante Erna also nach 59 Minuten immer noch ihre Rede hält, sollte jemand langsam nervös auf die Uhr schauen. 😂

39. Im Hochsommer wird am Cartagena-Strand gar nicht geheiratet 💍☀️
Noch überraschender:
Strandhochzeiten sind dort während der Hauptsaison grundsätzlich nicht vorgesehen.
Die Verordnung nennt ausdrücklich:
❌ 15. Juni bis 15. September
Keine Strandhochzeit.
Die Logik ist durchaus nachvollziehbar:
Im August zwischen 4.000 Badetüchern, Luftmatratzen und Sonnenschirmen eine Hochzeitsgesellschaft aufzubauen, wäre vermutlich ohnehin sportlich.
40. Und der Hund darf bei dieser Hochzeit nicht Ringträger spielen 🐕💍
Cartagena wird noch genauer.
Bei der genehmigten Strandhochzeit sind unter anderem untersagt:
❌ Feuerwerk
❌ Hochzeitsbankett beziehungsweise Catering am Strand
❌ Tiere innerhalb der Zeremonie
Wer also geplant hatte, dass Labrador Bruno mit den Eheringen über den Sand läuft:
Plan B erforderlich.
41. Los Alcázares: Heiraten ja – aber bitte kein Reis werfen 💍🍚
Los Alcázares besitzt ebenfalls Regeln für Strandhochzeiten.
Und die sind fast noch schöner.
Strandhochzeiten können dort grundsätzlich nur an bestimmten genehmigten Stellen und Terminen stattfinden.
Die Verordnung sieht sie grundsätzlich:
nur am Wochenende
und
nicht im Juli und August
vor.
Und jetzt kommt es:
Nach der Trauung dürfen unter anderem kein Reis, keine Blütenblätter und kein Konfetti auf den Strand geworfen werden, wenn dadurch der Sand verschmutzt beziehungsweise schwer zu reinigen ist.
Auch Feuerwerk, Fackeln und Laternen sind nicht erlaubt.
42. Hochzeitsbankett am Strand? Los Alcázares sagt ebenfalls Nein 🍾
Die Genehmigung dort gilt ausdrücklich für die Zeremonie.
Nicht für:
Champagnerbar.
Buffet.
Paella für 120 Personen.
Mitternachts-DJ.
Die Verordnung sagt ausdrücklich, dass Bankette, Catering und ähnliche Aktivitäten im Rahmen dieser Strandhochzeitsgenehmigung nicht erlaubt sind.
Also:
„Sí, quiero.“
Dann bitte geordnet weiter ins Restaurant. 😂
43. Hunde am Cartagena-Hundestrand: Auch dort ist nicht alles erlaubt 🐕
Ein Hundestrand bedeutet keineswegs:
„Hier darf jeder Hund alles.“
Cartagenas Vorschriften sind erstaunlich detailliert.
Auf den ausgewiesenen Hundestränden gelten unter anderem besondere Regeln.
Nicht zugelassen sind beispielsweise:
- aggressive beziehungsweise nicht sozialisierte Hunde
- läufige Hündinnen
- kranke Tiere
- Welpen unter vier Monaten
Und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen dort nicht ohne Aufsicht eines Erwachsenen mit einem Hund unterwegs sein.
Außerdem soll unnötiges beziehungsweise übermäßiges Bellen vermieden werden.
Das ist vermutlich die einzige Strandordnung, die indirekt auch Bello um etwas mehr Ruhe bittet.

44. Angeln am Hundestrand? Ebenfalls verboten 🎣🐕
Cartagena hat offensichtlich beschlossen, mögliche Interessenkonflikte frühzeitig zu lösen.
Auf den dort geregelten Hundestränden ist:
❌ Angeln verboten.
Hund + Angelhaken + herumliegender Köder:
Man kann verstehen, warum.
45. Kaputter Sonnenschirm? Die Gemeinde kann ihn entfernen lassen ☂️
Los Alcázares besitzt noch eine ungewöhnliche Sicherheitsregel.
Bei gefährlichen Wetterbedingungen kann die Behörde anordnen, dass Sonnenschirme, Liegen und ähnliche Gegenstände geschlossen beziehungsweise entfernt werden.
Und:
Rostige oder sichtbar beschädigte Strandutensilien können ebenfalls entfernt werden, wenn sie eine Gefahr darstellen.
„Aber der Sonnenschirm gehört unserer Familie seit 1987!“
ist damit kein zwingendes Sicherheitsargument.
Und nun die entscheidende Frage: Sind 3.000 Euro fürs Pinkeln wirklich möglich? 🚽💶
Hier lohnt sich Genauigkeit.
Die Schlagzeile
„3.000 EURO STRAFE FÜRS PINKELN INS MEER IN SPANIEN!“
ist als allgemeine Aussage falsch.
Es gibt kein einheitliches spanisches Pinkelgesetz, das an allen Stränden dieselbe Strafe vorsieht.
Die Gemeinden besitzen eigene Strandverordnungen.
Beispielsweise:
Torrevieja
Pinkeln/Notdurft: konkret 350 Euro laut Bußgeldkatalog
Orihuela Costa
Notdurft ausdrücklich verboten; je nach rechtlicher Einordnung können die allgemeinen Rahmen für leichte beziehungsweise schwere Verstöße greifen.
Los Alcázares
ebenfalls ausdrücklich verboten; allgemeiner Sanktionsrahmen der Strandordnung von 50 bis 3.000 Euro, abhängig von der Schwere des tatsächlichen Verstoßes.
Die 3.000 Euro sind also kein Preis für einmal Pipi im Mittelmeer, sondern die Obergrenze bestimmter kommunaler Sanktionssysteme für sehr schwere Verstöße.
Die kuriosesten konkreten Torrevieja-Bußgelder auf einen Blick 💸
Wer Zahlen mag, bekommt hier einige besonders interessante Beispiele aus den geprüften Torrevieja-Verordnungen:
- Notdurft am Strand oder im Meer: 350 €
- Schlafen beziehungsweise Campieren am Strand: 350 €
- Shampoo/Seife im Meer beziehungsweise missbräuchliche Nutzung der Stranddusche: 150 €
- Kleidung oder andere Gegenstände im Meer oder an Strandduschen waschen: 150 €
- Strandplatz mit unbeaufsichtigtem Sonnenschirm/Stuhl reservieren: 150 €
- Störende Geräusche trotz Aufforderung: 150 €
- Feuer am Strand: 250 €
- Nicht genehmigte Massage oder ähnliche Dienstleistung: 250 €
- Nicht genehmigter Strandverkauf: 250 €
- Helfen beziehungsweise Warnen nicht genehmigter Verkäufer oder Dienstleister: 450 €
- Haustier trotz Aufforderung am nicht zugelassenen Strand belassen: 300 €
- Haustier unerlaubt im Meer beziehungsweise an der Stranddusche waschen: 300 €
- Alkoholkonsum außerhalb genehmigter Bereiche: 350 €
- Problematisch aufgehängte Wäsche: 50 €
- Gieß-, Reinigungs- oder Klimaanlagenwasser auf die öffentliche Straße gelangen lassen: 100 €
- Sichtbares Klimagerät an einer Fassade entsprechend dem Tatbestand der Verordnung: 200 €
- Rote Flagge ignorieren: 755 €
- Von gefährlichen beziehungsweise gesperrten Stellen ins Meer springen: 755 €
- Freizeitfischen am nicht erlaubten Ort beziehungsweise zur nicht erlaubten Zeit: 755 €
Warum solche Meldungen im Internet oft falsch werden
Das eigentliche Problem beginnt meistens mit drei Worten:
„In Spanien gilt …“
Spanien besitzt natürlich nationale Gesetze.
Aber viele der hier beschriebenen Regeln sind kommunale Verordnungen.
Deshalb kann eine Sache in:
Torrevieja
anders sanktioniert werden als in:
Orihuela.
Und in:
Benidorm
wieder anders als in:
Cartagena.
Dazu kommt noch, dass die Costa Blanca zur Comunitat Valenciana gehört, während das wenige Kilometer weiter südlich gelegene Mar Menor bereits zur Región de Murcia gehört.
Wer aus einer einzigen lokalen Vorschrift ein landesweites „Spanien verbietet …“ macht, produziert deshalb schnell eine spektakuläre Schlagzeile – aber keine besonders korrekte Information.

Spanien ist entspannt – die Verordnungen haben trotzdem Humor 😂
Muss man jetzt mit einem Aktenordner voller Strandgesetze zum Playa del Cura?
Natürlich nicht.
Fast alle Regeln lassen sich auf wenige vernünftige Grundsätze reduzieren:
- Gefährde niemanden.
- Nerve deine Mitmenschen nicht unnötig.
- Verschmutze Strand und Stadt nicht.
- Respektiere Tiere und Natur.
- Und benutze das Mittelmeer weder als Toilette, Badezimmer, Waschmaschine noch als Geschirrspüler.
Wer das beherzigt, sollte seinen Urlaub an der Costa Blanca ziemlich problemlos überstehen.
Und wenn ihr morgen im Meer jemanden seht, der plötzlich vollkommen still wird, verträumt auf den Horizont schaut und für 30 Sekunden auffällig zufrieden wirkt …
… denkt einfach an die:
350 EURO. 😂🌊🚽
Welche dieser Regeln kanntet ihr – und welche hat euch wirklich überrascht?
Keine Angst: Die Policía wartet nicht hinter jedem Sonnenschirm 😄
Bei all den Verboten und möglichen Bußgeldern sollte man eines nicht vergessen: Der Alltag an der Costa Blanca ist deutlich entspannter, als diese Liste vermuten lässt.
Viele dieser Vorschriften kann man im normalen Urlaubsalltag vor allem als das verstehen, was sie im Kern sind: Benimm-, Sicherheits- und Rücksichtnahmeregeln für ein vernünftiges Miteinander.
Wer am Strand friedlich seinen Tag verbringt, niemanden belästigt, seinen Müll mitnimmt und ein bisschen gesunden Menschenverstand benutzt, muss nicht ständig Angst vor einem Bußgeld haben.
Die Policía Local läuft schließlich nicht mit der Stoppuhr herum und kontrolliert, ob jemand seine Badehose drei Sekunden zu lange unter der Stranddusche ausspült. 😉
In der Praxis wird es vor allem dann interessant, wenn jemand es übertreibt, andere Menschen stört, trotz Aufforderung weitermacht, eine Gefahr verursacht oder offensichtliche Verbote ignoriert.
Bei manchen Regeln sollte man allerdings überhaupt nicht auf Toleranz hoffen. Eine rote Flagge, abgesperrte Gefahrenbereiche, Feuerverbote oder Anweisungen von Rettungsschwimmern und Polizei sind keine freundlichen Empfehlungen.
Kurz gesagt:
Rücksichtsvoll verhalten, Beschilderung beachten und den gesunden Menschenverstand einschalten – dann dürfte man mit den meisten der hier genannten Regeln niemals persönlich Bekanntschaft machen. 😄
Weitere Informationen und offizielle Regeln 📚🌴
Wer es ganz genau wissen möchte, sollte sich nicht ausschließlich auf Facebook-Posts, Reiseblogs oder spektakuläre Schlagzeilen verlassen. Viele Strandregeln werden von den jeweiligen Gemeinden selbst festgelegt und können sich deshalb schon wenige Kilometer weiter unterscheiden.
Für Torrevieja sind insbesondere die Informationen und Verordnungen der Stadt Torrevieja sowie der Policía Local Torrevieja interessant.
Für La Zenia, Playa Flamenca, Cabo Roig, Campoamor, Punta Prima und die übrige Orihuela Costa findet man die offiziellen kommunalen Informationen bei der Stadt Orihuela.
Wer weiter Richtung Mar Menor fährt, findet entsprechende Informationen bei der Stadt Cartagena und der Los Alcázares.
Und natürlich lohnt sich auch ein Blick in unsere weiteren Beiträge auf Torrevieja.de – dort erklären wir regelmäßig Besonderheiten, Ausflugsziele, Strände, Alltag und Wissenswertes rund um Torrevieja, Orihuela Costa und die südliche Costa Blanca.
Hinweis: Die genannten Regeln und Bußgelder beruhen auf den zum Zeitpunkt der Recherche verfügbaren kommunalen Verordnungen. Vorschriften, Zuständigkeiten und Sanktionshöhen können sich ändern oder im Einzelfall unterschiedlich angewendet werden. Maßgeblich sind immer die aktuell geltenden Vorschriften der jeweiligen Gemeinde sowie die Beschilderung und Anweisungen vor Ort.






































