Die Costa Blanca ist eine dieser Küsten, die man nicht an einem einzigen Ort verstehen kann. Wer nur am Strand liegt, erlebt zwar Sonne, Meer und mediterranes Leben – aber noch lange nicht die ganze Vielfalt dieser Region. Zwischen Dénia im Norden und Torrevieja im Süden wechseln sich elegante Hafenstädte, weiße Altstadtgassen, lange Sandstrände, steile Klippen, bunte Fischerhäuser, Naturparks, Salzseen und lebendige Urlaubszentren ab.

Genau das macht die Costa Blanca so spannend: Sie ist keine gleichförmige Küstenlinie, sondern eine Reise durch sehr unterschiedliche Orte. Dénia wirkt maritim und kulinarisch. Jávea zeigt sich mit Buchten, Aussichtspunkten und Natur. Calpe beeindruckt mit dem mächtigen Peñón de Ifach. Altea verzaubert mit weißen Häusern und blauen Kuppeln. Benidorm setzt auf Skyline, Strände und Nachtleben. Villajoyosa bringt Farbe ins Spiel. Alicante verbindet Stadtleben, Hafen, Burg und Strand. Und Torrevieja? Torrevieja hat mit seinen Salzseen, Promenaden, Stränden und dem internationalen Alltagsleben einen ganz eigenen Charakter an der südlichen Costa Blanca.

Für Urlauber und Residenten in Torrevieja, La Mata, Orihuela Costa oder Guardamar ist diese Vielfalt ein großer Vorteil. Viele Orte lassen sich als Tagesausflug entdecken, andere eignen sich für eine längere Tour entlang der Küste. So wird aus einem normalen Strandurlaub schnell eine kleine Entdeckungsreise durch eine der abwechslungsreichsten Regionen Spaniens.

Live Musik am Chiringuito.

Die Costa Blanca – eine Küste mit vielen Gesichtern

Der Name Costa Blanca bedeutet „Weiße Küste“. Er passt zu den hellen Stränden, den weiß getünchten Häusern und dem intensiven Licht, das diese Region an vielen Tagen fast leuchten lässt. Trotzdem wäre es zu einfach, die Costa Blanca nur auf Strand und Sonne zu reduzieren.

Die Provinz Alicante bietet deutlich mehr: historische Altstädte, Fischereihäfen, moderne Promenaden, Burgen, Palmenhaine, Salzlagunen, Gebirgszüge im Hinterland, Weintäler und kleine Orte, in denen das spanische Leben noch ruhiger wirkt als in den großen Urlaubszentren.

Gerade diese Mischung macht die Region so interessant. Familien finden flache Strände und gute Infrastruktur. Paare entdecken romantische Altstadtgassen und Restaurants mit Meerblick. Aktivurlauber können wandern, Rad fahren, segeln oder tauchen. Residenten haben immer neue Ausflugsziele vor der Haustür. Und wer zum ersten Mal an die Costa Blanca kommt, merkt schnell: Diese Küste ist viel abwechslungsreicher, als viele erwarten.

Spanisches Fest mir Pferden und Reitern.

Dénia – Hafenstadt, Burg und mediterrane Küche

Ganz im Norden der Costa Blanca liegt Dénia, eine Stadt mit Hafen, Geschichte und viel mediterranem Charakter. Über der Altstadt erhebt sich das Castillo de Dénia, von dem man einen schönen Blick über die Dächer, den Hafen und das Meer hat. Unten in der Stadt mischen sich Einkaufsstraßen, Restaurants, Marktleben und Hafenatmosphäre.

Dénia ist besonders für seine Gastronomie bekannt. Fisch, Meeresfrüchte, Reisgerichte und regionale Küche spielen hier eine große Rolle. Gleichzeitig ist die Stadt ein wichtiger Fährhafen zu den Balearen. Von hier starten Verbindungen nach Ibiza, Formentera und Mallorca.

Auch landschaftlich liegt Dénia reizvoll. Direkt in der Nähe erhebt sich der Montgó, ein markanter Berg und Naturpark zwischen Dénia und Jávea. Wer gerne wandert oder Aussichtspunkte liebt, findet hier eine ganz andere Seite der Costa Blanca: grüner, bergiger und ruhiger als an vielen Strandpromenaden.

Von Torrevieja aus ist Dénia kein kurzer Abstecher, sondern eher ein kompletter Tagesausflug. Wer früh losfährt, kann den Besuch aber wunderbar mit Jávea, Calpe oder Altea verbinden.

Jávea / Xàbia – Buchten, Klippen und mediterrane Eleganz

Jávea, auf Valencianisch Xàbia, gehört zu den landschaftlich schönsten Orten der Costa Blanca. Der Ort besteht nicht nur aus einem Zentrum, sondern aus mehreren Bereichen: Altstadt, Hafen, Strandzone und beeindruckende Küstenabschnitte mit Buchten und Aussichtspunkten.

Besonders bekannt sind die Cala Granadella, die Cala Portitxol und die Aussichtspunkte rund um das Cap de la Nau. Hier zeigt sich die Costa Blanca von ihrer dramatischeren Seite: klares Wasser, Felsen, Pinien, Klippen und Ausblicke, die eher an eine Insel als an eine klassische Festlandküste erinnern.

Die Altstadt von Jávea wirkt ruhiger und traditioneller als viele große Badeorte. Helle Natursteinfassaden, kleine Plätze und enge Gassen geben ihr einen besonderen Charme. Am Hafen und an der Playa del Arenal wird es lebendiger, mit Restaurants, Cafés und Strandbetrieb.

Für Besucher aus Torrevieja oder Orihuela Costa lohnt sich Jávea besonders, wenn man Buchten, schöne Fotos, Aussichtspunkte und eine etwas edlere Küstenatmosphäre sucht. Im Hochsommer sollte man allerdings früh starten, denn die bekanntesten Buchten sind beliebt und Parkplätze begrenzt.

Calpe – der Peñón de Ifach als Wahrzeichen

Calpe erkennt man schon von weitem am Peñón de Ifach. Der gewaltige Felsen ragt direkt am Meer auf und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Costa Blanca. Er prägt die gesamte Silhouette der Stadt und gehört zu den Motiven, die man sofort mit dieser Küste verbindet.

Rund um den Felsen liegen Strände, Promenaden, Restaurants, ein Hafenbereich und die Salinen von Calpe. Genau diese Kombination macht den Ort interessant: Meer, Natur, moderne Ferienanlagen und ein historischer Fischereibezug liegen hier eng beieinander.

Wer sportlich ist, kann den Peñón de Ifach teilweise erwandern. Der Weg ist allerdings anspruchsvoller, als viele denken. Festes Schuhwerk, Wasser und realistische Selbsteinschätzung sind sinnvoll. Wer es entspannter mag, genießt den Blick auf den Felsen einfach von der Promenade, vom Strand oder bei einem Essen am Meer.

Calpe eignet sich gut als Zwischenstopp auf einer Küstentour von Torrevieja Richtung Norden. Besonders schön ist der Ort am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn das Licht den Felsen warm einfärbt.

Der schöne Wasserfall Fonts del Algar.

Altea – weiße Altstadt und blaue Kuppeln

Altea ist einer der stimmungsvollsten Orte der Costa Blanca. Die Altstadt liegt oberhalb des Meeres und besteht aus weißen Häusern, Treppen, engen Gassen, kleinen Galerien, Restaurants und Plätzen mit viel Atmosphäre. Das bekannteste Wahrzeichen ist die Kirche Nuestra Señora del Consuelo mit ihren blau-weißen Kuppeln.

Der Aufstieg in die Altstadt lohnt sich. Oben angekommen, blickt man über Dächer, Küste und Meer. Besonders am Abend wirkt Altea fast wie eine Filmkulisse: warmes Licht, weiße Fassaden, Stimmen aus den Restaurants, kleine Läden und immer wieder dieser Blick Richtung Mittelmeer.

Altea ist kein Ort für schnelle Hektik. Man sollte hier schlendern, stehen bleiben, fotografieren, etwas trinken, essen und die Stimmung wirken lassen. Genau darin liegt der Reiz. Im Vergleich zu Benidorm ist Altea ruhiger, romantischer und deutlich traditioneller.

Von Torrevieja aus ist Altea gut als längerer Tagesausflug möglich. Wer nicht zu viel in einen Tag packen möchte, kombiniert Altea am besten nur mit einem weiteren Ziel, zum Beispiel Calpe oder Benidorm.

Benidorm – Skyline, Strände und Kontrastprogramm

Benidorm ist anders. Und genau deshalb gehört es zur Costa Blanca dazu. Die Stadt polarisiert: Manche lieben die Energie, andere finden sie zu groß, zu touristisch oder zu dicht bebaut. Aber langweilig ist Benidorm definitiv nicht.

Die Skyline mit ihren Hochhäusern ist in Spanien einzigartig. Dazu kommen die langen Strände Playa de Levante und Playa de Poniente, zahlreiche Hotels, Bars, Restaurants, Shows, Clubs und ein Nachtleben, das weit über die Region hinaus bekannt ist.

Trotzdem besteht Benidorm nicht nur aus Hochhäusern und Partystimmung. Die Altstadt zwischen den beiden großen Stränden hat schöne Gassen, Tapasbars und Aussichtspunkte. Besonders der Balcón del Mediterráneo bietet einen bekannten Blick über die Buchten der Stadt.

Außerdem liegt mit der Sierra Helada ein beeindruckendes Naturgebiet direkt in der Nähe. Dort zeigen sich Klippen, Wanderwege und Meerblicke, die kaum zum trubeligen Bild des Zentrums passen. Genau dieser Kontrast macht Benidorm interessanter, als viele auf den ersten Blick denken.

Villajoyosa – bunte Häuser und entspannte Promenade

Villajoyosa gehört zu den fotogensten Orten der Costa Blanca. Die bunten Häuser am Meer sind das Markenzeichen der Stadt. Früher sollen die kräftigen Farben den Fischern geholfen haben, ihre Häuser vom Meer aus wiederzuerkennen. Heute sorgen sie dafür, dass Villajoyosa auf Fotos sofort auffällt.

Die Altstadt liegt nahe am Strand und wirkt entspannter als viele größere Orte der Küste. Es gibt eine schöne Promenade, kleine Gassen, Restaurants und einen angenehmen Mix aus Alltag und Urlaub. Villajoyosa ist nicht so laut wie Benidorm und nicht so groß wie Alicante. Gerade das macht den Ort sympathisch.

Bekannt ist Villajoyosa außerdem für Schokolade. Die Marke Valor hat hier eine lange Tradition, und wer sich für Schokolade interessiert, findet in der Stadt passende Angebote und süße Mitbringsel.

Für Besucher aus Torrevieja eignet sich Villajoyosa sehr gut als Tagesausflug, besonders in Kombination mit Alicante, El Campello oder Benidorm.

Ein Fluss, der bei Mil Palmeras ins Meer führt.

Altea – weiße Altstadt und blaue Kuppeln

Altea ist einer der stimmungsvollsten Orte der Costa Blanca. Die Altstadt liegt oberhalb des Meeres und besteht aus weißen Häusern, Treppen, engen Gassen, kleinen Galerien, Restaurants und Plätzen mit viel Atmosphäre. Das bekannteste Wahrzeichen ist die Kirche Nuestra Señora del Consuelo mit ihren blau-weißen Kuppeln.

Der Aufstieg in die Altstadt lohnt sich. Oben angekommen, blickt man über Dächer, Küste und Meer. Besonders am Abend wirkt Altea fast wie eine Filmkulisse: warmes Licht, weiße Fassaden, Stimmen aus den Restaurants, kleine Läden und immer wieder dieser Blick Richtung Mittelmeer.

Altea ist kein Ort für schnelle Hektik. Man sollte hier schlendern, stehen bleiben, fotografieren, etwas trinken, essen und die Stimmung wirken lassen. Genau darin liegt der Reiz. Im Vergleich zu Benidorm ist Altea ruhiger, romantischer und deutlich traditioneller.

Von Torrevieja aus ist Altea gut als längerer Tagesausflug möglich. Wer nicht zu viel in einen Tag packen möchte, kombiniert Altea am besten nur mit einem weiteren Ziel, zum Beispiel Calpe oder Benidorm.

Benidorm – Skyline, Strände und Kontrastprogramm

Benidorm ist anders. Und genau deshalb gehört es zur Costa Blanca dazu. Die Stadt polarisiert: Manche lieben die Energie, andere finden sie zu groß, zu touristisch oder zu dicht bebaut. Aber langweilig ist Benidorm definitiv nicht.

Die Skyline mit ihren Hochhäusern ist in Spanien einzigartig. Dazu kommen die langen Strände Playa de Levante und Playa de Poniente, zahlreiche Hotels, Bars, Restaurants, Shows, Clubs und ein Nachtleben, das weit über die Region hinaus bekannt ist.

Trotzdem besteht Benidorm nicht nur aus Hochhäusern und Partystimmung. Die Altstadt zwischen den beiden großen Stränden hat schöne Gassen, Tapasbars und Aussichtspunkte. Besonders der Balcón del Mediterráneo bietet einen bekannten Blick über die Buchten der Stadt.

Außerdem liegt mit der Sierra Helada ein beeindruckendes Naturgebiet direkt in der Nähe. Dort zeigen sich Klippen, Wanderwege und Meerblicke, die kaum zum trubeligen Bild des Zentrums passen. Genau dieser Kontrast macht Benidorm interessanter, als viele auf den ersten Blick denken.

Villajoyosa – bunte Häuser und entspannte Promenade

Villajoyosa gehört zu den fotogensten Orten der Costa Blanca. Die bunten Häuser am Meer sind das Markenzeichen der Stadt. Früher sollen die kräftigen Farben den Fischern geholfen haben, ihre Häuser vom Meer aus wiederzuerkennen. Heute sorgen sie dafür, dass Villajoyosa auf Fotos sofort auffällt.

Die Altstadt liegt nahe am Strand und wirkt entspannter als viele größere Orte der Küste. Es gibt eine schöne Promenade, kleine Gassen, Restaurants und einen angenehmen Mix aus Alltag und Urlaub. Villajoyosa ist nicht so laut wie Benidorm und nicht so groß wie Alicante. Gerade das macht den Ort sympathisch.

Bekannt ist Villajoyosa außerdem für Schokolade. Die Marke Valor hat hier eine lange Tradition, und wer sich für Schokolade interessiert, findet in der Stadt passende Angebote und süße Mitbringsel.

Für Besucher aus Torrevieja eignet sich Villajoyosa sehr gut als Tagesausflug, besonders in Kombination mit Alicante, El Campello oder Benidorm.

Alicante – Stadt, Burg, Hafen und Strand

Alicante ist die Hauptstadt der Provinz und einer der wichtigsten Orte an der Costa Blanca. Die Stadt hat einen großen Vorteil: Sie verbindet vieles, was man sonst getrennt suchen müsste. Es gibt einen Stadtstrand, eine Burg, eine Altstadt, einen Hafen, Einkaufsstraßen, Museen, Restaurants und Nachtleben.

Über allem thront das Castillo de Santa Bárbara auf dem Monte Benacantil. Von dort oben hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt, den Hafen, das Meer und die umliegende Küste. Unten am Wasser verläuft die Explanada de España, eine der bekanntesten Promenaden der Region, mit Palmen und ihrem typischen wellenförmigen Bodenmosaik.

Die Altstadt rund um das Barrio de Santa Cruz zeigt eine andere Seite Alicantes: schmale Gassen, Treppen, weiße Häuser, Blumen, kleine Bars und schöne Fotomotive. Gleichzeitig ist Alicante eine echte Stadt mit Verkehr, Arbeit, Studenten, Kultur und Alltag – nicht nur eine Urlaubskulisse.

Von Torrevieja aus ist Alicante eines der naheliegendsten großen Ausflugsziele. Die Stadt eignet sich für Shopping, Kultur, Essen, einen Strandtag oder einen Abend am Hafen.

Santa Pola und Tabarca – Bootsausflug mit Inselgefühl

Zwischen Alicante und Torrevieja liegt Santa Pola, ein Küstenort mit Hafen, Stränden, Fischereitradition und Salinenlandschaft. Besonders bekannt ist Santa Pola als Ausgangspunkt für Ausflüge zur Insel Tabarca.

Tabarca ist die einzige bewohnte Insel der Valencianischen Gemeinschaft und eines der beliebtesten Ausflugsziele der südlichen Costa Blanca. Die Insel ist klein, aber besonders: klares Wasser, einfache Gassen, Restaurants, Badeplätze und ein Gefühl, das sich deutlich vom Festland unterscheidet.

Im Sommer kann Tabarca sehr voll werden. Wer es ruhiger möchte, fährt außerhalb der Hauptzeiten oder in der Nebensaison. Dann zeigt die Insel mehr von ihrem eigentlichen Charme. Für Besucher aus Torrevieja ist die Kombination Santa Pola und Tabarca ein sehr schöner Tagesausflug, besonders wenn man Meer, Bootsfahrt und Inselatmosphäre verbinden möchte.

Guardamar del Segura – Dünen, Pinien und breite Strände

Guardamar del Segura liegt nördlich von Torrevieja und ist bekannt für seine langen Sandstrände, Dünen und Pinienwälder. Der Ort wirkt natürlicher und ruhiger als viele stärker bebaute Küstenabschnitte. Besonders schön sind Spaziergänge durch die Park- und Dünenbereiche sowie entlang der breiten Strände.

Der Parque Alfonso XIII und die Dünenlandschaft geben Guardamar einen eigenen Charakter. Hier geht es weniger um große Sehenswürdigkeiten, sondern mehr um Natur, Weite und entspannte Strandtage. Auch die Nähe zur Mündung des Río Segura macht die Umgebung landschaftlich interessant.

Von Torrevieja aus ist Guardamar schnell erreichbar und deshalb ideal für einen halben Tag, einen Strandwechsel oder einen entspannten Ausflug ohne lange Fahrt.

Torrevieja – Salzseen, Meer und internationales Leben

Torrevieja ist einer der wichtigsten Orte an der südlichen Costa Blanca und unterscheidet sich deutlich von vielen Städten weiter nördlich. Hier stehen nicht nur Strand und Promenade im Mittelpunkt, sondern auch die beiden großen Salzlagunen: die Laguna Rosa von Torrevieja und die Laguna de La Mata.

Die rosafarbene Lagune ist eines der bekanntesten Naturmotive der Region. Ihre Farbe entsteht durch besondere Mikroorganismen und den hohen Salzgehalt. Zusammen mit der grüner wirkenden Lagune von La Mata bildet sie einen geschützten Naturraum, der für Flamingos und viele andere Vogelarten wichtig ist.

Die Salztradition gehört eng zur Geschichte der Stadt. Torrevieja war lange geprägt von Salzproduktion, Fischerei und Hafenleben. Heute ist die Stadt internationaler, größer und vielseitiger geworden. Menschen aus Spanien, Deutschland, Großbritannien, Skandinavien, Osteuropa und vielen anderen Ländern leben hier oder verbringen regelmäßig ihren Urlaub an der südlichen Costa Blanca.

Auch das Klima spielt eine große Rolle. Die vielen Sonnentage, die milden Winter und die Nähe zu Meer und Lagunen machen Torrevieja besonders für Langzeiturlauber und Residenten attraktiv. Dem Mikroklima rund um die Salzseen wird eine wohltuende Wirkung zugeschrieben. Übertreiben sollte man solche Aussagen nicht – aber klar ist: Viele Menschen empfinden das Klima hier als sehr angenehm.

Torrevieja bietet mehrere Strände und Badebereiche, darunter Playa del Cura, Playa de los Locos, Playa de La Mata und kleinere Buchten entlang der Küste. Dazu kommen Promenaden, Hafenbereiche, Parks, Märkte, Restaurants, Veranstaltungen und ein sehr internationales Alltagsleben.

Gerade für deutschsprachige Urlauber und Residenten ist Torrevieja interessant, weil sich hier mediterranes Leben mit guter Infrastruktur verbindet. Man findet spanische Normalität, internationale Angebote, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Dienstleistungen, Gastronomie und viele Ausflugsziele in der Umgebung.

Orihuela Costa – Strände, Buchten und modernes Küstenleben

Direkt südlich von Torrevieja beginnt Orihuela Costa. Dazu gehören bekannte Bereiche wie Punta Prima, Playa Flamenca, La Zenia, Cabo Roig, Campoamor und Mil Palmeras. Die Küste ist geprägt von Stränden, Buchten, Wohngebieten, Ferienanlagen, Restaurants, Golfplätzen und internationalem Leben.

Orihuela Costa ist weniger eine klassische Altstadtregion, sondern stärker ein Gebiet für Urlaub, Wohnen, Strand und Freizeit. Viele Menschen aus Nord- und Mitteleuropa besitzen hier Immobilien oder verbringen regelmäßig längere Zeit an der Küste.

Besonders bekannt ist La Zenia Boulevard, eines der größten Einkaufszentren der Region. Aber auch die Strände von Cabo Roig, Campoamor oder Mil Palmeras machen Orihuela Costa zu einem beliebten Ziel für Badeurlauber.

Zusammen mit Torrevieja bildet Orihuela Costa einen der wichtigsten internationalen Räume an der südlichen Costa Blanca. Wer hier wohnt oder Urlaub macht, hat Strände, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Golfplätze und viele Ausflugsziele praktisch vor der Tür.

Ausflüge ins Hinterland – die andere Seite der Costa Blanca

Die Costa Blanca besteht nicht nur aus Küste. Gerade das Hinterland macht viele Ausflüge besonders reizvoll. Nur wenige Kilometer vom Meer entfernt verändert sich die Landschaft: Berge, Täler, Stauseen, Weinorte, Burgen und kleine Dörfer zeigen eine ruhigere Seite der Region.

Eines der bekanntesten Ziele ist Guadalest. Das kleine Bergdorf liegt spektakulär auf einem Felsen und bietet einen weiten Blick auf den türkisfarbenen Stausee. Der Ort ist touristisch beliebt, aber die Lage ist tatsächlich beeindruckend.

Das Jalón-Tal ist besonders zur Mandelblüte im Frühjahr sehenswert. Weinberge, Dörfer, Märkte und Landschaften machen die Gegend ideal für einen ruhigeren Ausflug. Wer Natur und ländliche Atmosphäre mag, findet hier einen schönen Kontrast zur Küste.

Die Fonts de l’Algar bei Callosa d’en Sarrià sind ein weiteres beliebtes Ziel. Wasserfälle, natürliche Becken und grüne Umgebung machen den Ort besonders an warmen Tagen attraktiv. In der Hauptsaison sollte man allerdings mit vielen Besuchern rechnen.

Auch Elche lohnt sich. Die Stadt ist bekannt für ihren riesigen Palmenhain, den Palmeral de Elche, der zum UNESCO-Welterbe gehört. Von Torrevieja aus ist Elche gut erreichbar und eignet sich sehr gut für einen kulturellen Tagesausflug.

Klima an der Costa Blanca – einer der großen Pluspunkte

Das Klima ist einer der wichtigsten Gründe, warum die Costa Blanca so beliebt ist. Die Sommer sind lang, heiß und trocken, die Winter mild und vergleichsweise hell. Für viele Menschen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist genau das der entscheidende Unterschied: Während Mitteleuropa oft von grauen, kalten Monaten geprägt ist, bleibt das Leben an der Costa Blanca auch im Winter deutlich aktiver.

Im Sommer steigen die Temperaturen häufig über 30 Grad. Dann sind Strand, Pool, Meer, Schattenplätze und Abende im Freien besonders gefragt. Frühling und Herbst gelten für viele als beste Reisezeiten, weil es warm, aber meist nicht zu heiß ist. Diese Monate eignen sich hervorragend für Ausflüge, Wanderungen, Stadtbesichtigungen und Radtouren.

Die Winter sind an der Küste mild. Natürlich gibt es auch kühlere Tage, Wind und Regenphasen, aber im Vergleich zu vielen Regionen Europas bleibt die Costa Blanca ein attraktives Ziel für Langzeiturlauber. Orte wie Torrevieja, Orihuela Costa, Guardamar, Alicante oder Santa Pola profitieren besonders von diesem ganzjährigen Klima.

Aktivitäten: Wandern, Wassersport, Golf und gutes Essen

Die Costa Blanca ist nicht nur ein Ziel für Strandurlaub. Wer aktiv sein möchte, findet viele Möglichkeiten. Wanderer entdecken den Montgó, die Sierra Helada, den Peñón de Ifach, die Dünen von Guardamar oder die Bergregionen im Hinterland. Viele Wege bieten großartige Blicke auf Meer, Küste und Landschaft.

Wassersport spielt ebenfalls eine große Rolle. Segeln, Kajakfahren, Schnorcheln, Tauchen, Stand-up-Paddling, Bootsausflüge und Angeln sind an vielen Orten möglich. Besonders die Buchten im Norden und die Küstenabschnitte rund um Santa Pola, Tabarca, Torrevieja und Orihuela Costa bieten dafür gute Bedingungen.

Auch Golfer finden an der Costa Blanca zahlreiche Plätze. Besonders im Süden, rund um Orihuela Costa, Villamartín, Campoamor, Las Colinas und Umgebung, ist Golf ein wichtiger Teil des Freizeitangebots.

Kulinarisch hat die Region ebenfalls viel zu bieten. Reisgerichte, Fisch, Meeresfrüchte, Tapas, Gemüse aus der Region, Olivenöl, Mandeln und Weine aus der Provinz Alicante gehören zu den typischen Genüssen. Besonders schön ist es, nicht nur an den Promenaden zu essen, sondern auch Markthallen, kleine Restaurants und Orte im Hinterland auszuprobieren.

Welche Orte lohnen sich besonders ab Torrevieja?

Wer in Torrevieja oder Orihuela Costa startet, hat viele Ziele in realistischer Reichweite. Für kurze Ausflüge eignen sich Guardamar, Santa Pola, Elche, Alicante, La Mata und die Strände von Orihuela Costa. Diese Orte lassen sich auch ohne lange Planung gut besuchen.

Für längere Tagesausflüge bieten sich Villajoyosa, Benidorm, Altea, Calpe und Jávea an. Hier sollte man früh starten und nicht zu viele Orte in einen Tag pressen. Sonst sitzt man zu viel im Auto und hat zu wenig Zeit, die Orte wirklich zu erleben.

Dénia ist von Torrevieja aus am weitesten entfernt, aber ebenfalls machbar, wenn man einen kompletten Tag einplant. Wer die nördliche Costa Blanca intensiver entdecken möchte, sollte vielleicht sogar eine Übernachtung einplanen. Dann lassen sich Dénia, Jávea, Calpe und Altea viel entspannter kombinieren.

Welche Küstenstadt passt zu welchem Urlaubstyp?

Wer romantische Altstädte liebt, sollte Altea, Villajoyosa, Dénia und Alicante einplanen. Wer spektakuläre Natur sucht, findet sie in Jávea, Calpe, der Sierra Helada, am Montgó und rund um die Salzlagunen von Torrevieja und La Mata.

Wer Nachtleben, Shows und große Strände möchte, landet schnell bei Benidorm. Wer es ruhiger und natürlicher mag, wird sich in Guardamar, Santa Pola, La Mata oder an einzelnen Buchten im Norden wohler fühlen.

Torrevieja und Orihuela Costa sind besonders interessant für alle, die Meer, Infrastruktur, internationales Leben, mildes Klima und viele Ausflugsmöglichkeiten miteinander verbinden möchten. Es sind keine kleinen Bilderbuchdörfer, sondern lebendige Küstenorte mit Alltag, Urlaub, Residentenleben und sehr viel praktischer Infrastruktur.

Genau darin liegt ihr Reiz: Man kann hier Urlaub machen, überwintern, dauerhaft leben und trotzdem immer wieder neue Orte in der Umgebung entdecken.

Von Dénia bis Torrevieja zeigt die Costa Blanca ihre ganze Vielfalt

Die Costa Blanca ist keine Küste, die man mit einem einzigen Ort erklären kann. Dénia, Jávea, Calpe, Altea, Benidorm, Villajoyosa, Alicante, Santa Pola, Guardamar, Torrevieja und Orihuela Costa haben jeweils ihren eigenen Charakter. Manche Orte sind elegant, andere laut. Manche wirken romantisch, andere modern. Manche sind ideal für Fotos, andere für Strandtage, Ausflüge, Nachtleben oder Natur.

Gerade diese Unterschiede machen die Region so reizvoll. Wer in Torrevieja oder Orihuela Costa Urlaub macht, hat die südliche Costa Blanca direkt vor der Tür und kann mit etwas mehr Zeit auch die großen Highlights im Norden entdecken. Jeder Ausflug zeigt eine andere Seite dieser Küste: weiß und blau in Altea, felsig und klar in Jávea, monumental in Calpe, urban in Alicante, farbenfroh in Villajoyosa, natürlich in Guardamar und salzig-sonnig in Torrevieja.

So wird die Costa Blanca zu mehr als einem Urlaubsziel. Sie wird zu einer Region, die man Stück für Stück entdeckt – und bei der man fast immer das Gefühl hat, beim nächsten Besuch noch eine weitere schöne Ecke zu finden.