La Mata, offiziell „Torre La Mata“, ist ein charmantes Küstenviertel im Norden von Torrevieja an der sonnigen Costa Blanca. Der kleine Ort vereint kilometerlange Sandstrände, spanische Lebensfreude, eine intakte Natur und ein ruhiges, fast dörfliches Flair – und zählt zu den beliebtesten Reisezielen für Urlauber und Auswanderer gleichermaßen.
Entdecken Sie La Mata bei Torrevieja: Traumstrand, Naturpark, Restaurants, Markt & Immobilien. Ideal für Urlaub, Erholung & Auswandern an der Costa Blanca.
Strand, Wohnen, Restaurants und Unternehmungen

🏖️ Playa de La Mata – einer der schönsten Strände der Costa Blanca
Der Strand von La Mata ist das Herzstück des Viertels – über zwei Kilometer feinster Sand, flacher Einstieg ins Meer, sauberes Wasser und genügend Platz auch in der Hochsaison. Die Auszeichnung mit der Blauen Flagge garantiert beste Wasserqualität und Sicherheitsstandards.
Entlang der gepflegten Strandpromenade finden Sie gemütliche Restaurants, Eisdielen und Tapas-Bars, viele mit direktem Meerblick – ideal für entspannte Sonnenuntergänge oder ein Mittagessen mit Meeresrauschen.
💡 Tipp: Besonders beliebt bei Familien, Senioren und Urlaubern mit Hund – am Rand der Urbanisation gibt es hundefreundliche Abschnitte.
🌿 Naturpark Lagunas de La Mata – Wandern, Radfahren & Flamingos
Direkt hinter dem Ort beginnt der beeindruckende Naturpark „Parque Natural de las Lagunas de La Mata y Torrevieja“, ein weitläufiges Naturschutzgebiet mit Salzlagunen, Pinienwäldern und Wanderwegen. Hier können Sie Flamingos, Reiher und viele andere Vogelarten beobachten oder bei einer Fahrradtour das mediterrane Ökosystem entdecken.
Besonders gesund: Die therapeutischen Eigenschaften der Salzseen gelten als wohltuend für Haut und Atemwege – viele Besucher nutzen den Aufenthalt bewusst zur Erholung.
🍽️ Essen & Trinken – mediterrane Küche mit Meeresblick
In La Mata finden Sie eine breite Auswahl an Restaurants, von rustikalen Tapas-Bars bis hin zu moderner Küche. Besonders empfehlenswert:
– fangfrischer Fisch
– Paella mit Meeresfrüchten
– lokale Weine und Oliven
– hausgemachte Eissorten
Viele Lokale bieten große Außenterrassen direkt am Wasser – ideal für einen entspannten Abend nach dem Strandtag.
🔟 Dinge, die Sie noch nicht über Torre La Mata wussten
- 🏰 Ein Turm gegen Piraten
Der Ortsname stammt vom historischen Wachturm „Torreón de La Mata“, der im 14. Jahrhundert errichtet wurde, um die Küste vor Piratenangriffen zu schützen. - 🧂 Hier beginnt Europas Salzroute
Direkt vor Ort beginnt eines der größten Salzabbaugebiete Europas – die weißen Salzhügel sind echte Wahrzeichen der Region. - 🦩 Flamingos vor der Haustür
In den Salzlagunen tummeln sich dutzende Flamingos und seltene Vogelarten, besonders gut zu sehen im Frühling und Herbst. - 🌴 Der Strand misst über zwei Kilometer
Der lokale Strand gehört zu den längsten durchgehenden Sandstränden der Costa Blanca – perfekt für Spaziergänge und Sport. - 🎭 Einmal im Jahr übernehmen Zombies die Straßen
Beim Zombie-Run verwandelt sich der gesamte Ort in ein riesiges Gruselspiel – mit Schauspielern, Fluchtzonen und echter Gänsehaut-Atmosphäre. - 🍷 Eigener Wein aus der Nachbarschaft
In kleinen Lokalen wird oft Muskateller-Wein aus lokalen Reben ausgeschenkt – ideal zu Fisch und Tapas. - 🎨 Kunst am Strand
Im Sommer verwandelt sich die Promenade zur Open-Air-Galerie: Künstler stellen Gemälde, Fotografie und Handwerkskunst direkt am Meer aus. - 🌞 Gesünder atmen dank Mikroklima
Die WHO bezeichnete die Region einst als eine der gesündesten Klimazonen Europas – dank Salz, Meer und Sonne. - 📸 Perfekter Aussichtspunkt für Sonnenaufgänge
Ein hölzerner Steg führt vom Ortsrand ins Naturgebiet – beliebt bei Fotografen, Joggern und Frühaufstehern. - 🛍️ Der Mittwochsmarkt ist Kult
Der lokale Wochenmarkt hat sich zu einem echten Highlight für Einheimische und Urlauber entwickelt – mit frischen Produkten, günstiger Mode und lebendiger Atmosphäre.

🎉 Wochenmarkt, Feste & spanische Lebensfreude
Jeden Mittwochvormittag verwandelt sich La Mata in ein buntes Markttreiben: Auf dem Wochenmarkt gibt es frisches Obst, Gemüse, Gewürze, Kleidung, Lederwaren und typische Mitbringsel – alles zu fairen Preisen.
Außerdem feiert La Mata regelmäßig:
– Feria de Sevillanas mit Flamenco, Musik und Tanz
– lokale Patronatsfeste
– Kunsthandwerksmärkte und Konzerte im Sommer
💃 Hier erleben Sie authentische spanische Kultur hautnah – auch für Kinder ein tolles Erlebnis.
🚲 Freizeit & Aktivitäten – für Ruhesuchende & Aktive
Ob Aktivurlaub oder Erholung – La Mata bietet zahlreiche Möglichkeiten:
- Wassersport: Stand-up-Paddling, Kajak, Segeln
- Wandern & Radfahren: im Naturpark oder entlang der Küste
- Golf: Zahlreiche Golfplätze wie La Marquesa oder Villamartín liegen in kurzer Entfernung
- Yoga & Fitness am Strand
- Ausflüge nach Torrevieja, Guardamar oder zum Mar Menor
Auch Hundehalter fühlen sich in La Mata wohl – durch weite Freiflächen, die Nähe zur Natur und hundefreundliche Apartments.
🏡 Ferienwohnung oder Zweitwohnsitz? Leben in La Mata
Wer länger bleiben oder sogar dauerhaft hier leben möchte, findet eine Vielzahl an Ferienwohnungen, Apartments und Immobilien in La Mata – viele davon mit Meerblick oder in ruhiger Lage nahe des Naturparks. Die Infrastruktur ist gut, Ärzte, Apotheken, Supermärkte und Busverbindungen sind vorhanden. Deutschsprachige Makler und Dienstleister helfen beim Einstieg.
✅ Ideal für:
– Rentner, die dem Winter entfliehen
– Familien mit Kindern
– Alle, die Ruhe und Natur suchen, aber die Nähe zur Stadt schätzen
📍 Lage & Erreichbarkeit
Nur etwa 10 Minuten nördlich vom Zentrum Torreviejas und ist gut angebunden:
– Flughafen Alicante (ALC): ca. 40 Min. mit dem Auto
– Bushaltestellen direkt im Ort
– Parkplätze entlang der Promenade und in Seitenstraßen
– Gute Erreichbarkeit auch für Tagesausflüge

✅ Warum La Mata so beliebt ist:
| Vorteil | Beschreibung |
|---|---|
| Strand | Langer, gepflegter Sandstrand mit Promenade |
| Natur | Naturpark mit Salzseen, Vogelbeobachtung, Wanderrouten |
| Kulinarik | Mediterrane Küche, Tapas, Fisch, Wein |
| Kultur | Wochenmarkt, Feste, andalusische Lebensfreude |
| Freizeit | Wassersport, Radfahren, Golf, Ausflüge |
| Ruhe & Lebensqualität | Perfekte Mischung aus Erholung & Aktivität |
💬 La Mata entdecken – Urlaub, Natur und mediterranes Leben
Es ist kein überlaufener Touristenort, sondern ein Geheimtipp für alle, die das echte Spanien erleben möchten – mit weitem Strand, guter Küche, ursprünglicher Natur und herzlichen Menschen. Ob als Urlaubsort, für den Langzeitaufenthalt oder als neue Heimat an der Costa Blanca – La Mata wird Sie begeistern.
Torre de La Mata – Wachturm, Salzfestung und Namensgeber
Direkt am nördlichen Abschnitt der Playa de La Mata steht eines der wichtigsten historischen Bauwerke von Torrevieja: die Torre de La Mata. Offiziell wird sie auch Torre del Embarcadero oder Torre de la Sal genannt. Der massive Rundturm ist weit mehr als nur ein schönes Fotomotiv am Meer. Er erinnert an eine Zeit, in der Salz zu den wertvollsten Handelsgütern der Region gehörte und die Küste regelmäßig vor Angriffen geschützt werden musste.
Die heute erhaltene Anlage stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehörte zu einem Netz von Verteidigungsbauten entlang der Mittelmeerküste. Im Gegensatz zu einem reinen Aussichtsturm erfüllte die Torre de La Mata jedoch gleich mehrere Aufgaben: Sie diente der Küstenüberwachung, dem Schutz der Salinen und der Kontrolle des Salzhandels. Direkt vor dem Turm befand sich ein Verladeplatz, an dem Salz und andere Waren auf Schiffe gebracht wurden.
Eine Bronzekanone bewachte den Strand
Wie wichtig dieser Ort einst war, zeigt ein Bericht des Militäringenieurs Pedro de Navas aus dem Jahr 1787. Darin wird erwähnt, dass der Turm mit einer Bronzekanone ausgestattet war.
Diese Kanone sollte nicht nur mögliche Angreifer abschrecken. Der Turm erfüllte auch eine fiskalische Funktion: Er half dabei, den Transport des Salzes zu überwachen und den unkontrollierten Handel mit dem wertvollen Rohstoff zu verhindern.
Heute wirkt der Strand rund um den Turm friedlich und entspannt. Vor mehr als 200 Jahren stand hier dagegen ein bewaffneter Kontrollposten, der einen der wirtschaftlich wichtigsten Plätze der damaligen Region schützte.
Wo heute gebadet wird, wurden früher Schiffe beladen
Vor der Torre de La Mata verlief früher ein Anleger hinaus ins Meer. Über diesen Embarcadero wurden Schiffe mit Salz und weiteren Produkten beladen. Das Salz stammte aus der nahe gelegenen Lagune von La Mata, deren Nutzung wesentlich älter ist als die heutige Stadt Torrevieja.
Vom historischen Anleger sind heute nur noch wenige Überreste erhalten. Einige davon lassen sich im Bereich vor dem Turm und an der Plaza del Embarcadero erkennen. Der größte Teil wurde im Laufe der Jahrhunderte von Stürmen, Wellen und Küstenerosion zerstört.
Wer heute am Turm steht und auf das Meer blickt, befindet sich damit an einem ehemaligen Handelsplatz. An derselben Stelle, an der Urlauber heute spazieren gehen, fotografieren oder im Mittelmeer baden, arbeiteten früher Händler, Soldaten, Seeleute und Salzarbeiter.
Der Turm gab Torrelamata seinen Namen
Die Torre de La Mata war für die Umgebung so bedeutend, dass der Ort nach ihr benannt wurde. Die vollständige offizielle Bezeichnung lautet bis heute Torrelamata, auch wenn Einheimische und Urlauber fast immer nur von La Mata sprechen.
Besonders interessant ist die Parallele zur benachbarten Stadt Torrevieja. Auch deren Name geht auf einen historischen Turm zurück: die Torre Vieja, die einst in der Nähe der Cala Cornuda stand und von der heute nur noch Fundamente erhalten sind.
Damit verdanken gleich zwei Orte ihre Namen früheren Küstenbefestigungen:
Torrelamata entstand rund um die Torre de La Mata – und Torrevieja rund um die Torre Vieja.
Die Torre del Moro am Cabo Cervera bildete einen weiteren Teil dieses historischen Verteidigungssystems. Anders als die Torre de La Mata war sie jedoch in erster Linie als klassischer Wach- und Signalturm gedacht.
Der heutige Turm ist nicht vollständig original
Was viele Besucher nicht wissen: Die Torre de La Mata hat im Laufe ihrer Geschichte zahlreiche Schäden, Umbauten und Restaurierungen erlebt. Der Turm war zeitweise stark verfallen und wurde 1982 rekonstruiert. Eine weitere Veränderung im Jahr 2003 griff deutlich in sein äußeres Erscheinungsbild ein.
Im März 2017 beschädigte ein schwerer Sturm die Plattform und den Untergrund rund um den Turm. Teile des Mauerwerks lösten sich, und die Stabilität des historischen Bauwerks war gefährdet. Anschließend begannen umfangreiche archäologische Untersuchungen und Restaurierungsarbeiten.
Dabei wurden moderne Ergänzungen entfernt, historische Bauteile dokumentiert und die ursprüngliche Gestalt des Turms so weit wie möglich wiederhergestellt. Unter anderem entdeckten die Archäologen Spuren der früheren Treppenkonstruktion.
Der Turm, den man heute sieht, ist deshalb kein seit Jahrhunderten unverändert erhaltenes Bauwerk. Er besteht aus historischen Resten und sorgfältig rekonstruierten Bereichen. Genau das macht ihn gleichzeitig zu einem Denkmal für die Vergangenheit und zu einem Beispiel dafür, wie schwierig die Erhaltung historischer Gebäude unmittelbar am Meer ist.
Salz aus La Mata und die Reise von Christoph Kolumbus
Eine der überraschendsten Geschichten von La Mata führt bis zu Christoph Kolumbus und seiner ersten Reise nach Amerika.
Seit dem Jahr 1376 wurden die Salinen von La Mata und Guardamar an Händler verpachtet. Einer der bedeutendsten Pächter war Luis de Santángel, ein einflussreicher valencianischer Kaufmann und Finanzier am Hof der Katholischen Könige.
Santángel spielte eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung der ersten Reise von Christoph Kolumbus im Jahr 1492. Nach Angaben der Stadt Torrevieja stellte er König Ferdinand einen offiziellen Vorschuss zur Verfügung, der mit den Einnahmen aus der Verpachtung der Salinen von La Mata verbunden war. Zusätzlich gewährte er ein persönliches, zinsloses Darlehen, das für die Ausrüstung der Expeditionsflotte verwendet wurde.
Das bedeutet nicht, dass die gesamte Reise mit Salz aus La Mata finanziert wurde. Die Einnahmen aus den Salinen waren jedoch Teil des wirtschaftlichen Hintergrunds, der die Expedition ermöglichte.
Damit besitzt La Mata eine unerwartete Verbindung zu einem der bekanntesten Ereignisse der Weltgeschichte: Ein Teil der finanziellen Mittel für die erste Reise von Kolumbus stand indirekt mit den Salinen dieses kleinen Küstenortes in Verbindung.
Schon die Römer nutzten das Salz der Lagune
Die Geschichte der Salzgewinnung in La Mata begann lange vor dem Bau des Turms. Am nördlichen Ufer der Lagune wurden Überreste einer antiken Produktionsanlage gefunden. Dazu gehören Becken, die vermutlich zur Gewinnung von Salz und zur Herstellung von eingesalzenen Lebensmitteln dienten.
Für die Römer war Salz lebenswichtig. Ohne Kühlmöglichkeiten wurden Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel durch Einsalzen haltbar gemacht. Salz war deshalb nicht nur ein Gewürz, sondern ein strategischer Rohstoff und ein wichtiges Handelsgut.
Die archäologischen Spuren zeigen, dass die Lagune von La Mata wahrscheinlich bereits in der Antike wirtschaftlich genutzt wurde. Der spätere Turm stand somit an einem Ort, dessen Verbindung zu Salz und Handel vermutlich fast 2.000 Jahre zurückreicht.
Alte Weinberge zwischen Salzlagune und Mittelmeer
La Mata besitzt neben seiner Salzgeschichte noch eine zweite außergewöhnliche Tradition: den Weinbau. Zwischen der Lagune, den Dünen und den Pinien wachsen bis heute Reben auf sandigen und leicht salzhaltigen Böden.
Diese Bodenverhältnisse erwiesen sich im 19. Jahrhundert als besonderer Vorteil. Während die Reblaus große Teile des europäischen Weinbaus zerstörte, konnten verschiedene Weinberge von La Mata die Plage überstehen. Der sandige Untergrund erschwert dem Schädling die Ausbreitung.
Dadurch blieben in La Mata alte Rebstöcke erhalten, während Weinberge in vielen anderen Regionen vollständig gerodet und mit widerstandsfähigen Unterlagen neu bepflanzt werden mussten.
Der Wein von La Mata galt bereits früher als einer der bemerkenswertesten Weine der Provinz Alicante. Heute sind allerdings nur noch vergleichsweise kleine Rebflächen erhalten. Die traditionellen Weinberge gelten deshalb als wertvoller Teil der Landschaft und der Kulturgeschichte des Ortes.
Die unscheinbare Düne neben dem Turm
Direkt am nördlichen Strandabschnitt befindet sich außerdem die geschützte Duna A. J. Cavanilles. Sie wurde nach dem valencianischen Botaniker Antonio José Cavanilles benannt und dient der Wiederherstellung der ursprünglichen Dünenvegetation.
In dem abgegrenzten Bereich konnten Pflanzen zurückkehren, die an diesem Küstenabschnitt bereits verschwunden waren. Dazu gehören unter anderem die Meeres-Möhre und die Strandfilzblume.
Für Strandbesucher sieht die Fläche zunächst vielleicht nur wie ein Stück Sand mit niedrigen Pflanzen aus. Tatsächlich erfüllt sie jedoch eine wichtige Aufgabe: Die Vegetation stabilisiert die Düne, schützt den Strand vor Erosion und bietet spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.
Welcher Strand liegt direkt am Torre de La Mata?
Der Strandabschnitt unmittelbar am Turm gehört offiziell zur Playa de La Mata Norte. Dieser rund 415 Meter lange Bereich erstreckt sich vom Acequión-Kanal bis zur Avenida de los Europeos.
Im Alltag werden gelegentlich auch Bezeichnungen wie Playa del Embarcadero oder Strand an der Torre de La Mata verwendet. Offiziell ist der Bereich jedoch Teil der Playa de La Mata Norte.
Der gesamte Strand von La Mata ist rund 2,36 Kilometer lang. Der Bereich am Turm gehört wegen seiner zentralen Lage zu den meistbesuchten Abschnitten. Wer den historischen Platz in Ruhe erleben und fotografieren möchte, sollte deshalb möglichst früh am Morgen kommen. Dann sind Strand und Plaza del Embarcadero häufig noch deutlich leerer, und das warme Morgenlicht fällt direkt auf den Turm.
Besuch der Torre de La Mata
Die Torre de La Mata ist derzeit geschlossen und kann nicht von innen besichtigt werden. Die angrenzende Plaza del Embarcadero ist jedoch jederzeit zugänglich. Von dort lassen sich der Turm, die verbliebenen Spuren des ehemaligen Anlegers und der Strand besonders gut betrachten.
Am schönsten ist der Besuch am frühen Morgen. Zu dieser Zeit ist es meist noch ruhig, die Temperaturen sind angenehm und der Sonnenaufgang sorgt für eine besondere Atmosphäre.
Wer heute am Torre de La Mata steht, sieht deshalb nicht nur einen alten Turm am Strand. Der Ort erzählt von Piratengefahr und Küstenverteidigung, vom Salzhandel, von einer Bronzekanone, von römischer Produktion, historischen Weinbergen und sogar von einer indirekten Verbindung zur Reise von Christoph Kolumbus.


Torre de La Mata oder Torre del Embarcadero?
Der heute meist als Torre de La Mata bezeichnete Turm ist identisch mit dem Torre del Embarcadero. Die gebräuchliche Bezeichnung leitet sich vom Ort La Mata ab, während der Name Torre del Embarcadero auf seine historische Funktion verweist: Direkt vor dem Bauwerk befand sich früher ein wichtiger Salzverladeplatz, an dem Waren auf Schiffe gebracht wurden.
Die erhaltene Anlage stammt aus dem 16. Jahrhundert und diente sowohl der Küstenüberwachung als auch dem Schutz des Salzhandels. Im städtischen Denkmalkatalog wird der historische Komplex deshalb ausführlicher als „Torre Nueva de La Mata y Embarcadero“ geführt. Gemeint ist damit nicht ein weiterer Turm, sondern die gesamte Anlage aus Wachturm und ehemaligem Verladeplatz.
👻 Besondere Events & Überraschungen – von Flamenco bis Zombie-Run
La Mata mag auf den ersten Blick ruhig wirken, doch wer genauer hinschaut, entdeckt regelmäßig außergewöhnliche Veranstaltungen und Events, die Besucher aus ganz Torrevieja und Umgebung anziehen.
Neben traditionellen Festen wie der Feria de Sevillanas oder lokalen Sommerspektakeln am Strand sorgt ein ganz anderes Highlight für Gänsehaut und Begeisterung:
🎭 Der ZOMBIE-RUN durch La Mata!
Einmal im Jahr verwandelt sich der Ort in ein düsteres Spielfeld: verkleidete Teilnehmer fliehen bei Dämmerung durch Gassen, Parks und Promenade – verfolgt von professionell geschminkten Zombies. Das Event kombiniert Theater, Sport und Adrenalin – ideal für Gruppen, Freunde oder Teenager ab 12 Jahren. Wer sich traut, erlebt einen unvergesslichen Abend.

Aber auch Escape-Games, Open-Air-Kinos, Jazzabende am Strand oder Kindertheater gehören regelmäßig zum Veranstaltungskalender von La Mata.
💡 Tipp: Aktuelle Termine für besondere Events finden Sie auf den Seiten der Stadt Torrevieja oder in örtlichen Aushängen, z. B. an der Plaza de Encarnación Puchol.
🎶 Sommerfeeling pur: Events direkt am Meer
Wenn die Sonne untergeht und die Temperaturen angenehm bleiben, verwandelt sich der Strand in eine Bühne unter freiem Himmel. In den Sommermonaten finden regelmäßig Open-Air-Events, Strandpartys und Live-Konzerte statt – ein echter Treffpunkt für Einheimische und Gäste.
Ob lateinamerikanische Musikabende, DJ-Sessions mit Blick auf die Wellen oder Tanzkurse im Sand – das abwechslungsreiche Programm sorgt für unvergessliche Abende. Besonders beliebt sind auch Kinovorführungen unter Sternen, bei denen Familien mit Decken und Picknickkorb die warme Brise genießen.
Nicht selten finden diese Veranstaltungen direkt an der Promenade oder im angrenzenden Kulturzentrum statt. Von Flamenco-Shows bis zu Kindertheatern reicht das Spektrum – häufig mit freiem Eintritt.
💡 Tipp: Wer früh kommt, sichert sich die besten Plätze auf der Mauer oder bringt gleich eine Strandliege mit. Das Rauschen des Meeres inklusive!
🧭 Spannende Fakten & Wissenswertes
🏛️ Historisch bedeutend:
Der Name „Torre La Mata“ stammt vom alten Wachturm (Torreón), der zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert errichtet wurde. Er diente der Küstenüberwachung gegen Piratenangriffe und ist heute ein beliebtes Fotomotiv und Zeugnis der regionalen Geschichte.
🧂 Salz spielt hier eine Hauptrolle:
Der angrenzende Naturpark ist Teil des größten Salzproduktionsgebiets Europas. Die Salzseen werden seit Jahrhunderten genutzt – noch heute sieht man die typischen weißen Salzhügel, die je nach Jahreszeit die Landschaft prägen.
📏 Einer der längsten Strände der Region:
Der Küstenabschnitt misst über 2 Kilometer durchgängigen Sandstrand – ohne Felsen, Klippen oder Steine. Ideal für lange Spaziergänge, Jogging oder barfuß durch die Brandung.

🦩 Heimat der Flamingos:
Die Salzlagunen nördlich des Viertels sind nicht nur schön, sondern auch Heimat seltener Vögel. Besonders auffällig: die rosa Flamingos, die im Frühjahr und Herbst gut zu beobachten sind.
🌿 Europas klimatisch gesündeste Region:
Das Mikroklima rund um Torrevieja wurde von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) einst als eines der gesündesten Europas bezeichnet – dank der Nähe zu Salzseen, dem Meer und der besonderen Luftfeuchtigkeit. Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Rheuma fühlen sich hier oft besser.
🎨 Kunst am Meer:
Regelmäßig findet am Ufer eine „Kunst am Strand“-Reihe statt, bei der lokale Künstler Gemälde, Fotografie und Handwerk direkt an der Promenade ausstellen – inklusive Live-Musik und Kinderprogramm.
👣 Der alte Holzsteg:
Ein besonders idyllischer Ort ist der hölzerne Aussichtssteg, der vom Ort Richtung Naturpark führt. Er eignet sich perfekt für Sonnenaufgangs-Fotos, Vogelbeobachtung oder romantische Spaziergänge.
🛍️ Wochenmarkt mit langer Tradition:
Der Mittwochsmarkt gehört zu den traditionsreichsten der Region und zieht auch viele Einheimische an – ein echtes Stück Alltag an der Costa Blanca.
🍷 Lokale Spezialitäten:
Die Region produziert eigenen Weißwein und Muskateller, die häufig in kleinen Läden oder direkt in Restaurants angeboten werden. Dazu gibt’s typisch valencianische Süßspeisen wie „Pastel de Boniato“ (gefüllte Teigtaschen mit Süßkartoffel).
Hier geht es zum Strand von La Mata
Eine kleine Fotogalerie von La Mata, Torre de La Mata und dem Strand:








La Mata und die Umgebung weiter entdecken
La Mata ist ein idealer Ausgangspunkt, um den Norden Torreviejas und die angrenzende Costa Blanca zu erkunden. Wer mehr über die Salzlagunen, die Küste und die Geschichte der Region erfahren möchte, findet in unserem Überblick die zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Torrevieja.
Besonders eng mit La Mata verbunden ist die jahrhundertealte Geschichte der Salzgewinnung. Warum das Salz heute nicht nur aus den Lagunen stammt und welche überraschende Verbindung zum Ort Pinoso besteht, erklären wir im ausführlichen Beitrag Das geheime Salz von Torrevieja.
Nur wenige Kilometer nördlich beginnt mit Guardamar del Segura eine weitere sehenswerte Küstenregion mit langen Sandstränden, Dünen, Pinienwäldern und interessanter Geschichte.
Weitere Ideen für Unternehmungen finden Sie in unserer großen Übersicht über die schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele rund um Torrevieja. Aktuelle Konzerte, Feste, Märkte und Veranstaltungen in La Mata, Torrevieja und der Umgebung sammeln wir außerdem regelmäßig in unserem Veranstaltungskalender für Torrevieja und Orihuela Costa.







































