Der Faro de Santa Pola thront auf einem beeindruckenden Kap über dem Mittelmeer und zählt zu den spektakulärsten Aussichtspunkten an der Costa Blanca. Was auf den ersten Blick wie ein einfacher Leuchtturm wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein magischer Ort voller Natur, Geschichte und Fernblick. Ob bei Tageslicht mit blauem Himmel oder in den goldenen Abendstunden bei Sonnenuntergang – der Panoramablick vom Kap über die Insel Tabarca, die weite See und bis zur Burg von Alicante bleibt unvergesslich.
Nur etwa 30 Minuten von Torrevieja entfernt liegt dieser Spot wie ein verstecktes Juwel oberhalb der Küste. Umgeben von einer wilden Landschaft aus Pinien, Felsplateaus und Trampelpfaden, ist der Faro nicht nur ein Ziel für Fotografen und Ausflügler, sondern auch ein Lieblingsplatz für Wanderer, Radfahrer, Picknickfreunde und romantische Paare.
Der Ort ist leicht zu erreichen, kostenfrei zugänglich und trotzdem weit weg vom Trubel – perfekt also für alle, die das Echte, das Weite und das Ruhige suchen. Kein Wunder, dass der Leuchtturm von Santa Pola zu den beliebtesten Fotomotiven und Naturkulissen der Region zählt.

Der Leuchtturm Santa Pola mit Blick auf die Insel Tabarca
🏰 Überreste der Vergangenheit – Alte Militäranlagen entlang des Weges
Die Zufahrt zum Faro de Santa Pola ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch historisch interessant. Der Leuchtturm liegt auf dem Cap de Santa Pola, einer markanten Landzunge oberhalb der Steilküste, rund 100 Meter über dem Meeresspiegel. Von hier aus eröffnen sich nicht nur traumhafte Ausblicke – auch die Geschichte ist hier spürbar.
Schon auf dem Weg zum Aussichtspunkt, der über die N-332 zu erreichen ist, lohnt es sich, die Umgebung genau zu betrachten: Links und rechts des schmalen Pfades ragen alte Gemäuer, Fundamente früherer Wehranlagen und verlassene Baracken aus dem Boden. Diese Ruinen stammen teils noch aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs oder aus dem Kalten Krieg, als die Küste militärisch überwacht wurde.
Das heute verlassene Militärgelände diente einst der Überwachung des Seegebiets und beherbergte Soldaten, deren Schlafräume und Versorgungsstationen noch zu erahnen sind. Die dicken Mauern, rostige Tore und verwitterten Fenster erzählen von einer Zeit, in der dieser Ort nicht romantisch, sondern strategisch bedeutsam war.
🧭 Anfahrt zum Leuchtturm – So finden Sie den Weg
Die Anfahrt gestaltet sich einfach, aber die entscheidende Abzweigung kann leicht übersehen werden:
- Fahren Sie auf der N-332 Richtung Alicante, vorbei an Santa Pola Stadt.
- Nach dem bekannten Restaurant „El Faro“ (ein beliebter Halt mit Ausblick und Tapas) sind es nur etwa 400 Meter, bis auf der linken Seite ein kleines Umspannwerk (Iberdrola) erscheint.
- Direkt danach verbirgt sich zwischen Pinienbäumen ein unscheinbarer Weg – diese Straße führt Sie direkt zum Aussichtspunkt und Leuchtturm.
Achten Sie auf Fußgänger und Radfahrer – viele Besucher kommen zu Fuß oder mit dem E-Bike. Parkplätze stehen direkt vor dem Leuchtturm kostenlos zur Verfügung.
🛈 Tipp: Viele Navis schlagen andere Routen vor. Achten Sie auf das Umspannwerk von Iberdrola – kurz dahinter zweigt die richtige Straße ab.
🌄 Das erwartet Sie vor Ort
- Aussichtsplattform mit Blick auf die Insel Tabarca
- Historischer Leuchtturm, erbaut 1858 auf den Grundmauern des alten Atalayola-Wachturms
- Spannende Wander- und Radwege rund um das Kap
- Fotopoint & Picknickplatz mit Sitzmöglichkeiten
🌇 Magische Momente am Abend – Der Sonnenuntergang am Faro de Santa Pola
Tagsüber ist der Leuchtturm von Santa Pola ein beliebtes Ausflugsziel mit Fernblick und Naturkulisse. Doch ab dem späten Nachmittag verwandelt sich die Stimmung spürbar: Wenn die Sonne langsam Richtung Horizont wandert und die letzten Strahlen golden durch die Pinienblätter fallen, beginnt eine ganz besondere Zeit am Faro.
Ein Farbenspiel aus Orange, Rosa, Gold und Violett legt sich über das Mittelmeer. Die Wasseroberfläche spiegelt das Licht, Möwen gleiten durch die Luft und das Meeresrauschen wird zum Hintergrundklang einer Szene, die fast wie aus einem Film wirkt. Romantiker, Fotografen und Ruhesuchende finden sich auf der Aussichtsplattform ein – mit Decken, Kameras, Picknick oder einfach nur einem stillen Lächeln.
An klaren Tagen reicht der Blick bis zur Insel Tabarca, über die weite Küstenlinie von Alicante bis hinunter zur Burg Santa Bárbara. Die Sonne sinkt gemächlich ins Meer und schenkt eine der schönsten goldenen Stunden an der gesamten Costa Blanca.
Wer dieses Schauspiel einmal erlebt hat, kommt garantiert wieder.
- Richtung Süden zur Insel Tabarca
- Richtung Norden bis zur Burg Santa Bárbara in Alicante
- Und bei Nacht: Lichter der Küste, Fähren und Yachten
🚶♂️ Wanderwege & Natur
Die Gegend rund um den Faro ist durchzogen von Wanderwegen und Trampelpfaden, die entlang der Klippen führen. Perfekt für Spaziergänge, Jogging oder Fahrradtouren mit Aussicht. Die Wege sind teils unbefestigt und holprig – festes Schuhwerk wird empfohlen.
🔹 Sehenswert: Auf dem Weg zum Turm befinden sich alte Barackenreste – frühere Schlafräume der Wachtposten.

🏛️ Geschichte des Faro de Santa Pola
Der heutige Leuchtturm wurde 1858 errichtet, direkt auf dem Gelände des früheren Wachpostens Atalayola. Seitdem war er für die Schifffahrt der Region von zentraler Bedeutung. Bis heute ist der Leuchtturm aktiv in Betrieb, auch wenn der Turm selbst nicht besichtigt werden kann.
💡 Leuchtturm Santa Pola: Warum sich der Besuch lohnt
- Ein Highlight für Landschaftsliebhaber, Fotografen und Spaziergänger
- Kostenloser Zugang, auch für Familien geeignet
- Ein wunderbarer Ort für romantische Sonnenuntergänge und stille Momente
- Perfektes Ziel für Naturfreunde, Wanderer und Tagesausflügler
🔢 Spannende Fakten über den Leuchtturm von Santa Pola
📍 Baujahr & Geschichte:
- Der Faro de Santa Pola wurde 1858 auf den Überresten des maurischen Wachturms „Atalayola“ errichtet.
- Ziel war es, die Seefahrt entlang der Costa Blanca zu sichern – zu einer Zeit, als Piratenüberfälle zwar abnahmen, aber Handelsschifffahrt und Fischerei stark zunahmen.
📐 Höhe & Struktur:
- Der Leuchtturm selbst ist 13 Meter hoch, wirkt jedoch deutlich beeindruckender, da er auf einem etwa 100 Meter hohen Steilfelsen thront.
- Damit liegt die Lichtquelle rund 120 Meter über dem Meeresspiegel – was für außergewöhnlich weite Sichtverhältnisse sorgt.
💡 Lichtweite & Technik:
- Das Leuchtfeuer ist bei guten Bedingungen bis zu 31 Seemeilen (ca. 57 Kilometer) sichtbar.
- Der Leuchtturm war ursprünglich mit einer klassischen Fresnel-Linse ausgestattet, heute wird er automatisiert mit moderner LED-Technik betrieben.
🌊 Aussichtspunkt & Aussichtsplattform:
- Die neu errichtete Plattform aus Metall mit Glasboden ist ein echtes Highlight.
- Sie schwebt förmlich über der Steilküste – Adrenalinkick und Postkartenblick garantiert.
- Bei guter Sicht reicht der Blick bis zur Insel Tabarca, zur Sierra Helada bei Benidorm und sogar bis nach Ibiza.
🧭 Strategische Bedeutung:
- Der Standort diente nicht nur zur Navigation, sondern war militärisch relevant.
- Im 20. Jahrhundert befand sich hier eine Radarstation – Spuren davon sieht man noch heute.
📷 Beliebtes Fotomotiv:
- Besonders zur „goldenen Stunde“ am späten Nachmittag ist der Faro eines der meistfotografierten Motive in der Region Alicante.
- Viele Paare nutzen die Aussicht als Kulisse für Verlobungen, Hochzeitsfotos oder romantische Picknicks.
🚶♂️ Wanderungen & Outdoor-Aktivitäten:
- Der Leuchtturm ist Start- und Zielpunkt vieler Wander- und Radwege durch das Kap von Santa Pola.
- Beliebt ist die Rundroute zur alten Militärstraße und weiter zur Klippe „Mirador del Faro“.

📸 → Zur Fotogalerie: Leuchtturm Santa Pola entdecken
🧭 Koordinaten für die Anfahrt:
📍 38°12’33.6″N 0°30’48.9″W
📍 38.209343, -0.513577
🧩 Verlinkungsideen:
- Insel Tabarca – Wie kommt man hin?
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- Ausflugsziele rund um Torrevieja
Die Zeit vergeht schnell, wenn man dem bunten Treiben von Jachten, Jetskis, Booten und den Fähren zusieht. Bei klarem und nicht zu windigem Wetter ist dieser Leuchtturm ein schönes Ausflugsziel und mit dem PKW nur knapp 30 Minuten von der Stadt Torrevieja entfernt. Zur Fotogalerie vom Leuchtturm in Santa Pola
Achtung, manche Navi´s schlagen einen anderen Weg vor. Fahren Sie am Besten an der Gastwirtschaft „El Faro“ vorbei, dann kommt zur linken Seite ein Umspannwerk vorm Strombetreiber Iberdrola und ungefähr 100 Meter weiter befindet sich zwischen den Bäumen die Straße zum Leuchtturm.

🌅 Magische Momente am Ende der Welt
Der Leuchtturm von Santa Pola ist weit mehr als ein simples Ausflugsziel – er ist ein Ort, der entschleunigt, inspiriert und beeindruckt. Ob allein, zu zweit oder mit Familie: Wer sich den Wind um die Nase wehen lässt und den Blick über das unendliche Blau schweifen lässt, versteht, warum dieser Ort so viele Herzen berührt.
Unser Tipp: Packen Sie ein kleines Picknick ein, kommen Sie zum Sonnenuntergang – und genießen Sie einen dieser seltenen Momente, in denen die Welt ganz stillzustehen scheint.
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